Tageskolumne 04.01.2021

Berlin. Der Bundesgesundheitsverkäufer Jens Spahn bringt es auf den Punkt: „Es läuft genau so, wie es geplant war“. Hmm. Das glaub ich ihm sogar. Er meint aber die Impfungen und dem diesbezüglichen Vorwurf der Spezialdemokraten der SPD. „Deutschland darf im Vergleich zu anderen Ländern bei der Bereitstellung des Impfstoffs nicht hinterherhinken“, nörgelte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuel Schwesig und erhält vom Herr der Fliegen Karl Lauterbach Rückendeckung. Die Regierung habe offenbar zu sehr auf spätere und vielleicht preiswertere Impfstoffe gehofft, erklärte dieser. Nun ja. Ohne Zähne sollte er vielleicht auch nicht seinen Mund zu weit aufreissen. Egal.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese ist schon entsetzt. Nein, nicht über den Karl, sondern über die offensichtlichen Probleme des hinterrücksen Gesundheitsministers. Der abgeschlagene CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen findet es richtig wichtig, „dass die deutsche Politik einem Impf-Nationalismus eine klare Absage erteilt hat“. Wurscht. Im besten Fall wird das ganze Treiben so ein Rohrkrepierer wie die teure Corona-Warn-App. Ausser Spesen nix gewesen und die zahlt der schlafende Michel.

Der allmächtige Michael von Sachsen will Stärke beweisen. Der Ministerpräsident von Tillichs Gnaden Michael Kretschmer (45, CDU) äusserte sich knallhart: „Ich plädiere statt einem Hü und Hott zwischen Lockerungen und Beschränkungen dafür, konsequent zu sein und Nervenstärke zu haben. Eine Verlängerung des Lockdowns in Sachsen bis mindestens Ende Januar ist daher unvermeidbar“. Ruhig Brauner ähm Schwarzer! Mal schauen wieviele ab dem 11. Januar da noch mitmachen. Vielleicht braucht es nur noch bisschen Gottvertrauen und mutige Einzelhändler sowie Gastronomen. Es brodelt. Nicht nur im Netz.

Ins Netz ist der Polizei eine freie Kirchgemeinde im ostwestfählichen Herford gegangen. Dort trugen am Samstagabend zum Gottesdienst zirka 100 Gläubige keine Mund-Nasen-Bedeckung. Skandal! Sie hatten gesungen. Herr Gott nochmal! Die Polizei verteilte Anzeigen wegen Verstosses gegen die Corona-Regeln. Ich freu mich schon auf die Polizeiberichte aus der nächsten Moschee. Spässle!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Wir sterben nicht an Corona, sondern an dieser Politik!

Der Seelenknödel im Hosenanzug

Wer geglaubt hat, er bekommt bei Merkels Neujahrsansprache etwas neues präsentiert, wurde wieder einmal eines besseren belehrt. Die Menschen wollten Antworten und keine Banalitäten! Antworten darauf, ob 2021 das Jahr der Entscheidung zwischen echtem Leben wird, oder ein Leben aus reinem Existieren.

Merkels Neujahrsansprache war, wie die Jahre zuvor, nichts weiter als ein langweiliges und seichtes Gequassel mütterlicher Art, mit der sie seit 15 Jahren versucht, ihr Versagen zu kaschieren. Damit kann Merkel vielleicht noch den unpolitischen Bürger vom Hocker reißen, aber längst nicht mehr die Bevölkerung, die ihre Politik scharf beobachtet. Sie hat kein einziges politisches Thema angesprochen, benutzt aber seit 15 Jahren das Wort „gemeinsam“. Niemand aber versteht, was sie eigentlich „gemeinsam“ erreichen wollte. Sie kann ihre Politik nicht wirklich erklären und will dies scheinbar auch nicht.

Sprachlich hat sich Merkel in ihrer ganzen Amtszeit wenig gewandelt, im Gegenteil, ihre unelegante Rhetorik und ihr wurstiger Sprachstil hat das Amt eines Kanzlers irreparabel geschädigt. Wenn ich sie reden höre, empfinde ich schon fast körperlichen Schmerz. Das Merkel nicht elegant reden kann, wäre noch zu verzeihen, wenn sie in Zeiten sämtlicher Herausforderungen wenigsten ETWAS gutes für dieses Land getan hätte. Ich behaupte einfach mal, dass sich nur eine Minderheit für Merkels Neujahrsansprache interessiert hat, darum bleibt von der ganzen Rethorik meist nur die Interpretation der Systempresse übrig.

Die wichtigen, vor allem aber Themen die unsere Zukunft gefährden, hat sie nicht angesprochen. Sie leugnet, sitzt aus, verschweigt und „erlabert“ sich Zeitgewinn. In letzter Zeit ist immer häufig vom „Great Reset“ die Rede, den auch Merkels gute Freundin Ursula von der Leyen bereits erwähnt hat.
Das Merkel diese Politik oder auch an den bevorstehenden Great Reset nicht alleine beteiligt ist, ist längst bekannt. Trotzdem zählt Merkel zu einer der übelsten „Armheber & Erfüllungsgehilfen“ die das Fundament solcher Auswüchse, wie sie sich aktuell vor unseren Augen abspielen, mit aufgebaut hat. Mit Hilfe der EU steht nicht nur der gesamte innergesellschaftlicher und zwischenstaatlicher Frieden auf des Messers Schneide.Versprochen wurde den Ländern mit Gründung der EU das Gegenteil, tatsächlich aber werden zivilisatorische Errungenschaften wie Freiheit und Menschenwürde gerade restlos an die Wand gefahren. Die Feinde der Menschheit sind nicht die von Merkel erwähnten „ Verschwörungstheoretiker“, denn die haben sich das was die Herrschenden weltweit gerade anrichten, nicht ausgedacht! Auch hat von den Verschwörungstheoretikern niemand Interesse eine hochentwickelte Industrie-, Handels- und Kulturnation in der Mitte Europas zunichte zu machen.
Noch beschwören deutsche Politiker, ohne das es dafür einen stichhaltigen Beweis gibt, dass die große Mehrheit sich impfen lässt. Die Impfbereitschaft in Europa mag ja von Land zu Land durchaus unterschiedlich sein. Was aber passiert, wenn sich in Deutschland kaum Menschen impfen lassen? Wie kommt die Regierung dann aus dieser Nummer raus? Lockdown bis Ultimo bis die ganze Wirtschaft komplett ruiniert ist? Merkel wird mit ihrer Sturheit und Uneinsichtigkeit die Maßnahmen nicht lockern, auch nicht wenn sie in der Sackgasse steckt, weil dann würden die Lügen ihrer Lockdowns komplett zusammenbrechen.

Um eine Frau wie Merkel all die Jahre immer wieder als Vorsitzende zu wählen, zeigt eigentlich in welchem Zustand sich die CDU/ CSU bereits vor 15 Jahren befand. Deutschland hat sich unter der Herrschaft von Angela Merkel in eine Diktatur verwandelt und kein einziger Politiker von den Altparteien hat sie versucht zu stoppen. KEINER! Immer schön im stehenden Applaus mit dabei, um ja nicht von der Karriereleiter gestoßen zu werden. Dabei sind es besonders deutsche Politiker, die sich immer wieder gerne als Musterknabe der westlichen Werte darstellen. Mahnend erheben sie ihre Stimme, besonders gegen Staaten, die nicht den gleichen Führungskurs fahren wie sie.
Sie alle leben in ihrer „Blase“, in der sie nur noch untereinander kommunizieren können. Entweder man holt sie bei der nächsten BTW da raus, oder das Volk regelt es vorher wie 1989. Das Volk! Dazu sollten eigentlich auch die vielen Unterbeschäftigten zählen, die Gastronomie und Hotelbranche, ebenso die Millionen von Künstlern und Kulturschaffenden. Sie alle könnten dazu beitragen, diese Regierung aus ihrer“Blase“ zu holen und sie in unerforschtes Gebiet zu werfen.Wir sterben nicht an Corona, aber auf alle Fälle mit oder an Merkel.

Tageskolumne 02.01.2021

Berlin. In der Hauptstadt wurden „Retter von Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht angegriffen“, schreibt die B.Z. als Schlagzeile. Hmm. Unglaublich. Egal, es ist ja Feiertag und der Praktikant womöglich noch nicht so geübt in der deutschen Sprache. Gemeint waren die alljährlichen Übergriffe mit Pyrotechnik auf die Einsatzkräfte der Berliner Floriansjünger und Ordnungshüter. Zweitere sind an der Situation nicht ganz unverschuldet beteiligt. Erstere sind einfach nur noch zu bedauern. Den Rettungsdiensten kann man nur danken, dass sie trotz aller Widrigkeiten in den heutigen Zeiten noch rausfahren um zu helfen. Bei der Polizei seh ich das inzwischen oftmals differenzierter. Ich weiss auch von Beamten, welche das durchaus ähnlich sehen. Immerhin waren dieses Mal nur 5 statt wie voriges Jahr 24 Vorfälle. Kein Wunder, wenn die Hubschrauber ununterbrochen fliegen. „Zünden von Pyro, Feuern aus Schreckschusswaffe, Konsum von Alkohol – die von unseren Kollegen aufgenommenen Personalien füllen gleich mehrere Anzeigen“, teilte die Polizei bereits am frühen Abend stolz auf Twitter mit. Hmm. Wir sind schon mitten im Krieg. Im Krieg gegen die Traditionen.

Der in Berlin ganzjährigen Tradition des Abfackelns von fahrbaren Untersätzen wurde auch in der Silvesternacht ausreichend gefrönt. Das gehört dort einfach zum guten ähm linksgrünen Ton.
In Sachsens Messer- ähm Messestadt Leipzig gehören Brandstiftungen auch zur Musik des roten Bürgermeisters Burkhard Jung von der SPD. So auch zu Silvester in der Mercedes-Benz-Niederlassung Torhauer Strasse. Sieben von zehn Bundeswehrfahrzeuge der Bauart „Wolf“ standen in Flammen. In einem Bekennerschreiben auf der eigentlich verbotenen Internetplattform „Indymedia“ hiess es dazu: „Die Bundeswehr verdient unsere Aufmerksamkeit als Element im repressiven Instrumentenkasten des Staates ebenso wie die anderen Institutionen die es in den letzten Jahren zu Silvester getroffen hat“. Ah ja. Alles klar. So geschwollen faseln meist nur die Studienabbrecher aus dem Connewitzer ,LinXXnet’ in der Brandstrasse. Passend. Das sind übrigens die Guten.

In Stuttgart waren an die einhundert Bösen ohne Brandstiftungen gegen die Corona-Massnahmen der Regierung unterwegs. Einer zeigte mit links den Hitlergruss! Ich bin entsetzt. Es ist wird nicht besser.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Tageskolumne 01.01.2021

Donnerstag oder Silvester Berlin. Die Raute des Grauens kann ihre Boshaftigkeit nicht verleugnen. Nicht einmal in ihrer Neujahrsansprache. „Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können“, sagte Angela Merkel ohne rot zu werde. Das ist sie schon lange! Unfassbar. Diese Person verbietet jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt selbst am Sterbebett unter dem Deckmantel der Volks- ähm Hierlebendengesundheit! Ich könnte wirklich nur noch aus dem Gesicht fallen. Errungenschaften der letzten hunderten von Jahren wurden und werden einfach abgeschafft. Ein Händedruck zwischen Personen als Zeichen der Wertschätzung und des Respektes gibt es nicht mehr. Ein Lächeln? Gibt es schon lange nicht mehr. Mit oder ohne Maske. Wenn dann nur versteckt. Still und heimlich. Noch sind es ein paar Leute mit denen ich mich umärmel wie früher.

Zurück zu Merkel. Sie nennt Leute die das Virus leugnen unverbesserlich. Hmm. Ich kenn da keinen. Ich kenne viele, welche die Massnahmen der Regierung kritisieren und vor einem Überwachungsstaat warnen. Das sind in den „Toten Augen von Deutschland“ im Hosenanzug dieselben. Die empathielose FDJ-Agitatorin macht auf Verständnis „Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber“. Welchen? Sie meint die Opfer der P(l)andemie. Also eigentlich uns alle. Egal. Die komplette Ansprache werd ich mir sparen. Das halt ich nicht aus und mein Fernseher würde dies folglicherweise auch nicht. Egal.

In meiner Kleinstadt neben der sächsische Landeshauptstadt Dresden wird seit dem späten Nachmittag geböllert. Die Kinderaugen leuchten bei jeder Rakete und jeder selbstgeworfenen Knallerbse. Das werden Erinnerungen für’s Leben sein. Ich selbst hab meine letzten Knaller und Raketen vor 30 Jahren gekauft und gezündet. Seit 1990 hab ich Hunde. Mein alter schwarzer Zausel Fritz sieht es inzwischen gelassen: ,Solange die Alte dabei ist, passiert mir schon nichts’. Selektive Taubheit kommt dazu. Die Kühlschranktür hört er noch sehr gut. Egal.

Ich wünsch uns allen ein besseres 2021 obwohl mir selbst der Glauben daran fehlt. Habt den Mut euch und andere zu informieren und euch zu verbünden. Nur gemeinsam können wir was verändern!
Nachtrag: In Heidenau brannte um 0.00 Uhr die Luft! Ich bin begeistert! Nicht wegen dem Feuerwerk, sondern wegen dem Trotz! Fritz hat sich ins Bad verfatzt. Auch gut.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Tageskolumne 30.12.2020

Berlin. Der Running-Gag der Regierung Marco Wanderwitz ist der Witz schlechthin. Der Ostbeauftragte äusserte sich mit den Worten „Erschreckend viele Ostdeutsche tun so, als gäbe es keine Pandemie“. Hmm. Wir hier in Mitteldeutschland wissen, dass es Corona gibt, aber von einer Pandemie zu sprechen, halten viele einfach nur für übertrieben. Ich persönlich auch. Was die Ostdeutschen sprechen, wissen die meisten nicht. Der Mitteldeutsche Rundfunk strahlt auch nicht in polnisch aus! Spässle!

Ausser dem Spass sind Befürchtungen des Verfassungsschutzes vor Terror von Corona-Leugnern. „Das Apokalyptische verbindet sich mit dem Rechtsextremismus“, sagte der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes Burkhard Freier. Hmm. Die Verbindung zwischen Corona-Leugnern, AfD-Parteimitgliedern und offen rechtsextremen Einzeltätern sei äusserst gefährlich. Hmm. Freier befürchtet zudem, dass die Gefahr von Anschlägen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ wieder wächst. Echt jetzt? Ist die jemals geschrumpft? Nein, sagte er. Hmm. Eine Gefahr sieht der Verfassungsschützer ohne Verfassung auch bei einer Minderheit der linksextremen Szene. „Die Hemmschwellen sinken, und die Taten sind direkt gegen Einzelpersonen gerichtet“, verlautbarte der völlig Unparteiische. Was denn nun? Links, rechts oder IS? Ich grins noch bissel vor mich hin. Jeder erntet, was er sät.Irgendwan…

In der sächsischen Landeshauptstadt hat der Oberbürgermeister Dirk Hilbert ein Böllerverbot erlassen. Er fühl sich schon als Staatsratsvorsitzender! „Eigentlich sollte es nicht Aufgabe des Staates sein, den Bürgern Vorschriften beim Feiern zu machen. Allerdings befinden wir uns gerade hier in Sachsen derzeit in einer Sondersituation“. Hmm. Ich hab ihn mal gerempelt. Unabsichtlich. Das dicke Ding stand mir vor zwei Jahren plötzlich am 13. Februar im Weg. Egal. Damals drohte mir noch kein Bussgeld von 25 tsd Euronen oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Dies würde heutzutage bei der Verbreitung des Coronavirus drohen. Alles gut. Der Dicke droht nur. Er will doch nur spielen. „Die Polizisten werden in der Stadt präsent sein und Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen“, tat der selbsternannte Gott von Dresden durch sein Sprachrohr ähm Polizeisprecher Marko Laske kund. Die meisten Dresdner blöken ihm wohlwollend zu. „Wir sind määäähr!“
Ich mag nicht mehr.

Der Chef der CDU-Senioren-Union Otto Wulff würde mit seinen zarten 87 Jahren eine Impfpflicht für Pfleger und Ärzte begrüssen. „Gude Nacht und kee Bedde“, sagt der Sachse. Mal schauen wer sich demnächst um die Senioren kümmert. Die Politiker sind es schon mal nicht.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

Widerstand wirkt!

Liebe Leser,

aus Leverkusen erreicht uns aktuell folgende Eilmeldung. Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) musste den Rückzug antreten und nahm seine neue Allgemeinverfügung in weiten Teilen zurück. Ein einzelner Ratsherr von der Interessengemeinschaft Aufbruch Leverkusen hatte gegen diese vor dem Verwaltungsgericht in Köln geklagt. Der Oberbürgermeister mit SPD-Parteibuch kam einer drohenden Gerichtsniederlage zuvor und nahm die verschärfte Allgemeinverfügung in Teilen zurück. Um nicht vollständig das Gesicht zu verlieren, wurde die Rücknahme mit dem sinkenden Indizwert begründet. Natürlich möchte man Organisationen, die (noch) geltende Grundrechte verteidigen nicht aufwerten, deshalb übernahmen auch die Leitmedien die Schutzbehauptung, des überforderten SPD-Oberbürgermeisters. Der sogenannte Indizwert und die wirklichen Auswirkungen des Corona-Virus in Leverkusen, hat die Parteien in Leverkusen bisher nur beiläufig interessiert. Völlig willkürlich und teilweise mit blinden Aktionismus wurden Verfügungen erlassen und die Bürger regelrecht drangsaliert, anstatt sich auf den Schutz von älteren und gesundheitlich vorerkrankten Menschen zu konzentrieren. Die tagtägliche Panikmache eines Karl Lauterbach, der in Leverkusen seinen Wahlkreis hat, hat sich wohl auch auf die Leverkusener Kommunalpolitik ausgewirkt. Nachfolgend veröffentlichen wir auszugsweise die Stellungnahme von Ratsherr Markus Beisicht. Herr Beisicht versicherte uns in einem kurzen Telefoninterview auch die umgearbeitete Verfügung rechtlich zu prüfen und notfalls weitere rechtliche Schritte einzulegen.

Stellungsnahme:

Ganz still wurde heute die nahezu stadtweite Maskenpflicht in Leverkusen beerdigt. Wohl wissend das seine völlig überzogene Allgemeinverfügung rechtlich nicht zu halten war, nahm Oberbürgermeister Uwe Richrath diese heute in weiten Teilen zurück! Er wollte augenscheinlich eine Niederlage vor dem Kölner Verwaltungsgericht unbedingt vermeiden! Eine Klage gegen die neue Corona-Allgemeinverfügung hat Ratsherr Markus Beisicht eingeleitet.

Es lohnt sich also unsere Grundrechte gegen unverhältnismäßige Maßnahmen der politischen Klasse in Leverkusen zu verteidigen. Der Rechtsstaat hat funktioniert!!

PS: Zu ergänzen ist noch, dass der mit Steuergeldern finanzierte Radiosender Radio Leverkusen, sämtliche Kommentare die auf den Sachverhalt hinweisen, kommentarlos löscht.

Leverkusener Ratsherr klagt gegen neue Corona-Allgemeinverfügung

Folgende Meldung erreichte uns am heutigen Tag aus Leverkusen. Markus Beisicht, der als kommunaler Vertreter für die regionale Interessengemeinschaft Aufbruch Leverkusen im Stadtrat vertreten ist, leitet rechtliche Schritte gegen die neue Corona-Allgemeinverfügung ein.

Presseerklärung:

Der Leverkusener Ratsherr Markus Beisicht klagt gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Leverkusen vom 23.12.2020.

Ratsherr Markus Beisicht hat heute eine Klage gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Leverkusen vom 23.12.2020 einreichen lassen. Beisicht wehrt sich gegen die verkündete nahezu stadtweite allgemeine Maskenpflicht und das Verbot der Verwendung von Pyrotechnik zum Jahreswechsel. Er vertritt die Ansicht, dass die erlassene Verfügung unverhältnismäßig und daher rechtswidrig sei. Er kritisiert insbesondere eine Maskenpflicht auf wenig frequentierten Straßen und in Wohngebieten, wo es problemlos möglich ist einen Mindestabstand von 2 Meter einzuhalten. Es sei grotesk, wenn ein Bürger am Tannenweg in Bergisch-Neukirchen beim Herausstellen seines Mülleimers eine Maske zu tragen hat.Ebenso grotesk sei es, wenn dort ein Spaziergänger, der seinen Hund auf menschenleerer Straße ausführt, ebenso verpflichtet wird, eine entsprechende Maske zu tragen. Die aktuelle Allgemeinverfügung von Oberbürgermeister Richrath stellt einen reinen Aktionismus dar, der die Leverkusener unverhältnismäßig in ihren Grundrechten verletzt. Zudem sei auch das generelle Verbot der Verwendung von Pyrotechnik in Teilen der Stadt rechtlich unhaltbar.

Tageskolumne 26.12.2020

„B“ wie Berlin und Bundeswehr. Die Soldaten der bunten Wehr nahmen als Statisten an einem Testlauf im Berliner Corona-Impfzentrum in Treptow teil. Toll. Der vielgepriesene Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt äusserte sich auch. „Wir brauchen Demoverbote, sowohl auf den Transportstrecken als auch bei den Impfstationen“ Der Impfstoff sei ein hohes Gut, ähm Quatsch das war ja mal die Meinungsfreiheit. Egal. Das Zeug sei ein wertvolles Gut und die Gegner die Bösen. „Wir haben diese Querdenker-Demos bereits erlebt und gesehen, welches aggressives Potential es da gibt“. Hä? Hat der sich schon impfen lassen? Aggressiv hab ich dort nur andere erlebt. Aber was weiss ich den schon.

Apropos Querdenken. Der Stuttgarter Ober-Querdenker Michael Ballweg bat in einem Video darum „das Verbot der Demonstrationen in Berlin zu akzeptieren und am 30.12, am 31.12 und am 1.1 nicht nach Berlin zu fahren“. Das empfehle er auch anderen Querdenker-Gruppen in Deutschland. Hmm. Zugleich prophezeite er, dass sich in naher Zukunft eine Organisation finde, die eine Grossdemonstration anmelde. Zudem freue er sich über alle, die selbst kleinere Veranstaltungen abhielten. Nochmal hmm.

In der sächsischen Landeshauptstadt regiert der Überfluss! „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“, könnte man frei Marie Antoinette zitieren. Die hat aber mit dem Beschuss der Sächsischen Staatskanzlei mit Stollen nichts zu tun. Der Stollen auch nicht. Das ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Inzwischen ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Hmm. Die Werfer kritisierten den Umgang mit Pflegekräften und Paketdienstlern. Nun ja. Die Stollen seien zudem aus dem Müllcontainer einer Bäckerei und die Enteignung des Immobilienkonzerns „Vonovia“ sei auch gefordert worden, schreibt das SPD-Blatt Tag24. Keine weiteren Fragen. Egal.

In Österreich haben seit Heiligabend die mehr als 400 Ski-Stationen wieder geöffnet. Ohne Après-Ski! Hotels und Restaurants sind geschlossen. Besucher aus Deutschland müssen vorher 10 Tage in Quarantäne. In Kernten gibt es jetzt sogar Corona-Strafen in Höhe von 300 Euronen für das Zusammenleben mit infizierten Partnern im gemeinsamen Haushalt! Möglich sei auch eine sechstägige Haftstrafe. Die spinnen, die Ösis.

Schönen Tag!

Ute Fugmann