Tageskolumne 23.05.2020

Berlin. Der ungewollte und ungewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankt den Muslimen für ihr umsichtiges Verhalten zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In einer am Freitag veröffentlichten Grussbotschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan, schrieb der …ach lassen wir das: „Ihnen allen, die diese strengen Regeln eingehalten und dazu beigetragen haben, dass wir erste Erfolge im Kampf gegen das Virus erzielen konnten, gilt heute mein grosser Dank“. Die Einschränkungen im religiösen Leben vieler Muslime seien auch Erfahrungen, die auch Christen und Juden teilen. Hmm. Das fröhliche Fest zum Abschluss des Ramadan könne dieses Jahr gar nicht oder nur sehr beschränkt stattfinden, schrieb der Fan von stinkenden Fischsekret aus dem Kanzleramt. Samstag ist Showdown für das dreitägige Fest zum Fastenbrechen. Wird bestimmt noch lustig.

Die Wirte in NRW finden die Lage nicht mehr lustig. Sie sind in Geldnot. Araber-Clans könnten die coronabedingten Schliessungen der Kneipen in Nordrhein-Westfalen ganz gezielt ausnutzen, sagt Clan-Experte Ralf Ghadban. Die arabischstämmigen Clans nutzen die Krise explizit aus, um in Finanznot geratene Unternehmen aufzukaufen und so illegal verdientes Geld zu waschen. „Das beginnt oft mit Schutzgelderpressungen und kann mit der Übernahme der Firma enden, wenn es den Inhabern nicht gelingt, sich den Drohungen zu widersetzen“. Ach so. Sind sie zu stark, bist Du zu schwach. Pech gehabt.

Der Volkswagen-Vorstand hat auch viel Pech beim Denken. Von Stärke ist da gar nichts. „Gerne“ erscheint als Schrift im 10 sekündigen Werbe-Trailer für den neuen Golf. Man kann die Buchstaben auch mixen! Da steht dort Regen. Andersrum geht auch. Muss aber nicht. „Wir schämen uns dafür und können es auch heute nicht erklären. Umso mehr werden wir dafür sorgen, dass wir diesen Vorgang aufklären“, sagte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. Der Extremismus-Experte Steffen Kailitz vom Hannah-Arendt-Institut in Dresden sieht in der schnippigen weissen Hand ein ,O’ und erkennt darin glasklar das Erkennungsmerkmal der rassistischen und rechtsextremistischen ,White Power-Bewegung’. Krank!

Die ,Bank Austria’ misst ab Montag die Körpertemperatur ihrer Kunden. Das ist auch nicht gesund. Falls ein Kunde die Messung verweigert oder mehr als 37,5 Grad Celsius auf dem Kessel hat, wird ihm der Zugang zum Kassen- bzw. Servicebereich verweigert. Damit folgt die Bank laut ihrem Sprecher Matthias Raftl einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Durchgeführt werden die anonymen Messungen von speziell geschulten Securities. Hmmmmm. Werden die Schulungen via Windows verabreicht ähm durchgeführt? Natürlich werden keine personenbezogenen Daten gesammelt oder gespeichert. Die Kontonummer reicht völlig.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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