


Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs – Mahnung zum Frieden
Am Sonntag wurde in Leverkusen und Köln anlässlich des Kriegsendes vor 80 Jahren der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedacht. Hunderte Menschen versammelten sich in beiden Städten, um ein Zeichen für Frieden, Verständigung und gegen das Vergessen zu setzen.
Nach der würdevollen Auftaktkundgebung in Leverkusen, bei welcher unter anderem der Leverkusener Ratsherr Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen zu den Versammlungsteilnehmern sprach, setzte sich ein Autokorso nach Köln in Bewegung – getragen von der Botschaft: Nie wieder Krieg! Keine Waffenlieferungen! Für eine neue deutsch-russische Verständigung! Für Erinnerung und Mahnung!
In der Domstadt Köln gab es anschließend einen großen Protestzugang durch die Innenstadt.
Leider wurde das abschließende Gedenken auf einem Kölner Friedhof von aggressiven Gegendemonstranten gestört. Ein beschähmender Vorfall, der zeigt, wie notwendig echte Friedensarbeit heute wieder ist. Auch die Polizei zeigte sich mal wieder nicht von ihrer besten Seite und agierte mit überzogenen Maßnahmen und Repressalien.
Weitere Redner waren der ehemalige CDU-Funktionär Zafer Topak, der wegen seines Engagements für den Frieden aus der Partei ausgeschlossen wurde und Vertreter von deutsch-russischen Friedensvereinigungen.
Die Toten mahnen: Nie wieder Krieg!