Ungetrübt Media sprach am heutigen Tag mit Andy Habermann von der Band Wutbürger. Wir unterhielten uns über die aktuelle Single der Band, aber auch über tagespolitische Themen wie die Wahlen in den USA und über das Aus der Ampel-Koalition.
Christian Lindner war gerade mal drei Jahre alt, als 1982 einer seiner Vorgänger an der FDP-Spitze der SPD mit Bundeskanzler Helmut Schmidt nach 13 Koalitionsjahren das Scheidungspapier präsentierte. Kurze Zeit später war CDU-Chef Helmut Kohl Kanzler und die FDP sicherte sich an seiner Seite weitere 16 Jahre an der Regierung. Was damals in einer noch recht intakten Bundesrepublik als politisches Drama bezeichnet werden konnte, soll sich 2024, geht es nach dem inzwischen 45-jährigen Lindner, im größeren, aber demokratisch erschöpften, ökonomisch angeschlagenen und demografisch vergreisenden Deutschland als Farce wiederholen.
Der Spitzenmann einer von der Fünf-Prozent-Hürde bedrohten Partei sucht die Flucht aus der Ampel und ihrer Politik, die er als Finanzminister drei Jahre lang entscheidend mitbestimmt hat. Deshalb präsentiert Lindner nun auch ein Scheidungspapier in der Hoffnung, dass SPD und Grüne die Ampel erlöschen lassen. Ob sein Manöver gelingt, wird sich diese Woche weisen. Hat Lindner Erfolg, dann wird es demnächst vorgezogene Neuwahlen geben, Diese werden jedoch aller Voraussicht ein Ergebnis nicht haben: Eine Regierungsmehrheit von CDU/CSU und (wenn sie überleben sollte) der FDP.
Da die „Brandmauer“ von CDU/CSU gegenüber der AfD steht, wird es nach der Wahl wohl wieder zur arg geschrumpften ‚Großen Koalition‘ von Union und SPD kommen. Das einzig Positive daran wird das Ende der Grünen in der Regierung sein. Ansonsten aber wird sich der jetzige allgemeine Unmut an der Ampel schnell gegen die neue Koalition richten. Denn sie wird sich in den Fesseln der „Zeitenwende“ bewegen, die nun ihre ersten Verkünder frisst.
Das Zentralorgan des deutschen Macht- und Kapitalkomplexes, also die FAZ, lässt in dem heutigen Leitartikel „Aufbruch in Freiheit“ keinen Zweifel, was die Prioritäten einer künftigen, von CDU/CSU geführten Regierung zu sein haben: „Unterstützung der Ukraine, mit allem was sie braucht, um auch Deutschland gegen die existenzielle Bedrohung aus Russland zu verteidigen; der Stärkung der Wehrfähigkeit unseres Landes samt ziviler Resilienz und Sicherheit in Versorgungsfragen“ usw.
Kriegspolitik und Militarisierung stehen also an erster Stelle. Mit dem Transatlantiker und BlackRock-Mittelständler Merz lässt sich das machen. Aber auch mit den Deutschen?
Scholz verspricht der Ukraine Milliardenhilfe, Waffen in Kriegsgebiete und hofiert eine Staatsräson, die noch mehr Menschenleben kostet. Krieg, Elend, Not, Sterben und Armut sind vorprogrammiert, im besten Deutschland aller Zeiten.
Lauterbach lässt weiterhin Kliniken sterben. Die Pflegekasse wurde um Milliarden zweckentfremdet erleichtert und ist nun pleite. Höhere Beitragssätze sollen das Loch stopfen. Wenn ihr euch nichts mehr leisten könnt, dann backt doch Kuchen oder fastet.
Doch da geht noch was… Das Bundeskabinet beschließt die Kürzungen von Rente, Elterngeld und Pflege. ( Quelle: mdr) kein Geld, keine Pflege, keine Kinder, Altersarmut und Kinderarmut. Familien und Kinder leiden, die Alten spielen keine Rolle mehr.
Doch wen interessiert das überhaupt, bei wem klingelt nun der Wecker? Hauptsache konsumsüchtig, kriegstüchtig, zugegendert, bunt und tolerant, im Rausch des Regenbogens wiegt sich der Mob als demokratisch. Der Rest schläft sich in den Winterschlaf, nach dem er die Frühjahrsmüdigkeit, das Sommerloch und die Herbstdepression halbwegs überstanden hat. Geklingelt hat hier gar nichts. Man ist gegen alles, aber leider für nichts.
Niemand macht sich Gedanken, wie es weitergehen soll, in welch einer Zukunft wir und unsere Kinder leben wollen. Es wird geschimpft und geschrien, aber niemand kommt wirklich ins Handeln. Bei dem Gedanken an die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder wird mir körperlich übel. Es ist beschämend!
Familien und Kinder sind unsere Zukunft, die alten Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft. Pflege und Versorgung muss gewährleistet sein. Frieden und direkte Demokratie sind unabdingbar. Die Würde des Menschen ist unantastbar, das sollte jeden Menschen klar sein.
Meine höchste Verachtung an diese menschenverachtende und korrupte Regierung, die ich niemals gewählt habe.
Setzen wir uns für Frieden, eine menschenwürdige Zukunft für Familien, Kinder und alte Menschen ein und kommen wir endlich ins Handeln! Angst beginnt im Kopf, Mut aber auch…retten können wir uns nur selbst!
Lasst euch nicht spalten, haltet zusammen, redet miteinander, helft euch untereinander, nur so können wir gemeinsam aufstehen und eine menschenwürdige Zukunft gestalten.
Spontanurlaub im Lieblingshotel, mein Töchterchen und ich. Ein Hotel am Meer, klein, fein, zauberhaft. Freundlichkeit, Sauberkeit und leckeres Essen ist garantiert. Wir waren immer begeistert und zufrieden.
Doch es sind Herbstferien und im Hotel tummeln sich überwiegend Senioren. Erst dachte ich, ich bin auf Arbeit und habe mein Blutdruckmessgerät, Pulsuhr und Kittel vergessen. Sollte ich morgens an den Türen klopfen und nach Befinden und Stuhlgang fragen? Nein, schließlich habe ich Urlaub.
Die Senioren tragen lustige T – Shirts mit Namen wie “ mein Täubchen“ oder “ Schatzi“, rennen ab 7 Uhr zu Pool und Strand, um ihre Handtücher über die Liegen in der ersten Reihe zu werfen. Wehe, du machst einen Morgenspaziergang Richtung Strand, dann wird man hektisch mit angstvollem Blick überholt oder gar umgerannt. Die Bild-Zeitung ist immer mit an Start, man will ja nichts verpassen. Im Fahrstuhl werde ich abgemahnt, weil ich, dank Klimaanlage, etwas erkältet bin und leicht huste, ich solle mal einen Corona – Test machen, man sei zwar geimpft, möchte sich aber um Gottes Willen nicht anstecken, die Angst ist groß, es stand ja auch in der Zeitung. Ich muss leise lachen.
Seit gestern sind auch ein paar Familien mit kleineren Kindern da, leider reichlich unerzogen. Sie brüllen, schmeißen mit Spaghetti um sich und die Eltern brüllen zurück. Paare streiten sich. Von Kleiderordnung kann man nicht mehr sprechen, selbst fürs Restaurant zieht man sich an, wie auf dem Flohmarkt.
Zum türkischen Abend gibt es Köstlichkeiten aus der Türkei. Wir freuen uns und schlemmen. Jedoch der Bild – Lesende – Mitläufer knallt sich Kartoffelbrei mit Pommes auf den Teller und schimpft. Die Kellner sind genervt und sie tun mir leid. Es ist wirklich zum fremdschämen.
Was ist mit Anstand, Respekt untereinander und Moral geworden? Auf der Terrasse der hoteleigenen Bar, starren alle in ihr Handy, geredet wird nicht mehr. Man schaut in leere Gesichter. Es ist gruselig.
Gott sei Dank habe ich ein lustiges Kind, wir machen unser Ding, erfreuen uns an der hervorragenden Gastfreundschaft, ziehen uns chic an und leben. Das Personal dankt es uns.
Trotzdem Frage ich mich ernsthaft, was aus den Menschen geworden ist? Da ist keine Menschlichkeit mehr und sowas kann und will ich nicht retten.
Russophobe Behörden verhängen Aufenthaltsverbot und Einreiseverbot gegen Friedensaktivisten Elena Kolbasnikova und Max Schlund.
Elena Kolbasnikova und Max Schlund bemühen sich seit der Eskalation im Russland Ukraine-Konflikt und der einseitigen Positionierung der Bundesregierung in diesem Konflikt für ein friedliches Verhältnis zwischen der Russischen Föderation und Deutschland. Seit Beginn ihrer durchweg friedlichen Initiativen wie Mahnwachen, Autokorsos, Demonstrationen, kulturelle Veranstaltungen und humanitären Aktionen erfolgten zahlreiche Repressionen. Arbeitsplatzverluste, Diffamierung durch die Medien, Angriffe auf das persönliche Eigentum und eine zunehmende Verfolgung durch den Justizapparat der BRD.
Aufgrund dieser Vorkommnisse und des Umstandes das ein normales Leben in der Bundesrepublik für das Ehepaar Schlund/ Kolbasnikova nicht mehr möglich gewesen wäre, entschieden sie sich im Juni dafür Deutschland in Richtung Russland zu verlassen. Nun verfügte die Ausländerbehörde Köln die Ausweisung des Ehepaares verbunden mit dem Erlöschen der Niederlassungserlaubnis. Zudem verhängte die Ausländerbehörde ein Einreiseverbot für 20 Jahre! Begründet wird die Verfügung mit teils haarsträubenden Behauptungen, wie das Ehepaar würde die öffentliche Sicherheit und die freiheitliche Grundordnung der BRD gefährden. Durch das Agieren des Ehepaares wäre außerdem das friedliche Zusammenleben der Völker gefährdet. Ein weiteres Mal wird das demokratische Engagement des Paares stigmatisiert und kriminalisiert!
Das Ehepaar trägt diese erneute durch Russophobie geprägte Maßnahme mit der notwendigen Gelassenheit und wird seine Bemühungen für einen friedlichen Ausgleich zwischen Russland und Deutschland fortsetzen.
Der Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit der in den letzten Jahren zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen mit dem Ehepaar Kolbasnikova/Schlund durchführte verurteilt diese durch Willkür geprägte Entscheidung auf das Schärfste!
Das Kriegsgeschehen in der Ukraine und Nahost zeigt: Deutschland hat nicht den geringsten Einfluss auf die Entwicklung dort. Das ist auch gut so. Doch beide Kriege haben Einfluss auf Deutschland und können das Herzland der EU durchaus mit ins Verderben reißen. Denn Deutschland ist die weltweit größte Militärbasis der USA, die in beiden Kriegen eine Schlüsselrolle spielt. Sollte Washington trotz oder gerade wegen der nahenden Niederlage des Regimes in Kiew diesem den Einsatz von Langstreckenraketen erlauben, ist die NATO nach Moskauer Auffassung im Krieg mit Russland.
Dann nutzt es überhaupt nichts, dass Kanzler Scholz den Abschuss von Taurus-Marschflugkörpern noch immer verweigert. Und in einer offenen militärischen Auseinandersetzung zwischen NATO und Russland wird Deutschland unweigerlich auch zum Ziel atomarer Waffen aus dem Osten. Diese Gefahr ist nicht theoretisch, sondern sehr konkret. Weder die USA noch die Atommächte Frankreich und England wollen nämlich selbst zum Ziel der Russen werden. Dass der Großteil der Öffentlichkeit hierzulande die Gefahr nicht zur Kenntnis nimmt oder verdrängt, ändert an den Realitäten überhaupt nichts.
Sollte die extremistische israelische Führung ihre Kriegspolitik im Libanon und gegen Iran eskalieren, werden nicht nur die USA, sondern auch Russland und China eingreifen müssen. Denn die beiden östlichen Großmächte werden Israel und den USA die Demütigung Irans nicht erlauben. Deshalb ist auch in diesem Fall Weltkriegsgefahr gegeben, die Konsequenzen für Deutschland wäre nicht anders als oben geschildert. Hinzu kommt noch das fatale Gerede von der angeblichen „deutschen Staatsräson“ für Israels Existenz. Was ist, wenn Netanjahu diese einfordert?
Die tatsächlich notwendige deutsche Staatsräson kann nichts anderes sein als die Befreiung von der brandgefährlichen Vasallenschaft gegenüber der letzten Besatzungsmacht USA und massiver Widerstand gegen die geplante Stationierung neuer amerikanischer Raketen allein in Deutschland. Für alle patriotischen Kräfte müssen das unverzichtbare Ziele ihrer Politik und Hauptthemen der nächsten Bundestagswahl werden. Deutschland kann nur als Friedensmacht seine Existenz sichern, nicht als potentielles Opferlamm für Washington und London. Die faktischen Landesverräter Boris Pistorius und Roderich Kiesewetter werden das allerdings nie kapieren.
Es waren beeindruckende Bilder, die man am heutigen Tag in Köthen sah. Zahlreiche Teilnehmer versammelten sich zum ersten Wirtschaftsautokorso. Organisiert wurde die Veranstaltung von mittelständischen Betrieben und Unternehmern aus der Region. Der Einladung folgten mehrere hundert Teilnehmer. So sah man am Versammlungstreffpunkt in der Köthener Zeppelinstraße dutzende LKWs, Firmenfahrzeuge und Privatfahrzeuge. Fast jedes Auto war mit Fahnen und Plakaten versehen, auf denen die Forderungen der Protestteilnehmer zu lesen waren. Die Teilnehmer forderten unter anderem ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik, den Rücktritt der Ampel Regierung, eine Beendigung der Sanktionen gegen Russland und einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik.
Nach einer kurzen Auftaktkundgebung setzte sich der Autokorso in Bewegung. Die Strecke führte quer durch die Köthener Innenstadt und über kleinere Randgemeinden. Die Bürger am Straßenrand wurden durch Lautsprecherdurchsagen über die Ziele der Veranstaltung informiert. Das Spektakel lockte zahlreiche Bürger auf die Straßen und Balkone, welche größtenteils Zustimmung signalisierten. So merkte man auch am heutigen Tag in Köthen, das viele Menschen politische Veränderungen möchten.
Die Zwischenkundgebung fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem historischen Marktplatz in Köthen statt. Zu den Versammlungsteilnehmern sprachen regionale Unternehmer, Vertreter aus dem Orgateam, der ehemalige Landtagsabgeordnete André Poggenburg & Alexander Kurth vom Aufbruch Frieden Souveränität und Gerechtigkeit.
Anschließend setzte der Autokorso seinen Weg fort und am Ort der Auftaktkundgebung wurde die Veranstaltung ohne Zwischenfälle beendet. Für Speisen und Getränke sorgte das fleißige Orgateam, so blieb auch noch genügend Zeit für den privaten Gedankenaustausch. Weitere Veranstaltungen sind bereits geplant.
Nach den jüngsten Wahlniederlagen zogen Ricarda Lang und Omid Nouripour überraschend die Notbremse. Die beiden Funktionäre der grünen Kriegspartei verlassen den Bundesvorstand, mit ihnen tritt der gesamte Bundesvorstand zurück.
Als Nachfolgerin wird die Habeck–Vertraute Franziska Brantner gehandelt. Die Grünen erlitten besonders bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg empfindliche Wahlniederlagen und verpassten sogar den Einzug in die dortigen Landesparlamente.
Der abermalige Attentatsversuch gegen Donald Trump, offenbar begangen von einem amerikanischen Ukraine-Anhänger, beweist überdeutlich, in welch gefährlichen Wochen die Menschheit bis zur US-Wahl (und wahrscheinlich darüber hinaus) lebt. Denn es sind nicht nur Attentäter, die den früheren Präsidenten aus dem Weg für Kamala Harris und die Demokraten räumen wollen. Noch viel gefährlicher sind die Kriegstreiber, die in den USA, England und auch in Deutschland mit Raketenangriffen ins russische Hinterland den Krieg in der Ukraine zum Krieg der NATO gegen die Atommacht Russland eskalieren wollen.
Ganz vorne dabei ist der Großverbrecher Boris Johnson, der zusammen mit einer Reihe ehemaliger britischer Ministerpräsidenten fordert, Kiew den Einsatz der westlichen Vernichtungswaffen zu erlauben. Zugleich macht Johnson Druck auf Bundeskanzler Scholz, endlich grünes Licht für Taurus-Marschflugkörper gen Russland zu geben. Die Kriegspartei in der NATO, zu der auch die baltischen Kleinstaaten sowie hohe Militärs aus verschiedenen europäischen Ländern gehören, stehen wegen des ungewissen Ausgangs der US-Präsidentschaftswahlen am 1. November unter Zeitnot.
Denn sollte Trump bis dahin nicht nur überleben, sondern auch gewinnen, wird es für die Marionette Biden samt seinen Hintermännern sehr viel schwieriger, den Krieg zu eskalieren. Russlands Präsident hat keinen Zweifel gelassen, was der Einsatz von westlichen Landstreckenraketen auf Ziele in seinem Land bedeuten wird: Krieg mit der NATO. Mögen sich die deutschen Vasallen winden und wenden wie sie wollen: Dann ist auch Deutschland im Krieg und als US-Großstützpunkt vorrangiges Ziel russischer Militärschläge.
Putin hat klar gemacht, was jeder Informierte weiß: Die Ukraine verfügt nicht selbst über Waffen und Logistik, Russland im Hinterland anzugreifen. Das geht nur mit vollständiger Unterstützung der NATO. Die Kriegspartei in diesem „Verteidigungsbündnis“ kalkuliert ganz bewusst, zynisch und verantwortungslos damit, dass Moskau vehement zurückschlagen muss, wenn es nicht kapitulieren will. Das aber soll zum Anlass genommen werden, erst recht die NATO-Aktionen zu eskalieren, bis Russland Atomwaffen einsetzen muss. Schon die ukrainische Invasion ins Kursk-Gebiet sollte die Russen zu Kurzschlussreaktionen provozieren.
Doch Putin hat die Nerven behalten, kann und will sich aber keine weitere Übertretung einer roten Linie mehr leisten. Zumal niemand garantieren kann, dass der Einsatz von Langstreckenraketen auf russische Ziele nicht auch Städte im Landesinnern mit hohen Opferzahlen zur Folge haben kann. Die offizielle Politik und die Leitmedien in Deutschland verschweigen der Bevölkerung gezielt die Gefahrenlage. Das ist ein Verbrechen gegen das Volk und die Menschlichkeit. Niemand hierzulande darf sich daher wundern, schon bald im Krieg zu sein.
Raketen auf Moskau – die Verrückten geben nicht auf
Russland soll nach Ansicht Sergei Karaganows seiner Bereitschaft, Atomwaffen einzusetzen, mehr Glaubwürdigkeit verleihen. Es könne ein begrenzter nuklearer Angriff auf ein NATO-Land starten, ohne einen großen Atomkrieg auszulösen, so der russische Politikwissenschaftler. Die USA würden lügen, wenn sie behaupten, ihren Verbündeten nuklearen Schutz zu gewähren.
Dass kein US-Präsident die Existenz New Yorks oder San Franciscos aufs Spiel setzen würde, um Berlin oder Paris zu retten, wussten die Außen- und Sicherheitspolitiker Deutschlands in früheren Zeiten. Die heutige Politikergeneration weiß das nicht mehr.
Zur selben Zeit besucht US-Außenminister Antony Blinken zusammen mit seinem britischen Kollegen David Lammy den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Sie sprechen über die Freigabe von Langstreckenwaffen westlicher Staaten, um Ziele mehrere hundert Kilometer hinter der ukrainischen Grenze angreifen zu können, also auch in Moskau.
Das ist abenteuerlich und an Leichtfertigkeit und Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten. Gleichzeitig befürworten deutsche Politiker und Journalisten diese Freigabe mit dem Argument, es sei doch selbstverständlich, dass die Ukraine mit westlichen Raketen auch Ziele tief in Russland zu ihrer Verteidigung angreifen könne.
Karaganow hat in einem Punkt recht: Wenn es zu einem nuklearen Inferno kommt, dann trifft es Europa und nicht die USA. Und die die Eskalation immer weiter vorantreibenden US-Politiker haben die Folgen ihrer sich ständig ausbreitenden Provokationen für die Vereinigten Staaten ebenfalls nicht bedacht. Die Russen könnten doch auf die Idee kommen, die von den USA völkerrechtswidrig angegriffenen Länder wie Irak oder Libyen oder „Schurkenstaaten“ wie Nordkorea oder Iran mit weitreichenden Raketen auszustatten, die US-Kommandozentralen und militärische Einrichtungen in aller Welt und sogar das amerikanische Festland erreichen könnten.