Die Narrenrepublik: Winnetou ist rassistisch, also geh als Esel oder Staubsauger

Ein Rassismus-Professor aus Bochum hat es wieder mal gesagt: Winnetou-Kostüme? Rassistisch. Das Wort „Indianer“ ist seiner Meinung nach schon Rassismus in Reinkultur. Fremdbezeichnung. Kolonialismus. Stereotype, so der sogenannte Professor. Weiße sollten sich nicht als unterdrückte Minderheit verkleiden und dabei Spaß haben.

Stattdessen: Als Gegenstand oder Tier gehen. „Dann kann man nichts falsch machen“, sagt der Experte. Geht als Toaster, als Staubsauger, Esel Hamster oder vielleicht als Schlafschaf. Natürlich Inklusiv, neutral und ohne Trigger gegen andere Minderheiten.

Die Logik ist bombensicher: Lederhosen? Okay, Bayern wurden nie rassistisch unterdrückt. Wikinger? Schweden haben ja niemanden kolonialisiert (außer vielleicht die Norweger, aber die zählen nicht, sind ja Weiße). Aber Federboa und Plastiktomahawk? Sofort Völkermord-Verharmlosung! Weil Karl May ja quasi der geistige Vater des Genozids war. Wer hätte das gedacht.

Auch beim Essen sollte weiterhin aufgepasst werden! Noch sind nicht alle rassistischen Gerichte aus den Küchen verbannt. Die altbekannte Zigeunersauce. Knorr hat sie 2020 in „Paprikasauce Ungarische Art“ umgetauft, weil „Zigeuner“ diskriminierend ist. Rewe, Kühne, alle haben im voraus eilenden Gehorsam mitgezogen. Die echten Zigeuner? Haben teilweise gesagt: „Leute, das ist uns wurst, kümmert euch um echte Probleme.“ Viele sind sogar stolz darauf Zigeuner zu sein. Aber nein. Die bundesrepublikanische Tugend-Polizei muss ja wieder den moralischen Thron besteigen. Ergebnis: Eine Industriepampe , die jetzt klingt wie eine Entschuldigung in Soßenform.

Der Negerkuss oder Mohrenkopf? Längst Schokokuss. Weil „Neger“ rassistisch ist. Oma hat früher gesagt: „Hol mal ’nen Negerkuss.“ Heute flüstert man „Schaumzucker mit dunkler Überzugsschicht“. Der Mohrenkopf? Wird zur „kugelförmigen Backware mit kakaohaltiger Glasur“. Und der Mohr im Hemd? Der kriegt eine Gendersternchen-OP und heißt ab sofort Dessert mit Schokoladenmantel. Gleiches gilt für die Mohrenapotheke, die muss auch weg, schließlich kann man woken Buntbesoffenen nicht zumuten dort einzukaufen. Die Betroffenen selbst? Die lachen darüber. Auch Stimmungskanone Roberto Blanco sagte mit verschmitzten Lächeln: Ich habe früher viele Negerküsse verteilt.

Bald essen wir nur noch Lebensmittel ohne Namen, weil jedes Wort irgendwen verletzen könnte.
Das ist der Fortschritt in der woken brd, sonst gibt es ja keine Fortschritte mehr im einstigen Land der Dichter und Denker.

Karneval ohne Seele, Essen ohne Geschichte, Spaß ohne Biss. Stattdessen: Staubsauger-Kostüme, die nichts mehr aufsaugen außer dem letzten Rest Humor. Und Professoren, die uns erklären, dass schon das Wort „Spaß“ problematisch sein könnte, weil es weiße Cis-Männer fröhlich macht.
Zum Glück leben wir nicht in der Schweiz. Dort gibt es nämlich das ß nicht und Spaß wird mit SS geschrieben, der Professor hätte wohl schon längst Selbstmord begangen.

Kölle alaaf auf die neue Tollheit. Helau – aber nur, wenn’s niemanden beleidigt. Sonst lieber schweigen. Im Dunkeln. Als genderneutraler Schatten. Das ist garantiert safe. Am besten ganz Zuhause bleiben, schließlich könnte man durch Kontakt zu anderen Menschen auch eine neue Coronawelle auslösen.

Alexander Kurth

Hier zum Artikel aus der BLÖD

https://m.bild.de/politik/inland/karneval-rassismus-experte-warnt-vor-winnetou-kostuemen-696120450e8ad021f554712b?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

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