Interview mit Doris von Sayn-Wittgenstein zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Eine Analyse der zurückliegenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Ungetrübt Media sprach mit der ehemaligen Landesvorsitzenden der AfD Doris von Sayn-Wittgenstein.

Sehr geehrte Frau Sayn-Wittgenstein, die Landtagswahl in Schleswig-Holstein liegt hinter uns, die AfD hat den Widereinzug in den Landtag verpasst, anscheinend konnte sie ihre Wählerschaft nicht mehr erreichen, wie bewerten sie diesen Umstand?

Doris von Sayn-Wittgenstein:

Ich selber war in den 80er Jahren ja noch Mitglied in der Stoltenberg-CDU und weiß deswegen, daß es in Schleswig-Holstein an einer konsistenten, konservativen Partei fehlt. Es war immer mein Ziel, diese Wählerschaft, die ich ja kenne und die mir vertraut ist, für die AfD zu erschließen.
Es war ein nicht gut zu machender Fehler, daß der Bundesvorstand gegen den ausgesprochenen Willen der Basis in einen funktionierenden Landesverband eingegriffen hat. Herr Dr. Gauland und Herr Dr. Meuthen sind hier in besonderer Weise hervorgetreten.

Wie machte sich die Einflussnahme des Bundesvorstandes bemerkbar?

Doris von Sayn-Wittgenstein:

Die Unanständigkeit, mit der ich, aber auch meine Unterstützer, aus der Partei heraus behandelt worden sind, hat zusätzlich viele potentielle Wähler abgeschreckt und auch zu massiven Austritten geführt.
Die Willkür des Bundesvorstandes führte zu einer starken Destabilisierung des Landesverbandes. Mein Parteiausschluß hatte ein Vakuum zur Folge, in das im Herbst 2020 aus welchen Gründen auch immer eine Gruppe um Herrn Höcke stieß. Es fanden heimliche Treffen statt, bei denen sogar der neu zu wählende Landesvorstand beraten wurde. Das gefiel einer großen Gruppe im Landesverband nicht, so daß es zu einer Spaltung des bisher geschlossenen, konservativen Lagers kam.
Deshalb ging ja der Landesparteitag im Juni 2021, bei dem ein neuer Landesvorstand gewählt werden sollte, auch vollständig daneben. Die Mitglieder fühlten sich bevormundet und hinters Licht geführt.
Ähnliches geschah Anfang des Jahres bei der Aufstellung der Kandidatenliste für den Landtag. Hier kam es zu einem klaren Wortbruch der eben beschriebenen Gruppe, deren Mitglieder die Verliererliste trotz anderslautender Zusagen mitwählten. Die hintergangenen Parteimitglieder haben daraufhin gesagt: „Wir sind nicht Eure nützlichen Idioten. Wenn Ihr diese Personen im Landtag sehen wollt, müßt Ihr sehen, wie Ihr das schafft.“ Es hat demzufolge auch kaum Wahlunterstützung von der Basis gegeben.

Wie geht es nach diesem Ergebnis mit der AfD in Schleswig-Holstein weiter?

Doris von Sayn-Wittgenstein:

Das Ergebnis zeigt: Parteipolitik funktioniert in Schleswig-Holstein nicht von oben nach unten.
4,4 % für die AfD sind ernüchternd. Sie können aber auch einen Neuanfang bringen.
Es stehen ja fähige Parteimitglieder zur Verfügung.

Tageskolumne: Lauterbach verliert Platz 1

Berlin. Der Bundesgesundheitskasper Karl Lauterbach aus dem Ministerium für Panik ist nicht mehr auf dem ersten Platz! Der Gesundheitspharmalobbyist schafft es nur noch auf den dritten Platz der Beleidigungen via Twitter. Den muss er sich auch noch teilen mit dem ehemaligen CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Diese Welt ist so ungerecht. Egal. Platz Zwei belegt der Pöbel-Ralle der CDU Ralf Stegner. Klar. Das uneheliche Spiegelbild Merkels lässt wenig Spielraum. Auch egal. Der Sieger ist Stephan Brandner von der AfD. Mit 3600 beleidigenden Kurznachrichten kann er locker drüber. Schwamm drüber.

In Südafrika haben seit einem halben Jahr endlich zwei neue Omikron-Varianten die Oberhand gewonnen. Halleluja! Diese durchbrechen den Immunschutz Genesener. Impfungen wirken nach ersten Erkenntnissen trotzdem. Echt jetzt? Welcher Immunschutz? Geimpfter oder umgeimpfter Genesener? Was ist mit Geimpften und Ungeimpften? Wer muss wann und wohin in Quarantäne? Stehen die Flix-Busse bereit für den Transport ins Nimmerland? Gibt es ein Zurück? Ich persönlich glaub nicht mehr dran. Spässle?

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Was passiert wenn wir uns nicht verändern?

Mein heutiger Gastbeitrag ist von „Sonneberg zeigt Gesicht“ gemopst.

Einfach, weil er mir aus der Seele spricht✅

💚Was passiert wenn wir uns nicht verändern?

Die Antwort ist einfach: Nichts…

Die Grundprobleme unserer Gesellschaft lassen sich im Grunde auf 2 Kernprobleme zurückführen. Wir werden von oben (Regierung) nach unten (Bevölkerung) regiert und die Einflussnahme erfolgt nicht -wie es erstrebenswert wäre- von unten nach oben. Bsp: Ich kenne persönlich keinen Menschen, der schwere Waffenlieferungen in die Ukraine befürwortet. Das sind Entscheidungen, die ohne Volkszustimmung von oben getroffen werden.
Das zweite Kernproblem ist unsere infantile Gesellschaft, welche die Verantwortung für ihr Leben völlig abgegeben hat und über nichts nachdenkt, solange Brot und Spiele zur Verfügung stehen.
Bsp: Der Arzt entscheidet was gut für uns ist und die Pillen bekämpfen Symptome, sodass eine grundsätzliche Umstellung im Leben umgangen wird. Es erfolgt oftmals nicht der Versuch von Patienten die Verantwortung für Lebensweise und Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Ähnlich ist diese Haltung in sämtlichen anderen Lebensbereichen. Wir suchen nach Führungsfiguren -die für uns entscheiden was richtig ist- um uns dann im Nachgang über diese beschweren zu können und auf die nächste Führung zu warten.

Anstatt die Veränderungen sukzessive selbst in die Wege zu leiten, werden wir zum Voyeur im Blick auf unser eigenes Leben.

Diese Welt wird sich nicht durch eine passive Haltung verändern und es wird auch kein Erlöser kommen,der die massiven Problemfelder für uns abarbeitet.
Was wir tun können ist selbst aktiv in unserem Wirkungskreis Veränderungen einzuleiten. Damit sollten wir anfangen…

Autokorso und Kundgebung Russophobie stoppen-Frieden mit Russland in Köln und Leverkusen

Presseerklärung Leverkusener für die Freiheit und Aufbruch Leverkusen

Köln und Leverkusen stehen auf gegen Russophobie und für Frieden mit Russland

Es war ein anstrengender aber gelungener Tag der hinter uns liegt. Bereits im Vorfeld beider Veranstaltungen begann der Rechtskampf, gegen grundrechtswidrige Auflagen. So untersagte das Polizeipräsidium in Köln das verwenden des sogenannten St. Georg Bandes. Hier legte der Ratsherr des Aufbruch Leverkusen Rechtsanwalt Markus Beisicht umgehend rechtliche Schritte ein. Das Verwaltungsgericht in Köln gab den Ausführungen von Markus Beisicht auch in vollem Umfang recht und erklärte die Verfügung der Kölner Polizei für rechtswidrig. Anstatt dieses Urteil zu akzeptieren, legte das Polizeipräsidium Beschwerde gegen das Urteil ein und zog vor das OVG in Münster. Aber auch das Oberverwaltungsgericht lehnte die Beschwerde ab und so siegte auch in diesem Fall das Recht über das Unrecht.

In Köln sahen wir eine beeindruckende Teilnehmerzahl, die lautstark aber friedlich ein Zeichen gegen eine zunehmende Russophobie und gegen die Kriegstreiberpolitik der NATO und der Altparteien setzten. In Köln konnten Teilnehmer aus ganz Europa begrüßt werden, zudem fanden auch in zahlreichen weiteren Städten ähnliche Veranstaltungen statt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Verlesung eines Briefes des russischen Generalkonsuls, der beiden Veranstaltungen viel Erfolg wünschte. Neben den Organisatoren und weiteren Rednern sprach Ratsherr Markus Beisicht zu den Versammlungsteilnehmern. Beisicht kritisierte in scharfen Worten die Aggressionspolitik der NATO und sprach sich gegen jegliche Waffenlieferungen aus. Er betonte die Wichtigkeit einer deutsch-russischen Freundschaft und erwähnte in seiner Rede auch den zurückliegenden Rechtskampf gegen die Stadt Köln.

Nach den Redebeiträgen startete mit etwas Verzögerung der Autokorso, die Routenführung wurde kurzfristig verändert. Hier müssen rechtliche Schritte noch geprüft werden. Trotzdem war der Korso nicht zu übersehen und sorgte in Köln für reichlich Aufsehen. Viele Autofahrer und Fußgänger signalisierten ihre Zustimmung und zeigten ein anderes Bild, als das was uns die Mainstreammedien verkaufen wollen.

Anschließend ging es zur zweiten Kundgebung in Leverkusen, die ebenfalls von einigen Kölner Teilnehmern unterstützt wurde. Aber auch neue Unterstützer konnten in Leverkusen begrüßt werden.

In Leverkusen zeigten die Gegendemonstranten erneut das sie unter starken Demokratiedefiziten leiden, die vollumfänglich durch fast alle Ratsparteien unterstützt werden. Während die Gegenveranstaltung in keinster Weise von unseren Teilnehmern gestört wurde, zeigten einige Extremisten ihr wahres Gesicht. Störversuche durch lautes Geschrei sowie Bedrohungen und Beleidigungen gehörten zum Repertoire der staatlich alimentieren Antidemokraten. Mit ihrem zweifelhaften agieren erreichten sie aber das Gegenteil, so nutzten gleich mehrere Teilnehmer das offene Mikrofon und richteten sich in ihren Redebeiträgen direkt an die Störer. Letztendlich konnte unsere Mahnwache aber ohne weitere Zwischenfälle mit dem abspielen der deutschen und russischen Nationalhymne beendet werden.

Leverkusen und Köln wird seine Zusammenarbeit in Zukunft fortsetzen und ausbauen. Weitere Veranstaltungen sind bereits in Planung.

Tageskolumne: Schleswig-Holstein wählt den eigenen Untergang

Berlin. Unser aller Olaf aus den Reihen der Spezialdemokraten auf dem Posten des Bundeskanzlers hat zur Nation gesprochen! „Hugh!“ Der rote Oberindianer Olaf Scholz sprach vom heldenhaften Kampf der ukrainischen Nation und von der Schuld des deutschen Volkes vor über 80 Jahren. Der „Tag der Befreiung“ wird jetzt neu definiert. Sei’s drum. Scholz rechtfertigt den unverhohlenen Krieg der Westmächte gegen Russland als Heldentum. „Die Ukraine nicht zu unterstützen, hiesse zu kapitulieren. Ich danke Ihnen von Herzen für die Hilfsbereitschaft in unserem Land. (…) Ich habe in meinem Amtseid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dazu zählt, unser Land und unsere Verbündeten vor Gefahren zu schützen“. Hmm.

Sein Grüner Vizekanzler und gleichzeitiger Wirtschaftsminister Robert Habeck sieht das inzwischen ganz anders! Für diesen treffen die Sanktionen gegen Russland natürlich das eigene Volk und eine Atombombe hier oder da ist ja auch noch kein Problem. Egal. Vergessen wir das. Spässle?

Das kann der Bundeskanzler am Besten. „Ich bin zutiefst überzeugt: Putin wird den Krieg nicht gewinnen. Die Ukraine wird bestehen. Freiheit und Sicherheit werden siegen – so wie die Freiheit und Sicherheit vor über 77 Jahren über Unfreiheit, Gewalt und Diktatur triumphiert haben“ Hmm. Dem letzten Satz stimme ich zu! Kein Spässle.

Apropos SPD: In Schleswig-Holstein hat die Partei des Kanzlers haushoch die Landtagswahl mit 15,6 Prozent hinter den Grünen mit 17,9 Prozent verloren. Das ist kein wirklicher Grund zur Freude, denn die Wegbereiter des deutschlandweiten Chaos’ der CDU gewinnen dort mit sagenhaften 42,4 Prozent. Kein Mitleid! Rein theoretisch könnten die Schwarzen mit dem Südschleswigschenen Wählerverband (SSW) mit 6,2 Prozent die Amtsgeschäfte übernehmen, obwohl die Grünen und Gelben sich schon anbiedern ähm anbieten. Wurscht oder Labskaus. Schlimmer wird es nicht mehr. Ach ja, die Alternative für Deutschland ist in SH übrigens mit nur 4,4 Prozent wohl eher keine. Letztendlich heisst es LdS (Lerne durch Schmerz) für alle. Auch kein Spässle!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Der Pleitegeier kreist über Deutschland

Über Deutschland kreist der Pleitegeier

Die Wirtschaft läuft nur noch schleppend, Exportweltmeister ist Deutschland schon lange nicht mehr, das Wirtschaftssystem steht in meinen Augen kurz vor dem Kollaps und die Schuldenuhr erreicht einen neuen historischen Höchststand. Wohl kaum ist das eine reale Größe zur Schuldenregulierung.

Egal wie viel Geld in die Staatskasse fließt, die Kassen sind immer leer und der Ukraine Krieg wird für weiteres Schuldenwachstum sorgen. Unsere Politiker sind nicht in der Lage sich auf diese Bedrohung einzustellen, es werden unbegrenzt Steuern und Verbraucherpreise erhöht.
„Made in Germany“ stand mal für Qualität, Effizienz und Präzision auf internationaler Ebene. Das ist vorbei, denn die Welt verliert an der deutschen Wirtschaft das Interesse.

109 031 Verbraucher mussten im zweiten Corona-Jahr Insolvenz anmelden, das sind 93,6 Prozent mehr als 2020. Es gibt also nichts mehr zu holen, der Staat BRD ist pleite und verscherbelt sein letztes Tafelsilber.
Millionäre, Erfinder, Ingenieure und Akademiker wandern ab. Das ist nicht gerade erfreulich, aber nachvollziehbar. Ein Land, in dem Leistung diskreditiert wird, weil z.B. Geschlecht oder ideologische Passung höher gewichtet wird, ist kein Land, in dem Leistungswillige bleiben wollen.Unsere Politiker geben immer vor, Deutschland würde zu den Großen gehören, dabei sind die Konten leer, das Land ist Pleite. Dieses Land lebt nur noch auf Pump u. Schulden.

Ob Corona- Krise oder Krieg in der Ukraine, wir werden von unterdurchschnittlich begabten Politikern regiert, die unser Geld mit vollen Händen ausgeben. Nur so ist zu erklären, dass Deutschland bereits schon im Januar 2021 exakt 2.3 Billionen EUR Schulden hatte, Tendenz steigend. Die Gefahr eines Staatsbankrotts war vielen vorher zu weit weg.

Da sich unsere Politiker an keinerlei Regeln und Wahlversprechen halten, nur an ihre eigenen Einkommen und Macht denken, arbeiten sie ALLE gegen den Eid, den sie geschworen haben.

Das trifft auch auf Lindner zu, der vor den Bundestagswahlen mit der Schuldenbremse punkten konnte, seit Beginn seiner Amtszeit aber weitere Schuldenpakete schnürte. Ich kann jedem nur raten: Wer noch etwas Geld auf sein Konto hat, es schnellstens abzuheben.

Interview zu den Demonstrationen in Köln & Leverkusen zum Thema: Russophobie stoppen-Frieden mit Russland

Am Wochenende finden in Köln und Leverkusen gleich zwei Veranstaltungen statt, die sich gegen eine angebliche Russophobie in Deutschland richten. Wir sprachen mit dem Leverkusener Ratsherren Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen, der beide Veranstaltungen als Redner unterstützen wird.

1. Herr Beisicht am Sonntag den 08.05 unterstützen Sie gleich zwei Veranstaltungen die sich gegen eine angebliche Russophobie in Deutschland richten. Was ist der Grund für diese Veranstaltungen und warum treten Sie dort als Redner auf?

Markus Beisicht:

Sie erwähnten es ja bereits in Ihrer Fragestellung. Beide Veranstaltungen richten sich gegen die Diskriminierung von russischstämmigen Mitbürgern, sie richten sich aber auch gegen Waffenlieferungen, eine einseitige mediale Berichterstattung und gegen einen eventuellen NATO-Einsatz. Auch in Leverkusen kam es schon zu vereinzelten Vorfällen von Diskriminierung, dieser fatalen Entwicklung gilt es entgegenzuwirken.

2. Sie erwähnten das sich der Protest auch gegen Waffenlieferungen richtet, wie begründen Sie dieses Nein zu Waffenlieferungen?

Markus Beisicht:

Waffen, Sanktionen und Embargos haben noch nie zu einer wirklichen Friedenspolitik beigetragen. Bei der leidvollen Geschichte die beide Völker (Russland und Deutschland ) miteinander verbindet, ist es geradezu irrsinnig zu meinen das Waffenlieferungen den Frieden bringen. Jeder Bundestagsabgeordnete der für die Lieferung von schweren Waffen gestimmt hat, sollte sich darüber bewusst sein, dass er die Verantwortung für einen eventuellen 3. Weltkrieg trägt. Ich danke daher den Organisatoren für die Einladung zu beiden Veranstaltungen. In Leverkusen wird der Protest ja von der Initiative Leverkusener für die Freiheit initiiert.

3. Herr Beisicht. Sie sprachen im Vorfeld von einer Doppelmoral im aktuellen Russland/Ukraine-Konflikt, wie begründen Sie diese Behauptung?

Markus Beisicht:

Ich könnte Ihnen in dieser Hinsicht zahlreiche Beispiele nennen, um das Interview nicht zu sprengen, möchte ich es aber bei zwei Punkten belassen.
Wir erleben seit Jahrzehnten eine völlig enthemte US-Agressionspolitik, der zahlreiche Länder zum Opfer gefallen sind. Alleine der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Irak, kostete hunderttausende Menschenleben. Zahlreiche Nationen wurden in die Steinzeit zurückgebombt und ins Chaos gestürzt, was bis zum heutigen Tag anhält. Gab es bei diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einen Aufschrei der bundesdeutschen Medien, der Prominenten und der etablierten Politik? Nein, da hat man als Schosshund der USA feige den Mund gehalten. Der einzige US-Präsident der letzten Jahrzehnte, der keinen eigenen Krieg begonnen hat, wurde von den genannten Kräften noch verteufelt und bekämpft. Das nenne ich Doppelmoral in Reinkultur!

Der zweite Punkt ist die NATO-Osterweiterung, die trotz gegenteiliger Zusagen immer weiter fortgeführt wurde. Stellen Sie sich doch mal vor ein Bündnis unter russischer Führung würde Atomwaffen in Nachbarländern der USA stationieren? Glauben Sie die Machthaber würden diesen Umstand zulassen oder stillschweigend akzeptieren? An der aktuellen Entwicklung trägt der Westen eine Mitschuld und anstatt auf eine Politik der Entspannung, setzt man auf Eskalation. Zudem schädigt man sich durch geradezu schwachsinnige Sanktionen selber, die Zeche hierfür zahlt der Normalbürger, der übrigens auch die Waffenlieferungen an die Ukraine finanziert.

4. Abschließende Frage. Was erwarten Sie von den beiden Veranstaltungen am Sonntag?

Markus Beisicht:

Ich wünsche mir zwei friedliche aber lautstarke Veranstaltungen mit möglichst vielen Teilnehmern. Setzen wir gemeinsam mit unseren russischstämmigen Mitbürgern und vielen anderen Teilnehmern ein deutliches Zeichen gegen Russophobie, Waffenlieferungen, einen eventuellen NATO-Einsatz und für eine Politik des Dialogs.

Tageskolumne: Dunja Hayali und Karl Lauterbach wollen Ideen für Europa entwickeln

Berlin. Der furchtbare ähm furchtlose Kuhscheisseexperte auf dem Posten des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck von den Grünen mobilisiert in einem „Zeit“-Interview für den Krieg. Indirekt natürlich. „Die Angst vor einem Dritten Weltkrieg, die manche umtreibt, speist sich ja auch aus der Befürchtung, Deutschland werde Kriegspartei“ tönte der einstige Kinderbuchautor und dementierte diese Aussage. „Die Ukraine wurde von Russland angegriffen und hat das Recht, sich selbst zu verteidigen. Ein Land, das Selbstverteidigungsrechte ausübt, darf unterstützt werden“ meint der Ahnungslose. Die Tatsache, dass ukrainische Soldaten in Deutschland auf der US-Militärbasis Rammstein am schweren Kriegsgerät ausgebildet werden und sich damit die Lage dramatisch verschoben hat, lässt Habeck dabei geflissentlich unter den Tisch fallen. Die Grünen Kriegstreiber lügen dem Volk eiskalt in die Tasche. „Die Entscheidung, tödliche Waffen zu liefern, ist immer eine Niederlage. Wenn wir Entscheidungen treffen, ist die Frage, ob wir dadurch Kriegspartei werden können, immer eine, die gewogen wird“. Hmm. „Ich habe dafür als einer der verantwortlichen Minister meine Hand gehoben. Panzerfäuste schiessen auf Panzer. In den Panzern sitzen Soldaten. Mit den Waffen, die auch ich, Robert Habeck, in die Ukraine geschickt habe, werden wahrscheinlich Menschen getötet“. Unglaublich. Wenn er diese Aussagen noch hübsch illustriert, stehen sie nächste Woche in jeder woken Kinderbibliothek. Mir wird Himmelangst.

Habecks geistiger Zwilling Annalena Baerbock steht ihm um Nichts nach. Auch dieser Grüne Trampel ähm Trampolinspringer*in hat es auf einen sehr gut honorierten Ministerposten geschafft und reisst Deutschland mit dummdreisten Aussagen wie „Auf Putins Zusagen können wir uns nie wieder verlassen“ in den Abgrund. Eigentlich möchte man laut lachen angesichts des Wahnsinns, aber es gelingt nicht mehr.

Einen hab ich doch noch gefunden! Unter dem Motto „Tu was für Europa“ wollen Prominente wie die Moderatorin Dunja Halali ähm Hayali und Gesundheitskasper Karl Lauterbach aus dem Bundesgesundheitsministerium beim „Eurojam“ neue Gedanken für Europa entwickeln. „Wir erhoffen uns innovative und zukunftsgewandte Impulse“ beim Ideen-Jam mit Musik, erklärte die Grüne stellvertretende Vorsitzende von dem Quatsch Franziska Brantner. Ich glaub das wird komisch oder einfach nur peinlich. Spässle?

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Tageskolumne: Söder verliert seinen Generalsekretär

Berlin ähm Bayern. Der CSU-Generalsekretär Stephan Mayer (48) aus dem Hofstaat des bayrischen Sonnenkönig Markus Söder hat seinen sofortigen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen erklärt. Die Diagnose liest sich in der BILD tödlich: „Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis an das Ende Ihres Lebens. Ich verlange 200 000 Euro Schmerzensgeld, die müssen Sie mir noch heute überweisen“. Dies hatte der Saubermann einem Journalisten des Promi-Magazins „Bunte“ angedroht. „Aus gesundheitlichen Gründen habe ich heute den Parteivorsitzenden der CSU gebeten, mich von meiner Aufgabe als Generalsekretär zu entbinden (…) In einem aufgrund einer eklatant rechtswidrigen Berichterstattung geführten Gespräch mit einen Journalisten der ,Bunte’ habe ich möglicherweise eine Wortwahl verwendet, die ich rückblickend nicht für angemessen betrachten würde. Dies bedauere ich sehr“. Egal. Gesundheit geht vor. Spässle!

Die bunte Regierung ähm die Bundesregierung überlegt bei Lebensmitteln an die „Klimawirkung“ anzupassen. Das besagt ein Gesetzesentwurf. Der Bundeskuhscheisseminister Robert Habeck von den Grünen prüft, „die Mehrwertsteuersätze für Lebensmittel entsprechend ihrer Klimawirkung anzupassen“ um damit eine klimafreundliche Ernährung zu fördern. Ja, leck mich doch bei Mondschein! Der Kerl, welcher aus der Kloschüssel saufen will, erklärt uns was wir essen dürfen? Abgesehen davon, dass es eh nicht mehr viel zu kaufen gibt. Zumindest in den niederen Preisklassen. Unglaublich.

Ob unser aller Olaf auf dem Posten des Bundeskanzlers eine beleidigte Leberwurst ist oder nicht, interessiert mich nicht. Wurst bleibt Wurst. Ist mir Wurscht!

Schönen Tag!

Ute Fugmann