Auch Ukrainer müssen Regeln akzeptieren!

Bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Mailand ist es am gestrigen Donnerstag zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen: Nach dem Kampf zwischen der ukrainischen Säbelfechterin Olha Charlan und ihrer russischen Gegnerin Anna Smirnowa, den Charlan glatt gewann, verweigerte die Ukrainerin der Russin den Handschlag, sondern hielt ihr offenbar stattdessen die Sportwaffe entgegen. Da die Regeln im Fechtsport den Handschlag nach Beendigung des Kampfes als Geste der Fairness ausdrücklich vorschreiben, wurde Charlan nach einigem Hin und Her disqualifiziert.

Das nun wird in den deutschen Medien heftig kritisiert, es wird sogar ein „Ukrainisches Opfer“ beschworen. Doch was wäre gewesen, wenn der verweigerte Handschlag von Charlan ohne Konsequenzen geblieben wäre? Würde dann Smirnowa als „Russisches Opfer“ bezeichnet werden? Oder gäbe es in diesem Fall nicht vielmehr unverhohlene Schadenfreude und Genugtuung in unseren russlandfeindlichen Medien? Es mag emotional verständlich sein, wie die Ukrainerin reagiert hat. Sportlich war ihre Reaktion mit Sicherheit nicht. Und deshalb ist die Disqualifizierung berechtigt gewesen.

Wolfgang Hübner

Rheinmetall statt VW, Rüstung statt Konsum

Bei VW kriselt es gewaltig, wenngleich auf noch hohem Niveau. Doch wer braucht noch Autos, wenn die Zukunft der Mobilität Lastenfahrräder in Berlin, Frankfurt oder München sind. Und wenn schon Auto, dann natürlich keine Verbrenner, sondern E-Modelle. Die sind zwar teurer und mit der Reichweite ist es auch nicht so weit her. Aber sie dokumentieren fortschrittliche Gesinnung und woken Zeitgeist. Was ganz im Gegensatz zum Volkswagenwerk mit seinen biederen Modellen für noch einigermaßen solvente Normalverdiener große Zukunftschancen hat, das sind Rüstungsgüter. Die nutzen zwar nur den Herstellerfirmen, ihren Aktionären sowie dem Stolz von Stubengenerälen. Dass sie je militärischen Nutzen haben könnten, glaubt eigentlich keiner, ist aber auch egal.
Der größte materielle deutsche Nutznießer ist das Aktienunternehmen Rheinstahl. Der Krieg in der Ukraine hat Rheinstahl mit Sitz in Düsseldorf, zufällig die Heimat der FDP-Kriegstreiberin Strack-Zimmermann, im März 2023 die Beförderung vom MDAX in den deutschen Leitindex DAX beschert. Kriege sind immer auch und nicht zuletzt große Geschäfte. Jedenfalls für diejenigen, die statt an der Todesfront an der Profitfront stehen. Jetzt will Rheinmetall sogar eine Panzerfabrik in der Ukraine bauen. Zwar hat Moskau bereits angekündigt, diese Fabrik zerstören zu wollen. Und bei der inzwischen bekannten präzisen Treffgenauigkeit russischer Überschallraketen ist das keine leere Drohung. Doch davon wollen sich die Rheinmetall-Manager nicht beirren lassen. Sollten die Russen Erfolg haben, wird der Schaden nämlich garantiert von den deutschen Steuerzahlern beglichen.
Rheinmetall ist ein Traditionsunternehmen, das mit seiner Rüstungsgüterproduktion in zwei Weltkriegen dafür gesorgt hat, dass deutsche Armeen nicht schutzlos dem Feind ausgeliefert waren. Und trotzdem beide Kriege verloren gingen, gibt es Rheinstahl immer noch und steht vor einer neuen Blüte. Wenn derzeit jede Menge Kriegsmaterial aus der Düsseldorfer Waffenschmiede bei der scheiternden ukrainischen Gegenoffensive von der russischen Artillerie zu Schrott geschossen wird, kann das für die Neuproduktion von Panzern und Militärfahrzeugen nur positiv sein, denn wer nicht an den westlichen Endsieg glaubt, ist bekanntlich ein Putin-Versteher. Und wer lästert, Rüstung sei nichts anderes als sinnloser Missbrauch von Steuergeldern, mag zwar recht haben, hat jedoch die ökonomische Bedeutung der „Zeitenwende“ immer noch nicht verstanden.

Wolfgang Hübner

Streumunition auf deutsche Art

Der Moralweltmeister Bundesrepublik zeigt sich beim Thema Einsatz von Streumunition im Ukraine-Krieg einmal mehr in Bestform: Zwar zählt Deutschland zu den 111 Staaten, die seit 2008 dem Osloer Übereinkommen über die Ächtung von Streumunition beigetreten sind. Doch das hindert weder die Bundesregierung noch den Bundespräsidenten und schon gar nicht die kriegsgeilen Grünen daran, sich sehr wohlwollend gegenüber der Entscheidung der US-Regierung zu zeigen, die Ukraine mit lang gelagerter Streumunition zu versorgen, um den Russen maximalen Schaden zuzufügen. Der Führung in Kiew ist es dabei offenbar gleich, dass diese Waffe auch schreckliche Schäden an der eigenen Zivilbevölkerung verursachen dürfte.

Militärisch will Deutschland, gebunden an das internationale Abkommen, also keine Streumunition einsetzen. Es gibt aber Waffen mit einem politischen Streumunitionseffekt eigener Art, von denen der deutsche Machtkomplex durchaus Gebrauch macht. Denn das Funktionsprinzip von Streumunition, nämlich die breitflächige Streuung einer Vielzahl von hochexplosiven Miniaturbomben mit unberechenbar zerstörerischer Wirkung, ist auch das Funktionsprinzip der Machtausübung der herrschenden Kreise in Politik und Gesellschaft hierzulande.

Nahezu täglich werden die Menschen in Deutschland mit Entscheidungen und Veränderungen bombardiert, die ihre Lebenssituation in Frage stellen und verändern. Dazu gehört an vorderster Stelle die wilde Einwanderung kulturfremder Massen, die auch als Umvolkung bezeichnet werden kann, und die von der arbeitenden Bevölkerung finanzierten Sozialsysteme aushöhlt und letztlich zerstören wird. Dazu gehört die Gender-Ideologie, der völlig überproportionale Einfluss von sexuellen und anderen Minderheiten, ferner, ganz aktuell, auch die Kampagnen gegen Ehegattensplitting und Witwenrente. Und selbstverständlich auch viele Maßnahmen in Sachen Klima, Nahrung, Verkehr, Militarisierung, Drogen und so weiter und so weiter.

Ein Volk, das unaufhörlich nicht nur propagandistisch, sondern auch realpolitisch spürbar mit meist ideologisch motivierten Veränderungen bombardiert wird, kann nur ein zutiefst verunsichertes, dem nächsten Angriff auf seine Lebenssicherheit entgegenbangendes Volk sein. Genau in diesem Zustand ist es eine leichte Beute für die Profiteure negativer gesellschaftlicher Veränderungen und Verwerfungen. Die Zahl dieser Profiteure ist im Verhältnis der Gesamtzahl der Menschen in Deutschland zwar nur gering. Doch ihre Vorräte an politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Streumunition ist unbegrenzt.

Führt die militärische Variante von Streumunition zu
Tod, Amputationen und Verstümmelungen, so hat die zivile Variante seelische Schäden, zerstörte Existenzen, ein Klima der Angst und Unsicherheit, aber auch der Wut und Aggression zur Konsequenz. Die große Zahl von Deutschen mit psychischen Problemen, potenziert durch das Corona-Trauma, zeugt davon. Der Pharmaindustrie beschert das satte Profite, für die seelische Stabilität der ohnehin identitätsgeschädigten Deutschen als Volk und Nation sind die Verletzungen der zivilen Variante der Streumunition jedoch verheerend.

Wolfgang Hübner

Das Sterben der Ukrainer!

Im Nebel des Krieges, auch der Kämpfe in der Ukraine, bleibt unklar, wie hoch die Verluste an Menschen auf beiden Seiten sind. Das entschuldigt jedoch nicht das geradezu zynische Desinteresse der deutschen Kriegstreiber samt der Systemmedien an den Menschenopfern der Seite, auf deren Sieg sie hoffen. Diese Ignoranz hat wahrscheinlich auch darin ihren Grund, weil es nach allen seriös einzuschätzenden Berichten vom Geschehen keinen Zweifel an schwersten Verlusten der Ukraine gibt. Diese Entwicklung hat sich im bislang negativen Verlauf der ukrainischen Gegenoffensive noch einmal verschärft. Denn die verzweifelt angreifenden ukrainischen Truppen treffen auf eine gut vorbereitete, mit einer überlegenen Artillerie und Luftdominanz ausgestatteten russischen Armee in Verteidigungsstellung.

Da die massiven westlichen Rüstungslieferungen vielen Erwartungen zum Trotz keine positive Wende für die Ukraine zu erzwingen vermögen, müssen jeden Tag deren Soldaten gegen eine Feuerwand anrennen, in der viele sterben, verstümmelt und verletzt werden. Es sind diejenigen Männer, die sich dem Frontdienst nicht entziehen wollten oder konnten. Jeder einzelne von ihnen wird nach dem Krieg beim Wiederaufbau des Landes fehlen. Und es werden immer mehr. Das kümmert weder die Hofreiters, Baerbocks oder Strack-Zimmermanns. Es treibt auch Biden, Sunak, Macron oder Scholz nicht um. Aber es reißt schreckliche Lücken in die Bevölkerung der Ukraine, die auf viele Jahre nicht geschlossen werden können.

Doch das Sterben der Ukrainer geschieht auch noch in einer anderen, zwar nicht tödlichen, aber kaum weniger folgenreichen Weise – durch Flucht: Mehr als die Hälfte der rund eine Million Ukrainer, vorwiegend Frauen, Kinder und Alte, die nach Deutschland gelangt sind, wollen offenbar nicht mehr zurück in ihre Heimat. Und nur sehr selten ist etwas von den mehreren Millionen Ukrainern zu hören, die nach Russland geflüchtet sind. Dazu kommen all die Ukrainer, welche in anderen Staaten Europas Zuflucht gefunden haben. Nicht zu vergessen ist auch die große Zahl von wehrpflichtigen ukrainischen Männern, die sich durch Beziehungen, Privilegien oder Bestechung dem Kriegsdienst entzogen haben.

Von den offiziell angegebenen knapp 40 Millionen Ukrainer sind nach manchen Schätzungen wahrscheinlich nur noch knapp 30 Millionen im Land, es können auch bereits deutlich weniger sein. Und jeder getötete Soldat ist einer mehr, der die ohnehin extrem niedrige Geburtenrate in dem verarmten, von Korruption und Misswirtschaft gebeutelten Staat noch mehr schwächt. Deshalb stirbt mit dem zweifachen Sterben der Ukrainer auch die Ukraine selbst. Blackrock und die anderen westliche Kapitalgeier haben sich die attraktivste Beute in einem der fruchtbarsten und rohstoffreichsten Gebiete der Erde zwar bereits gesichert. Aber was nutzt das in einem Land, das bald ohne Volk sein wird, aber voller Soldatengräber und Panzerschrott „Made in Germany“?

Wolfgang Hübner

Erinnerung an die Toten der Corona-Fehlpolitik nun auch in Gera

Die Aufstellung eines Gedenksteines für die Opfer des Corona-Regimes und für die von Medien & Politik verschwiegenen Impfopfer im sächsischen Zinnwald sorgte für bundesweite Schlagzeilen. Mit allen Mitteln wurde versucht den Grabstein zu verhindern, der sogenannte Rechtsstaat zeigte mal wieder sein wahres Gesicht. Letztendlich stellte das Oberverwaltungsgericht in Bautzen fest, dass der Gedenkstein stehen bleiben darf.

Seit dem vergangenen Wochenende erinnert nun auch ein solcher Gedenkstein in Gera an jene Menschen, die das System am liebsten verschweigen möchte. Initiator dieser Aktion ist Christian Klar, von der Miteinanderstadt Gera und vom Aufbruch Gera, der auch einer der maßgeblichen Protagonisten bei den Protesten gegen die Corona-Fehlpolitik, aber auch gegen die Kriegspolitik der Ampel-Koalition ist. Teilweise demonstrierten im kleinen Gera bis zu 10.000 Teilnehmer gegen die Politik der Ampel-Regierung und gegen das Agieren von Ministerpräsident Bodo Ramelow. Ob in Gera die Behörden jetzt auch aktiv werden, um den Gedenkstein zu beseitigen, bleibt abzuwarten, Ungetrübt Media wird über die Entwicklung berichten.

Zwei gefährliche Frauen in Berlin

Nur ganz wenigen Deutschen werden die Namen Margarete Klein und Claudia Major etwas sagen. Beide Frauen leiten Abteilungen der in Berlin ansässigen „Denkfabrik“ der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP). Auch die Existenz dieser Stiftung, über deren Geschichte noch einiges zu sagen ist, dürfte dem Großteil der Öffentlichkeit eher unbekannt sein. Das gilt es zu ändern. Denn Dr. Klein und Dr. Major sowie ihr Institut nehmen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die deutsche Politik. Schließlich ist die SWP nicht nur die größte politische „Denkfabrik“ im Land, sondern ihre Stellungnahmen und Expertisen werden von Entscheidungsträgern und den Medien sehr beachtet und können realpolitisch durchaus befolgt werden.

Das trifft gewiss auch auf die neue Studie von Klein/Major mit dem Titel „Dauerhafte Sicherheit für die Ukraine“ zu. Und die hat es in sich: Denn die beiden Frauen fordern „im deutschen Interesse“ die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Dabei ist das eine für die Sicherheit Europas, damit auch Deutschlands, hochgefährliche Forderung. Russland hat schließlich mehr als einmal deutlich gemacht, keine NATO-Macht Ukraine im Unterleib seines europäischen Territoriums akzeptieren zu wollen. Schließlich ist dieses Problem der Kern des aktuellen Kriegsgeschehens. In ihrer Studie zeigen Klein/Major drei Optionen für die künftige Sicherheit der Ukraine auf: Erstens allen Ernstes die „Demilitarisierung“ Russlands. Hierzu schreiben Klein/Major: „Dafür sind ein Regimewechsel und eine gesell-schaftliche Auseinander¬setzung mit der hegemonialen Vergangenheit unumgänglich. Aber selbst dann könnte sich die Ukraine nur bei einer gleich¬zeitigen Denuklearisierung des russischen Militärpotentials sicher fühlen.“

Die zweite Option sehen die SWP-Strateginnen in einer Atombewaffnung der Ukraine, in dem diese „ihr Abschreckungspotential durch eine unilaterale Nuklearisierung stärkt, das heißt entweder ein Atomwaffenarsenal auf¬baut oder mittels einer Ankündigung Druck erzeugt.“ Immerhin erkennen selbst Klein/Major: „Eine Demilitarisierung ist zurzeit unrealis-tisch, eine Renuklearisierung nicht wün¬schenswert“. Also bleibt nach ihrer Meinung nur die dritte Option, nämlich die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Eher drohend als warnend schreiben die beiden SWP-Frauen: „Sollten die Alliierten ihr diese Pers¬pektive nicht auf-zeigen, könnte sie (die Ukraine) über andere Wege ver¬suchen, ihre Sicher¬heit zu gewährleisten, beispielsweise eine Renuklearisierung.“

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Betrachtung von Klein/Major ist bewusst gewählt: Nächste Woche beginnt der NATO-Gipfel, auf dem das Thema der Mitgliedschaft der Ukraine das brisanteste Thema sein wird. Dass diese Mitgliedschaft nicht im Interesse Deutschlands sein kann, ist klar: Unweigerlich würde eher über kurz als über lang auch Berlin in einen verheerenden Krieg schlittern, ganz im Sinne des bedrängten Regimes in Kiew. Sind die ersten beiden Optionen für die Sicherheit der Ukraine entweder größenwahnsinnig (Russland besiegen) oder unverantwortlich (Ukraine atomar bewaffnen), ist auch die dritte Option mit dem NATO-Beitritt letztlich eine Kriegsvariante. Es sind äußerst gefährliche Frauen, die solches vorschlagen.

Margarete Klein und Claudia Major bewegen sich mit ihrem fragwürdigen Vorschlag allerdings durchaus in der Tradition der 1965 gegründeten Stiftung bürgerlichen Rechts für Wissenschaft und Politik: Denn die Die Gründung der SWP geht auf eine Initiative des Bundesnachrichtendienstes (BND) zurück. Deren Mitarbeiter Klaus Ritter war während der Nazi-Diktatur Mitglied des militärischen Nachrichtendienstes Fremde Heere Ost, nach dem Krieg Gründungsmitglied der „Organisation Gehlen“, aus der der BND hervorging. Bis 1988 war Ritter dann langjähriger Direktor der Stiftung, die einen eigenem Haushaltsposten im Bundeskanzleramt hat. Gefallen wird die Klein/Major-Stellungnahme übrigens gewiss der US-hörigen grünen Außenministerin Baerbock. Sage noch einer, Frauen seien das friedlichere Geschlecht!

Wolfgang Hübner

Aufruf zur Hetzjagd auf deutsche Kapitalisten

Die Russen haben die „Wagner“-Truppe, der Westen hat die NGOs, also die sogenannten Nichtregierungsorganisationen. Die einen schießen scharf und sind grobe Gesellen, die anderen erfüllen ihren Auftrag zivil und unblutig. Beiden gemeinsam ist, dass sie von staatlichen Mächten unterstützt und instrumentalisiert werden. Dabei ist das Vorgehen der NGOs bedeutend eleganter und im Ergebnis oft auch wirkungsvoller. Diese Tatsache verleitet naive Zeitgenossen oft dazu, das Treiben der NGOs als harmlos, ja segensreich zu erachten.

Doch wenn das publizistische Zentralorgan des deutschen Russenhasses, also die FAZ, faktisch NGOs dazu aufruft, „aktivistisch“ gegen deutsche Unternehmen, die in Russland noch immer Geschäfte und Gewinne machen, vorzugehen, dann wird deutlich, welchen Charakter und welche Aufgabe solche „Nichtregierungsorganisationen“ tatsächlich haben. Der FAZ liegen „exklusive“ Informationen der „Kiew School of Economics“ sowie der NGO „B4Ukraine“ vor, wonach deutsche Unternehmen wie Metro, Bayer, BMW oder der Baumaschinenhersteller Liebherr aus ihren in Russland erzielten Geschäften im Jahr 2022 rund 402 Millionen Dollar Gewinnsteuern an den russischen Staat abgeführt haben und „so zur Kriegsanstrengung des Kreml beigetragen“ hätten.

Natürlich ist keine Rede davon, wie viele Milliarden an Hilfszahlungen und Waffenlieferungen die deutschen Steuerzahler für das Regime in Kiew aufbringen mussten und weiter müssen. Allerdings kann der FAZ-Bericht nicht verschweigen, dass amerikanische, französische oder britische Unternehmen weit höhere Gewinnsteuern für ihre Aktivitäten auf dem attraktiven russischen Markt gezahlt haben. Und offenbar denkt keiner dieser kapitalistischen Profiteure daran, sich aus Russland zurück zu ziehen.

Wenn nun ausgerechnet in Deutschland, das sich mit den irrwitzigen Sanktionen schon mehr als genug geschadet hat, auf Zuruf einer Kiewer Einrichtung mit englischer Bezeichnung eine Hetzjagd auf deutsche Unternehmen mit Hilfe von einheimischen NGOs beginnen soll, dann ist das nicht nur ökonomisch dumm und kurzsichtig, sondern würde das deutsche Vasallendasein noch trostloser als ohnehin schon machen.

Wolfgang Hübner

Lebensmittelkonzern Rewe verliert Rechtsstreit gegen Friedensaktivisten

Presseerklärung der Initiative Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit

Folgende Presseerklärung veröffentlichen wir mit der Bitte um Kenntnisnahme

Gerichtsniederlage für Lebensmittelkonzern Rewe!

Rewe gehört zu den Firmen, bei denen Toleranz und Gleichberechtigung angeblich an erster Stelle steht. Die Realität spricht allerdings eine andere Sprache. So kündigte der Konzern kürzlich den Kölner Friedensaktivisten Max Schlund. Max Schlund und seine Ehefrau Elena Kolbasnikova organisierten unter anderem eine große Anti-Kriegsdemonstration vor der US-Airbase in Ramstein mit mehreren tausend Teilnehmern.

Dem Konzern waren diese Aktivitäten und das Engagement für eine Friedenspolitik mit Russland, wohl ein Dorn im Auge und so erfolgte die Kündigung. Man begründete dies unter anderem damit, dass man es ukrainischen Mitarbeitern nicht zumuten könnte, mit Herrn Schlund zusammenzuarbeiten.

Das Arbeitsgericht in Köln erklärte diese Kündigung nun als rechtswidrig. Nach unserem Kenntnisstand möchte Rewe dieses Urteil nicht akzeptieren!

Wieder einmal hat vorerst das Recht über das Unrecht gesiegt. Der Einsatz für den Frieden darf nicht kriminalisiert werden.

Der „Deutsche Fußball“ ist Vergangenheit!

Der aktuelle Absturz von männlichen DFB-Auswahlmannschaften ist kein Zwischentief, das es in jeder Fußballnation mal wieder geben kann und das auch wieder vergehen wird. Spätestens nach der in jeder Hinsicht desaströsen deutschen WM-Teilnahme in Katar sollte klar sein: Die große Epoche des viermaligen Weltmeisters, die Epoche des deutschen Fußballs mit den sogenannten deutschen „Tugenden“ Kampfkraft, Teamgeist, Durchsetzungsvermögen und brillanten Einzelkönnern sind vorbei. Vorbei ist auch die Zeit, in der Nationalspieler und Idole Fritz, Helmut, Uwe, Franz, Sepp, Lothar, Jürgen, Rudi oder zuletzt 2014 Bastian, Philipp und Manuel hießen. Denn künftig wird man sich bei Übertragungen von Spielen der DFB-Auswahl an ganz andere Namen wie Faride, Yousouffa, Angelo, Kenneth oder Jessic gewöhnen müssen.

Das sind Vornamen aus der gerade ziemlich kläglich gescheiterten U 21-Truppe bei den Europameisterschaften. In der Vorrunde ausgeschieden sind aber nicht nur diese meist dunkelhäutigen Jungstars, sondern auch die hellhäutigen Noah, Nelson, Tom und Luca. Und allesamt sind sie gute Fußballer, sonst wären sie nicht in der bundesweiten Auswahl gelandet. Doch ist das nun schon eine vollständig multikulturelle Truppe, die mental himmelweit verschieden von jenen Jahrgängen ist, die 1954, 1974 und 1990 Weltmeister wurden. Und auch noch verschieden von denen, die den Titel 2014 mit dem Traumtor von Mario Götze in Brasilien holten. Damals waren zwar drei Spieler in der Erfolgself mit fremden Wurzeln aus der Türkei, Tunesien und Afrika. Doch der Kern war biodeutsch. Das wird in Zukunft immer weniger der Fall sein.

Denn bereits in den heutigen und erst recht morgigen Jugendmannschaften dominieren Spieler migrantischer Herkunft, für die eine Fußballkarriere der Sprung zum begehrten sozialen Aufstieg und Reichtum verheißt. Immer weniger Jungs und Jugendliche aus den ohnehin zahlenschwachen Jahrgängen der schon „länger hier lebenden“ Deutschen wollen und können sich gegen diese motivierten Konkurrenten durchsetzen. Das mag zwar der technischen Brillanz dienlich sein, wie der Jungstar Jamal Musiala beweist. Der Sohn einer Deutschen mit polnischen Wurzeln und eines Nigerianers gilt als das größte Fußballtalent im Land und ist bereits mit 20 Jahren mehrfacher Millionär. Ob er aber Mentalität und Willen haben wird, Führungsspieler in der bunten Nationalelf zu werden, darf bezweifelt werden.

Mit dem amtierenden Europameister Italien und dem aktuellen Weltmeister Argentinien haben sich zuletzt zwei Mannschaften durchgesetzt, die ethnisch einheitlich waren, also auch jene ganz ähnliche Mentalität und Einstellung hatten, die für den Erfolg unverzichtbar sind. Und es waren beides Teams, die sehr engagiert die jeweilige Hymne vor ihren Triumphen sangen. Das wird bei deutschen Auswahlmannschaften so schnell, wenn überhaupt, nicht der Fall sein. Viele beklagen das und wenden sich von den einstigen Lieblingen der Nation ab. Diese Entwicklung als „Rassismus“ zu brandmarken, ist zu kurz gegriffen und denunziatorisch.

So wie es war, wird es also nie mehr werden – der „Deutsche Fußball“ ist Vergangenheit. Wer sich wenigstens an jener weiter erfreuen will, besorge sich Videos der großen Siege wie auch der unglücklichen Niederlagen der deutschen Nationalmannschaften von 1954 bis 2014. Die Zukunft verheißt viel weniger Freude.

Nachtrag: Soeben hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser, weltbekannte SPD-Politikerin nach ihrem Armband-Auftritt als Politkommissarin in Katar, angekündigt, die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland 2024 zum Gegenentwurf zur WM in Katar mit den neudeutschen Schwerpunkten Menschenrechte und Nachhaltigkeit machen zu wollen. Es soll sogar einen „effizienten Beschwerdemechanismus für Werteverstöße“ geben. Na, dann freuen wir uns doch alle noch viel mehr auf die Faeser-EM im besten Ampel-Deutschland, das es je gab!

Wolfgang Hübner