Nachtrag zum Friedens- und Wirtschaftsfahrzeugkorso in Dessau-Roßlau am 22.02.2025













Einen Tag vor der Bundestagswahl setzte Dessau–Roßlau erneut ein Zeichen für den Frieden und für den Erhalt unserer Wirtschaft. Wohl unter keiner Bundesregierung wurden beide Punkte dermaßen fehlerhaft behandelt, als unter der Ampel-Koalition. Diese brachte uns an den Rand eines 3. Weltkrieges, sie zerstörte fast sämtliche internationale Beziehungen und sorgte für eine fortschreitende Deindustrialisierung. Erschreckende Entwicklungen, die man nicht allein damit überwinden kann, in dem man alle paar Jahre zur Wahlurne schreitet, der Widerstand außerhalb der Parlamente ist ebenfalls zwingend notwendig.
Diesen Widerstand tragen die Mitstreiter vom Familienfahrzeugkorso schon seit vielen Jahren auf die Straße. Mal mit einer Demonstration, mal mit einer Mahnwache, oftmals in Form von Autokorsos. Diese sorgen dann auch außerhalb von Dessau für reges Interesse. So war es auch am vergangenen Sonnabend der Fall. Viele Menschen säumten die Straßen, Familien verließen wegen des Korsos extra ihre Häuser und oftmals gab es Applaus oder den berühmten Daumen nach Oben. Die Reaktionen zeigen, dass es insbesondere in Mitteldeutschland viele Menschen gibt, die von der aktuellen Politik enttäuscht sind und sich mit einem weiter so nicht abfinden wollen. Dieser Umstand spiegelte sich ebenfalls im Ergebnis der Bundestagswahl wider.
Wie immer gab es nicht nur einen Autokorso, sondern verschiedene Zwischenkundgebungen. Zu den Teilnehmern sprachen unter anderem der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Friedenspolitiker Robert Farle und der Nahost-Experte Christoph Hörstel, sowie weitere Redner aus der Region. Die Veranstalter hatten im Vorfeld alle im Stadtrat vertretenen Parteien angeschrieben und zum Autokorso eingeladen. Ziel war trotz unterschiedlicher Positionen ein Dialog und ein konstruktiver Gedankenaustausch. Eine Antwort der Parteien erfolgte nicht, ein in unseren Augen sehr zweifelhaftes Demokratieverständnis. Diese Parteien brauchen sich deshalb nicht darüber zu wundern, wenn der Zuspruch in der Wahlkabine immer geringer wird!
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es neben Speisen sowie Getränken, ein gemütliches Zusammensein und ein großes Abschlussfeuerwerk. Alle Aufgaben, die den Autokorso betreffen, werden im übrigen ehrenamtlich organisiert, oftmals nach Feierabend oder an den Wochenenden. Unterstützt und mit organisiert wird der Familienautokorso auch durch Vertreter der regionalen Wirtschaft, die tagtäglich um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Hieran könnten sich andere Regionen ein Beispiel nehmen. Feiges Wegducken und hoffen das sich nur durch Wahlen etwas ändern wird, sind der falsche Weg.
Aus diesem Grund werden die Veranstalter weitere Protestkundgebungen organisieren und dies nicht nur in der Bauhausstadt Dessau-Roßlau. An der Veranstaltung beteiligten sich in der Spitze etwa 200 Fahrzeuge und somit mehrere hundert Teilnehmer.




