
Nein, das im Auflagensinkflug befindliche BRD-Schmierblatt Der Spiegel meint nicht Kanzler Merz, der keine Angst vor einem Atomkrieg hat. Das bundesrepublikanische Propagandablatt meint auch nicht jene Politiker, die lieber heute als morgen Krieg gegen Russland führen möchten.
Gemeint ist der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund.
Der 35-jährige Familienvater hat die realistische Chance, der nächste Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zu werden. Die AfD führt in aktuellen Umfragen deutlich vor der CDU. Siegmund strebt die absolute Mehrheit an, um eine stabile Regierung führen zu können, ohne auf Koalitionspartner angewiesen zu sein.
Bisher stellt sich lediglich das BSW der Brandmauerpolitik der Altparteien entgegen. Allerdings haben wir in der Vergangenheit bereits mehrfach erlebt, dass das, was vor der Wahl gesagt wird, nach der Wahl plötzlich keine Gültigkeit mehr besitzt. Das erlebte man leider auch beim BSW, besonders der Verband in Thüringen liefert hierfür ein trauriges Beispiel.
Natürlich kann man die AfD kritisch sehen. Auch wir als Medienportal kritisieren die Partei des Öfteren. Ein Blick durch die blaue Brille, bei dem jede realistische Betrachtungsweise über Bord geworfen wird, hilft uns nicht weiter. Die gleichen Maßstäbe, die wir bei den Altparteien anlegen, müssen auch für uns gelten. Alles andere würde uns unglaubwürdig machen.
Bei Uli Siegmund gibt es im aktuellen Wahlkampf allerdings relativ wenig zu kritisieren.
Ich für meinen Teil bin seit Mitte der 90er-Jahre politisch aktiv, war schon gegen Helmut Kohl auf der Straße und habe unzählige Wahlkämpfe begleitet. Ich habe Minister, Bundestagsabgeordnete und ganz normale Menschen von der Straße interviewt. Einen derart professionellen und engagierten Wahlkampf, wie ihn der Spitzenkandidat der AfD derzeit führt, habe ich persönlich noch nie erlebt.
Die AfD Sachsen-Anhalt hat mit ihm die richtige Wahl getroffen. Schließlich hat auch sie in Sachsen-Anhalt nicht nur Sympathieträger in ihren Reihen. Siegmund ist jung, charismatisch und schlagfertig – und das auch im Umgang mit politisch Andersdenkenden.
Man hat selten einen Spitzenkandidaten gesehen, der regelmäßig das Gespräch mit der anderen politischen Seite sucht. In einer Gesellschaft, die massiv gespalten ist, halte ich diesen Umstand für besonders wichtig.
Das unterscheidet den Spitzenkandidaten der AfD auch von anderen Parteien, deren Vertreter ihrem politischen Mitbewerber teilweise nicht einmal mehr die Hand geben wollen.
Die mit Zwangsgebühren finanzierten Medien agieren auch bei dieser Landtagswahl nach dem altbekannten Muster: Alle gegen einen – beziehungsweise alle gegen Siegmund. Einschließlich der Moderatoren.
Nach einem ähnlichen Muster agieren die Zeitungen. Der Spiegel hat mit seiner aktuellen Berichterstattung allerdings allen noch eine Krone aufgesetzt.
Eigentlich kann man sich als Spitzenkandidat keine bessere Wahlwerbung wünschen. Und das sieht man auch bei Ulrich Siegmund, der die aktuelle Spiegel-Ausgabe schon einmal als Autogrammkarte nutzt.
Würde man unsere vom Hass auf Deutschland zerfressenen Medien nicht kennen, könnte man meinen, das Ganze sei orchestriert, um einen gelenkten Machtwechsel zu ermöglichen, der am Ende das Überleben des Systems sichert.
Ich kenne die Haltungsjournalisten in der BRD allerdings sehr gut aus eigener Erfahrung. Deshalb glaube ich nicht, dass dahinter ein großer Plan steckt. Wenn überhaupt, ziehen sowieso ganz andere die Fäden – und keine Lohnbrotschreiberlinge, die nach der Devise „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“ arbeiten.
Mal schauen, was noch so an Hinterhältigkeiten aus den Reihen der Medien kommt. Vielleicht entdeckt der Stern ja noch die geheimen Siegmund-Tagebücher.
Auf jeden Fall werden es noch interessante Wochen bis zur Landtagswahl.
Sollte es für die AfD tatsächlich zur absoluten Mehrheit reichen, schlägt auch für die Partei die Stunde der Wahrheit.
Regierungsverantwortung zu haben, ist nämlich ein ganz anderes Kaliber, als aus den Reihen der Opposition zu agieren. Aus der Opposition heraus lässt sich vieles fordern und versprechen. In der Regierung muss man anschließend beweisen, was davon tatsächlich umgesetzt werden kann.
Dabei sollte man sich nichts vormachen. Das politische System und die Medien werden vermutlich alles versuchen, um eine AfD-Regierung zu boykottieren und zu sabotieren. Ulrich Siegmund agiert hier erstaunlich vorausschauend und spricht genau diese möglichen Probleme offen an.
Er möchte kein Friedrich Merz sein und Dinge versprechen, die er am Ende selbst gar nicht gestalten kann.
Gleichzeitig muss jedem bewusst sein, dass man mit der Regierungsverantwortung in einem Bundesland noch keine Bäume ausreißen kann. Sachsen-Anhalt kann die Bundespolitik nicht im Alleingang verändern.
Aber man kann deutlich mehr Sand ins bundesrepublikanische Getriebe werfen, als man es aus der Opposition heraus jemals könnte.
Man kann allerdings auch ganz schnell selbst entzaubert werden.
Deshalb wird es für Ulrich Siegmund und die AfD nicht nur ein Wahlkampf, sondern möglicherweise der Beginn einer Bewährungsprobe. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob aus dem erfolgreichen Wahlkämpfer auch ein erfolgreicher Regierungschef werden kann. Vor allem ein Regierungschef beziehungsweise eine Regierungspartei die sich nicht gemütlich im Hamsterrad Parlamentarismus einnistet! Sondern eine Partei die trotz Regierungsverantwortung weiterhin eine konsequente Oppositionspolitik betreibt! Durch Sachsen-Anhalt kann eine Funke entstehen, der durch das Land geht und auch andere Bundesländer ergreift. Was wir in Sachsen-Anhalt hingegen nicht benötigen, ist eine Partei die als Tiger startet und als Bettvorleger endet! Wie es sich letztendlich gestaltet, wird die Zukunft zeigen. Wir werden so oder so darüber berichten.
Alexander Kurth






