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Eine umstrittende Wahlrechtsreform sorgte dafür das 23 direkt gewählte Abgeordnete kein Mandat im Bundestag erhalten, so fern sie nicht über einen sicheren Listenplatz abgesichert waren. Darunter sind selbst Kandidaten die ihren Wahlkreis mit großem Vorsprung gewonnen haben. Betroffen von dieser fragwürdigen Regelung, sind größtenteils die CDU/CSU und die AfD.
Mit dem Ergebnis einer Splitterpartei schaffte es hingegen eine der Vizepräsidenten der wohl größten kriminellen Vereinigung auf deutschen Boden wieder den Einzug in das Parlament. Göring-Eckardt erzielte in ihrem Wahlkreis unglaubliche 3,1%. Auf Landesebene sah das Ergebnis ihrer Partei nicht viel besser aus. Da sie von ihren Parteifreunden auf Listenplatz 1 gesetzt wurde, lange das Ergebnis dennoch für ein Mandat.
Diese Wahlrechtsreform ist in unseren Augen mehr als fragwürdig, da die Erstimme, mit der einem Kandidaten direkt sein Vertrauen ausgesprochen wird, einen höheren Stellenwert besitzen sollte.