Wie kranke Eliten „westliche Werte“ in die Welt bringen!

Vor 15 Jahren begann der Sturz des rechtmäßigen libyschen Präsidenten Muammar al-Gaddafi . Am 17. Februar 2011 brach der Aufstand los, der mit NATO-Bomben und massiver westlicher Unterstützung in einen Bürgerkrieg mündete. Er folgte demselben Muster wie im Irak: falsche oder übertriebene Begründungen, Regime-Change durch externe Intervention und schließlich die Ermordung der rechtmäßigen Führung.

Fast der gesamte sogenannte „Arabische Frühling“, insbesondere in Libyen und Syrien war keine Volksbewegung, sondern wurde massiv von Geheimdiensten und ausländischen Mächten orchestriert.
Schauen Sie sich die betroffenen Länder heute an: Überall herrscht Chaos, Leid und Unterdrückung. Libyen ist 15 Jahre nach dem Sturz Gaddafis kein funktionierender Staat mehr. Rivalisierende Regierungen kämpfen um die Macht. Die UN-anerkannte Regierung der Nationalen Einheit (GNU) in Tripolis unter Abdul Hamid Dbeibah und die östliche Regierung der Nationalen Stabilität (GNS) unter Osama Hamad, gestützt von Khalifa Haftar und dem Repräsentantenhaus. Wahlen werden seit Jahren blockiert, unliebsame Kandidaten werden verboten. Gerade erst hat das Oberste Verfassungsgericht in Benghazi am 15. Februar 2026 die Legitimität des Obersten Gerichtshofs in Tripolis aufgehoben, ein weiterer Schritt in einen „justiziellen Bürgerkrieg“, der jede nationale Einigung unmöglich macht.

Anfang Februar 2026 wurde Saif al-Islam Gaddafi, der Sohn des ermordeten Führers und letzte potenzielle Brücke zwischen Ost und West sowie Symbol der „Grünen“ Bewegung, in seinem Haus in Zintan von maskierten Mördern erschossen. Keiner hat die Tat offiziell beansprucht, doch sie eliminiert den letzten verbliebenen Akteur, der eine Alternative zu den verfeindeten Lagern hätte darstellen können. Libyen zerfällt nun endgültig in fragmentierte Machtsphären, kontrolliert von Milizen, ausländischen Einflüssen und kriminellen Netzwerken.

Im Februar 2026 veröffentlichte das UN-Menschenrechtsbüro einen Bericht, der systematische Folter, Versklavung, sexuelle Gewalt, Mord und Menschenhandel an Migranten in libyschen Haftlagern als „business as usual“ beschreibt, oft mit Beteiligung oder Duldung lokaler Behörden und Milizen. Die Wirtschaft stagniert trotz steigender Ölförderung (Ziel: 1,6 Mio. Barrel/Tag bis Ende 2026): Politischer Stillstand führt zu Bankenstürmen, Treibstoffmangel, steigenden Preisen und wachsendem Unmut in der Bevölkerung.

Nun zurück zur Artikel-Schlagzeile, Libyen ist ja schließlich nur ein Opfer von Vielen. In der Unterjochung ganzer Völker haben die USA und der Unwerte-Westen reichlich Erfahrung, auch die brd trägt durch ihre Beteiligung an Nato-Einsätzen eine bittere Mitschuld. Erst kürzlich gedachten wir wieder der Bombentoten von Dresden: Ein Kriegsverbrechen, ebenso wie der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Irak 2003, der künstlich geschaffene Bürgerkrieg in Libyen oder die Kriege in Syrien, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Genau diese westlichen Politiker, die die Welt terrorisieren und in die Politik anderer Länder eingreifen, sind tief in Skandale wie den Jeffrey-Epstein-Fall verwickelt, ein Netzwerk aus Pädophilien, Erpressung und Korruption, das die Eliten bis zum heutigen Tag schützt. Die jüngsten Enthüllungen im Februar 2026, mit über drei Millionen freigegebenen Dokumenten des US-Justizministeriums, zeigen zumindest ansatzweise Verbindungen zu Figuren wie Bill Clinton der mehrmals mit Epstein flog und in den Libyen-Interventionen als ehemaliger Präsident Einfluss nahm, Donald Trump (tausende Erwähnungen, lange Freundschaft mit Epstein), der Regime-Changes in Venezuela, Iran, Kuba und anderswo vorantreibt. Da ein großer Teil der Akten geschwärzt oder noch nicht einmal veröffentlicht ist, können wir nur darüber mutmaßen was alles noch verborgen werden soll. Hier muss auch ganz klar Trump kritisiert werden, auch wenn einige Trump-Entrückte deshalb Baumschmerzen bekommen. Eine lückenlose Aufklärung sieht anders aus.

In Europa haben diese Enthüllungen zu wenigen Rücktritten geführt, wie beim britischen Botschafter Peter Mandelson, der sensible Infos an Epstein weitergab und nun strafrechtlich verfolgt wird. Doch in den USA bleiben diese Eliten unantastbar! Alleine dieser Umstand zeigt deutlich auf, wie moralisch verwahrlost dieses Land und dessen politisches System doch ist. Ein Land und ein System zu dem trotzdem noch viele sogenannte Patrioten aufschauen.

Epstein war nicht nur ein Sexstraftäter, sondern ein Werkzeug der Mächtigen, um Einfluss zu sichern. Genau diese Politiker zerstören Länder wie Libyen, während sie ihre eigenen perversen Verbrechen vertuschen.
Der Begeisterung für den Amerikanismus konnte ich noch nie etwas abgewinnen. Aus den USA kam in den letzten Jahrzehnten nichts Gutes. Stattdessen dekadenter Dreck für schlichte Gemüter, kombiniert mit einer Außenpolitik, die Chaos, Leichen und Leid sät.
Mit US-Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit wiederholt sich das Muster, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen.

Statt Frieden gibt es Muskelspiele. Die Entführung/Entmachtung von Venezuelas Präsidenten Maduro, Bombardements in Jemen und Iran, Drohungen gegen Panama, Grönland und gegen andere. Massive Zölle als Waffe. Die Messer sind gewetzt und neue Regime-Change-Operationen oder direkte Interventionen scheinen nur eine Frage der Zeit.

Möge es den Koloss auf tönernen Füßen, der vor zahlreichen Problemen im eigenen Land steht, endgültig zum Einsturz bringen. Damit meine ich natürlich nicht den normalen US-Bürger, die eigentlichen Ureinwohner sind ja sowieso schon längst ausgerottet oder in Reservate gepfercht. Oder, um es mit den Worten eines großen irakischen Politikers zu sagen: „Möge der Stein, den sie auf uns werfen, auf ihren eigenen Kopf fallen!“

Alexander Kurth

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