
Am Sonntag dem 25.06 sollte in der Kulturwerkstatt Beckingen eine Diskussionsrunde mit der Friedensaktivistin Elena Kolbasnikova stattfinden, welche erst kürzlich wegen einer abweichenden Meinung zum Russland Ukraine-Konflikt vom Amtsgericht Köln zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
In der Gesprächsrunde sollte Elena Kolbasnikova über ihre Erfahrungen in der deutschen Friedensbewegung sprechen, unter anderem organisierte sie die Großdemonstration in Ramstein am 26.02.2023. Seit Mai fungiert sie als Vorsitzende, in der Querfront-Friedensbewegung Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit. Hinzu sollte auch über ihre Hilfsaktionen für die Menschen im Donbass berichtet werden, Hilfsaktionen, die mittlerweile auch kriminalisiert werden.
Gestern teilte der Veranstalter mit, dass die Gesprächsrunde abgesagt werden muss. Unter anderem erhielt der Veranstalter Drohungen, die aufzeigen, dass eine normale Diskussionskultur in Deutschland kaum noch möglich ist. Insbesondere am Fall von Elena Kolbasnikova sieht man, dass wir akute Demokratiedefizite in Deutschland haben. Defizite, die durch die Altparteien und eine mit Steuergeldern finanzierte Vereinsmafia maßgeblich gefördert werden! So verloren Elena Kolbasnikova und ihr Ehemann Maximilian Schlund gleich mehrere Arbeitsstellen, aufgrund ihres politischen Engagements. Zudem erfolgten Angriffe auf das persönliche Eigentum.
Wie uns Frau Kolbasnikova mitteilte, werden zeitnah eigene Diskussionsrunden in ganz Deutschland organisiert.