Autor: #infoadmin
Gedanken zum Fest

Den amerikanischen Kulturimperialismus stoppen – unsere Sprache verteidigen!
Auch über die Weihnachtstage wird es sich nicht vermeiden lassen: Im Fernsehen, im Internet , im Radio und auch in den übrigen Pinocchio-Medien werden wir nahezu ausschließlich mit amerikanischen Produkten zumeist mit minderer Qualität sowie mit amerikanischer Propaganda beglückt. Oftmals wird auch dreist nur noch auf Englisch kommuniziert. Wenn man einen deutschen lokalen Radiosender einschaltet, kann man am Wetterbericht noch erraten, dass es sich vielleicht um einen deutschen Sender handelt. Ansonsten wird man mit billiger englischsprachiger Schlagermusik aus der immer gleichen Konserve zwangsbeglückt.
Selbst in der Werbung wird mittlerweile in der Sprache des Siegers von 1945 geworben und unsere weltoffenen Bundesbürger machen das miese Spiel natürlich mit. In großen und kleinen deutschen Unternehmen schaut man immer Richtung USA und kommuniziert selbstverständlich ausschließlich auf Englisch. Man will ja nicht als provinziell eingestuft werden! Dann kann es schon mal vorkommen, dass im Bayer-Konzern ein Meeting mit 30 deutschsprachigen Angestellten und einem indischen Mitarbeiter stattfindet auf dem selbstverständlich ausschließlich in der Sprache des Siegers von 1945 kommuniziert wird. Die Filmindustrie wird von amerikanischen Massenproduktionen auf allerniedrigsten Niveau überflutet und die Privatsender zeigen zu Weihnachten ein amerikanisches Footballspiel! An unseren Universitäten gibt es immer weniger Vorlesungen in deutscher Sprache. Überall erleben wir einen immer dreister agierenden amerikanischen Kulturimperialismus.
Wir brauchen über unsere Freiheit oder den Wunsch nach Souveränität gar nicht mehr zu reden, wenn wir unsere eigene Kultur und insbesondere unsere eigene Sprache aufgeben! Wir müssen endlich selbstbewusster werden und uns von allen amerikanischen Zumutungen befreien. In dieser Hinsicht können wir auch vom islamischen Kulturkreis lernen, dass es sich lohnt die eigene kulturelle Identität gegen den amerikanischen globalistischen Einheitsmenschen zu verteidigen!!
Mit den besten Weihnachtswünschen!
Markus Beisicht
Bleibt die AfD Systempartei oder schafft sie den Absprung?

In einer aktuellen Grundsatzrede vom AfD-Ehrenvorsitzenden #Gauland offenbart sich erneut das ganze Dilemma: Die AfD wettert zwar gegen grüne Ideologie, verschreibt sich aber der selben Grundlage – nämlich der transatlantischen Fremdbestimmung!
Ein NATO-Austritt, ein #Amigohome oder ein klares Bekenntnis zum Ausgleich mit Russland sind für Gauland und die Mehrheit der AfD-Führung leider kein Thema! Ja, sie wollen Opposition und Veränderung, aber bloß nicht an den Grundpfeilern der transatlantischen Systemstruktur rütteln. Nur in den ostdeutschen Landesverbänden gibt es dazu eine andere Meinung, zum Glück. Hier werden Russlandsanktionen und US-Vasallenstatus mehrheitlich abgelehnt.
Dass Gauland in seiner Rede nun gerade Bismarck bemüht, wirkt schon grotesk und sogar fast ein wenig senil. Denn gerade Bismarck war es doch, der mit seiner „Rückversicherungspolitik“ und einem entsprechenden Vertrag mit Russland, der beide Mächte auf Neutralität im Kriegsfall verpflichtete, für Ausgleich mit Russland und Stabilität in Europa sorgte!
Zudem ist Gaulands Hinweis darauf, dass Deutschland zu schwach wäre zur eigenen Verteidigung und ihm ein „Sonderweg“ übel genommen würde, sehr hanebüchen und kurzsichtig. Denn Deutschland ist ja gerade wegen der transatlantischen Unterdrückung und US-Besatzung „schwach“. Viel schwächer, als es sein müsste, denn selbstverständlich würden die wirtschaftlichen und technologischen Leistungen eines befreiten Deutschlands dieses in kürzester Zeit zu einer vollumfänglich verteidigungsbereiten Mittelmacht werden lassen. Zudem gäbe es die Möglichkeit eines mitteleuropäischen Militärbündnisses mit Nachbarstaaten. Aber genau das ist den US-Amerikanern ein Dorn im Auge und die NATO mittlerweile nicht nur eine aggressive, völkerrechtswidrig agierende Beutegemeinschaft, sondern ein Instrument zur Unterdrückung Deutschlands!
Das wird besonders offensichtlich in der ursprünglichen NATO-Doktrin,
dass die Amerikaner in Europa drin, die Sowjets draußen und die Deutschen klein gehalten werden sollen, wie es der erste Generalsekretär des Militärbündnisses einmal klar formulierte.
Wer also vor diesem Hintergrund einen Verbleib Deutschlands in der NATO verteidigt, predigt im Interesse einer Besatzungsmacht, aber nicht im Interesse Deutschlands!
Bauernprotest oder: Der wütende Sponsor

Als kürzlich der Parteitag der Grünen stattfand, war auf der stolz präsentierten Liste der Sponsoren für die Finanzierung der Veranstaltung auch der Namen des Deutschen Bauernverbands aufgeführt. Es war bei der spektakulären Protestkundgebung der mit ihren Traktoren angereisten Landwirte nicht ohne Reiz zu sehen, wie der grüne Landwirtschaftsminister Özdemir kleinlaut und sichtlich unbehaglich neben dem polternden, mit Drohungen nicht sparenden Präsidenten des Bauernverbandes stand. Eben noch gefördert, nun verflucht – so ist halt das Leben einer Politikermarionette wie Özdemir, der von seiner Partei mit dem unpopulärsten Ministerposten für einen Grünen eher abgefunden als belohnt wurde.
Ob dem Bauernpräsidenten in Berlin klar geworden ist, warum sein Verband eine Partei gesponsort hat, die alles andere im Sinn hat als hart arbeitende Landwirte? Wahrscheinlich nicht, denn dazu müsste er sich ein paar unangenehm kritische Gedanken machen. Zum Beispiel darüber, warum es zu der aktuellen Haushaltsmisere des Staates gekommen ist, die nun auch mit der Streichung von Subventionen für die Landwirtschaft gelöst werden soll. Dabei könnte das langjährige CDU-Mitglied Joachim Rukwied auf die Idee kommen, dass die Haushaltsmisere etwas mit den Russland-Sanktionen und der Energiewende zu tun haben könnte. Alles politischen Positionen, die seine Partei vollinhaltlich teilt.
Würde sich Rukwied also Gedanken machen, die er sich aber besser nicht macht, müsste er zum Ergebnis kommen, weder seine eigene CDU noch eine der anderen Parteien aus dem politischen Machtkartell länger unterstützen und wählen zu können. Andererseits kann jedoch von dem Bauernpräsidenten auch nicht mehr verlangt werden als von den tausenden Mitgliedern der deutschen Funktionseliten, die feige und konfliktscheu wegducken vor all den unschönen Tatsachen, denen die Vasallenrepublik Deutschland jetzt und in Zukunft ins Auge blicken muss.
Was die Berliner Drohungen von Rukwied hinsichtlich weiterer Protestaktionen betrifft, sollten deshalb die Hoffnungen nicht allzu groß sein. Solche Präsidenten pflegen nach großen Worten lieber kleine oder keine Taten folgen zu lassen.
Wolfgang Hübner
Die Sehnsucht nach dem Mainstream – die deutschen Rechtspopulisten und ihre kritiklose Unterstützung von Israel!

Gastbeitrag von Markus Beisicht
Der bekannte Anti-Islam-Aktivist und Kämpfer für ,,die Rechte sexueller Minderheiten“ im Islam, Michael Stürzenberger, kann jubilieren:
Seine politischen Kampfbegriffe und sein weltweiter Feldzug gegen den politischen Islam sind endlich im Mainstream angekommen. So kann er bedingungslos den Krieg der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“ gegen die palästinensische Zivilbevölkerung unterstützen und bei seinen Verunstaltungen voller Inbrunst die israelischen Nationalhymne abspielen lassen. Seiner Ansicht nach „räume Israel mit dem islamischen Terrorismus auf und verdiene hierbei jedwede Unterstützung aus Deutschland“.
Ähnlich positioniert sich die AfD. Alexander Gauland sprach sogar von einer deutschen Staatsraison zur Verteidigung Israels!
Von einem Schuldkult ist nun offenbar keine Rede mehr und man streitet jetzt Seite an Seite mit den USA, der Springer-Presse und unseren bundesdeutschen Eliten kritiklos für die Interessen Israels.
Ein Armin Mohler, ein Hellmut Diwald, ein Franz Schönhuber würden sich heute im Grabe herumdrehen angesichts einer solchen politischen Konstellation.
Aber unsere Rechtspopulisten möchten endlich im Mainstream ankommen und Regierungsverantwortung übernehmen.
Dafür akzeptiert man die deutsche NATO-Mitgliedschaft als „alternativlos“ und möchte nun auch nicht mehr aus der EU austreten. Meloni läßt grüßen!
Dabei wird verkannt, daß Israel einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung in Gaza führt – mit mittlerweile über 25000 Toten.
Ebenso wird ignoriert, da daß Israel durch seine völkerrechtswidrige Siedlungspolitik jede Chance auf eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich gemacht hat und zudem in den Palästinensergebieten ein undemokratisches Regime installiert hat, welches mit rechtsstaatlichen Prinzipien unvereinbar ist.
Das mannigfache Unrecht radikalisiert die Menschen weltweit und gefährdet auch unsere Sicherheit in Deutschland!
Ebenso wird verkannt, daß wenn man das Selbstbestimmungsrecht als elementares Grundrecht unterstützt, dieses Recht natürlich auch den Palästinensern zubilligen muß!
Unsere Rechtspopulisten haben sich an der Seite des Hegemons USA und Israels in einer gefährlichen Sackgasse verrannt. Zudem verwechseln Stürzenberger, Gauland und Co. die Außenpolitik mit der deutschen Innenpolitik.
Der deutsche Widerstand hat nur dann eine wirkliche Existenzberechtigung und eine politische Überlebenschance, wenn er für eine multipolare Welt jenseits der USA streitet, gemeinsam mit Rußland für den Frieden in Europa kämpft und darüberhinaus auch das Völkerrecht gegenüber der Israellobby verteidigt.
Wir sind kein Mainstream!
Presseerklärung der Partei Aufbruch Frieden Souveränität und Gerechtigkeit zur Veranstaltung in Köln
Pressemitteilung Demonstration Free Palastine am 10.12.2023 in Köln
Sehr geehrte Damen und Herren,
folgende Pressemitteilung übersenden wir Ihnen zur Kenntnisnahme. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freiheit für Deutschland, Freiheit für Palästina!
Köln sendet ein lautstarkes Signal für den Frieden im Nahen Osten. Mehrere hundert Teilnehmer versammelten sich am zweiten Adventssonntag auf dem Breslauer Platz im Herzen von Köln. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es eine massive Verleumdungskampagne seitens der Mainstreammedien, die in Stürmer-Manier versuchten den Protest gegen die Kriegspolitik von Benjamin Netanjahu zu kriminalisieren.
Die Veranstaltung in Köln widerlegte zudem eindrucksvoll den immer wieder aus der Mottenkiste geholten Antisemitismusvorwurf! So konnte in Köln der bekannte Londoner Rabbiner Elhanan Beck als Gastredner begrüßt werden. Beck kritisierte in scharfen Worten die Politik der israelischen Regierung und betonte das viele jüdische Menschen auf der Seite der Palästinenser stehen.

Als weitere Redner waren unter anderem unser Spitzenkandidat für die anstehende Europawahl Markus Beisicht, der ehemalige ARD-Journalist Christoph Hörstel und Bernhard Falk in Köln zugegen. Auch das offene Mikrofon wurde rege genutzt. Besonders zu Herz ging die Rede einer jungen Palästinenserin, die selbst vor einigen Jahren flüchten musste!

Anschließend zog die Demonstration durch die Kölner Innenstadt und sorgte für reichlich Interesse bei den Kölnern und bei anwesenden Touristen! Kritisch zu erwähnen sind die teils schikanösen Auflagen, mit denen jegliche Kritik an Israels Politik unterbunden werden soll. So wurden auch bei dieser Veranstaltung zahlreiche Plakate eingezogen, obwohl sie keinerlei Aufrufe zur Gewalt enthalten. Hier werden von uns rechtliche Schritte geprüft!
Neben der fehlenden Souveränität Palästinas wurde auch die fehlende Souveränität Deutschlands thematisiert. Mit den Worten Freiheit für Palästina, Freiheit für Deutschland wurde die Veranstaltung beendet.
Für Rückfragen erreichen Sie uns über: aufbruchfrieden@gmail.com
Aktuelle Infos, Artikel und Termine finden Sie hier:
Kein Stern, kein Antisemitismus!

Wer hätte das gedacht?
Wir haben noch den Aufschrei der sogenannten Anständigen in den Ohren, die eine wahre Verleumdungs- und Hasskampagne gegen das betroffene Leipziger Hotel und dessen Mitarbeiter in Gang setzten.
Ein drittklassiker C – Promi beschäftigte über Monate hinweg die Ermittlungsbehörden und sorgte für eine Rufschädigung der Stadt Leipzig.
Nun räumte er vor Gericht ein, gelogen zu haben.
Wir sind gespannt, ob sich die Akteure dieser Treibjagd nun entschuldigen.
Begleite mich auf meiner letzten Reise!
Ein Gastbeitrag zum Thema Sterbebegleitung

Einmal was persönliches und vielleicht kann ich einige Fragen beantworten.
Ich bin Palliativschwester und begleitete Menschen auf ihrem letzen Lebensweg, mit viel Zeit und Liebe. Warum mache ich das ? Wenn sich der Lebenskreislauf schließt, sehe ich das Begleiten von sterbenden Menschen als meine Berufung, ihnen Aufmerksamkeit, Liebe, Zuwendung und alles zu geben, die Begleitsymptome ( Schmerzen, Übelkeit, Unruhe, Angst) zu nehmen. In Zusammenarbeit mit wunderbaren Palliativteams und Ärzten konnte ich vielen Menschen in den letzen 20 Jahren eine würdevolle Begleitung ermöglichen und deren Angehörige auffangen. Jedoch die Veränderung der Gesellschaft zeigt auch in diesem Bereich ihr hässliches Ausmaß. Familien wurden in den letzen Jahren zerstört, der alte Mensch zählt nicht mehr, er gehört nicht mehr in die Mitte der Gesellschaft.
Anhand meines letzen Sterbefalles ist mir bewusst geworden, wie kalt diese Menschheit geworden ist. Eine 94jährige Patientin, an Krebs schwer erkrankt, konnte keine Liebe der Familie erfahren. Ich wurde komplett mit der Begleitung allein gelassen, was mich komplett überfordert hat. Eine alte Dame, die meine Hand nicht loslassen konnte, einen einsamen, regelrechten Todeskampf durchmachte, hat nun endlich ihren Frieden gefunden. Es war so schwer und traurig, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Kein Angehöriger, obwohl mit im Haus, nahm sich Zeit für ihre Bedürfnisse. Alle hofften, das es endlich vorbei ist, da war ja ein Haus und viel Geld. Ich bin dermaßen erschüttert und traurig, dass ich diese Begleitung nicht so beenden konnte, wie ich es kannte.
Was sagt mir das …Zusammenhalt und die Liebe untereinander ist so wertvoll und wichtig. Ich danke meinem lieben Schatz, dass er mir in dieser Zeit, welche mir alle Kraft und Zeit gekostet hat, so viel Liebe und Halt gegeben hat, ohne ihn hätte ich diese schlimme Begleitung nicht geschafft. Die Würde des Menschen ist unantastbar, bis über den Tod hinaus. Das sollte allen Menschen klar sein. Gerade in der Stunde des Todes, sollten wir die Hand der Menschen halten, die wir lieben. Meinen Job werde ich weiter machen, jedoch ist eine Aufarbeitung nötig. Jetzt ist erstmal meine eigene kleine Familie wichtig.
Danke für eure Aufmerksamkeit. Schwester Anja
(Die Gastautorin ist als Alten- und Palliativschwester in Sachsen tätig)
Protestwochenende in Leipzig



















Am Sonnabend, 04.11.2023, fanden in Leipzig gleich mehrere Veranstaltungen statt. Auf dem Augustusplatz führte das Bündnis Aufbruch Leipzig eine Kundgebung mit anschließender Demonstration um den Leipziger Ring durch.
Die Veranstaltung umfasste gleich mehrere Themen. So beschäftigten sich die Redner mit den Themenschwerpunkten wie Aufarbeitung der Corona-Fehlpolitik, Frieden mit Russland und auch die aktuelle Eskalation im Nahen Osten wurden angesprochen. Als Redner waren in Leipzig unter anderem der bekannte Publizist Christoph Hörstel, Dirk Hoffmann vom Bündnis Reformation 2.0, Alexander Kurth von der Partei Aufbruch Frieden – Souveränität – Gerechtigkeit, der Brandenburger Landtagsabgeordnete Lars Hünich und weitere Redner zugegen. Positiv anzumerken ist, dass in Leipzig ein breites Querfrontbündnis auf der Bühne stand, was leider nicht selbstverständlich ist. Moderiert wurde die Veranstaltung durch die Friedensaktivisten Lars Mährholz und Wonja der vielen noch durch die Band Bandbreite bekannt sein dürfte. Auf dem Platz selbst war zudem eine Vielzahl von Organisationen vertreten, die sich mit Infoständen präsentierten. Erwähnen möchten wir hier die alternative Gewerkschaft Zentrum, die Freien Sachsen sowie die Galerie der Aufklärung.
Im Vorfeld der Demonstration gab es verschiedene Schikanen seitens der Versammlungsbehörde. So wurde ein Änderungsbescheid, der die Abschlusskundgebung an einen anderen Ort verlegen sollte, den Organisatoren erst wenige Stunden vor Versammlungsbeginn zugestellt. Trotzdem wurden Rechtsmittel eingelegt und so konnte die Demonstration am vorgesehen Ort beendet werden.
Trotz der Ankündigung, die Veranstaltung zu blockieren, konnte der Spaziergang um den Leipziger Innenstadtring ohne größere Probleme absolviert werden. Vereinzelte Blockadeversuche blieben letztendlich erfolglos, da auch die Leipziger Polizei ihrer Arbeit nachging, was für Leipzig nicht selbstverständlich ist. Die Teilnehmerzahl blieb unter den Erwartungen der Veranstalter, selbiges gilt aber auch für die Organisatoren der Gegendemonstrationen.








Der Kriegsminister will den totalen Krieg!

Pistorius: „Wir müssen kriegstüchtig werden“
Dafür liebt man Sozialdemokraten wie Boris Pistorius bei der NATO und in der Chefetage von Rheinmetall: Der Verteidigungsminister der Ampel-Regierung hat nun in der ZDF-Sendung “Berlin direkt” gesagt: „Wir müssen wieder kriegstüchtig werden“. Und beschwört, Deutschland müsse wehrhaft sein, dies gelte sowohl für die Bundeswehr als auch für die Gesellschaft. Denn: „Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte“.
Hätte Pistorius im Hinblick auf den maroden Zustand der Bundeswehr und des weitgehend fehlenden Wehrwillens in der Buntenrepublik die Formulierung gewählt: „Wir müssen wieder verteidigungsbereit und -fähig werden“, müsste nach dem mitleidigen Seufzer, auch ein Minister habe halt Wünsche und Träume, nichts weiter bemerkt werden. Doch der SPD-Politiker hat ganz bewusst den Ausdruck „kriegstüchtig“ gewählt. Und zwar deshalb, weil es gilt, die Bundeswehr und die Deutschen willig zu machen für die Formierung der amerikanisch-westlichen Militärkoalition im Hinblick auf den möglichen, sich bereits abzeichnenden 3. Weltkrieg.
Mit dieser Wortwahl von Pistorius wird aus dem Verdacht Gewissheit, die führenden politischen Kräfte des hiesigen US-Vasallen instrumentalisierten den Krieg in der Ukraine und in Israel, um Deutschland zu militarisieren. Worüber der Minister natürlich nicht spricht, ist die existenzielle Gefahr, die für Deutschland im Herzen Europas im Kriegsfall um vieles höher ist als die der USA. Im Kalten Krieg bis 1989 ist Deutschland der atomaren Vernichtung mehrfach knapp entgangen. Unser Volk sollte das nicht ein weiteres Mal riskieren.
Und noch eines: Wer Deutschland „wehrhaft“ machen will, hat vor, die Gesellschaft mehr und schärfer zu kontrollieren. Das ist insofern ‚weitsichtig‘, weil das materielle und soziale Niveau weiter Schichten der Bevölkerung sinken wird. Schon jetzt belasten die Folgen von Teuerung, Sanktionsfolgen und den Konsequenzen der einseitigen Parteinahme für die US-Interessen Millionen Deutsche beträchtlich. Weitere hunderte Milliarden Steuergelder, die vor allem der amerikanischen Rüstungsindustrie sowie den deutschen Waffenschmieden und ihren Aktionären Profite bringen, werden die Wehrunlust eines überalterten Landes nicht steigern. Das weiß übrigens auch der SPD-Vasall Pistorius.
Sage also keiner, er habe nicht gewusst, was diese Regierung vorhabe. Allerdings wird im und nach dem 3. Weltkrieg in Deutschlands atomarer Wüste auch niemand mehr übrig sein, der das noch problematisieren kann.
Wolfgang Hübner
