
Die Bundesrepublik Deutschland – kurz BRD – war von Beginn an ein Konstrukt der Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg. Das ist keine Spinnerei über BRD-GmbHs von irgendwelchen Fantasie-Ausweisträgern, die sich mit nicht existenten Posten schmücken, sondern eine historische Tatsache: Strukturen, Grenzen und Institutionen dieses Staates wurden maßgeblich von den Alliierten geschaffen – und ihr Einfluss wirkt bis heute fort.
Die Aufseher dieses Systems werden von den Insassen der BRD dennoch mit erstaunlicher Geduld immer wieder in Amt und Würden gewählt. Seit ihrer Gründung war die BRD nie wirklich frei – und sie ist es bis heute nicht.
Wir leben in einem Land, das nicht einmal selbst bestimmen darf, wie und woher es seine Energie bezieht – man denke nur an die endlose Farce um Nord Stream. Von deutschem Boden aus werden Kriege vorbereitet und geführt, während der Bürger die Rechnung dafür bezahlt. Die wohl bekannteste Kommandozentrale dieser Politik liegt in Ramstein, doch sie ist längst nicht die einzige.
Die BRD ist ein goldener Käfig: innenpolitische Verwaltung, Rechtsordnung und Schein-Demokratie existieren – aber nur innerhalb eines Rahmens, der von außen festgelegt wurde. Ihre Freiheit war von Anfang an begrenzt – wirtschaftlich, politisch und geistig.
Wie frei ist ein Land, dessen Institutionen, Grenzen und Grundgesetz maßgeblich von fremden Mächten gestaltet wurden? Die BRD ist Teil einer übergeordneten Ordnung, in der Deutschland nie volle Souveränität besaß – und sie auch nicht erlangen soll. Dabei spielt es keine Rolle, wer gerade im Weißen Haus sitzt.
Viele hoffen auf Erlösung von außen – auf Russland, Amerika oder sonst wen. Doch diese Rettung wird nie kommen. Befreiung kann nur von innen entstehen.
Das ist keine ideologische Spielerei, sondern eine Einladung, Geschichte und Gegenwart Deutschlands kritisch zu hinterfragen. Wer die BRD verstehen will, muss begreifen, dass ihre Freiheit von Anfang an auf Sand gebaut war – und dass diese Abhängigkeit bis heute fortbesteht.
Natürlich gab es mit den Jahrzehnten mehr Brotkrumen, um den Bürger bei Laune zu halten. Aus den rostigen Fesseln der Nachkriegszeit wurden goldene Fesseln in einem glänzenden Käfig – Fesseln blieben es trotzdem. Wer gegen die Gitter schlägt, spürt schnell, wie eng dieser Käfig wirklich ist.
Doch es gibt zumindest Grund zur Hoffnung: Da die globalen Machterhaltungsganoven, genügend damit zu tun haben, ihr eigenes Überleben, ihre eigene Existenz zu retten, rostet der Käfig.
An uns liegt es letztendlich, die Tür aufzustoßen – niemand sonst wird es tun. Keine Partei, kein Putin und kein Trump.
Alexander Kurth