
Das gab’s noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik:
CDU-Chef Friedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang zur Kanzlerwahl. Nur 310 Stimmen – sechs zu wenig.
In geheimer Abstimmung. Das heißt: Selbst in den eigenen Reihen glaubt man offenbar nicht daran, dass dieser Mann das Land führen sollte. Ein Denkzettel mit Ansage.
Und ganz nebenbei auch ein ziemlich klares Signal: Diese sogenannte „große Koalition“ wankt schon vor dem Start – wer glaubt ernsthaft, dass das eine ganze Legislaturperiode gutgeht?
Merz wollte Geschichte schreiben. Hat er auch. Nur leider als Fußnote im Kapitel: Wie man sich selbst entzaubert.