#Update Recherche „Die Tafel in Regensburg“

Liebe Leser, werte Zuschauer,


am heutigen Tag erreichte uns die erste Rückantwort zur oben genannten Recherche.

Alles weitere entnehmen Sie dem folgenden Text.

Wir bedanken uns bei der Stadt Regensburg für die schnelle Rückantwort.


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Berlin, den 14.08.2019
Anfrage zum Thema “Regensburger Tafel“


Sehr geehrte Damen und Herren,
unter anderem in der Mittelbayrischen Zeitung sorgt der sogenannte „Tafel-Urlaub“ in Regensburg für heftige Diskussionen.

Da sich unser Medienportal bereits mehrfach mit sozialen Themen befasste, möchten wir auch in dieser Hinsicht ungetrübt berichten.

Ziel muss eine fundierte Berichterstattung ohne jegliche Polemik sein, die beiden Seiten der Medallie beleuchtet.

Bevor wir zu unserem Fragenkatalog kommen, möchten wir als Medienportal auch ein großes Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Helfer der Tafelbetriebe entsenden. Trotzdem müssen natürlich auch kritische Punkte und eventuelle Missstände aufgearbeitet werden.


Wir bitten Sie deshalb höflichst um die zeitnahe Beantwortung folgender Fragen:


1. Laut verschiedenen Meldungen sind derzeit 2700 Menschen von der urlaubsbedingten Schließung betroffen. Gibt es für diese Betroffenen eine Ausweichmöglichkeit, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen?

2. Es ist selbstverständlich, dass auch Mitarbeiter der Tafelbetriebe ein Anrecht auf Urlaub haben, insbesondere weil sich diese Menschen neben ihrer beruflichen Tätigkeit noch ehrenamtlich engagieren. Dieser Sachverhalt stellt keine Überraschung dar und könnte mit Vorsorgemaßnahmen für alle Seiten zufriedenstellend gelöst werden. Gibt es von den zuständigen Behörden und den in Regierungsverantwortung stehenden Parteien Lösungsvorschläge oder Planungen, um dieses Problem in Zukunft zu lösen?


3. Gerade die Thematik “Altersarmut“ stellt ein Thema dar, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gibt es im Bezug auf die Bedürftigen, die das Angebot der Regensburger Tafel nutzen, Statistiken zum Alter?


4. Im Rahmen der Berichterstattung zum sogenannten „Tafelurlaub“ konnte man die Meldung vernehmen, dass der Weiterbetrieb der Einrichtung für das Jahr 2020 noch nicht gesichert ist, da Räumlichkeiten fehlen. Ist die Stadt Regensburg dazu in der Lage auch für dieses Problem eine zufriedenstellende Lösung zu finden, damit somit der Weiterbetrieb und die Versorgung der etwa 2700 Bedürftigen auch im Jahr 2020 und darüber hinaus gewährleistet ist?


5. Ist die Zahl der Hilfsbedürftigen in Regensburg zunehmend oder abnehmend?


6. Können alle Bedürftigen durch die Regensburger Tafel versorgt werden oder existiert eine Warteliste?


Wir bedanken uns für die Beantwortung der Fragen im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen
Elke MetznerUngetrübt Media
Sehr geehrte Frau Metzner,

zu Ihren untenstehenden Fragen können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Organisationen wie die Tafel ergänzen die Möglichkeiten für Bedürftige, günstig an Lebensmittel zu kommen. Die Grundversorgung ist allerdings durch die Sozialhilfeleistungen gewährleitstet.

Alle Hilfebedürftigen erhalten entsprechend der gesetzlichen Regelungen im Rahmen der ihnen zustehenden Sozialleistungen einen Regelsatz. Dieser besteht aus einem Warenkorb, in dem ein Pauschalbetrag für die Versorgung mit Nahrungsmitteln vorgesehen ist.

Aufgabe der Stadt Regensburg ist es, die korrekte und rechtzeitige Auszahlung dieser Leistungen sicherzustellen.

Fragen, die das Management der Tafel betreffen, kann nur die Tafel selbst beantworten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten stehen wir der Tafel e. V. jederzeit beratend und unterstützend zur Seite, verweisen jedoch darauf, dass diese autark ist.

Die Wertschätzung der Stadt Regensburg gegenüber der Tafel e. V. äußert sich unter anderem auch durch jährliche freiwillige Leistungen, die an die Tafel ausbezahlt werden.

Die Zahl derjenigen, die Anspruch auf Grundsicherung nach SGB II haben, bewegt sich in Regensburg seit Jahren ungefähr auf demselben Niveau (siehe Statistische Jahrbücher „Regensburg in Zahlen“ – http://www.statistik.regensburg.de/publikationen/jahrbuch.php).

Mit besten Grüßenim Auftrag Juliane von Roenne-Styra Stadt RegensburgDirektorialbereich 1

#KPD zur Sachsenwahl

Liebe Leser, werte Zuschauer,


wie angekündigt, veröffentlichen wir in den nächsten Tagen die Antworten aller zur Wahl stehenden Parteien in Sachsen.


Alle Parteien mit Landesliste und einige Einzelkandidaten erhielten von uns einen Fragenkatalog zugesandt.


Es geht weiter mit der #KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands
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Sehr geehrte Damen und Herren,
entschuldigen Sie die verspätete Antwort.

Nachstehend finden Sie unsere Kommentare.


Mit freundlichem Gruß
Torsten Reichelt, KPD

1. Wo sehen Sie die größten politischen Baustellen in Sachsen?
Die größte Baustelle ist der staatlich und medial unter gegenteiligem lautem Theaterdonner geförderte, erstarkende Faschismus.


2. Welches Thema würden Sie als Alleinstellungsmerkmal Ihrer Partei betrachten?
Wir sind die einzige Partei, welche ausschließlich die Interessen der Arbeiter vertritt. Frieden und Abrüstung sind erstes und wichtigstes Thema.


3. Kinder- und Altersarmut sind Probleme die auch in Sachsen auf der politischen Agenda stehen sollten. Wie lassen sich Ihrer Meinung nach diese Probleme zufriedenstellend lösen?
Indem man die nötigen Mittel bereitstellt, statt sie multimilliardenweise bei Wenigen zu konzentrieren. Das erfordert aber die Beseitigung der Diktatur dieser Wenigen, der nur ein dünnes scheindemokratisch-parlamentarisches Mäntelchen umgehangen wird.


4. Die Thematik “Umweltschutz“ hat in den zurückliegenden Monaten massiv an Bedeutung gewonnen. Wo sehen Sie in diesem Bereich den dringendsten Handlungsbedarf?
Primäre Profitorientierung und Ökologie werden sich immer ausschließen. Kapitalismus und ernsthafter Umweltschutz sind unvereinbar.


5. Wie positionieren Sie sich zum geplanten Kohleausstieg?
Wenn er kommt, wird er in jedem Fall arbeiterfeindlich sein und an anderer Stelle ökologische Probleme schaffen wie z.B. bei der massiven Produktion von Energiespeichern.


6. Pflanzengifte in der Landwirtschaft – ein oftmals diskutiertes Thema. Wie stehen Sie zu dieser Thematik?
Nicht nur Pflanzengifte, auch Insektizide zerstören Ökosysteme. Solange damit aber auch nur ein Cent Profit gemacht wird, werden immer genügend Politiker gekauft werden, um Verbote zu verhindern oder mit Hintertüren zu versehen.


7. Wie möchten Sie den Landärztemangel in Sachsen bekämpfen?
Nicht nur Landärztemangel. Sie haben wohl lange keinen Facharzttermin mehr gebraucht? Die BRD war noch nie in der Lage, sich selbst mit ausreichenden Fachkräften zu versorgen. In der DDR ging’s. Aber Planung und Sozialismus sind dummen Menschen leider zuwider.


8. Besonders in den letzten Jahren gab es einen spürbaren Vertrauensverlust in die Politik. Wo sehen Sie die Ursachen für diesen Vertrauensverlust und wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken?
Wie soll Jemand Vertrauen in eine Politik haben, die von korrupten Lakaien des Kapitals gemacht und von Lobbyisten vorgefertigt wird. Siehe Wahlplakate: Alle versprechen genau das, was sie seit Jahrzehnten nicht gemacht haben und ab 2.9. auch nicht tun werden.


9. Politischer Extremismus – ein Thema, welches nicht nur in Sachsen heftig diskutiert wird. In welchem Bereich sehen Sie die größten Probleme und wie ließen sich diese vernunftsorientiert lösen?
Die Extremismusdoktrin gehört zu den unsinnigsten Konstrukten bürgerlicher Propaganda. Sie dient der Gleichsetzung der progressivsten und reaktionärsten Kräfte der Gesellschaft. Schade, daß Sie auch auf den Unsinn hereinfallen. Der aufkommende Faschismus ist das tatsächliche Problem, aber nur unweigerliche Folge des imperialistischen Systems in der tiefen allgemeinen Krise.


10. Die letzten Zeilen gehören Ihnen.
Eine bekannte Aufzählung von Kapitalismusverbesserungsspinnern ist: „Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art“ Das wurde nicht gestern, sondern von Marx und Engels vor über 150 Jahren geschrieben. Die Erfolge der Kapitalismusverbesserer in den letzten 150 Jahren sind auch bekannt. So wird das nichts und deshalb werden wir nicht mit illusionärem Unsinn unsere Zeit verplempern. Nur ein Weg ist zielführend: Änderung der Gesellschaftsordnung.
Nur eine Gesellschaftsordnung, welche die Interessen der gesamten menschlichen Gemeinschaft vertritt, wird dies auch können. In einer Gesellschaftsordnung, deren zentrale Ausrichtung die Profimaximierung einer winzigen Minderheit von Großschmarotzern an der Arbeit der Werktätigen ist, sind alle langfristigen und vernünftigen Ziele unerreichbar.

#Tageskolumne Ute Fugmann

Sonntag. Berlin.


Die #Hauptstadt war dieses #Wochenende wieder romantisch im Feuerschein erhellt. Im gesamten Stadtgebiet wurden zwölf Wagen vorsätzlich angezündet. Normal.


Auch fast normal sind in Berlin ambulante Operationen mit Messern in der #Clankriminalität der arabischstämmigen Grossfamilien. Zwei Gruppen gerieten am Freitagabend vor dem Neuköllner Rathaus in Streit und ein Dolch in den Rücken eines 40 Jährigen. Bei den Grossfamilien sorgt einer für den anderen. Ich meine die Krankenhausbesuche.
Heimatbesuche sollen künftig für Flüchtlinge aus #Syrien den Asylstatus in Deutschland aufheben.

Bundesinnenminister Horst Dreh- ähm #Seehofer von der #CSU sagte der BLÖD am Sonntag „Wer als syrischer Flüchtling in Syrien Urlaub macht, der kann sich nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen“. Der Countdown zur 180 Grad Drehung läuft.


In Leipzig leben aktuell rund 13 tsd Flüchtlinge. In der Fürsorge der Kommune sind das 12748 und in der Zentralen Erstaufnahme des Landes in der Max-Liebermann-Strasse 448 Stück. Idyllisch.


Noch idyllischer erscheint die Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, kurz #IAB. Demnach hat jeder dritte Flüchtling im erwerbsfähigen Alter inzwischen eine Arbeit gefunden. Meistens geben sie alles Gefundene wieder ab.


Bandenmässig wurden im österreichischen Sankt Pölten auf dem Frequency-Festival Handys weggefunden, Zelte aufgeschlitzt und abgebrannt.
Als kriminelle Bande kann man die #Schlepper von ‚proactiva‘ bezeichnen. Trotz Angebot von #Spanien will die Besatzung des NGO-Kahns ‚open arms‘ im italienischen #Lampedusa anlegen. Einige afrikanische Bereicherer sind todesmutig und kamerafreundlich in die wilden Fluten des Mittelmeers gesprungen worden. The show must go on! Egal.

Die Springer wurden wieder aufgefischt. Dennoch habe die Crew Probleme die Ruhe an Bord zu bewahren. Hmm. Versteh ich nicht. Alles ist doch besser als Krieg und Verfolgung, oder?


Schönen Tag!

#Tageskolumne Ute Fugmann

Samstag.


#Bremen ist nicht #Berlin, aber nahe dran. Zumindest was die Gewalttat von vorigen Donnerstag anbelangt. Ein 21 Jähriger wurde auf einem Supermarktparkplatz an der Sankt-Gotthard-Strasse im Ortsteil #Osterholz von einer Gruppe aus fünf bis sieben jungen Männern angegriffen und zu Boden geschlagen. Mehrere Tritte gegen den Kopf hätten tödlich enden können. Die Täter flüchteten. Zwei davon wurden als zirka 18 Jährige mit schwarzen Haaren und dunklen Teint beschrieben.


Hans-Georg #Maaßen beschreibt die Zustände im Land ohne rosarote Flüchtlingsbrille. Der ehemalige Chef des #Verfassungsschutzes ist Mitglied der Werte-Union in der #CDU und bekennender Kritiker der #Flüchtlingspolitik von Merkel und Konsorten. Zu den Konsorten gehört natürlich das implantierte Sturmgewehr mit Ladehemmungen. #AKK bringt jetzt sogar ein Parteiausschlussverfahren (PAV) gegen Maaßen ins Gespräch. „Es ist das gute Recht jedes Mitgliedes, seine Meinung zu äussern. Der Versuch aber, eine gänzlich andere Partei zu schaffen, stösst auf meinen allerhärtesten Widerstand“, sagte Annegret Kramp-#Karrenbauer.


Sachsens Pumuckel ähm Ministerpräsident Michael #Kretzschmer wies Spekulationen zurück, dass der ehemalige Verfassungsschützer Innenminister im Freistaat werden könnte. „Da hätte man faktisch die #AfD im Kabinett sitzen“.

Hmm. Nun ja. Es gäbe Schlimmeres.


Zur Zeit sitzt der kleine Heiko nicht im bundesdeutschen Kabinett. Er fror sich für Fotos den nicht vorhandenen Arsch in der Hose ab. Der #Bundesaussenminister Heiko #Maas setzte ein Zeichen in der Arktis gegen die #Erderwärmung. Achtung Heiko! Keinen gelben Schnee essen! Obwohl? Egal.

Der Aussenminimister setzte sich am anderen Ende der Welt für die Identitären ein. Zusammen mit der Forscherin Mary Ellen Thomas unterstützte er die Siku Miut, das ‚Volk aus dem Eis des Meeres‘. „Ohne Meereseis haben sie kaum eine #Identität. Das ist, wer sie sind“, sagte Thomas.


Heiko findet das gut. Ich auch.


Schönen Tag!

#Tageskolumne Ute Fugmann

Freitag. Berlin.


Ein dramatischer Planungsfehler der Senatsverwaltung für Verkehr kostete 61 Bäumen den Kopf ähm die Krone.

Hmm.

Die Radschnellverbindung zwischen #Charlottenburg-#Wilmersdorf und #Spandau wird mit den Plänen zum Ausbau des Radweges be- ähm verschränkt.


Beschränkt ist auch das Theater um die Inszenierung der Wallfahrt mit der Segeljacht des Klima-Maskottchens Gretel aus #Schweden über den #Atlantik. Der Pressesprecher von Greta Thunbergs Skipper, Profi-Segler Boris #Herrmann (38), sagte dass etwa fünf Leute das Schiff zurück nach Europa schiffen werden. „Natürlich fliegen die da rüber, geht ja gar nicht anders“, so der Sprecher. Der Profi übrigens auch.

#Merkel setzt wie Gretel auf Boote. Staatlich organisierte Seenotrettung im Mittelmeer ist ihrer Überzeugung nach nötig. Ihrer Überzeugung? Glaub ich nicht.


Das #Bundeswehr-Orchester glaubt bestimmt auch nicht mehr an den ‚Wind of Change‘ beim Grossen Zapfenstreich zur Verabschiedung der Flinten-Uschi. Von der #Leyen ist in Brüssel entsorgt und mit #AKK wird’s nicht besser. Der Oldie von den Scorpions kann nichts dafür.

Egal.


In Lübeck gibt es jetzt einen Streifenwagen der Polizei mit #Regenbogenflagge. Heute und Samstag feiert die LSBTIQ*-Szene (Abkürzung für lesbisch, schwul, bi, trans, inter und quer) den Christopher-Street-Day, um für mehr Rechte und Gleichberechtigung zu demonstrieren.

Hmm. Nun ja.


Hauptsache der Datenschutz ist gewährleistet. Auch an Grundschulen! In Sachsen-Anhalt befürchten viele Direktoren zur Einschulung der #ABC-Schützen Verstösse gegen die #Datenschutzverordnung. Zurück zu Gretel. Nicht alles aus Schweden ist schlecht. Gardinen zum Beispiel.


Schönes Wochenende!

#Chemnitz – die gespaltene Stadt

Liebe Leser, werte Zuschauer,

wie bereits in der Nachrichtensendung angekündigt, haben wir heute unsere Reportage

Chemnitz – die gespaltene“ Stadt

gestartet.

Wir haben u.a. die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, DEN Ordner Arthur Oesterle und weitere Beteiligte angeschrieben und ganz #ungetruebt nachgefragt.

Interviewanfrage Zur Situation in Chemnitz

Sehr geehrte Damen und Herren,

keine mitteldeutsche Stadt stand in den vergangenen Monaten so im medialen Fokus wie die Stadt Chemnitz. Seit Herr Daniel Hillig mit einem Messer tödlich verwundet wurde, ist in Chemnitz nichts mehr wie zuvor. Mittlerweile liegt dieser schreckliche Vorfall, der die Emotionen in der Stadt und anderenorts hochkochen ließ, fast ein Jahr zurück.


Auch wir als Nachrichtenportal und relativ junges Medienprojekt, möchten uns ‚ungetrübt’ mit der Situation in Chemnitz befassen. Dazu werden von uns verschiedene Chemnitzer, verschiedene Parteien und Organisationen kontaktiert.

Journalismus ist nur dann ehrlich, objektiv und wahrheitsgetreu, wenn er alle Seiten zu Wort kommen lässt.

Der folgende Fragenkatalog wird in gleicher Form an alle zu Befragenden versandt. Alle Antworten werden selbstverständlich ungekürzt veröffentlicht. Wir bitten Sie höflichst um die zeitnahe Beantwortung folgender Fragen:

  1. Die tödliche Messerattacke auf Daniel Hillig liegt nun fast ein Jahr zurück. Was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie von der Meldung erfuhren?
  2. Bereits in den zurückliegenden Jahren gab es immer wieder Probleme mit Übergriffen und Straftaten am Rande des Chemnitzer Stadtfestes. Für das Jahr 2019 wurde das Stadtfest gleich gänzlich abgesagt. Wo sehen Sie die Ursachen für solche Vorfälle und welche Maßnahmen müssten Ihrer Meinung nach getroffen werden, um eben solche Vorfälle zu vermeiden?
  3. Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Urteilsspruch über einen Vorfall (angeklagt: Zeigen des Hitlergrusses), der sich am Rande einer Demonstration der Bürgerbewegung Pro Chemnitz im vergangenen Sommer ereignete, für eine überregionale Berichterstattung. In diesem Zusammenhang fand bereits kurz nach Begehung dieser Straftat, die selbstverständlich zu verurteilen ist, eine Vorverurteilung breiter Chemnitzer Bevölkerungsschichten statt. Das Bild vom “rechtsextremen Chemnitzer“ ging um die Welt. Nun stellte sich heraus, dass die Straftat von einem Täter verübt wurde, der eher linken Kreisen zuzuordnen ist. Für die Stadt entstand ein schwerer Imageschaden. Wie beurteilen Sie diese Situation?
  4. Der MDR widmet den Ereignissen in Chemnitz eine Dokumentation mit dem Titel „Chemnitz – ein Jahr danach“. Auch in dieser Dokumentation sollen verschiedene Chemnitzer zu Wort kommen. Zur Premiere am 22.08.19 war auch eine Podiumsdiskussion mit Beteiligten der Dokumentation geplant. Mehrere Protagonisten haben ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion nun abgesagt. In der Presse kann man vernehmen, dass diese ’nicht neben einem bekennenden Neonazi sitzen‘ wollen, vielleicht auch da er bei den Demonstrationen von Pro Chemnitz unter anderem als Ordner fungierte. Unserer Meinung nach kann die Spaltung einer Gesellschaft nur durch einen konstruktiven Dialog, der durchaus kritisch geführt werden kann, überwunden werden. Wie beurteilen Sie diesen Sachverhalt?
  5. Wo sehen Sie die größten politischen Baustellen in Chemnitz?
  6. Angenommen Sie kommen mit einem Mitbürger ins Gespräch, der die Absicht hegt, seinen Wohnort nach Chemnitz zu verlagern. Was wären Ihre Top 3 Argumente für einen Umzug nach Chemnitz?
  7. Am 01.09.19 wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Was wären Ihre Wünsche an die Wähler in Sachsen und an die zukünftige Landesregierung?
  8. Die letzten Zeilen gehören Ihnen.

Wir bedanken uns für die Beantwortung der Fragen im Vorab.

Mit freundlichen Grüßen


Ungetrübt Media


#BüSo zur Sachsen Wahl

Liebe Leser, werte Zuschauer,

wie angekündigt, veröffentlichen wir in den nächsten Tagen die Antworten aller zur Wahl stehenden Parteien in Sachsen.

Alle Parteien mit Landesliste und einige Einzelkandidaten erhielten von uns einen Fragenkatalog zugesandt.

Es geht weiter mit der #BüSo der Bürgerrechtsbewegung Solidarität

https://www.facebook.com/BueSoDeutschland/

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  1. Wo sehen Sie die größten politischen Baustellen in Sachsen?
  2. Welches Thema würden Sie als Alleinstellungsmerkmal Ihrer Partei betrachten?
  3. Kinder- und Altersarmut sind Probleme die auch in Sachsen auf der politischen Agenda stehen sollten. Wie lassen sich Ihrer Meinung nach diese Probleme zufriedenstellend lösen?
  4. Die Thematik “Umweltschutz“ hat in den zurückliegenden Monaten massiv an Bedeutung gewonnen. Wo sehen Sie in diesem Bereich den dringendsten Handlungsbedarf?
  5. Wie positionieren Sie sich zum geplanten Kohleausstieg?
  6. Pflanzengifte in der Landwirtschaft – ein oftmals diskutiertes Thema. Wie stehen Sie zu dieser Thematik?
  7. Wie möchten Sie den Landärztemangel in Sachsen bekämpfen?
  8. Besonders in den letzten Jahren gab es einen spürbaren Vertrauensverlust in die Politik. Wo sehen Sie die Ursachen für diesen Vertrauensverlust und wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken?
  9. Politischer Extremismus – ein Thema, welches nicht nur in Sachsen heftig diskutiert wird. In welchem Bereich sehen Sie die größten Probleme und wie ließen sich diese vernunftsorientiert Lösen?
  10. Die letzten Zeilen gehören Ihnen.

Wir bedanken uns im Voraus für die Beantwortung der Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Metzner
Ungetrübt Media

Sehr geehrte Damen und Herren von Ungetrübt Media,
sehr geehrte Frau Metzner,

ich möchte Ihnen hier die Antworten der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) auf Ihre 10 Fragen schicken.


Ich heiße Michael Gründler, wohne in Dresden, und bin der Kandidat auf Platz 1 unserer Landesliste, also der Spitzenkandidat.


Schon einmal vielen Dank, dass Sie uns die Gelegenheit geben, politisch Stellung zu nehmen.

Hier sind die Antworten:

1) Für uns ist es entscheidend, dass Sachsen ein moderner Industriestandort ist; mit vielen guten und gutbezahlten Arbeitsplätzen.

Gleichzeitig wollen wir dass das klassische Bildungssystem in Sachsen (wieder) Standard wird.

2) Wir sind die einzige Partei, die den Wertewandel hin zu einer modernen, produktiven Industriegesellschaft auch hier in Deutschland durchsetzen will. Weltweit ist so ein Aufbauprogramm im Gange, geführt von Chinas „Neuer Seidenstraße“. Über 100 Länder der Welt machen mit dabei.

3) Eine Gesellschaft wird auf ehrliche Weise durch Industrieproduktion und besonders durch die Erhöhung der Produktivität reicher. Dieser gesellschaftliche Reichtum kann problemlos an Kinder und ältere Menschen weitergegeben werden, ohne dass man jemandem etwas wegnehmen muss.

Allerdings bedeutet das eine vollständige Abkehr von der grünen Ideologie: Wir brauchen die Nutzung der Kernenergie, die schnelle Einführung der Magnetbahntechnologie, den massiven Ausbau der Bahn und anderer Transportinfrastruktur. Dann noch mehr Forschung und Entwicklung z.B. für die baldige Nutzung der Kernfusion. Auch die Weltraumfahrt wird für Sachsen enorme Produktivitätssteigerungen erbringen.

4) Am Wichtigsten ist es, die massive Propaganda zum menschengemachten Klimawandel zu stoppen. Diese basiert auf einem großangelegten Schwindel. In Wirklichkeit geht es dabei um Bevölkerungsreduktion, eine Kultur des Pessimismus durchzusetzen, und natürlich auch die Finanzströme der Investoren komplett in „grüne“ Investitionen zu zwingen.

5) Wir sind gegen den geplanten Kohleausstieg. Längerfristig kann die Kohle durch Kernenergiestrom ersetzt werden. Braunkohle kann dann als Rohstoff für andere Anwendungen gebraucht werden.

6) Wir sollten in der Landwirtschaft generell wieder auf den Familienbetrieb setzen. Der Landwirt als Besitzer des Hofes, der ihn auch vererben wird, hat ein großes Interesse am langfristigen Wohlergehen seines Betriebes. Deshalb wird er gewiss die richtigen Entscheidungen auch in Sachen Pflanzengifte fällen.

7) Wir wollen den ländlichen Raum durch die Ansiedlung von produktiven Unternehmen generell attraktiver machen. Natürlich muss die dazugehörige Infrastruktur auch entwickelt werden. Aber gibt es dadurch erstmal genügend gutbezahlte Arbeitsplätze im ländlichen Raum, ist es viel einfacher, sich als Arzt auch für die Arbeit auf dem Lande zu entscheiden.

8) Der Vertrauensverlust ist dadurch bedingt, dass es keine wirkliche Lebensstandardverbesserung in den letzten Jahren gegeben hat. Gefühlt sogar eine Verschlechterung.

Noch dazu hört man die Politiker hauptsächlich darüber sprechen, dass man der Umwelt helfen müsse, dem Klima, den Wölfen und Bienen. Der Bürger bekommt zu Recht das Gefühl, dass die Politik sich nicht mehr um das Wohl der Menschen kümmert.

Auch hier heißt die Lösung: Aufbau einer produktiven Gesellschaft, zügige Bereitstellung der nötigen Infrastruktur (kommunaler Wohnungsbau, wo nötig; Eisenbahn; Internet uvm.) und Einführung des klassische Bildungssystems in allen Bildungsbereichen.

9) Zwei Sachen müssen vor allem geändert werden.

Einmal das Bildungssystem: Wir müssen wieder zur klassischen Bildung zurückkehren. Die eigene Kreativität zu entwickeln und den Charakter zu bilden, um bewusst konstruktiver Teil der Gesellschaft zu werden, sollte die Hauptaufgabe des Bildungssystems sein.

Dann brauchen wir genügend gute und gutbezahlte Arbeitsplätze in der produktiven Wirtschaft, so dass auch jeder sofort sieht: gute Bildung lohnt sich.

Das trocknet gewiss den Rechts- und Links- und grünen Extremismus aus.

10) Die Menschheit hat gerade jetzt eine gute Chance, ein vollkommen neues Wertesystem in der Weltpolitik durchzusetzen.

Einmal ist es die Neue Seidenstraßeninitiative der chinesischen Regierung. Überall in Asien und in vielen Ländern Afrikas wird aufgebaut. Vor allem grundlegende Infrastruktur, die für das Wohlergehen der Menschen entscheidend ist.

Deutschland, und natürlich Sachsen, sollten auch eine wichtige Rolle in diesem Aufbauprogramm spielen.

Dann kommt noch das vor kurzem angekündigte Mond-Mars-Kolonisierungsprogramm der amerikanischen Regierung dazu, das Artemis-Programm. Endlich eine umfassende, positive Initiative aus den Vereinigten Staaten! Das muss ein internationales Programm werden, an dem sich auch Sachsen intensiv wissenschaftlich und technologisch beteiligt.

Wir von der BüSo arbeiten aktiv mit unseren Schwesterorganisationen an der Verwirklichung dieser Projekte. Denn sie sind es, mit denen wir den hier um sich greifenden Kulturpessimismus besiegen können.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Gründler

BüSo-Landesvorstand Sachsen