
Vermisse ich wirklich die Welt, bevor ich zuviel über sie wusste? Ich weiß es nicht.
In jungen Jahren lebte ich, dachte nicht an morgen, interessierte mich nicht für Politik, merkte aber, dass irgendwas nicht stimmt, nur fragte ich nicht nach.
Ein guter Job der Spaß macht,, Familie, Freunde, Liebe, Party, Tanzen und unbeschwert sein, das war mir wichtig. Ich genoß das Leben. Doch die Fragen kamen später im Beruf, Pflege, wie sie nicht sein sollte, Plegenotstand, Pflege am Boden, Unterbezahlung, Erschöpfung durch Arbeit. Ich engagierte mich, stand auf, wies auf Notstand hin, hinterfragte die Politik. Gebracht hat es nichts.
Irgendwann bekam ich meine 2 Mädchen, schenkte ihnen das Leben, es war nicht immer einfach, ich war beschäftigt von früh bis spät, keine Zeit für Politik. Aber ich genoss auch die schönen Stunden, Urlaub mit der Familie, Ausflüge, Feste und das Beisammensein. Da war noch alles irgendwie bezahlbar und für mich war die Welt einigermaßen in Ordnung.
Mit der Migrationskrise kam das Umdenken. Plötzlich war alles anders, erschrocken vom Fremden, was ich zuvor nicht kannte. Ich begann zu hinterfragen, zu recherchieren. Flüchtlinge, Kriege, Gewalt bis hin zu Mord, die Welt geriet aus den Fugen. Die Spaltung begann, der eine Mensch war gut, der andere Nazi. Demonstrationen begannen, die einen dafür, die anderen dagegen. Grenzen offen für jeden, das gefiel mir nicht. Diskussionen begannen in der Familie, Wahlen und Heimatliebe wurden zum Thema. Wir waren uns einig, so geht das nicht weiter. Kriege führen zu Flüchtlingen, das war mir klar. Aber Grenzen für alle öffnen, nein, Toleranz für Gewalt und Mord? Nochmals Nein!
Als Corona mit einer menschenverachtenden Plandemie begann, reichte es mir, ich wurde ungehorsam, lehnte mich auf, wurde zur Rednerin auf Demos, zog von Demo zu Demo, schrieb Artikel, gab Interviews. Doch am Ende die Frage, für was ? Für all die Menschen, die mich als Nazi beschimpften, ausgrenzten und verachtet haben? Das Resultat kennen wir, erschöpft, ausgebrannt für nichts. Freundschaften zerbrachen, Familien wurden zerstört. Von Impfschäden und Impftoten ganz zu schweigen. Die Politikdarsteller machen weiter, egal was wir wollen. War das Leben? Hätte ich nicht lieber einfach leben sollen, statt meine gesamte Freizeit zu opfern? Was hat es gebracht und wo stehen wir heute?
Heute haben wir die Situation der Spaltung, Hass und Hetze, Kriege und Zerstörung täglich. Mit Überschriften getriggert, sinnentleerten Texten, Fakes und KI erstellten Bildern und Filmen, werden die Menschen aufeinandergehetzt, jegliche Menschlichkeit ist verloren gegangen. Es wird nichts hinterfragt, jeder meint, auf der richtigen Seite zu stehen. Doch was wissen wir wirklich? Eigentlich nichts. Denn Überschriften von Medien, die ausgerechnet in der Coronazeit des Wahnsinns, Fakenews verbreitet haben, den Menschen Angst und Panik verordneten, wird jetzt ungefragt vertraut. Es ist unfassbar, wie die Massenverblödung ihren Lauf nimmt. Wollen die Menschen wirklich Frieden oder ständige Aufregung und Unruhen? Richtig erwacht ist hier niemand. Gegeneinander ist keine Einigkeit!
Frieden beginnt im eigenen Selbst und nicht im Panikmodus der Massenmedien. Jedoch könnte man meinen, das eigenständiges Denken wurde erfolgreich abtrainiert . Es kehrt keine Ruhe ein, aus Angst , haben die Menschen aufgehört zu leben.
Mein Vater sagte immer wieder zu mir “ Versuche nicht andere , sondern dich selbst zu übertreffen“ und er hatte recht. Manchmal wünsche ich mir, wieder unbeschwert zu tanzen und zu lachen, so wie früher und ich arbeite daran. Ich habe einem Job der mich erfüllt, eine kleine Familie die ich liebe und die mich liebt, Menschen zu helfen und das Lächeln in ihren Augen, die Dankbarkeit und Herzenswärme sind unbezahlbar. Ich kann die Welt nicht retten, indem ich genau das mache, was sie wollen, Zerstörung der Familie und der Liebe und die Einigkeit. Aber ich kann mich selbst retten, indem ich mir vertraue und an mein eigenes Selbst glaube, mein Leben so gestalte, wie es mir gefällt und nicht den anderen. Wenn das alle Menschen tun, dann gibt es wieder Einigkeit und Frieden. Sagt Nein zu Kriegen, sagt Nein zu Ungerechtigkeit und Unterdrückung , fangt an zu leben, statt langsam zu sterben.
Menschen weigert euch Feinde zu sein, das Leben kann schön sein, wenn man die Menschlichkeit nicht aus den Augen verliert
Ich wünsche allen Menschen Frieden, Einigkeit, die Liebe zu sich selbst und das Bewusstsein, warum wir auf der Erde sind.
Mag kommen, was will, was nicht menschlich ist, mache ich nicht mit.
Ich geh leben, kommt ihr mit?
In Liebe und Herzlichkeit,
Schwester Anja 🩷