Wende oder Weltkrieg

Nach knapp zwei Wochen Krieg am Persischen Golf zeichnet sich ein Punktsieg des Iran ab. Er könnte das internationale Gefüge nachhaltiger verändern als die Corona-Zäsur und vier Jahre Ukrainekrieg.

Man kann es nur als Sensation bezeichnen, militärisch wie politisch: so krachend ist noch selten ein Kriegsplan gescheitert wie der Versuch der US-israelischen Allianz, Iran rasch in die Knie zu zwingen. Im Gegenteil ist die Islamische Republik – obwohl sie schwersten Terrorangriffen ausgesetzt ist – nicht nur nicht zusammengebrochen, sondern hat sich die Fähigkeit erhalten, empfindliche Vergeltungsschläge zu führen, die zu steigenden und in keiner Weise einkalkulierten Verlusten für die Angreifer führen. Sie sind mit Sicherheit weit höher als die offiziellen Zahlen. Die US-Militärstruktur in der Region – Radarstationen, Basen – ist schwer getroffen.

Ein Puzzleteil liefert das US-Militärkrankenhaus in Landstuhl. Die Einrichtung, die normalerweise auch für die Versorgung der rund 40.000 amerikanischen Militärangehörigen und ihrer Familien in der Region Kaiserslautern zuständig ist, hat dieser Tage ihre Geburtshilfeabteilung geschlossen. Schwangere sollen in umliegende Kliniken ausweichen. Die Dringlichkeit war so groß, daß selbst geplante Kaiserschnitte verlegt wurden. Ein Memo der Klinikleitung, zitiert von der Militärzeitschrift „Stars and Stripes“, begründete den Schritt mit dem „Hauptzweck der Klinik“: Landstuhl diene als „wichtige Nabe und Evakuierungsziel für US-Armeeangehörige, die beim Training oder in Kampfeinsätzen in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika verwundet werden“. Und davon gibt es offenbar viele. Die offiziellen Zahlen sind ersichtlich geschönt. Auch eine geplante Blutspende-Kampagne in der Militärgemeinde Kaiserslautern wurde vorgezogen – ein weiteres Indiz.

Was Israel angeht, ist die Lage womöglich noch schlimmer. Der russische Geheimdienst hat eine Schadensbilanz angefertigt, wonach Israel in den ersten 72 Stunden des Krieges katastrophale, irreversible Verluste durch iranische Vergeltungsangriffe erlitten hat. Laut der durchgesickerten russischen Bewertung hat Israel infolge der Angriffe seinen „operativen Zugang“ zum Atomreaktor in Dimona, dem Kernstück des israelischen Atomprogramms, verloren. 11 Top-Nuklearwissenschaftler sollen ums Leben gekommen sein; außerdem bei Angriffen auf weitere Ziele sechs hochrangige IDF-Generäle, 198 Offiziere der Luftwaffe, darunter hochrangige Piloten und ein kompletter Kommandostab. Darüber hinaus sollen 462 Soldaten am Boden und in verschiedenen Militärstützpunkten getötet worden sein. Natürlich sind diese Angaben nicht unabhängig überprüfbar.

Unbestritten ist aber: vergleichbare Verluste hat die als unbesiegbar geltende Atom- und Militärmacht Israel in den letzten Jahrzehnten bei keiner anderen Militäraktion erlitten. Diese Wendung der Ereignisse ist ein beispielloses Menetekel.

Und politisch ein Fanal. Weil der Iran dank seiner erfolgreichen Gegenwehr nicht nur militärisch, sondern auch politisch unversehens an Statur gewinnt und zum souveränen Akteur aufwächst. Anders als die US-Administration, die bislang nicht in der Lage war, auch nur ein einziges rationales Ziel ihres Terrorkrieges zu formulieren, sorgt die iranische Führung nach knapp zwei Wochen Krieg mit zwei brisanten Kriegszielen für Aufsehen, die weit über den aktuellen Schlagabtausch hinausweisen. In einem Interview der Nachrichtenagentur Fars erklärte der Stellvertretende Kommandeur der Marine der Islamischen Revolutionsgarde, Brigadegeneral Mohammad Akbarzadeh: „Die Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates und die dauerhafte Schließung der amerikanischen Stützpunkte [in der Region] werden zu den wichtigsten regionalen Zielen des Iran gehören.“

Teheran erklärt sich damit inmitten des Krieges zur Schutzmacht der Palästinenser, was dem Land über die ohnehin gestiegene Solidarität vonseiten vieler Muslime hinaus weiteren Zuspruch in der arabischen Welt bescheren wird. Gleichzeitig wird durch die Sperrung der lebenswichtigen Straße von Hormuz die Weltwirtschaft, vor allem aber Trumps Herrschaft erheblich unter Druck gesetzt. Schon drohen die arabischen Verbündeten, die von Uncle Sam nicht wirksam geschützt werden können, Milliardeninvestitionen aus den USA abzuziehen, was in Trumps kapitalkräftigen Unterstützerkreisen nicht gut ankommen wird. Die Midterm-Wahlen im November drohen ihm um die Ohren zu fliegen. Und mit jedem Liter Öl, der nicht mehr in Dollar bezahlt wird, gerät die US-Welthegemonie weiter in Bedrängnis. Die Versenkung eines Flugzeugträgers wäre das Sahnehäubchen und die ultimative Demütigung.

Das alles ist eine echte Wende und könnte schon in nächster Zukunft zu dramatischen Veränderungen auf der internationalen Bühne führen. Ausgerechnet der Iran, jahrzehntelang der Paria der westlichen Weltordnung, könnte zu ihrem Katalysator werden. Karma is a bitch.

„Es ist der Iran, der über das Schicksal des zionistischen Marionettenregimes und der Vereinigten Staaten entscheiden wird“, erklärte Marine-Vizekommandeur Akbarzadeh im Fars-Interview. Auch westliche Beobachter können das nicht mehr rundweg als Prahlerei abtun. Kein geringerer als der ehemalige US-Geheimdienstoffizier und UN-Waffeninspekteur Scott Ritter prophezeite kürzlich in einem Gespräch mit dem unabhängigen Portal „India & Global Left“ eine strategische Niederlage der USA und Israels: Iran sei auf dem besten Weg, den Krieg zu gewinnen.

Die Dinge sind an einem Kulminationspunkt. Mit einem Mal, erstmals seit 1945, sieht sich die vom Westen aufgerichtete Weltordnung, die Epstein-Ordnung der Mörder, Perversen und Satanisten, in die Schranken gefordert. Der Iran kämpft in diesen Tagen stellvertretend den Kampf aller, die sich von ihr befreien wollen – stellvertretend auch für Rußland, China und alle anderen, die in Freiheit und Würde leben wollen. So wenig es manchen gefallen mag: der Iran ist die Speerspitze im Kampf gegen den Antichristen.

Nach Lage der Dinge kann die Antwort des Großen Satans nur die Atombombe sein. Es geht um seine globale Herrschaft, die fast vollendet ist. In Washington und Tel Aviv haben Irre wie Hegseth das Sagen, die den Weltkrieg brauchen und als Gottes Werk herbeisehnen. Sie opfern auch ganze Völker auf ihrem Brandaltar. Wir werden sehen, was kommt.

Karl Richter

Gedanken zum Frauentag

Nicht jeder hat Verständnis dafür, Frauen zum heutigen Weltfrauentag zu gratulieren. Die Gründe liegen darin, dass dieser Tag eine Erfindung von Sozialisten war. Meine Meinung ist da eine andere. Ich habe kein Problem damit, diesen Tag zu feiern oder auch anderen Frauen zu gratulieren. Mit Frauen meine ich aber auch FRAUEN und nicht irgendwelche hirngewaschenen Ideologen, die sich der aktuellen Politik unterwerfen, die man nur als krank bezeichnen kann.

Ich habe aber ein Problem damit, wenn Neulinke und Grüne Politiker Frauen zum Frauentag gratulieren. Es sind nämlich genau diese Politiker, die die politische Bedeutung des Feiertags vergessen haben und zusammen mit Feministinnen und sonstigen Gender-Extremistinnen „ihre“ sozialistische Erfindung zunichte machen.
Besonders links-grüne Gestalten oder entrückte Omas gegen Rechts die sich Frauen-und Kinderrechte auf die Fahnen geschrieben haben, sind diejenigen, die jeden niederschreien, der andere politische Auffassungen und ein normales Familienbild vertritt.

Die frühere Generation würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn sie wüssten, was für ein menschenverachtendes Weibergeklüngel den Frauentag für sich beansprucht. Frauen, die unsere Kinder dazu bringen wollen, sich nicht mehr mit dem eigenen physischen Geschlecht zu identifizieren.
Politikerfrauen, die glauben, die Geschicke der Welt bestimmen zu können und uns täglich mit ihrer armseligen Verbotspolitik und ihrem Unterdrückungsmärchen quälen zu können. Oder sich darüber freuen, ( „Deutschland verrecke“) wie andere Frauen, die sich ein kleines Geschäft aufgebaut haben, nun vor dessen Ruin stehen.

Für die heutige Frau reichen Kleinigkeiten, wie ein falsches Wort, ein falscher Tischpartner usw.. aus, um erfolgreich ihren gesellschaftlichen und beruflichen Status zu verlieren.

Der heutige Tag sollte weltweit den ECHTEN Frauen gelten. Den Frauen, die sich als Mensch und nicht als Menschinnen a´la Gendermüll sehen, die sich einfach als Frau sehen und nicht als Gebärmutterinhaberinnen. Der Frauentag gilt der herrlichen Weiblichkeit die sich sichtbar machen, ohne die Sprache zu schänden. Er gilt allen Frauen, die sich als Frau, Mutter, Schwester, Oma, Schwägerin, Lebenspartnerin oder Freundin sehen. All diesen Frauen möchte ich noch ein Zitat mit auf den Weg geben.

Zitat: „Wenn Du nicht aufpasst, werden die Zeitungen dich dazu bringen, diejenigen zu hassen, die unterdrückt werden und diejenigen zu lieben, die dich unterdrücken.“

Alles Gute zum Frauentag! Es gibt keinen bestimmten Brauch, wie man diesen Tag feiert, habt einfach einen schönen Tag, liebe Frauen.

Elke

Selenskyj droht unverhohlen mit der Ermordung von Victor Orbán!

Selenskyj, der Haß und der dritte Hochgestellte

Ich möchte die Aufmerksamkeit auf einen Nebenaspekt der augenblicklichen Ereignisse lenken. Der ukrainische Kokser hat dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán jetzt relativ unverhohlen mit seiner Ermordung gedroht. Weil sich Orbán nach der Zerstörung der Druschba-Pipeline, über die Ungarn nach wie vor russisches Öl bezog, weigert, das nächste EU-Hilfspaket für Kiew mitzutragen, erklärte Selenskyj am Donnerstag wörtlich:

„Wir hoffen, daß eine bestimmte Person in der EU die 90 Milliarden nicht länger blockiert und daß die ukrainischen Soldaten Waffen erhalten. Andernfalls werden wir die Adresse dieser Person unseren Streitkräften, unseren Leuten, geben. Sollen sie ihn anrufen und mit ihm in ihrer eigenen Sprache sprechen.“

Man muß das ernstnehmen. Es ist im ukrainischen Verbrecherstaat der ureigenste Umgangston, wo spätestens seit 2014 Andersdenkende vom Asow-Pack und anderen Kostümnazis nicht nur bedroht, sondern auch zu hunderten ermordet wurden. Ich selbst habe nach 2022 von ukrainischen Fanatikern, aber auch von ihren hiesigen Gesinnungsfreunden mehr als eine Morddrohung erhalten. Dieses Gesindel ist nun einmal so.

Man muß Selenskyjs Ankündigung aber auch deshalb ernstnehmen, weil die Ermordung politischer Gegner oder mißliebiger Staatschefs von den USA und Israel inzwischen ganz unverhohlen praktiziert wird. Welche Barbarisierung der internationalen Beziehungen das zur Folge haben wird und daß damit praktisch ein permanenter weltweiter Kriegszustand herbeigeführt wird, habe ich kürzlich ausführlicher erläutert.

Natürlich ist die persönliche Betroffenheit oder Empörung über diese Entwicklung völlig bedeutungslos – auch deshalb, weil sie in der deutschen Öffentlichkeit offenbar von einem breiten Unterstützerchor aus dem rechtskonservativen Lager bejubelt und gutgeheißen wird. „Compact“-Herausgeber Jürgen Elsässer hat dankenswerterweise in einem „Pranger der Schande“ die wichtigsten Einpeitscher aus diesem Spektrum dokumentiert, deren Äußerungen einen bemerkenswerten Verlust aller moralischen Maßstäbe erkennen lassen (https://www.compact-online.de/pranger-der-schande-patrioten-die-us-raels-krieg-unterstuetzen/). Was soll man von einer „Influencerin“ halten, die die amerikanisch-israelischen Bombardements „wie ein Porno“ empfindet? Was soll man von einem Israel-affinen Kolumnisten wie Gerald Grosz halten, der allen Ernstes auffordert: „Bombt den islamistischen Mullahs im Iran die Scheiße aus dem Hirn. (…) Für Diktatoren, Islamisten und Terroristen gilt das Völkerrecht nicht. Die haben nur ein Recht: die Überführung ins Paradies!“?

Solche Entmenschlichung, die wir längst auch innenpolitisch tagtäglich erleben, wird nichts besser, aber vieles schlimmer machen. Um das zu sehen, muß man kein Prophet sein.

A propos Prophet: der vielen bekannte bayerische Hellseher Alois Irlmaier (1894 – 1959) hat vor Jahrzehnten die Ermordung dreier „Hochgestellter“, also hochgestellter Persönlichkeiten, als unmittelbares Vorzeichen des dritten Weltkrieges gesehen. Der erste dürfte das iranische geistliche Oberhaupt Ali Khamenei gewesen sein (mit dessen Märtyrertod sich die US-israelischen Verbrecher allerdings ein böses Eigentor geschossen haben dürften). Die geschilderte Entwicklung und Morddrohungen wie aus dem Munde Selenskyjs machen es naheliegend, daß es nun so weitergehen wird. Und man braucht auch nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, welche Folgen zum Beispiel die Ermordung Putins durch den ukrainischen Geheimdienst oder Trumps im Rahmen einer islamischen Vergeltungsaktion haben wird.

Meiner unmaßgeblichen Einschätzung nach ist der dritte Weltkrieg, der von allzu vielen (dem Deep state, der FED, Israel, messianischen Zionisten) dringend gebraucht wird, jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Mental ist die Welt mit ihrem unmenschlichen Haß, der inzwischen offenbar als selbstverständlich akzeptiert wird, bereits mittendrin. Daß er sich in der Folge auch im Realen manifestiert, ist zwangsläufig.

Ich bin kein Pessimist. Die Dinge sind, wie sie sind. Ich fürchte nur, von ihrem tiefsitzenden Haß-Krebs werden weite Teile der Menschheit von allein nicht mehr herunterkommen. Der große Knall ist wohl unvermeidlich.

Karl Richter

Mama was ist Krieg?

Wie erkläre ich meinem Kind den Krieg?

Die Staatspresse Bild veröffentlichte vor einigen Tagen einen Artikel mit der Überschrift „Wie erkläre ich meinem Kind den Krieg – Großangriff auf Israel, Tatsachenverdrehung und Angriff auf kleine Kinderseelen in Reinkultur.

Als erstes sollte man Kindern erklären, das Lügen kurze Beine haben und die Bildzeitung höchstens zum Einwickeln von Abfall taugt. Punkt!

Muss man kleinen Kindern wirklich erklären, was derzeit in der Welt geschieht, sie in Angst und Schrecken versetzen, dass sie Nachts nicht schlafen können? Sollte man die Kleinen aus ihrer heilen Welt des Entdeckens, des Spielens und der Sorglosigkeit herausreißen? Nein! Lasst die Kinder in Ruhe!

In einer Welt des Krieges, der Unruhe, des Schmerzes und der vollkommenen Verblödung, sollte das zu Hause der Ort sein, an dem Frieden, Vertrauen und absolute Sicherheit herrscht. Ein Ort der Liebe, wo die Kleinen sicher sind. Um kleine Seelen nicht zu erschüttern, sollte der Fernseher und die Nachrichten keinen Wert haben, sondern Nähe, kuscheln, Vorlesen, Besuche in der Natur und bedingungsloser Liebe.

Schon während der Corona- Plandemie nahm man die Kinder ins Visier, um sie in ständiger Angst zu halten, sie wären ansteckend und bringen ihre Großeltern um. Familien wurden regelrecht zerstört und das Ergebnis sind volle Psychiatrien, mit Kindern, deren Seelen vorsätzlich zerstört wurden.

Kein Kind muss Angst haben, egal, was in der Welt geschieht, wenn die Eltern ihnen Sicherheit, Geborgenheit und Liebe vermitteln.

Kinder wissen nicht, was Krieg bedeutet, belassen wir es dabei. Familie ist die letzte Bastion der Freiheit, lasst uns diese verteidigen.

Herzlichst Schwester Anja

Wegen der Beteiligung von Russland, die BRD und andere Staaten verweigern die Teilnahme an der Eröffnungsfeier

Boykott der Paralympics‑Eröffnungsfeier: Ein Signal gegen Verständigung

Mehrere Länder, darunter Deutschland, haben angekündigt, die Eröffnungsfeier der Paralympics zu boykottieren, weil Russland und Belarus teilnehmen. Offiziell soll dies Solidarität mit der Ukraine zeigen. Doch in Wahrheit ist dies ein Schritt, der Verständigung verhindert, anstatt sie zu fördern.

Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht der Sportler aus Russland, die sich durch harte Arbeit ihre Startplätze verdient haben und unter politischem Druck nicht leiden sollten. Anstatt Brücken zu bauen, wird hier Strafe auf die Athleten übertragen, während die Politik außen vor bleibt. Ein Zeichen für Dialog und Respekt hätte gerade die Paralympics sein können, dieses wurde bewusst verpasst.

Bemerkenswert ist, dass dieselben Diskussionen und Boykottaufrufe aus Deutschland nicht auftauchen, wenn es um Israel geht, eine Doppelmoral die zum Himmel stinkt. Diese selektive Moralpolitik entlarvt den Boykott als politische Show, nicht als echten Ausdruck von Solidarität oder ethischer Verantwortung.

Wer wirklich Solidarität ernst meint, würde Sport nicht als politisches Schlachtfeld missbrauchen. Russland und seine Sportler hätten die Chance gehabt, ein positives Signal zu setzen und Teil der internationalen Sportgemeinschaft zu bleiben. Der Boykott zeigt stattdessen, dass einige Staaten offenbar keine Verständigung wollen, sondern nur auf Konfrontation setzen. Das kennen wir ja bereits aus der Politik.

Sascha Steinbrecher

Entscheidung Iran

Gastbeitrag von Karl Richter

Der 28. Februar 2026 wird im Rückblick als der Tag erscheinen, der vieles verändert hat. Er wird als großer Schritt in die Barbarisierung der internationalen Ordnung in die Geschichte eingehen. Als Tag, an dem die USA und Israel das Völkerrecht endgültig begruben.

Iran ist seit Jahrzehnten der Paria der Welt. Das Land wurde schon in den 50er-Jahren von den USA mit Sanktionen belegt, als der Schah-Vorgänger Mossadegh die Ölindustrie verstaatlichte. Seit 1979 ist das Sanktionsregime permanent. Seit 2018, während Trumps erster Amtsperiode, unterliegen die iranischen Ölexporte sogar einem Totalembargo. Die Auswirkungen treffen vor allem die Bevölkerung.

Der derzeitige Krieg hat mithin eine lange Vorgeschichte, die sich letztlich auf zwei zentrale Momente zusammenkürzen läßt: Öl und die geostrategische Bedeutung des Landes. Fällt heute Iran, dann fallen morgen Rußland und China. Das iranische Hochland ist die entscheidende Klammer der eurasischen Landmasse. Fassen die USA hier Fuß, liegen ihnen alle Wege nach Rußland, China und zur Beherrschung des eurasischen Großkontinents offen. Und nicht zuletzt: der große Satan duldet keine Länder, die ihm die Stirn bieten. Dabei ist Widerstand gegen die westliche Massenmörder- und Pädophilen-Ordnung mehr denn je geboten. Der russische Geopolitiker Alexander Dugin formulierte jüngst mit Blick auf die Epstein-Files (über die plötzlich niemand mehr spricht!) völlig richtig: „Die westliche Welt ist zusammengebrochen. Kein einziger westlicher politischer Führer, ob in den USA oder der Europäischen Union, behält irgendeine moralische Autorität. Das ist ein Coming-out: praktisch der gesamte globale Westen erscheint als pädophile satanische Organisation. Es ist das Ende jedes Anspruchs auf Führung.“

Umso abartiger mutet der selbstherrliche, von keinerlei Rücksichten gehemmte Angriff der letzten Tage an, von dem US-Verteidigungsminister Hegseth allen Ernstes behauptet, die USA hätten den Krieg nicht begonnen, sondern beendeten ihn. Beim Angriff selbst machten sich Amerikaner und Israelis Geheimdienstdaten zunutze, wonach sich die iranische Führungsspitze in einem Gebäudekomplex in Teheran versammeln würde, in dem die Büros des Präsidenten, des Obersten Führers Ali Khamenei und des Nationalen Sicherheitsrates untergebracht sind. 30 Bomben trafen das Gebäude. Khamenei, 86 Jahre alt und seit fast vier Jahrzehnten geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik, fand den Tod. Mit ihm starben der Vorsitzende des nationalen Verteidigungsrats, der Anführer der Revolutionsgarden, der Verteidigungsminister und der Generalstabschef, außerdem mindestens zwei Dutzend weiterer hochrangiger Militärs und Entscheidungsträger; von der Auslöschung einer Mädchenschule in der Stadt Minab mit 180 getöteten Kindern und Lehrern nicht zu reden. Die gezielte Ermordung der gegnerischen Staatsführung kommt einem Zivilisationsbruch gleich. Rußland hat sich dazu in vier Jahren Ukrainekrieg nicht hinreißen lassen.

Donald Trump, der versprochen hatte, die endlosen US-Kriege zu beenden, hat am Samstag die letzten Masken fallen lassen. Er versprach, das iranische Raketenarsenal dem Erdboden gleichzumachen, und drohte mit schlimmster Vergeltung, sollte Iran auf die Ermordung Khameneis reagieren. Kennen wir: die Angegriffenen sollen sich noch nicht einmal wehren dürfen und sich lieber mucksmäuschenstill abschlachten lassen. Eine ähnliche Forderung richtete die NATO 1999 an das von ihr überfallene Jugoslawien.

Das offizielle Motiv für den Angriff – die angebliche nukleare Bedrohung – hält keiner Überprüfung stand. Der Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation, Rafael Grossi, hatte erst kurz zuvor erklärt, es gebe kein iranisches Atomwaffenprogramm und keine unmittelbare Bedrohung. Und noch am Vortag des Angriffs meldete der omanische Außenminister, der seit Wochen zwischen Washington und Teheran vermittelt hatte, ein Friedensabkommen sei in Reichweite – Iran habe zugestimmt, seine Vorräte an angereichertem Uran auf das niedrigstmögliche Niveau zu senken. Dann fielen die Bomben. Nach demselben Schema verfahren die Ukrainer seit Jahren: Eskalationsschläge mitten aus laufenden Verhandlungen heraus – ein Lehrbeispiel in Sachen westliche Werte.

Dominik Steiger, Professor für Völkerrecht an der TU Dresden, war auf die Frage, ob der Angriff auf den Iran völkerrechtswidrig ist, im ZDF erfreulich eindeutig: „Die Antwort darauf ist ganz einfach: Nein, das durften sie nicht.“ Die UN-Charta kennt beim Gewaltverbot nur zwei Ausnahmen: Selbstverteidigung gegen einen akuten bewaffneten Angriff oder ein Mandat des Sicherheitsrats. Beides lag nicht vor. Die Behauptung einer möglichen künftigen Bedrohung genügt nicht. Wird sie heute als Kriegsgrund akzeptiert, sind morgen Präventivschläge auf bloßen Verdacht an der Tagesordnung. Es liegt auf der Hand, daß sich Washington und Tel Aviv eine solche Gangster-Weltordnung wünschen. Sie wäre gleichbedeutend mit permanenten Kriegen weltweit.

Unverkennbar ist die fortschreitende Demontage des Rechts und die damit einhergehende Barbarisierung. Spätestens nach dem Golfkrieg 2003 – aber eigentlich schon bei den Nürnberger Prozessen 1945/46 – wurde die Welt daran gewöhnt, Folter wieder als juristisches Mittel zu akzeptieren und damit hinter die Aufklärung zurückzufallen. Rechtswidrig und verbrecherisch waren die NATO-Überfälle auf Jugoslawien (1999), den Irak (2003), die westlichen Interventionen in Libyen (2011) und Syrien (2012). Seit Beginn des Gazakrieges 2023 wird die völlig rechtsfreie Kriegführung der Netanjahu-Regierung im Gazastreifen international weitgehend toleriert. Das Gewaltverbot, seit 1945 eines der fundamentalen Prinzipien der internationalen Beziehungen, wird vom moralisch bankrotten Westen einschließlich Israels nunmehr offen als Hindernis betrachtet und kurzerhand beiseitegeräumt.

Was besonders erschütternd ist: auch ein Großteil der Rechtskonservativen und vorgeblich „Aufgewachten“ bis weit ins AfD-Funktionariat hinein applaudiert dazu. Es ist nach Corona und dem Ukrainekrieg der nächste große Intelligenztest, an dem viele scheitern. Leider sind all die Schunkes, Tichys und Reichelts blind vor Islamhaß und verkennen völlig, was die Stunde geschlagen hat. Wenn sich jetzt das Faustrecht gegen das Recht durchsetzt, kann morgen jeder aus irgendeinem beliebigen Grund das nächste Opfer sein, und niemand wird danach krähen. Mit guten Gründen legt Alexander Dugin deshalb der russischen Führung nahe, sich nicht demselben Risiko auszusetzen wie die ausgelöschte iranische Spitze, und sich lieber selbst der amerikanischen Methoden zu bedienen: „Das heißt, wir könnten die militärische und politische Führung der Ukraine eliminieren und ohne Kostenbeachtung die Aufgaben der militärischen Sonderoperation lösen.“ Völlig korrekt. Nur Verrückte oder Verbrecher können solche internationalen Beziehungen wollen.

Europa und insbesondere Deutschland werden sich auf Turbulenzen einstellen müssen. Die Sicherheit Deutschlands und seiner Nachbarn, die allesamt militärisch impotent sind, beruht nicht auf Flugzeugträgern, sondern nur noch auf der Verbindlichkeit des Rechts. Fällt diese weg und provoziert eine an Dilettantismus nicht zu überbietende Narrenregierung wie diejenige unter Merz den Konflikt gleichzeitig mit Rußland, den USA und der islamischen Welt, stehen uns stürmische Zeiten ins Haus. Jeder unserer Nachbarn, etwa die Polen, erst recht Rußland, könnte völlig folgenlos einmarschieren und tabula rasa machen. Im besten Fall würde ein solches Szenario wenigstens das Ende des Regimes bedeuten.

Von den naheliegenden Folgen der amerikanisch-israelischen Verbrecherpolitik reden wir gar nicht erst. Der Ölpreis zog seit Samstag um 16 Prozent an, der Preis für LNG-Gas aus Katar um 45 Prozent. Am Dienstag hat Iran die Straße von Hormuz offiziell geschlossen. Wir werden einen Inflationsschub, vermutlich auch unterbrochene Lieferketten erleben, vielleicht Anschläge – schließlich macht Germany mit der Epstein-Koalition gemeinsame Sache. China hat den Export seltener Erden in die USA bereits gestoppt. Das Petrodollar-System – ohnehin unter Druck, seit der Dollaranteil an den globalen Devisenreserven von 71 auf 57,8 Prozent gefallen ist – verliert rasant weiter an Boden, was eine gute Nachricht ist. Die Integration des BRICS-Blocks wird unfreiwillig forciert: Chinas Interbanken-Zahlungssystem und die mBridge-Plattform, die digitale Währungskorridore zwischen China, den Emiraten, Saudi-Arabien und anderen Staaten eröffnet, sind voll funktionsfähig. Ihre Inbetriebnahme könnte vorgezogen werden und den Dollar weiter auf Talfahrt schicken.

Teheran wird den Krieg gegen die Verbrechermächte Israel und USA militärisch nicht gewinnen können. Das ist auch nicht die entscheidende Frage. Iran muß nur durchhalten, überleben und den Preis für USrael hochtreiben. Moralisch kann den Iranern schon jetzt niemand den Sieg nehmen: der greise Khamenei, der sich nicht evakuieren ließ und seinen Nachfolger offenbar bereits bestimmt hatte, ist zum Märtyrer geworden. Ein Märtyrer wiegt bei den Schiiten schwerer als ein Amtsinhaber. Der tote oberste Führer ist ein mächtiger Impuls, um das Land jetzt vor den Augen der Welt zusammenzuschweißen. Ohnedies ist eine handlungsfähige „Opposition“ weit und breit nicht zu sehen. Jeder Tag, an dem der Iran kämpft und nicht kapituliert, ist eine Niederlage für Washington.

Man lag in der Vergangenheit immer richtig, wenn man sich mit denjenigen solidarisierte, die von Medien, Transatlantikern und Israelfreunden bespieen wurden: Ghaddafi, Saddam Hussein, Assad, Corona-Leugnern, Russen, Putin sowieso. Im Kampf um das Selbstbestimmungsrecht souveräner Völker und eine gerechtere Weltordnung stehe ich seit langem an der Seite Irans. Ich war vor einigen Jahren dort und nahm an einer internationalen Konferenz in Mashhad teil. Ich lernte ein Volk kennen, das sich trotz der Sanktionen seine Lebensfreude, seine Gastfreundschaft und seinen Nationalstolz bewahrt hat. Heute bin ich mit meinen Wünschen und Gebeten bei ihm. Mit Gottes Hilfe beißt sich Satan am Land der Arier die Zähne aus.

Es ist höchste Zeit: Ramstein schließen –Ami go home!

Ami go home – Ramstein endlich schließen!

Wieder einmal wird von deutschem Boden aus ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg mitgesteuert und mitermöglicht – diesmal gegen den Iran. Die US-Airbase Ramstein ist hier das zentrale Drehkreuz: Hier landen zum Beispiel die Maschinen, die aus Spanien abgewiesen wurden, hier laufen die Logistikströme zusammen, hier wird der ganze Aufmarsch koordiniert.

Ohne Ramstein wäre auch der aktuelle Bombenhagel auf iranische Ziele, mit B-2-Stealth-Bombern und Drohnen logistisch massiv eingeschränkt. Flugdaten zeigen es klar: Dutzende Flüge, C-17-Transporter, AWACS, elektronische Kampfflugzeuge wie die EA-37B, alles geht über Ramstein.
Dies ist natürlich keine Überraschung. Ramstein war schon immer die unverzichtbare Kriegszentrale für US-Kriege im Nahen und Mittleren Osten, aber auch anderswo. Drohnenmorde im Jemen, in Somalia, Pakistan, Afghanistan, die Steuerung lief und läuft über die Airbase in der Westpfalz.

Dabei hat selbst das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass Deutschland eine Schutzpflicht hat und nicht einfach wegschauen darf. Trotzdem passiert genau das: Wegschauen, abnicken, mitmachen. Aber nach außen hin fabulieren das man sich an diesen Kriegen nicht beteiligt, so war es zum Beispiel beim Krieg gegen den Irak der Fall.

Und nun beim Krieg gegen den Iran? Wieder derselbe Dreck. US- und israelische Angriffe auf eine souveräne Nation und die brd stellt die Infrastruktur und agiert als Komplize. Punkt! Wer Land was eigentlich ihm gehört, seinen Luftraum, seine Technik für Angriffskriege hergibt, der trägt Mitverantwortung für die Toten, für die Eskalation, für das Chaos.

Das Schlimmste daran ist die totale Rückgratlosigkeit aller relevanten Parteien. Von SPD, Grüne, FDP, CDU/CSU ist nichts anderes zu erwarten. Aber auch von der AfD und dem BSW traut sich fast niemand ernsthaft, die Schließung von Ramstein zu fordern. Abgesehen von wenigen Funktionären.

Kein Antrag, keine echte Debatte, nichts. Keine Großdemonstration vor der Kriegszentrale! Stattdessen hört man immer dasselbe Gewäsch von Bündnissolidarität oder transatlantischer Partnerschaft oder die Mitgliedschaft in der NATO ist alternativlos.

Dabei weiß man genau was in Ramstein läuft.
Dieselbe Feigheit gilt für Grafenwöhr, Spangdahlem, Baumholder, Stuttgart und all die US-Kriegszentralen auf deutschem Boden. Keine Partei will das anpacken, weil man Angst hat vor Washington, vor Medienkampagnen, vor dem Vorwurf des „Anti-Amerikanismus“. Lieber wegducken, lieber subventionieren, lieber mitbezahlen, lieber mitmorden!

Und ja und auch das wissen viele nicht: Wir bezahlen mit! Hunderte Millionen Euro fließen jedes Jahr in diese Basen. Bau, Infrastruktur sowie Folgekosten. Die USA sparen Milliarden, Deutschland finanziert seine eigene Entmündigung mit. Zudem erntet Deutschland auch noch die Flüchtlinge, welche durch US-Kriege geschaffen werden.

Deutsche Souveränität ist noch immer Fehlanzeige! 80 Jahre nach dem Krieg hängen wir immer noch am Tropf fremder Mächte, die uns als willigen Helfer für ihre Abenteuer missbrauchen. Die uns nicht einmal eigenständig darüber entscheiden lassen, aus welchen Ländern wir unsere Rohstoffe beziehen, siehe die endlose Debatte um Nordstream.

Es ist geradezu erbärmlich. Eine Regierung und eine handzahme Opposition, die nicht mal den Mut aufbringt, Nein zu sagen, wenn von deutschem Boden aus Bomben auf ein anderes Land fallen. Die nicht ansatzweise die Forderung stellt: Ramstein schließen, US-Truppen raus, Souveränität zurückholen.

Die Friedensbewegung ist ebenfalls seit Jahren viel zu ruhig geworden. Dabei sollte endlich Schluss mit der Unterwürfigkeit sein! Schluss mit der Mitmacherei bei illegalen Kriegen.
Ami go home. Ramstein schließen. Und zwar jetzt, bevor der nächste Krieg über unsere Köpfe hinweg eskaliert.

Alexander Kurth

Presseerklärung: Stoppt den Angriffskrieg gegen den Iran!

Folgende Pressemitteilung veröffentlichen wir zur Kenntnisnahme.

Der Aufbruch Leverkusen und der Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit verurteilen die jüngsten militärischen Angriffe der USA und Israels auf den Iran auf das Schärfste.
Dieser brutale Akt der Aggression, der am 28. Februar 2026 begann und zum Tod iranischer Regierungsmitglieder sowie zahlreicher Zivilisten führte, stellt nicht nur eine massive Verletzung internationaler Normen dar, sondern unterstreicht die rücksichtslose Arroganz der beteiligten Mächte. Die USA und Israel haben damit ihre Rolle als Destabilisatoren der globalen Ordnung endgültig zementiert!
Wie bereits beim Genozid in Gaza erleben wir bei der Bundesregierung eine geradezu beschämende Komplizenschaft.
Der Angriff ohne UN-Mandat ist völkerrechtswidrig und hat die Region innerhalb weniger Tage in ein Pulverfass verwandelt. Die USA und Israel haben nach ihrem altbekannten Muster gehandelt – ohne jegliche Legitimation durch die Vereinten Nationen – und damit das Prinzip der Souveränität souveräner Staaten mit Füßen getreten.
Diese Aggression hat nicht nur Hunderte Zivilopfer gefordert, sondern auch den Nahen Osten in einen eskalierten Konflikt gestürzt, der nun Länder wie den Libanon und die Golfstaaten bedroht. Die Verantwortung für dieses Chaos liegt allein bei den Angreifern, die ihre militärische Überlegenheit missbrauchen, um geopolitische Interessen durchzusetzen.
US-Präsident Donald Trump tritt damit nun endgültig in die Fußstapfen seiner Vorgänger, indem er die Politik der Drohnenmorde und Angriffskriege fortsetzt, die bereits den Irak, Afghanistan und Syrien in Trümmer gelegt haben. Seine Administration verkörpert den Höhepunkt amerikanischer Hybris, die unter dem Deckmantel der „Selbstverteidigung“ globale Instabilität schürt und unzählige Leben opfert.
Ebenso verwerflich ist die Beteiligung Israels unter Premierminister Benjamin Netanyahu, der per internationalem Haftbefehl gesucht wird. Nach dem Genozid in Gaza, der Zehntausenden unschuldigen Palästinensern das Leben kostete, begeht Netanyahu nun die nächsten Kriegshandlungen, die seine Regierung als Serientäter im Völkerrecht entlarven. Israel, das sich selbst als Demokratie darstellt, handelt wie ein Schurkenstaat, der internationale Gesetze ignoriert und seine Nachbarn terrorisiert.
Selbst politisch naive Menschen sollten erkennen, dass die Gründe für den Angriffskrieg auf einen souveränen Staat lediglich vorgeschoben sind und vor Doppelmoral nur so triefen. Die USA und Israel behaupten, Irans nukleares Programm und angebliche Bedrohungen zu bekämpfen, doch dies dient lediglich als Vorwand für imperialistische Expansion und die Sicherung von Ressourcen. Während sie den Iran als „Terrorregime“ diffamieren, unterstützen sie selbst autoritäre Regime in der Region und führen illegale Drohnenangriffe durch. Diese Heuchelei ist umso empörender, da Verhandlungen über das Atomprogramm noch liefen, als die Bomben fielen. Ein klares Zeichen dafür, dass Diplomatie nie eine echte Option war.
Dass Politiker fast aller Parteien den Angriff und die Ermordung von Regierungsfunktionären teilweise lautstark begrüßen, ist beschämend und ein Armutszeugnis für die westliche Politik sowie für die Politik in Deutschland. In den USA und Israel wird diese Barbarei als „Erfolg“ gefeiert, was die moralische Verkommenheit ihrer Führungen offenbart. Selbiges gilt für das Verhalten der Bundesregierung, die dem Iran sogar das Recht auf Selbstverteidigung absprechen will. Kanzler Friedrich Merz und seine Koalition haben sich einmal mehr als willfährige Vasallen der USA positioniert, indem sie die Aggression unterstützen und Irans legitime Gegenwehr als „Terror“ verurteilen. Statt unabhängig zu agieren, folgt die Bundesregierung blind den Interessen Washingtons und Tel Avivs.
Vernunft und Diplomatie wären in der aktuellen Situation zwingend notwendig. Statt weiterer Eskalation fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand, die Einbeziehung der Vereinten Nationen und echte Verhandlungen. Die USA, Israel und ihre Unterstützer – wie die Bundesregierung – müssen zur Rechenschaft gezogen werden, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Nur durch die konsequente Ablehnung solcher Aggressionen kann Frieden in der Region hergestellt werden.

Verantwortlich:

Markus Beisicht/Aufbruch Leverkusen

Alexander Kurth/Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit

USA und Israel greifen den Iran an!

Kriegslüge „Befreiung“ – alte Rechtfertigung, neue Eskalation

Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA ist kein Akt der Selbstverteidigung er wird auch nicht durchgeführt um angeblich das iranische Volk zu befreien, sondern es handelt sich um blanke Machtpolitik. Wieder wird der Welt erzählt, man handle im Interesse der Sicherheit – und wie in fast jedem modernen Angriffskrieg wird plötzlich behauptet, man wolle das Volk „befreien“. Dieses Argument ist so durchsichtig wie zynisch.

Die USA nutzen Israel einmal mehr als vorgeschobenen Frontstaat, während sie selbst militärisch, logistisch und politisch absichern, was völkerrechtlich kaum zu rechtfertigen ist. Washington predigt Demokratie, unterstützt aber Bombardements, Sanktionen und Destabilisierung, die ganze Gesellschaften ins Elend stürzen. Israel wiederum agiert zunehmend als Staat über dem Recht, geschützt durch die bedingungslose Rückendeckung der USA – unabhängig von zivilen Opfern oder internationaler Kritik.

Wer wirklich an Frieden in der Region interessiert ist, würde keine Raketen schicken, sondern Sanktionen aufheben, Dialog ermöglichen und Verhandlungen führen. Stattdessen wird erneut Krieg verkauft als moralische Pflicht.

Es geht nicht um Freiheit, nicht um Menschenrechte – sondern um Kontrolle, Abschreckung und geopolitische Dominanz. Und den Preis dafür zahlt wie immer in einem Krieg die Zivilbevölkerung.

Alexander Kurth