Brückenbauer statt Hetzer! SIE JAGEN UNSEREN LETZTEN WAHREN KÜNSTLER!
Ein weltbekannter Pianist und Dirigent wird im eigenen Land öffentlich gejagt – wegen einer Auszeichnung von Präsident Wladimir Putin!
Begeht Justus Frantz Verrat? Nein. Er zeigt Rückgrat! Justus Frantz steht für Kunst, die über politische Hysterie hinausgeht.
Während Boulevard und Medien mit russophober Propaganda Lügen verbreiten und jahrzehntelange kulturelle Brücken zerstampfen, bleibt Frantz ein Mahner für Vernunft und Frieden. Er ist der Beweis: wahre Kunst kennt keine Ideologien.
Die wahren Verräter sind diejenigen, die deutsche Werte von Anstand und Wahrheit für kurzfristige Empörung opfern. Wir stehen zu Justus Frantz – gegen die Hetze, gegen die Verblendung, für echten Dialog, für Frieden!
Leipzig hat nun auch ein Logo was den politischen Zustand der Stadt widerspiegelt!
Wenn schon die Stadt politisch verfällt, soll wenigstens das Logo modern sein
Leipzig hat’s getan. Wieder einmal. Nachdem vor dem Rathaus ohnehin kaum noch jemand weiß, in welchem Land er sich gerade befindet – mal flattert die Ukraine-Flagge, mal die Regenbogenfahne, mal die Israelflagge – kam man zu dem Schluss: Da fehlt doch noch etwas Irrsinn! Schließlich muss Identität, Tradition und Geschichte vollständig vernichtet oder umgedeutet werden.
Richtig: Ein neues Stadtlogo mußte her.
Und das gab’s nicht etwa bei einem Leipziger Grafiker um die Ecke, sondern für schlappe 700.000 Euro im politischen Shithole Berlin. Hier muss man noch erwähnen das der Haushalt der Stadt Leipzig aus dem letzten Loch pfeift.
Es gibt zahlreiche sinnvolle Projekte in Leipzig wo man das Geld sinnvoller investieren könnte, aber diese schauen eben in die Röhre. Wie bestellt so geliefert, könnte man im Bezug auf Leipzig schreiben oder noch deutlicher: Wer Scheiße bestellt bekommt Scheiße geliefert. Das Geld floss in ein „zeitgemäßes Erscheinungsbild“. Man kann schon froh darüber sein, dass das was nun einen Löwen darstellen soll, keine Pfizer-Spritze im Arm hat und keine Regenbogenfahne schwenkt.
Das neue Logo zeigt einen Löwen, der aussieht, als hätte er drei Wochen am Leipziger Hauptbahnhof sämtliche Substanzen konsumiert. Halb Strichmännchen, halb Symbol der Resignation. Perfekt also für eine Stadt, in der man sich inzwischen schon freut, wenn der Bus überhaupt kommt, man nicht weggemessert wird und mal kein Bescheid über eine Gebührenerhöhung im Briefkasten ist.
Selbst der alte Wappenschild schaut da betreten drein: links ein stolzes, traditionelles Symbol, rechts… nun ja, Kunst in einer Zeit wo kultureller Unrat auf den Thron gehoben wird. Wenn ein Förderschüler mit ADHS eine Katze auf Heroin gemalt hätte, wäre das wohl ähnlich geworden, nur kostengünstiger.
Aber man muss der Stadt unter SPD-Oberbürgermeister Jung eines lassen: Es passt perfekt zum heutigen Zustand der Gesellschaft. Der neue Löwe wirkt genauso müde, ratlos und orientierungslos wie Leipzig unter OB Burkhard Jung. Ein bisschen struppig, ein bisschen wie eine Heroin- Junkie, leicht verwirrt aber immerhin: bunt und hoffentlich auch queer!
Vielleicht wollte man ja einfach Ehrlichkeit zeigen. Ein Logo, das den Zustand der Stadt widerspiegelt: viel wirre Haltung, wenig Inhalt. Wenn man es genau nimmt, ist das sogar fast genial. Denn so spart man sich künftig teure Imagekampagnen. Jeder, der das Logo sieht, weiß sofort: „Ah, Leipzig. Da läuft’s.“ und wenn es nur vor die Wand ist. Vielleicht komponiert ja noch der gar nicht abgemagerte Sebastian Krumbiegel eine neue passende Hymne für die Stadt.
Alexander Kurth
Den Artikel zum neuen Logo finden Sie hier, da kann man es auch in seiner vollen Schönheit bewundern.
New York wählt gegen Trump und warum das für Deutschland gut ist!
In New York hat der dem linken Lager zugerechnete Kandidat Zohran Mamdani die Bürgermeisterwahl gewonnen. Ein Paukenschlag in den USA, aber ein Paukenschlag mit Ansage, der auch keine große Überraschung darstellt. New York ist der wohl größte Shithole in den USA. Turbokapitalismus, Lobbygruppen und kulturelle Entartung haben in dieser Stadt ihre Wohlfühloase. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in kaum einer anderen Stadt größer. Auch ein Grund dafür das viele Wähler auf angeblich Linke hereinfallen, in Deutschland erleben wir das aktuell bei den Ergebnissen der Partei „Die Linke“. Allersings muss ich erwähnen das ich dieses Lagerdenken (Links und Rechts) eigentlich ablehne. Es sollte in der Situation in der sich aktuell die Welt befindet, längst nicht mehr um Rechts, Links oder den religiösen Glauben gehen, sondern darum sich gemeinsam gegen die Obrigkeit zu erheben!
Während viele Trump-Anhänger, auch hierzulande, nun bittere Tränen vergießen und wohl den Deep State für das Ergebnis verantwortlich machen, sollten wir diesen Wahlausgang nicht beklagen, sondern begrüßen!
Denn eine USA, die fast nur mit sich selbst beschäftigt ist, ist für Europa keine Bedrohung, sondern eine Chance. Mit Europa meine ich selbstverständlich nicht die korrupte und nicht lebensfähige EU!
Wenn Amerika sich zunehmend in internen Machtkämpfen vielleicht sogar in bürgerkriegsähnlichen Zuständen verliert und somit weniger Einfluss auf andere Länder nimmt, weniger Kriege anzettelt, könnten Europa, die Welt und vor allem Deutschland endlich wieder eigenständiger handeln. Allerdings fehlen sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen europäischen Ländern, Parteien beziehungsweise Politiker die dieses Thema auch anpacken. Von der größten Oppositionspartei in Deutschland werden Themen wie Souveränität und Loslösung vom US-Hegemon immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Auch der Wähler sieht leider oftmals nur Probleme die seine eigene Existenz oder Wohlfühlblase betreffen und blickt nicht über den Tellerrand hinaus. Mit den herumdoktern an Symptomen, wird man die Ursache aber nie beseitigen können! Auf die mutmaßlichen Gründe warum diese Kernthemen von der AfD so stiefmütterlich behandelt werden, könnte man in einem extra Artikel eingehen.
Nun aber zurück zur Wahl in New York. Natürlich wird Donald Trump auf den Sieg der „Linken“ reagieren! Laut und provozierend wie man ihn kennt. Damit wird die innere Zerrissenheit der USA weiter wachsen. Doch das ist ihre Angelegenheit, nicht unsere!
Wir sollten uns endlich von dem Irrglauben lösen, Trump wäre in irgendeiner Weise ein Verbündeter Deutschlands. Ja, manche seiner Positionen etwa gegen endlose Auslandseinsätze, den woken Irrsinn sind nachvollziehbar und begrüßenswert. Aber vieles andere ist brandgefährlich und gegen europäische beziehungsweise deutsche Interessen gerichtet.
Fazit: Ein Amerika im Selbststreit ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Gelegenheit für ein stärkeres, selbstbewussteres Deutschland, das endlich eigene Wege geht. Eigene Wege die längst überfällig sind. Wie das geht kann man aktuell in vielen Ländern der Welt erleben, die sich aus imperialistischer Bevormundung, Geiselhaft und Fremdbestimmung befreien. Diese Länder liegen allerdings nicht in Europa und gerade die Insassen in der brd benötigen wohl noch einige heftige Schläge auf den Kopf bis ein Aufwachprozess einsetzt.
Der Teufel hat einen neuen Gast in der Hölle. Ein Nachruf auf Dick Cheney
Richard „Dick“ Cheney galt als einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Machtpolitiker der US-Geschichte. Seine Karriere steht sinnbildlich für die Geschichte der USA. Eine global agierende Militärmacht und Terrorzentrale, die unter dem Vorwand von Sicherheit, Freiheit und Demokratie Kriege führt, mit verheerenden Folgen für Millionen von Menschen.
Cheney begann seine politische Laufbahn unter Präsident Gerald Ford, doch seine oftmals mörderische Rolle spielte er später: zunächst als US-Verteidigungsminister unter Georg Bush Senior (1989–1993) und dann als Vizepräsident unter George W. Bush Junior (2001–2009). In beiden Ämtern war er weit mehr als ein Beamter, er war der Drahtzieher im Hintergrund, der die Richtung der US-Außenpolitik maßgeblich bestimmte und gestaltete.
Als Verteidigungsminister orchestrierte Cheney 1991 den Golfkrieg gegen den Irak, nachdem Saddam Hussein Kuwait besetzt hatte. Der Krieg wurde als „saubere Operation“ verkauft – präzise Bomben, minimale Verluste, ein klarer Sieg, eigentlich wie immer wenn sich die USA durch die Welt mordet. Hinter dieser Fassade verbarg sich eine andere Wahrheit: zehntausende getötete irakische Soldaten, zahlreiche zivile Opfer und eine zerstörte Infrastruktur, welche die Bevölkerung noch Jahre später leiden ließ.
Die US-Armee zog sich zwar nach der sogenannten Befreiung Kuwaits zurück, doch die Region blieb destabilisiert.
Nach dem 11. September begann der Krieg gegen alles und jeden, vor allem gegen die muslimische Welt.
Nach den zweifelhaften Anschlägen vom 11. September 2001 war Cheney der mächtigste Mann im Weißen Haus. Er prägte die amerikanische Außenpolitik, mit einer Härte, die selbst in Washington beispiellos war. (Zum Thema 11.09.2001 könnte man im übrigen einen eigenen Artikel verfassen.) Unter seinem Einfluss begann der Krieg in Afghanistan, gefolgt von der globalen Ausweitung des sogenannten „Kriegs gegen den Terror“.
Geheime Gefängnisse, Folterpraktiken, gezielte Tötungen, die massenhafte Überwachung der eigenen Bevölkerung! All das trug Cheneys Handschrift. Er sah in rechtlichen Grenzen eher Hindernisse als Prinzipien.
2003 folgte der zweite große Feldzug: der Angriff auf den Irak. Cheney war einer der lautesten Befürworter der Invasion. Mit Nachdruck behauptete er, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen – eine Lüge, die erst zugegeben wurde, als das Land bereits in Trümmern lag. Über dieses Thema kann er sich in der Hölle auch mit Colin Powell austauschen, diesen holte der Teufel bereits vor ein paar Jahren.
Der Krieg forderte einen unermesslichen Preis: Hunderttausende Tote, Millionen Flüchtlinge, zerstörte Städte und ein politisches Vakuum, das später wirkliche Terrororganisationen hervorbrachte. Organisationen die Saddam Hussein im Übrigen immer bekämpfte!
Selbst konservative Stimmen in den USA gaben später zu, dass dieser Krieg ein historischer Fehler war. Ein Krieg, der ohne Cheney wohl nie in dieser Form geführt worden wäre!
Auch der Afghanistan-Krieg mit brd-Beteiligung trägt Cheneys Stempel. Er drängte auf einen schnellen Einmarsch, aber nicht auf einen klaren Plan für das Danach. Aus einer gezielten Strafaktion gegen Al-Qaida wurde ein zwanzigjähriger Krieg, der in Chaos und Resignation endete. Über 170.000 Menschen verloren ihr Leben, zahllose weitere ihre Heimat.
Zwischen seinen Regierungsämtern leitete Cheney den Energiekonzern Halliburton und genau dieser Konzern erhielt später Milliardenverträge für den Wiederaufbau im Irak. Für viele Beobachter ist das Symbol für die moralische Korruption und charakterliche Verwerflichkeit der Cheney-Ära: Politik, Krieg und Wirtschaft verschmolzen zu einem einzigen Machtapparat. Eigentlich prägt dieser Umstand die gesamte Geschichte der USA.
Während Konzerne und die Rüstungsindustrie Rekordgewinne einfuhren, verloren Soldaten, Zivilisten und ganze Gesellschaften ihr Leben, ihr Souveränität oder ihre Zukunft.
Die Kriege, an denen Cheney beteiligt war, forderten insgesamt Millionen von Todesopfern! Allein die US-geführten Konflikte und Kriege seit 2001 kosteten laut Schätzungen Millionen von Menschen das Leben. Die meisten davon waren und sind Zivilisten. Rechnet man die indirekten Folgen durch Hunger, Krankheiten und zerstörte Infrastruktur hinzu, sprechen einige Untersuchungen sogar von einer noch höheren Anzahl.
Und für was? Weder Afghanistan noch der Irak sind heute stabil. Der angebliche Terrorismus wurde nicht besiegt, sondern gestärkt und geografisch verteilt. Der Westen hat noch mehr an Glaubwürdigkeit verloren und die betroffenen Länder wurden in Jahrzehnte des Leidens gestürzt.
Cheney steht für eine Ära, in der Macht über Moral siegte und Lügen als Sicherheitsstrategie galten. Er verkörperte die Kälte und moralische Verkommenheit einer Politik, die Kriege plant wie Investitionen. Eine Politik die kalkuliert, entmenschlicht und dies möglichst profitabel.
Sein Vermächtnis ist kein Sieg der Demokratie, sondern ein Lehrstück über die DNA der US-Politik. Die Welt, die Cheney schuf, ist eine, in der Gewalt zur Routine geworden ist und Verantwortung zur Ausnahme.
Einst war Deutschland Weltmarktführer im Fahrzeugbau, Symbol für Qualität, Ingenieurskunst und wirtschaftliche Stärke. Heute drohen in der Branche bis zu 200.000 Arbeitsplätze zu verschwinden. Selbst Giganten wie Mercedes-Benz und Volkswagen schreiben schwache Quartalsergebnisse.
Was ist passiert? Hohe Energiepreise, Bürokratie, Fachkräftemangel – und eine Politik, die mehr Ideologie als Realitätssinn zeigt. Das Verbrenner-Aus wurde beschlossen, ohne dass die Ladeinfrastruktur oder die Nachfrage nach E-Autos überhaupt bereit gewesen wären.
„Deutschland ist ein grotesk rückständiges Land, was die Infrastrukturkosten angeht“, sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Und jetzt kommen noch Trumps Zölle auf europäische Autos – der nächste Schlag gegen eine Industrie, die schon taumelt.
Vielleicht ist genau das nötig. Denn Veränderungen kommen in Deutschland selten aus Einsicht, sondern fast immer erst durch Schmerz. Die Menschen hier sind geduldig – manchmal zu geduldig. Doch wenn der Motor endgültig stottert, wird vielleicht endlich klar: So kann es nicht weitergehen.
Frau v. der Leyen sprach am 10. September ihre Rede zur „Lage der Union“„Für innovative Unternehmen bereiten wir das 28. Regime vor.“
Die meisten dürften diesen Satz überhört haben, doch hinter dem 28. Regime verbirgt sich ein weiterer Angriff auf die Souveränität der Mitgliedsstaaten – es soll die nationale Gesetzgebung für Firmen und Unternehmen aushebeln. Alle rechtlichen Bereiche sind abgedeckt.
Man will ein fiktives Mitgliedsland gründen, das „28. Regime“, als 28. Mitgliedsland. Statt nationaler Gesetze könnten Unternehmen dann zu diesem „Recht“ wechseln.
Wer jetzt wieder mit „Verschwörungstheorie“ gegenargumentiert… weil tkp.at keine mainstream-Seite ist. Was in der Öffentlichkeit kein Thema ist, wird zumindest durch die IHK verbal abgemildert bestätigt.
„Die Europäische Kommission möchte mit dem sogenannten 28. Regime einen EU-weiten Rechtsrahmen für innovative Unternehmen, insbesondere Start-ups and Scale-ups, vorschlagen. Diese Unternehmen sollen in Folge von einem neuen gesellschaftsrechtlichen Regelwerk profitieren, das Aspekte des Gesellschafts-, Insolvenz-, Arbeits- und Steuerrechts einschließt. Der Rechtsrahmen soll dazu dienen, Unternehmen bei der Gründung, dem Betrieb und der Mobilisierung von Investitionen im EU-Binnenmarkt zu unterstützen.
Der drohende Kampf um das 28. EU-Regime für Unternehmen
Nächstes Jahr gelobt die EU-Kommission, ein unionsweit gültiges Unternehmensrecht für Startups vorzulegen. Es soll sie von Verpflichtungen im Steuer-, Arbeits- und Insolvenzrecht befreien.
Das ist die Vollendung des Faschismus in der Reinheit der Lehre. Die Verbindung von Wirtschaft und Politik ist dann vollendet, wenn die Wirtschaft selbst als Staat fungiert. Die EU ist per Definition schon jetzt eine faschistische Organisation. Sie agiert als Staat im Staate, sie ist demokratisch nicht legitimiert, man kann die „Regierung“ der EU (Kommission) nicht wählen, über 80% der Gesetzgebung in den EU-Ländern basieren aber auf Beschlüssen der Kommission.
In Erinnerung an die Olsenbande, zum Geburtstag von Poul Bundgaard der heute 103 Jahre alt geworden wäre
In einer Zeit in der Kinder und Jugendliche noch nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher, dem Laptop oder Handy hingen, war das Anschauen von einem Film noch etwas besonderes. Unsere Eltern waren damals froh wenn wir halbwegs pünktlich Zuhause waren, heutzutage sind die meisten Eltern froh wenn sich ihre Kinder mal von der Konsole oder vom Computer lösen, das möchte ich aber nur am Rande erwähnen.
Ein Film der uns immer vor den Fernseher lockte oder ins Kino, waren die Gaunerstücke der Olsenbande.
Wenn Egon Olsen seine Melone aufsetzt und sagt: „Ich habe einen Plan“,dann ist das für viele von uns das Zeichen, dass ein vertrautes Stück Kindheit wieder beginnt. Die drei Ganoven: Egon, Benny und Kjeld – gehörten zu unserem Alltag, als es nur wenige Programme gab und man Filme sogar noch gemeinsam sah.
Die Olsenbande, das waren keine Helden im klassischen Sinn. Es waren kleine Leute, die groß träumten und (fast) jedes Mal scheiterten, egal wie genial Egons Pläne auch waren. Aber genau das machte sie so menschlich. Egon mit seinem Ehrgeiz, Benny mit dem ewigen Grinsen und der oftmals ängstliche Kjeld, der mit hängenden Schultern und weicher Stimme immer wieder hineingezogen wurde, obwohl er eigentlich gar nicht wollte.
Poul Bundgaard, der Kjeld spielte, hätte am heutigen Tag seinen 103. Geburtstag gefeiert.Er starb während der Dreharbeiten zum letzten Film, dieser mußte sogar ohne ihn beendet werden. Bundgaard hat Kjeld etwas gegeben, das man heute kaum noch sieht: Wärme, Unsicherheit, Menschlichkeit. Man glaubte ihm jedes Zucken im Gesicht, jedes nervöse „Jaja, Egon“. Genau diese Marotten machten Kjeld sympathisch.
Und dann war da Yvonne, Kjelds Frau. Sie war laut, fordernd, manchmal nur schwer erträglich, besonders für Kjeld. Ohne sie hätte etwas gefehlt. Sie hielt das kleine Zuhause zusammen, während Kjeld wieder in irgendeinen Plan verwickelt wurde. Zu erwähnen sind natürlich noch Börge, Kriminalkommissar Jensen, Dynamit Harry und das Dumme Schwein, um nur einige der Charaktere zu nennen, welche die Filme so einzigartig machten.
In der DDR waren die Filme ein fester Teil des Lebens, der zu fast jeden Haushalt gehörte. Man wartete darauf, dass sie im Fernsehen liefen, und lachte, auch wenn man längst wusste, was passiert. In der Bundesrepublik hat die Olsenbande nie dieselbe Wirkung gehabt, vielleicht, weil die Synchronisation dort zu glatt war. In der DEFA-Fassung klangen Egon, Benny und Kjeld wie Menschen von nebenan. Ihre Sprache, ihr Humor, ihre kleinen Eigenheiten – das alles war vertraut und eben beliebt.
Ich erinnere mich heute an diese Sonntage. Der Fernseher flimmerte, draußen war es grau, und drinnen saß man mit Familie oder Freunden. Man wusste, Egons Plan würde wieder schiefgehen, und doch hoffte man jedes Mal aufs Neue, dass es diesmal klappt. Und wenn die Polizei ihn am Ende wieder abführte, war das fast tröstlich – weil alles seinen gewohnten Lauf nahm.
Diese Filme sind alt geworden, aber sie haben nichts von ihrer Seele verloren, ebenso wie die Indianerfilme mit Gojko Mitic oder die alten sowjetischen Märchenfilme. Wenn man sie heute sieht, spürt man etwas, das man mit Worten kaum beschreiben kann. Eine leise Wehmut, ein bisschen Wärme, Erinnerung ein Stück Vergangenheit und Heimat.
Poul Bundgaard, Ove Sprogøe, Morten Grunwald, sie alle sind gegangen. Aber sie haben etwas hinterlassen, das bleibt. Die Olsenbande war nie bloß seichte Unterhaltung. Sie war ein Stück von uns. Eine Erinnerung daran, dass man scheitern darf, solange man nicht aufhört, Pläne zu machen.
Und manchmal, wenn man den Satz hört – „Ich habe einen Plan“ – fühlt man sich wieder ein bisschen wie damals, als das Leben noch unbeschwerter war.
Die Bundesrepublik Deutschland – kurz BRD – war von Beginn an ein Konstrukt der Siegermächte nach dem Zweiten Weltkrieg. Das ist keine Spinnerei über BRD-GmbHs von irgendwelchen Fantasie-Ausweisträgern, die sich mit nicht existenten Posten schmücken, sondern eine historische Tatsache: Strukturen, Grenzen und Institutionen dieses Staates wurden maßgeblich von den Alliierten geschaffen – und ihr Einfluss wirkt bis heute fort.
Die Aufseher dieses Systems werden von den Insassen der BRD dennoch mit erstaunlicher Geduld immer wieder in Amt und Würden gewählt. Seit ihrer Gründung war die BRD nie wirklich frei – und sie ist es bis heute nicht.
Wir leben in einem Land, das nicht einmal selbst bestimmen darf, wie und woher es seine Energie bezieht – man denke nur an die endlose Farce um Nord Stream. Von deutschem Boden aus werden Kriege vorbereitet und geführt, während der Bürger die Rechnung dafür bezahlt. Die wohl bekannteste Kommandozentrale dieser Politik liegt in Ramstein, doch sie ist längst nicht die einzige.
Die BRD ist ein goldener Käfig: innenpolitische Verwaltung, Rechtsordnung und Schein-Demokratie existieren – aber nur innerhalb eines Rahmens, der von außen festgelegt wurde. Ihre Freiheit war von Anfang an begrenzt – wirtschaftlich, politisch und geistig.
Wie frei ist ein Land, dessen Institutionen, Grenzen und Grundgesetz maßgeblich von fremden Mächten gestaltet wurden? Die BRD ist Teil einer übergeordneten Ordnung, in der Deutschland nie volle Souveränität besaß – und sie auch nicht erlangen soll. Dabei spielt es keine Rolle, wer gerade im Weißen Haus sitzt.
Viele hoffen auf Erlösung von außen – auf Russland, Amerika oder sonst wen. Doch diese Rettung wird nie kommen. Befreiung kann nur von innen entstehen.
Das ist keine ideologische Spielerei, sondern eine Einladung, Geschichte und Gegenwart Deutschlands kritisch zu hinterfragen. Wer die BRD verstehen will, muss begreifen, dass ihre Freiheit von Anfang an auf Sand gebaut war – und dass diese Abhängigkeit bis heute fortbesteht.
Natürlich gab es mit den Jahrzehnten mehr Brotkrumen, um den Bürger bei Laune zu halten. Aus den rostigen Fesseln der Nachkriegszeit wurden goldene Fesseln in einem glänzenden Käfig – Fesseln blieben es trotzdem. Wer gegen die Gitter schlägt, spürt schnell, wie eng dieser Käfig wirklich ist.
Doch es gibt zumindest Grund zur Hoffnung: Da die globalen Machterhaltungsganoven, genügend damit zu tun haben, ihr eigenes Überleben, ihre eigene Existenz zu retten, rostet der Käfig. An uns liegt es letztendlich, die Tür aufzustoßen – niemand sonst wird es tun. Keine Partei, kein Putin und kein Trump.