Tageskolumne 01.06.2020

Berlin. Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey von der SPD will die Gelder des geplanten Konjunkturprogramms der Bundesregierung nur Firmen zugute kommen lassen, welche Frauen fördern. „Hilfen müssen auch an Massnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit geknüpft werden. Wer Geld vom Staat bekommt, sollte im Gegenzug etwas dafür tun, die Lohnlücke zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu reduzieren, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken oder Frauen in Führungspositionen zu bringen!“ Hmm. „Wenn ein Unternehmen dafür nichts tun will, dann müssen wir eben sagen: So geht das nicht; dafür gibt es keine Staatshilfe“. Das Ergebnis sehen wir in der Bundesregierung! Machtgeile Weiber, die zu blöd sind einen Eimer mit Wasser umzuschmeissen, regieren dieses Land! Kein Wunder, das man(n) Frauen nichts mehr zu traut! Unglaublich!

Ooohmmm.
Laura Adebahr ist auch von der SPD und 29 Jahre jung. Sie ist Verwaltungswissenschaftlerin und Bundestagsmitarbeiterin. Die junge Frau zog ihre Kandidatur im Wahlkreis Potsdam zurück, nachdem sich der Hamburger und Bundesfinanzminister Olaf Scholz diesen auserkoren hat. Die Influencerin und SPD-Jungpolitikerin Lilly Blaudszun sieht darin einen Skandal! „Das ganze ,Wie’ sei ,Old SPD-Style’, dass ich eigentlich schon gedacht habe, wir hätten das überwunden“, schrieb sie in ihrem Blog. Adebahr sieht das gelassener. „Natürlich bin ich traurig (…) werde aber trotzdem 2021 mit einem Olaf-Ultra-Shirt rumlaufen“ Nun ja. Das halte ich wiederum für bedenklich, aber auch für ziemlich egal.

In Hamburg ist eh alles egal. Die Grünen Senatorinnen Anna Gollina und Anjes Tjarks regeln jetzt die Justiz und den Verkehr. Ähm, sorry, zweiteres ist ein Senator. Kein Mitleid!

Voller Mitleid ist der neue Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang für die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V., kurz DITIB. Eine Einflussnahme der Türkei sei noch keine religiöse Sichtweise. Der oberste Verfassungsschützer sieht Erdogan nicht als Islamisten und lehne es ab, DITIB unter den Generalverdacht des Islam-Extremismus zu stellen. „Ich müsste mir Sorgen machen, wenn islamitische Prediger in DITIB-Moscheen arbeiten“. Hmm. Irgendwas stimmt mit Hasi nicht! Ach nein! Alles gut. Mit Hochdruck werde derzeit ein Lagebild zu rechtsextremistischen Tendenzen und Umtrieben im Polizeiapparat erstellt. „Wir müssen dieses Thema systematisch angehen“, sagte Haldenwang. Da bin ich ja beruhigt.

Am Pfingstmontag sass Jesus übrigens zur Rechten Gottes, dem allmächtigen Vater!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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