Was wäre wenn?

Arm durch Arbeit?

Ach Quatsch, das klingt viel zu dramatisch!

„Freiwillige Netto-Reduktion zur Stabilisierung des Staatsgefüges“ lässt sich viel angenehmer lesen.

„Der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer wird im neuen Jahr 21,3 Prozent seines Bruttolohns direkt für Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung ausgeben. Kinderlose zahlen sogar 0,6 Prozent mehr, weil sie bei der Pflegeversicherung extra belangt werden. Zusammen mit den gleich hohen Anteilen des Arbeitgebers steigt die Quote der Sozialabgaben damit auf 42,6 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern und 43,2 Prozent für kinderlose Arbeitnehmer. Das ist ein neuer Rekord. Der bisherige lag im Jahr 2003 bei 42,0 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern. 2026 werden es also 0,6 Prozent mehr als damals sein.“

Quelle: Focus 25.11.25

Während die Preise im Alltag inzwischen einen Höhenflug nach dem anderen veranstalten, rutscht das Nettoeinkommen derjenigen, die den Staat tatsächlich finanzieren, ungebremst weiter nach unten.

Glaubt man den Zahlen, nach denen nur noch rund 18 Millionen Nettosteuerzahler das gesamte Konstrukt zusammenhalten, stellt sich langsam die Frage, ob das System noch funktioniert?

Vielleicht ist es aber auch einfach ein soziales Experiment, um zu eruieren, wie geistig degeneriert und staatshörig die (noch) arbeitende Gesellschaft in der BRD ist?

Natürlich würde ich niemals darauf kommen, irgendjemanden zu ermutigen, nicht mehr arbeiten zu gehen!

Ein Anstoss zum Nachdenken, dürfte doch auch in Zeiten stetig steigender Repression erlaubt sein, oder?

Frage für einen Freund.

Jens Wilke
(Die Stimme aus dem Exil)

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