Die Reibeisenstimme sagt Good Bye

Ein Nachruf auf Bonnie Tyler

Es ist selten, dass wir hier über Künstler, Schauspieler oder Sänger berichten. Bisher schrieben wir Artikel über Brigitte Bardot, Dean Reed, Michael Wendler oder Uwe Steimle. Alle Genannten waren oder sind neben ihrem künstlerischen Wirken auch politisch engagiert beziehungsweise vertraten mit offenem Visier Meinungen und Ansichten, die auch Widerspruch erzeugten. Bei Reed war es sein Bekenntnis zum Sozialismus, für den er sein Heimatland, die USA, verließ. Bardot war leidenschaftliche Tierschützerin und erhob ihre Stimme gegen politische Fehlentwicklungen in Frankreich. Diese Positionierungen brachten sie sogar vor Gericht. Michael Wendler erhob seine Stimme gegen die Corona-Entrechtungspolitik. Da er sagte, was nicht gesagt werden durfte, wurde er von den Bühnen und aus dem TV verbannt. Dem beliebten Kabarettisten Uwe Steimle erging es im mit Zwangsgebühren finanzierten Staatsfunk ähnlich.

Aber nun zurück zu Bonnie Tyler. Bonnie Tyler war nichts von alledem, sie war Musikerin mit Leib und Seele. Zu politischen Dingen äußerte sie sich nicht. Sie macht das äußerst ungern, sagte sie mal in einem Interview, ich konzentriere mich lieber auf Musik. Eine Entscheidung, mit der man als Fan, als Anhänger ihrer Musik, sehr gut leben kann. Denn eines haben wir in der heutigen Zeit mehr als genug: Künstler, die als Schranzen der Politiker agieren. Gerade Deutschland oder, besser gesagt, die BRD hat reichlich von diesen Künstlern. Künstler, die „unsere Demokratie“ für den bunten und gendergerechten Himmel auf Erden halten.

Bonnie Tyler, geboren als Gaynor Hopkins am 8. Juni 1951 im walisischen Skewen, gehörte sicherlich zu den markantesten weiblichen Stimmen der Rock- und Popmusik. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie bereits 1977 mit „It’s a Heartache“. Erst zwei Jahre später erblickte ich das Licht der Welt. Auch dies ist ein Umstand, der sie auszeichnete: Sie begeisterte Generationen. Viele ihrer Fans hätten ihre Enkel sein können, während andere mit ihrer Musik groß und alt geworden sind.

Bevor Bonnie Tyler als Solo-Künstlerin aktiv war, tourte sie viele Jahre mit einer eigenen Band durch Pubs, Kneipen und kleine Festivals. Sie sang auch viel bei Arbeitervereinen, vor Bergarbeitern. Da sie selbst aus einer Bergarbeiterfamilie stammte und ihr Vater viele Jahre unter Tage malochte, um die Familie zu ernähren, kam sie dort mit ihren ehrlichen Texten besonders gut an. Da sie in ihrer Karriere alles erkämpfen musste, galt sie auch als Sängerin mit dem Herz eines Bergarbeiters. Ihr erster Song als Solokünstlerin schaffte es nicht in die Charts, mit dem zweiten Werk „Lost in France“ feierte Bonnie Tyler erste Charterfolge. Das daraufhin folgende erste Album feierte hingegen nur in skandinavischen Ländern Erfolge. Auch daran sieht man, dass Bonnie Tyler immer für ihren Erfolg kämpfen musste. Ein einschneidender Moment ihrer damals noch jungen Karriere war eine Operation an den Stimmbändern im Jahr 1977. Weil sie ihre Stimme während der Heilungsphase zu früh wieder belastete, entwickelte sich ihre unverwechselbare raue Reibeisenstimme. Zunächst ein Rückschlag, da sogar ein Karriereende im Raum stand, später ihr größtes Markenzeichen.

Weltweiten Kultstatus erreichte sie 1983 mit „Total Eclipse of the Heart“ und später mit „Holding Out for a Hero“. Lieder, die wir noch als Schallplatte zu Hause hatten. Nach den enormen Erfolgen der 1980er-Jahre verlief ihre Karriere zeitweise ruhiger. Dennoch blieb sie vor allem in Europa ein gefeierter Live-Star, auch wenn die Bühnen teilweise etwas kleiner waren.

Sie veröffentlichte weitere Alben, unter anderem in Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen, mit wechselndem Erfolg. Zeitweise erfolgte auch ein Rückzug aus dem Musikgeschäft. Hier könnte man noch deutlich mehr schreiben, das würde aber die Länge des Artikels sprengen. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch ihr Auftritt beim Eurovision Song Contest in Schweden. Mit dem Song „Believe in Me“ erreichte sie lediglich den 19. Platz.

Trotzdem begeisterte sie ihr Publikum bis ins hohe Alter mit einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz. Für die kommenden Monate waren weitere Auftritte und Konzerte geplant, zu denen es aber leider nicht mehr kommen wird. Auch ich hatte noch vor eines ihrer Konzerte zu besuchen.

Im Frühjahr 2026 musste sich Bonnie Tyler in Portugal einer Notoperation am Darm unterziehen. Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt, künstlichem Koma und zwischenzeitlicher Hoffnung auf Besserung verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand erneut. Am 9. Juli 2026 starb sie im Alter von 75 Jahren. Mit ihr verliert die Musikwelt eine unverwechselbare Sängerin, deren Stimme Generationen von Musikliebhabern geprägt hat. Wir verlieren eine Künstlerin, die über 100 Millionen Tonträger verkaufte, in einer Zeit, bevor Streamingdienste den Musikalltag bestimmten. Bonnie, grüße bitte Künstler wie Ozzy Osbourne, Lemmy Kilmister, Dean Reed und David Bowie. Good Bye, Reibeisenstimme.

Alexander Kurth

„Sie sind Abschaum, sie sind kranke Menschen “

Gastbeitrag von Karl Richter

Der russische Geopolitiker und Publizist Alexander Dugin formulierte es kurz und bündig: mit dem „Dajjal“ – dem Lügner und Täuscher in der islamischen Theologie, der die Menschen in der Endzeit in die Irre führt – verhandelt man nicht. Man bekämpft und vernichtet ihn. Darin sind sich Moslems und Christen einig. Die Iraner hätten gewarnt sein müssen und waren es sicherlich. Am Mittwoch nun erklärte US-Präsident Donald Trump das Waffenstillstandsabkommen vom 17. April für null und nichtig und nahm unverzüglich die Bombardierung iranischer Ziele wieder auf. Teheran antwortete mit Angriffen auf US-Militäreinrichtungen in Bahrain und Kuwait. Eine Beruhigung der Situation am Golf ist damit erst einmal vom Tisch.

Es lohnt, sich Trumps Wortwahl vor Augen zu führen, um sich keine Illusionen zu machen, mit wem es die Welt tun hat. Über die iranische Führung delirierte er: „Sie sind Abschaum, sie sind kranke Menschen, sie werden von kranken Menschen geführt, und sie sind bösartige, gewalttätige Menschen. Und wenn sie eine Atomwaffe hätten, würden sie sie einsetzen.“ Über weitere Gespräche mit Teheran halluzinierte er in dreister Umkehrung der Tatsachen: „Soweit es mich betrifft, ist es reine Zeitverschwendung, mit ihnen zu verhandeln. Sie sind Lügner.“

Die Wahrheit ist eine andere, und man muß sie vor Augen haben, um die Ereignisse richtig einordnen zu können. Aus der ersten Runde des Schlagabtauschs zwischen Ende Februar und Mitte April ging Iran als Sieger nach Punkten hervor. Die Atommacht USA als vermeintliche Schutzmacht der Region mußte schmerzhafte Verluste einstecken. Nach übereinstimmenden Berichten amerikanischer Medien (über die sich sowohl Trump als auch sein Kriegsminister Pete Hegseth bitterlich beschwerten) wurden bei den iranischen Gegenangriffen mindestens 17 der 19 US-Standorte getroffen, einige vernichtend, was einer Quote von 89 Prozent entspräche. Zumindest ein Teil der getroffenen Basen mußte geräumt werden. Kein Wunder, daß die arabischen Verbündeten Washingtons auf Distanz gehen: eine Schutzmacht, die niemanden schützt, braucht keiner.

Das ist aber nur ein Teil der Demütigung. Während sich Trump den Vorwurf gefallen lassen muß, er habe nach sechs Wochen Krieg praktisch nichts erreicht, ist der Iran unversehens auf die Weltbühne zurückgekehrt – unbesiegt und stärker denn je. Teheran beansprucht als Folge des Krieges nunmehr ganz offiziell die Kontrolle über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Reeder müssen seit dem 5. Mai formell bei einer eigens ins Leben gerufenen iranischen Behörde, der „Persian Gulf Strait Authority“ (PGSA), Durchfahrt-Genehmigungen beantragen und stattliche Gebühren entrichten – während die US-Supermacht danebensteht und zusehen muß. Für das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten, die erst dieser Tage mit viel Pomp den 250. Jahrestag ihres fragwürdigen Bestehens feierten, ist das völlig inakzeptabel. Der Waffenstillstand KONNTE zu diesen Bedingungen keinen Bestand haben. Noch akzeptiert Amerika nicht, daß es nicht mehr der Welt-Hegemon ist. Israel und die Epstein-Akten taten sicher ihr Übriges.

Damit ist die Welt wieder dort, wo sie im April war. Sie sollte sich daran erinnern, daß der Krieg nicht von Teheran vom Zaun gebrochen wurde, sondern – gegen jedes Völkerrecht – von den USA und Israel, die Iran inmitten laufender Verhandlungen am 28. Februar zu bombardieren begannen.

Dem iranischen Volk, das dem Großen Satan bislang in bewundernswerter Weise die Stirn bietet, kann jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, nur weiterhin jeden erdenklichen Erfolg wünschen: es kämpft derzeit an der Spitze aller derjenigen, die eine Welt ohne US-israelische Tyrannei wollen. Eine solche Welt ist nicht nur möglich, sondern mit allem Nachdruck zu unterstützen. Allein die Zahl der Opfer amerikanischer Sanktionen seit den siebziger Jahren liegt laut einer Untersuchung der University of Denver von 2025 bei unfaßbaren 38 Millionen Toten, die eigentlichen Kriegsopfer nicht eingerechnet. Eine Weltordnung, die so etwas als normal hinnimmt, ist eine Verbrecherordnung, die beseitigt werden muß. Mit etwas Glück wird Iran ihr Sargnagel.

Karl Richter

Der US-Kulturimperialismus bedroht unsere Identität!

Darüber sollten wir mal in Ruhe nachdenken: Für mich stellt die größte Bedrohung unserer Identität der amerikanische Kulturimperialismus dar, der alle nationalen Besonderheiten und Identitäten brutal zerstört! Die klassischen Rechtspopulisten ignorieren diese elementare Bedrohung unserer Freiheit und unserer Identität durch den amerikanischen Kulturimperialismus und führen stattdessen einen völlig unnötigen Kulturkampf gegen den Islam und insbesondere gegen die arabischer Welt in wessen Auftrag auch immer. Unsere Muttersprache wird in unseren globalen Unternehmen und Betrieben, in der Werbung, an unseren Universitäten und insbesondere in Werbung immer seltener gebraucht! Wenn wir einen Radiosender hören, dann merkt man nur noch beim Wetterbericht, dass es sich um einen heimischen Sender handelt! Unsere Eliten in Politik und Wirtschaft verstehen sich als Vertreter einer primär amerikanischen hedonistischen und hemmungslos dekadent-liberalistischen Ordnung des sogenannten Westens ohne jeden Bezug zur eigenen Identität, Herkunft und Geschichte ! So wird Deutschland endgültig abgeschafft! Wenn wir auch zukünftig unsere deutsche Identität mit all ihren Eigenarten behaupten wollen, dann müssen wir im Sinne von Carl Schmitt den Feind erkennen und uns gegen die Apologeten der amerikanischen Überfremdung wehren!

Markus Beisicht

Kein Bock auf Krieg

Keine Lust auf Krieg: Verweigererzahlen explodieren

Die deutsche Wehrpflicht-Reform zeigt Folgen: im laufenden Jahr ist die Zahl der anerkannten Kriegsdienstverweigerer so hoch wie seit 2011 nicht mehr, dem letzten Jahr der ehedem regulären Wehrpflicht, die der damalige CSU-Verteidigungsminister zu Guttenberg dann de facto abschaffen ließ. Wie das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben jetzt mitteilte, wurden bis Ende Mai bereits 2.667 Anträge rechtskräftig positiv beschieden. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2025 waren es 2.830 Anerkennungen – ein Wert, der nun schon im ersten Halbjahr übertroffen wird.

Sie zeigen, daß der Kriegs- und Eskalationskurs der Bundesregierung in der Bevölkerung keineswegs unumstritten ist. Im Gegenteil, der Widerwille, sich im absehbaren Ernstfall von Merz, Pistorius und Co. an der NATO-„Ostflanke“ verheizen zu lassen, ist spürbar. Das zeigten erst dieser Tage auch aktuelle Zahlen von der Postkarten-Rekrutierungsaktion der Bundeswehr, die seit Jahresbeginn läuft – und zum Rohrkrepierer geriet: fast 300.000 Fragebögen wurden an junge Deutsche verschickt. Aber gerade einmal 530 Freiwillige meldeten sich daraufhin zum Dienst. So wird das nichts mit dem neuen Ostfeldzug.

Hier geht’s zum Kanal

https://t.me/FlorianGeyer2024

Kratzen für’s Klima

„Kratzen fürs Klima“: Die LVB erfindet den Do-it-yourself-Gleisbau

Hach, Leipzig! Wenn die Schienen schmelzen, packen wir an. Die LVB rief zur großen kollektiven Kratz-Party am Goerdelerring auf. Die Packliste im Aufruf liest sich wie ein Abenteuerspielplatz für Erwachsene: Alte Hosen anziehen und „wer hat“, bringt bitte eine Warnweste und ein Kissen für die Knie mit. Spachtel nicht vergessen!

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während jede Pommesbude wegen einer falschen Rutschmatte vom Amt filetiert wird, lädt ein Verkehrsbetrieb ungesicherte Laien zum Picknick ins Gleisbett ein. Arbeitsschutzgesetz? DGUV-Vorschriften? Ach, unnötige Bürokratie! Wir haben doch Facebook-Follower!
Fehlt eigentlich nur noch der nächste Schritt im Krisenmanagement:
„Tram-Fahrer krank? Wer den Führerschein Klasse B hat, setzt sich einfach mal vorne rein, Schlüssel steckt!“

Liebe LVB: Das Auskratzen von durchaus giftiger, zäher Gussmasse im Schienennetz ist kein Subbotnik, sondern eine nicht ungefährliche Fachaufgabe. Wenn der Arbeitsschutz das nächste Mal schmilzt, ruft bitte keine Freiwilligen mit Küchenspachteln – sondern Profis.

https://www.tag24.de/leipzig/lokales/jetzt-brauchen-wir-euch-lvb-rufen-leipziger-zur-reinigungsaktion-an-den-gleisen-auf-3512111?fbclid=IwdGRzaASwisVjbGNrBLCKv2V4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHsM1ILS0BiGIA-tseZwoq8WfCA9GV0gtOZDhDYiy2xl–BHQWK0mhXMfYIQB_aem_Uc7Q3aWn4DkxMJJHLuw21g

#Leipzig #BurkhardJung

Uta Nürnberger

Eine etwas andere Filmkritik

Filmkritik: Citizen Vigilante

Ich schreibe zwar schon seit bestimmt 20 Jahren Artikel und Berichte, führe Interviews und stelle Presseanfragen. Eine Filmkritik war allerdings bisher noch nicht dabei. Wie nicht anders zu erwarten, beschäftigt sich diese Kritik mit dem neuesten Werk von Uwe Boll. Boll, der bei seinen Fans Kultstatus besitzt und von anderen wiederum als schlechtester Regisseur aller Zeiten bezeichnet wird, ist mir persönlich schon länger bekannt. Da ich ein großer Horrorfan bin, kommt man an Boll kaum vorbei. Ob BloodRayne, Alone in the Dark oder Seed, um nur drei Beispiele zu nennen – definitiv keine hohe Filmkunst, teilweise sogar richtiger Trash, aber eben für viele Kult.

Wer allerdings denkt, Uwe Boll bekomme nur Schauspieler vor die Kamera, die ausschließlich in B- oder C-Produktionen mitspielen, der irrt sich gewaltig. Echte Hollywoodgrößen wie Ben Kingsley, Ray Liotta oder Jürgen Prochnow standen bereits vor seiner Kamera – ebenfalls nur eine kleine Auswahl.

Wofür Uwe Boll ebenfalls bekannt ist, sind Provokationen, und das hat er in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. Wer sich mit seinen Werken beschäftigt, erkennt schnell, dass jegliche Rassismusvorwürfe an den Haaren herbeigezogen sind. Hier möchte ich seine umstrittenen Filme Auschwitz und Hanau erwähnen. Gerade Hanau schlägt in eine gänzlich andere Kerbe als sein aktuelles Werk. Doch selbst damit schaffte er es zu polarisieren und zu provozieren, was mit Horrorfilmen natürlich nicht in derselben Form gelingt. Vielen dürfte zudem nicht bekannt sein, dass Uwe Boll ein politisch denkender Mensch ist. Er war Bundessprecher der Kleinstpartei Das Haus Deutschland (DHD), bis er diese im Streit verließ. Zudem schreibt er seit einigen Monaten für das Magazin Tichys Einblick. Ich muss allerdings zugeben, dass ich seine Artikel bisher noch nicht gelesen habe.

Nun aber zurück zu Citizen Vigilante. Im aktuellen Werk stand natürlich nicht die erste Garde Hollywoods vor der Kamera, was im woken Hollywood kaum verwunderlich ist.

Der Hauptdarsteller Armie Hammer (Sanders) spielte zwar in oscarprämierten Filmen wie Call Me by Your Name mit, war jedoch seit einigen Jahren in Hollywood in Ungnade gefallen. Grund hierfür sind schwere Missbrauchsvorwürfe. Inwieweit diese zutreffen oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich hat der Umstand, aktuell kaum Rollen zu bekommen, dazu beigetragen, dass Boll ihn als Hauptdarsteller gewinnen konnte. Der zweite halbwegs bekannte Schauspieler ist Costas Mandylor. Er spielte in mehreren Teilen der Horrorfilmreihe Saw einen Ermittler und war mir daher bereits bekannt. Der restliche Cast sagte mir hingegen nichts, was allerdings nichts bedeuten muss, da ich selten etwas schaue, was das Propagandaquadrat in die Wohnzimmer ausstrahlt.

Der Film bietet von seiner Handlung her eigentlich nichts, was nicht schon zigfach verfilmt wurde. Ein einsamer Rächer nimmt das Recht in die eigene Hand, weil Polizei und Justiz versagen. Ich erinnere mich dabei zum Beispiel an die Death Wish-Reihe mit dem unvergessenen Charles Bronson. Dort wird die eigene Familie Opfer massiver Gewalt. Der Hauptakteur des Films, Paul Kersey, der eigentlich liberale Ansichten vertritt, startet daraufhin einen gnadenlosen Rachefeldzug. Auch dort geht es um Vergewaltigung, Gewalt und um Stadtteile, in denen kriminelle Banden ihr Unwesen treiben, während die Staatsmacht längst kapituliert hat. Im Übrigen waren diese Filme in der Bundesrepublik Deutschland lange indiziert – zumindest in der ungekürzten Fassung.

Im Werk von Boll erleben wir einen Hauptdarsteller mit Ecken und Kanten, bei dem gar nicht erst versucht wird, ihn als grundsympathischen Charakter darzustellen. Er ist schwerreich, geht ins Bordell und möchte Mieter – er besitzt im Film mehrere Immobilien –, die mit ihren Zahlungen im Rückstand sind, notfalls auch mit nicht ganz legalen Mitteln vor die Tür setzen. Cineastisch ist der Film drittklassig, aber alles andere wäre bei Uwe Boll auch eine Überraschung gewesen. Dasselbe gilt für die schauspielerischen Leistungen. Die Kills sind natürlich hart und es fließt viel Blut, allerdings nichts, was nicht an anderer Stelle bereits hundertfach gezeigt wurde.

Für mich am härtesten an diesem Film war die Vergewaltigungsszene, die in kurzen Ausschnitten gezeigt wird. Hart deshalb, weil es zu solchen Schreckenstaten mittlerweile täglich in Europa kommt. Wer jetzt wieder von rechter oder populistischer Hetze fabuliert, verweigert die Realität. Allein im Jahr 2024 kam es zu 788 Gruppenvergewaltigungen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen. Über 50 Prozent der Täter sind nicht deutscher Herkunft; sogenannte Passdeutsche sind hierbei noch nicht einmal mit eingerechnet. Keine Hetze, keine Panikmache, sondern Realität. Wer genau diese Realitäten verweigert und ignoriert, sorgt für weitere Straftaten, für eine weitere Spaltung der Gesellschaft und für Unruhen, wie wir sie aktuell in einigen europäischen Ländern erleben.

In Ländern wie Frankreich oder Großbritannien sieht es teilweise noch deutlich schlimmer aus. Genau bei diesem Punkt hat Uwe Boll einen Nerv getroffen – und das meiner Meinung nach aus vollem Kalkül heraus. Aus seiner Sicht ist das vollkommen verständlich. Schließlich lebt ein Filmemacher davon, dass über seine Werke gesprochen wird und man sie vor allem anschaut. Und genau das ist ihm trotz der Zensur gelungen. Allein auf dem Kurznachrichtendienst X erreichte der Film bisher mehrere Millionen Aufrufe. Elon Musk hat ihn dort nach Rücksprache mit Boll veröffentlicht. Citizen Vigilante gehört somit wohl schon jetzt zu den Boll-Filmen mit den meisten Zuschauern. Der Regisseur selbst sieht es im aktuellen Fall nicht einmal kritisch, wenn das Werk illegal gestreamt wird. Er bittet die Zuschauer lediglich darum, ihm per PayPal eine freiwillige Spende zukommen zu lassen. Auf diese Weise wird er weitere Millionen Zuschauer erreichen.

Mit einer Falschmeldung möchte ich in dieser kurzen Filmkritik allerdings noch aufräumen: Der Film ist nicht verboten. Er erhielt in Deutschland kein FSK-Siegel und darf deshalb weder im Kino noch bei Streamingdiensten gezeigt werden. Wie in vielen anderen Bereichen agiert die Bundesrepublik Deutschland hier als Geisterfahrer. In anderen Ländern Europas läuft der Film hingegen ohne Probleme. In unserem Nachbarland Österreich soll demnächst eine DVD mit deutscher Synchronisation erscheinen. Die Entscheidung der FSK ist durchaus kritisch zu hinterfragen. Eine sogenannte Expertenkommission, bestehend aus wenigen Personen, bestimmt darüber, was Millionen Menschen sehen dürfen? Das fragwürdige Agieren sogenannter Expertenkommissionen, die über das Schicksal von Millionen Menschen entscheiden, kennen wir bereits aus anderen Bereichen. Dafür müssen wir gar nicht so viele Jahre zurückschauen.

Die FSK kritisiert die explizite Gewaltdarstellung, eine angebliche Verherrlichung von Selbstjustiz sowie den Umstand, dass der Film dazu beitragen könnte, Gewalt gegen Migranten zu schüren. Ich habe mich im Übrigen im Vorfeld dieser Filmkritik mit einigen Migranten unterhalten, darunter auch Muslime, die diese Befürchtung in keiner Weise teilen. Diese Menschen, die teilweise schon seit Jahrzehnten in Deutschland leben, schütteln selbst den Kopf darüber, wie devot und unterwürfig der Deutsche alles erträgt. Für Uwe Boll ist die FSK-Entscheidung natürlich die beste Werbung, die er bekommen konnte. Ohne diese Form der Zensur hätte der Film nicht annähernd die aktuelle Aufmerksamkeit erhalten. Aus Marketingsicht ist das ein absoluter Volltreffer, auf den Boll – wie bereits erwähnt – nach meiner Einschätzung auch abzielte.

Muss man den Film gesehen haben? Nein, natürlich nicht. Er führt uns jedoch einen Umstand deutlich vor Augen – und vielleicht auch Menschen, die bisher in einer Traumblase lebten –, dass es im „freisten Deutschland aller Zeiten“ durchaus Zensur gibt. Wir haben sehr wohl Zensur, und zwar eine, die immer übergriffiger agiert, indem sie mündigen Bürgern vorschreiben möchte, was sie zu sehen, zu lesen oder zu denken haben. Mittlerweile betrifft diese Entwicklung nahezu alle gesellschaftlichen Schichten. Und genau darin liegt, so paradox es klingen mag, sogar etwas Positives, weil sie den Aufwachprozess beschleunigt.

Wovon ich allerdings weit entfernt bin, ist, Boll als neue Ikone der Meinungsfreiheit oder als Kämpfer gegen Fehlentwicklungen in der Politik zu sehen. Vielleicht könnte schon sein nächstes provokantes Werk bei den aktuellen Befürwortern von Citizen Vigilante auf wenig Gegenliebe stoßen. Und selbst wenn das der Fall sein sollte, sollten am Ende die Zuschauer entscheiden, ob sie einschalten oder ausschalten.

Alexander Kurth

Wenn es den Warmen zu warm wird!

Wenn es den Warmen zu warm
wird, CSD in Torgau abgesagt

Nun ist wohl auch der angeblich „menschengemachte Klimawandel“ ein Feind bunter und queerer Ideologien. Am Wochenende war ein sogenannter Christopher Street Day in Torgau geplant. Da die Stadt in Nordsachsen bisher noch nicht in Dauer-Wokeness ersäuft und sich dort noch ganz normal Hase und Fuchs Gute Nacht sagen und keine Männer in Hundekostümen und Leder-Outfits unterwegs sind, sollte auch in Torgau etwas queer-bunter Flair Einzug halten.

Jetzt machte aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die vielen störrischen Sachsen, die an ihrem Verbrenner festhalten, sorgten dafür, dass im Sommer tatsächlich sommerliche Temperaturen herrschen, und zwar so sommerliche Temperaturen, dass es den Warmen zu warm wurde und Mann, Frau und die anderen 66 eingebildeten Geschlechter die Veranstaltung letztendlich absagten.

Die Veranstalter beklagten sich ja bereits im Vorfeld über reichlich Hass und Hetze in Bezug auf die Veranstaltung. Wobei Hass und Hetze alles ist, was nicht woke, buntbesoffen und queer ist. Gerade Orte wie Torgau oder andere Städte benötigen vieles, aber keinen CSD, der in solchen Gemeinden zumeist aus herangekarrtem Publikum besteht, anders als zum Beispiel in Städten wie Köln.

Was jemand und mit wem in seinem Schlafzimmer treibt, gehört nicht in die Öffentlichkeit! Zudem hat sich der CSD schon längst von seinem ursprünglichen Anliegen entfernt und sich zu einem fragwürdigen Spektakel entwickelt. Eine steuergeldfinanzierte Zurschaustellung von sexuellen Praktiken im öffentlichen Raum ist so unnötig wie eine weitere Amtszeit von Friedrich Merz. Und nein, bei diesem Spektakel geht es nicht um Menschenrechte oder um den Schutz von Minderheiten, da es von einem Dunstkreis unterstützt und gefördert wird, der Menschenrechte mit Füßen tritt. Wir möchten hier nur an die Corona-Fehlpolitik erinnern. Noch immer werden Menschen, die gegen diese Politik aufgestanden sind, juristisch verfolgt oder sitzen sogar im Gefängnis.

Man kann auch sehr wohl von Kindeswohlgefährdung sprechen, wenn sogenannte Drag-Queens in Schulen und Kindergärten Vorlesungen halten, wenn man Kindern einredet, es sei nicht festgelegt, welches Geschlecht sie haben, oder wenn bereits im Kinderfernsehen von Diversität und anderen Verrücktheiten fabuliert wird. Es gibt Männer und es gibt Frauen, und natürlich wird es immer verschiedene sexuelle Vorlieben geben. Wer allerdings von 66 und mehr Geschlechtern halluziniert, sollte dringend einen Arzt aufsuchen und zwar den mit dem Sofa im Sprechzimmer . Es gibt im Übrigen nicht wenige homosexuelle Menschen, die dieses Spektakel kategorisch ablehnen.
Wer es dennoch bunt und wirklich vielfältig haben möchte, dem empfehlen wir einen Besuch im Torgauer Schloss- und Rosengarten. Dieser liegt unterhalb des Schlosses Hartenfels.

Warum Merz den Krieg gegen Russland braucht

In London hat Keir Starmer seinen schmachvollen Abgang als Premierminister des Pflegefalls Großbritannien bekannt geben müssen. Damit ist er der erste des unseligen Quartetts aus Kriegstreibern in London, Paris, Berlin und Kiew, der die politische Bühne verlässt. In Frankreich harrt Emmanuel Macron auf das baldige Ende seiner zweiten Präsidentschaft, die der „Grand Nation“ nichts außer Schulden und Einflussverlust in Afrika gebracht hat. Wolodymir Selensky in Kiew ist mehr denn je eine Marionette von EU und NATO, finanziert von dem deutschen Bundeskanzler mit den schlechtesten Umfragewerten seit 1949.

Wenn Friedrich Merz noch eine Chance auf längeren Verbleib im Amt haben will, dann muss er den Krieg gegen Russland mittels weitreichender Drohnen aus deutscher Produktion eskalieren. Und zwar soweit eskalieren, dass der russischen Führung nichts anderes übrigbleibt, entweder die Kiew-Ukraine nachhaltig zu vernichten. Oder Raketenschläge gegen Staaten zu führen, die es dem Selensky-Regime möglich machen, den Krieg tief ins russische Territorium mit terroristischen Angriffen gegen Zivilisten zu tragen. Kein Staat bietet sich dafür mehr an als das Deutschland von Merz und Pistorius.

Entscheidet sich Moskau notgedrungen für die zweite Variante, kann Merz den Verteidigungsfall wie auch den NATO-Bündnisfall nach Artikel 5 in Anspruch nehmen. Auch wenn das nicht automatisch den großen Krieg in Europa, ja sogar den Weltkrieg zur Folge hätte: Für Merz wäre das auf unabsehbare Zeit eine Amtsgarantie mit wesentlich größeren Vollmachten als jetzt. Und das Problem mit der lästigen AfD ließe sich dann auch ganz anders handhaben. Es besteht leider kein Zweifel, dass im provozierten Kriegsfall mit massiver Hilfe der gleichgeschalteten Medien und Institutionen ein zwar abartige, aber erfolgreiche „Patriotismus“-Hysterie geschürt würde.

Das Zögern im Kreml, auf das brandgefährliche Treiben des hauptsächlich von Berlin bezahlten und bewaffneten Auftragskillers Selensky massiv zu reagieren, lässt sich nicht zuletzt mit der Kenntnis der politischen Folgen eines Militärschlages gegen Deutschland erklären. Im Gegensatz zu Merz und seinem lächerlichen Außenminister Johann Wadepuhl sehen uns die Russen nicht als „ewigen Feind“ an – zumindest noch nicht. Doch wehe den Deutschen, wenn sich das ändert. Denn dafür hätte Merz nicht allein die Hauptverantwortung, sondern auch sein geschichtsvergessenes Volk.

Wolfgang Hübner

Der Krieg gegen das eigene Volk!

Der Krieg gegen das eigene Volk … Verrat an den Schwächsten der Gesellschaft

Es geht unermüdlich weiter, der Anschlag auf die Schwächsten der Gesellschaft, Senioren, Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Familien, Alleinerziehende und Kinder.

Schon 2019 ging man beim WDR mit einem Kinderchor auf Senioren los, mit “ Eure Oma ist eine Umweltsau “ und folgend „Eure Oma ist eine Nazisau“ sollten satirisch alte Menschen diffamiert werden. Ich halte das weder für Satire, noch für lustig, sondern eine Kriegserklärung an alte Menschen. Eine vorsätzliche Spaltung von Jung gegen Alt.

Im August 2025 fordert Witschaftswissenschaftler Fratzscher einen neuen Generationsvertrag, künftig alle Rentner und Rentnerinnen zu einem sozialen Jahr zu verpflichten. Die ältere Generation müsse sich stärker einbringen, beispielsweise im sozialen Bereich , aber auch bei der Verteidigung. Fratzscher fordert mehr Solidarität der der Alten mit den Jungen. Der Sozialverband Deutschland bezeichnet Fratzscher als respektlos. Quelle: tagesschau.de

Im November 2025 fordert CDU – Gesundheitspolitiker Streeck ein Umdenken bei der Behandlung älterer Menschen. Es geht um die Vergabe teurer Medikamente bei Hochbetagten, sowie deren Behandlung, wie Herzklappenersatz oder Hüftprothesen.
Quelle: MDR, Tagesspiegel
Vorgeschriebene Altersgenzen für Behandlung und Medikamente? Mein Entsetzen könnte nicht größer sein.

Bei der aktuellen Hitzepanik sollen plötzlich Senioren geschützt werden, während man sie zu Corona- Zeiten zum Tragen der Maske und Impfung verpflichtete und damit vorsätzlich ein Kollabieren der alten Menschen in Kauf nahm. Die fatalen Folgen davon sehen wir bis heute an schweren Erkrankungen bis hin zum Tod.

Die Zerstörung der traditionellen Familie ist schon länger im Gange, mit Geschrei um Feminismus und queerem Irrsinn. Familie ist rechts und wer sich dagegen stellt und nicht in Regenbogenfarben dazu tanzt, hat verloren. Die Indoktrination beginnt bereits bei den Kleinsten im Kindergarten und Schule. Ein Wahnsinn, der gestoppt werden muss. Familie ist die letzte Bastion der Freiheit!

Mit dem Gesetzesentwurf zur Pflegereform von Nina Warken wurde ein weiterer Angriff auf die Schwächsten gestartet, Pflegebedürftige, Behinderte, pflegende Angehörige und Pflegepersonal. Ein Einlenken der Bundesregierung ist laut Ärzteblatt nicht nicht erwarten.
Die Folgen sind skandalös, unmenschlich und voller Gefahren.

Schritt auf Schritt geht der Kahlschlag weiter, Streichung der Witwenrente und nun noch Kürzungen bis hin zu Streichungen von Wohngeld. Und genau das betrifft nicht nur alte Menschen, sondern auch Familien, Alleinerziehende und Kinder. Auch wenn viel Kritik im Mainstream zu lesen ist, wird der Raubzug der Bundesregierung in der Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung nicht erwähnt. Genauso wenig, wie die Versicherung von Menschen, die in unserer Land regelrecht eingeladen wurden und niemals eingezahlt haben.

Was am Ende von allen Forderungen und Gesetzenentwürfen übrig bleibt, ist bitterste Armut und das mitten im besten Deutschland aller Zeiten.
Das Sparpaket was bitter nötig ist, ist der Rücktritt der gesamten Bundesregierung, sowie ein Umdenken und Handeln der Bevölkerung. Während unser Geld in alle Welt verschenkt und verschleudert wird, wird das eigene Volk verraten und verkauft. Das dürfen wir nicht hinnehmen, um nicht selbst in bitterer Armut leben zu müssen.

Wann reicht es? Wann steht das Volk gegen den Krieg gegen das eigene Volk endgültig auf? Wann läuft das Fass über? Oder laufen wir direkt in ein Sommerloch, gefolgt von der Herbrstdepression und dem Winterschlaf, bis alles zu spät ist?

Die Einigkeit beim Fußball ist auf den Straßen zu sehen, doch wenn es ans Eingemachte geht, dem eigenen Leben, der Zukunft und dem Überleben ist der Tiefschlaf des deutschen Volkes immer noch im Gange.

Werdet endlich wach, es ist ein grausamer Krieg gegen das eigene Volk!

Herzlichst, Schwester Anja
Wir wissen es, sie wissen, dass wir es wissen und trotzdem machen sie weiter.