USA und Israel greifen den Iran an!

Kriegslüge „Befreiung“ – alte Rechtfertigung, neue Eskalation

Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA ist kein Akt der Selbstverteidigung er wird auch nicht durchgeführt um angeblich das iranische Volk zu befreien, sondern es handelt sich um blanke Machtpolitik. Wieder wird der Welt erzählt, man handle im Interesse der Sicherheit – und wie in fast jedem modernen Angriffskrieg wird plötzlich behauptet, man wolle das Volk „befreien“. Dieses Argument ist so durchsichtig wie zynisch.

Die USA nutzen Israel einmal mehr als vorgeschobenen Frontstaat, während sie selbst militärisch, logistisch und politisch absichern, was völkerrechtlich kaum zu rechtfertigen ist. Washington predigt Demokratie, unterstützt aber Bombardements, Sanktionen und Destabilisierung, die ganze Gesellschaften ins Elend stürzen. Israel wiederum agiert zunehmend als Staat über dem Recht, geschützt durch die bedingungslose Rückendeckung der USA – unabhängig von zivilen Opfern oder internationaler Kritik.

Wer wirklich an Frieden in der Region interessiert ist, würde keine Raketen schicken, sondern Sanktionen aufheben, Dialog ermöglichen und Verhandlungen führen. Stattdessen wird erneut Krieg verkauft als moralische Pflicht.

Es geht nicht um Freiheit, nicht um Menschenrechte – sondern um Kontrolle, Abschreckung und geopolitische Dominanz. Und den Preis dafür zahlt wie immer in einem Krieg die Zivilbevölkerung.

Alexander Kurth

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