Die neue Spaltung und alle machen mit…

Ein neues Thema, Hass und Hetze, undemokratisch und höchst verwerflich. Natürlich unterstütze ich das Handeln von Rossmann und Vorwerk nicht.

Es erinnert mich an die Zeit der Ausgrenzung von Ungeimpften aus Geschäften und Restaurants. Nichts Neues, alles bekannt. Doch nun sind die sozialen Medien voll, mit Berichten, Posts, Aufruhr, man ist empört und das zurecht. Zu Boykott wird aufgerufen, nie wieder Rossman und Vorwerk. Das kommt mir alles sehr bekannt vor.

Zu Zeiten der Ausgrenzung von Ungeimpften war man genauso empört und ich erinnere mich an Aufrufe wie „Wer mich ausgrenzt, den boykottiere ich ein Leben lang“. Geschäfte und Restaurants wollte man nie wieder besuchen, wer die Ausgrenzung von Ungeimpften mitmacht ist raus, für immer. Doch stimmt das? Geschäfte und Restaurants werden wieder besucht und sie haben alle mitgemacht, der Konsum als Hirnwäsche hat gesiegt. Wenn die Versprechen des Boykotts stand gehalten hätten, wären Geschäfte, Supermärkte und Restaurants längst pleite. Die Coronazeit, eine Zeit des Wahnsinns und der absoluten Unmenschlichkeiten, Schwamm drüber und längst vergessen.

Und nun wird wieder zu Boykott aufgerufen, aber ich glaube nicht, dass das wirklich stattfindet. Warum? Weil die Versprechen zu Zeiten des Coronawahnsinns längst Vergangenheit sind. Ein neues Thema und vergessen ist auch Kriegstreiberei und die Plünderung des deutschen Volkes. Spaltung ist das Narrativ, Ablenkung von eigentlichen Geschehen und alle machen mit. Traurig.

Wenn du nicht bei Rossmann oder Vorwerk einkaufen willst, dann lass es und bleib standhaft. Du willst nur noch zu DM, dann mach es. Aber vergiss nicht, dass auch dm der Vielfalt und des woken Regenbogenwahnsinns fröhnt. Das machst du aber mit? Ich habe Fragen!

Spaltung führt nicht zur Einheit, sie lenkt ab und das ist gewollt. Das Volk ist empört, jetzt, dann kommt das nächste Narrativ. Herzlichen Glückwunsch, Sie sind wieder dabei.

Jeder entscheidet selbst was er tut, doch sollte jeder tatsächlich auch zu seinem Tun und Handeln stehen. Ich selbst kann über diese lächerliche Show der Spaltung nur mit dem Kopf schütteln, Ablenkung ist keine Option, sondern der klare Blick und das eigene Denken und Gewissen.

Macht was ihr wollt, ich mach da nicht mit. Menschen, weigert euch Feinde zu sein.

Einen schönen Tag , es gibt wichtigeres, das eigene Leben,die Familie und was man daraus macht.

Schwester Anja

Ein Artikel zur aktuellen Rentendebatte: Das Hauptproblem ist der Staat!

Nicht die Menschen sind das Problem, nicht die Jugend, nicht die Arbeitnehmer. Das Problem ist ein System, der seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse lebt, die Rentenkasse zweckentfremdet und dann überrascht ist, wenn das System kollabiert. Hunderte Milliarden Euro, die eigentlich den Beitragszahlern gehören, wurden aus der Rentenkasse abgezogen und in Ideologie-Projekte, internationale Hilfsprogramme oder innenpolitische Umverteilungsaktionen gesteckt um Flickschusterei zu betreiben. Für Auslandshilfen, woke Krankheiten, Militärpakete und globale Initiativen ist immer Geld da, doch wenn es um die eigenen Rentner geht, sind plötzlich alle Taschen leer.

Das ist keine Fehlkalkulation, sondern eine bewusste politische Prioritätensetzung und eine, die die Menschen in diesem Land teuer bezahlen müssen. Man muss hier aber auch anmerken, dass die Insassen dieser Republik, sich über Jahre hinweg selbst ihr eigenes Grab geschaufelt haben. Sämtliche Warnungen wurden ignoriert, noch ging es einem selbst ja relativ gut!

Währenddessen soll die junge Generation nicht nur als Kanonenfutter, sondern auch als Melkkuh aufgebaut werden. Ein Plan der allerdings grandios scheitern wird, wenn man sich den Zustand unseres Volkes so anschaut.

Trotzdem heißt es, die junge Generation müsse länger arbeiten, mehr einzahlen und am Ende weniger bekommen. Das letztlich nur relativ wenige überhaupt etwas Einzahlen werden, wird hierbei ignoriert.

Gerade diese Generation hat die höchste Steuer- und Abgabenlast in Europa, zahlt Mieten, die ihnen jeden Spielraum rauben, hat kaum Chancen auf Eigentum und lebt häufig in unsicheren, befristeten Arbeitsverhältnissen. Von ihr zu verlangen, die Fehler der letzten 40 Jahre zu finanzieren, ist nichts anderes als ein Verrat an der Zukunft dieses Landes.

Ein Umstand kommt erschwerend hinzu, dass immer weniger Menschen tatsächlich im produktiven Sektor arbeiten und Steuern erwirtschaften. Da immer mehr Menschen entweder vom Staat finanziert werden, studieren oder innerhalb des stetig wachsenden staatlichen Apparates arbeiten. So schafft sich das Regime natürlich seine treuesten Paladine.

Das ist natürlich kein Vorwurf an den einzelnen Beschäftigten, aber ein Land kann nicht dauerhaft funktionieren, wenn der Teil der Bevölkerung, der den Staat finanziert, schrumpft, während der Teil, der vom Staat abhängig ist oder im öffentlichen Dienst angestellt wird, immer mehr ansteigt. Dieses Verhältnis kippt und zwar sichtbar.

Anstatt endlich selbst zu sparen und verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen, dreht der Staat die Belastungsschraube für die Bürger immer weiter. Steuern steigen, Sozialabgaben steigen, Energiepreise steigen, und die Inflation frisst den Rest weg.

Menschen sollen privat vorsorgen, während der Staat ihnen gleichzeitig jeden Cent aus der Tasche zieht? Wie soll private Vorsorge funktionieren, wenn der Staat zuerst abkassiert und dann sagt: „Bitte selbst vorsorgen“? Genau dieser Abgabenwahnsinn macht die Menschen arm, nicht ihre angeblich fehlende Vorsorgebereitschaft!

Dass Deutschland beim Rentenniveau im europäischen Vergleich ein Trauerspiel abliefert, passt hier perfekt ins Bild. Während viele EU-Staaten 60 bis 75 Prozent des früheren Einkommens zahlen, liegt Deutschland mit rund 48 Prozent weit abgeschlagen.

Jahrzehnte Arbeit und am Ende Armut mit Ansage. Gleichzeitig bleibt das Wohnen im Alter ein finanzielles Risiko, denn die Eigentumsquote in Deutschland liegt bei deutlich unter 50 Prozent, auch hier ist die brd ein europäisches Schlusslicht. Die Quote sinkt zudem noch.

Während Rentner in vielen Ländern quasi mietfrei leben, zahlen deutsche Rentner oft bis zum letzten Tag Miete und ein großer Teil ihrer ohnehin geringen Rente verschwindet auf dem Konto von Vermietern. Selbst ein Eigenheim bietet immer weniger Entlastung, da die Abgaben immer weiter steigen.

Auch die endlose Debatte über Mindestlohnsteigerungen zeigt, wie realitätsfern das politische Denken geworden ist. Natürlich wollen Menschen mehr Geld verdienen, aber viele Betriebe, besonders kleine Firmen und Mittelständler, können diese Kosten gar nicht stemmen. Wenn man ihnen immer höhere Löhne vorschreibt, gehen sie entweder pleite oder entlassen Mitarbeiter. Am Ende gibt es weniger Jobs, weniger Rentenbeiträge, weniger Zukunft. Man kann keinen Wohlstand verteilen, den niemand erwirtschaften kann. Das die Regierungsparteien immer mal am Mindestlohn herumdoktern, liegt auch daran, dass er davon ebenfalls profitiert. Der Arbeitnehmer der durch immer weiter steigende Kosten geschröpft wird, hat trotzdem nicht viel mehr in der Brieftasche.

Deutschland befindet sich in einer massiven Schieflage. Ein Staat, der seinen Bürgern immer mehr abverlangt, gleichzeitig seine eigenen Ausgaben ständig ausweitet, massiv Geld ins Ausland verteilt und die eigenen Rentner mit Krümeln abspeist, hat das moralische Fundament eines Sozialstaates längst verloren! Die Rentendebatte ist kein technisches Problem, sondern ein politischer und moralischer Skandal, eine weitere Bankrotterklärung für ein politisches System, welches längst auf den Müllhaufen der Geschichte gehört!

Wer ein Leben lang arbeitet, verdient ein würdiges Leben im Alter, so sollte es in der Realität aussehen. Aber die Realität und das aktuelle politische Agieren, gehen oftmals verschiedene Wege!

Denn Würde gibt es nicht in diesem System. In einem Staat das sich wichtiger nimmt als seine eigenen Bürger. Solange die (noch) arbeitende Bevölkerung die Finanzpolitik vergangener Jahrzehnte ausbaden soll, während der Staatsapparat, der politische Irrsinn weiter wächst und das Land im Kern ausblutet, geht es auch weiter bergab.

Leider ist das altbekannte „Lernen durch Schmerz“, in einem Land der Duckmäuser und politischen Bettnässer wohl zwingend notwendig!

Alexander Kurth

Was wäre wenn?

Arm durch Arbeit?

Ach Quatsch, das klingt viel zu dramatisch!

„Freiwillige Netto-Reduktion zur Stabilisierung des Staatsgefüges“ lässt sich viel angenehmer lesen.

„Der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer wird im neuen Jahr 21,3 Prozent seines Bruttolohns direkt für Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung ausgeben. Kinderlose zahlen sogar 0,6 Prozent mehr, weil sie bei der Pflegeversicherung extra belangt werden. Zusammen mit den gleich hohen Anteilen des Arbeitgebers steigt die Quote der Sozialabgaben damit auf 42,6 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern und 43,2 Prozent für kinderlose Arbeitnehmer. Das ist ein neuer Rekord. Der bisherige lag im Jahr 2003 bei 42,0 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern. 2026 werden es also 0,6 Prozent mehr als damals sein.“

Quelle: Focus 25.11.25

Während die Preise im Alltag inzwischen einen Höhenflug nach dem anderen veranstalten, rutscht das Nettoeinkommen derjenigen, die den Staat tatsächlich finanzieren, ungebremst weiter nach unten.

Glaubt man den Zahlen, nach denen nur noch rund 18 Millionen Nettosteuerzahler das gesamte Konstrukt zusammenhalten, stellt sich langsam die Frage, ob das System noch funktioniert?

Vielleicht ist es aber auch einfach ein soziales Experiment, um zu eruieren, wie geistig degeneriert und staatshörig die (noch) arbeitende Gesellschaft in der BRD ist?

Natürlich würde ich niemals darauf kommen, irgendjemanden zu ermutigen, nicht mehr arbeiten zu gehen!

Ein Anstoss zum Nachdenken, dürfte doch auch in Zeiten stetig steigender Repression erlaubt sein, oder?

Frage für einen Freund.

Jens Wilke
(Die Stimme aus dem Exil)

Zum neunten Todestag von Fidel Castro

Fidel Castro – Erinnerung an einen Mann der Zeitgeschichte

Heute jährt sich der Todestag von Fidel Castro – einer der bekanntesten und umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Für die einen war er ein Revolutionär, für andere ein totales Feindbild. Aber egal aus welcher Perspektive man schaut: Castro hat die Weltpolitik geprägt wie nur wenige lateinamerikanische Führer.

Kaum ein Staatschef wurde so intensiv ins Visier genommen wie Fidel Castro. Über 600 Attentatspläne, viele davon aus dem Umfeld der CIA richteten sich gegen ihn.
Explodierende Zigarren, vergiftete Tauchanzüge, bewaffnete Kommandos, die Liste liest sich wie ein schlechtes Drehbuch. Aber sie zeigt, wie sehr die USA versuchten Kuba zu brechen. Am Ende scheiterten alle Versuche, zumindest bisher.

Castro wurde für viele Menschen weltweit zum Symbol dafür, dass ein kleines Land sich gegen eine übermächtige Großmacht stellen kann. Für andere war er ein kommunistischer Diktator. Kuba hielt trotz Putschversuchen, politischem Druck und Blockaden an seinem eigenen Weg fest und das über Jahrzehnte.

Während in vielen anderen Ländern Lateinamerikas Militärdiktaturen herrschten, ging Kuba konsequent seinen eigenen Kurs. Bildung und Gesundheitsversorgung wurden ausgebaut, und trotz Armut entstand ein soziales Netz, das international Anerkennung fand.

Auch nach Castros Tod ist Kuba von einem der härtesten Sanktionsregime der Welt betroffen. Das US-Embargo besteht seit über 60 Jahren und erschwert fast alles: Handel, Medizinimporte, internationale Zusammenarbeit.
Viele Organisationen kritisieren die Sanktionen als unverhältnismäßig und schädlich für die Bevölkerung – doch Washington hält daran auch unter Trump fest.

Fidel Castro bleibt eine historische Figur, an der sich natürlich die Geister scheiden. Aber sein Einfluss ist nicht wegzudiskutieren. Er überlebte ein halbes Jahrhundert politischen Druck aus Washington und wurde für viele zu einem Symbol des Widerstands gegen den US-Imperialismus.

Sein Todestag ist deshalb nicht nur eine Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch ein Hinweis auf die Gegenwart: Ein kleines Land wie Kuba wird noch immer sanktioniert, weil es sich weigert, sich einer Supermacht zu unterwerfen.

Sascha Steinbrecher

Filmverband entehrt Heinz Rühmann und weitere Schauspieler!

Ihr seid so eine widerliche Bagage.

Heinz Rühmann, Leni Riefenstahl, August Arnold (lustigerweise Bundesverdienstkreuzträger), Olga Tschechowa (Großes Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik) und einige andere unvergessene, großartige Künstler, Schauspieler, Regisseure werden besudelt von einer Clique „antifaschistischer Widerstandskämpfer“ in der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (Spio).
Die insgesamt 14 Film-Größen wurden bei einer vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München durchgeführten Untersuchung als „NS-belastet“ oder „NS-konform“ eingestuft.

Motivation für die Untersuchung war das „aktuelle Erstarken rechtsextremer Ansichten in der Gesellschaft. „

Vielleicht waren es aber auch Zitate wie diese aus der Feuerzangenbowle, die nicht in die heutige verkommen-verdorbene, dekadente BRD-Gesellschaft passen und deshalb #ausgemerzt (schönes Wortspiel) werden sollen:

„„Junge Bäume, die wachsen wollen, muss man anbinden, dass sie schön gerade wachsen. Und nicht nach allen Seiten ausschlagen. Und genau so ist es mit den jungen Menschen. Disziplin muss das Band sein, das sie bindet, zu schönem geraden Wachstum.“

Eine Aberkennung einer Ehrenmedaille durch Ehrlose hingegen sagt nichts über die Leistungen der Genannten, aber alles über die Zeitgeistmoralisten von heute.

https://www.n-tv.de/leute/Heinz-Ruehmann-verliert-posthum-Ehrenmedaille-id30046548.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

Schulstreik gegen Wehrpflicht

Schüler wehren sich gegen Wehrpflicht!

Es ist höchste Zeit, dass Schüler aufstehen.
Denn wer heute die Wiedereinführung der Wehrpflicht fordert, will unsere Jugendlichen nicht schützen – er will sie verfügbar machen.
Für die Rüstungsindustrie, für geopolitische Machtspiele, für eine Politik, die sich längst von der Realität der Menschen und diplomatischen Bemühungen abgekoppelt hat.

Die Berliner Machterhaltungsganoven reden von „Pflicht“ – aber ihre eigenen Kinder werden sicher nicht in einem Schützengraben verrecken!
Die Söhne und Töchter jener, die solche Gesetze durchwinken, landen später in Thinktanks, Vorstandsetagen und guten Unis, nicht in einem schwarzen Leichensack.
An der Front stehen sollen nämlich andere: die Kinder ganz normaler Familien. Eure Kinder und Enkel.

In einem wirklich souveränen Deutschland, das frei entscheidet und nicht jeder NATO-Strategie blind folgt, könnte man über eine Wehrpflicht wenigstens diskutieren.
Doch aktuell wäre sie nichts weiter als ein Werkzeug, um junge Menschen für Interessen zu verheizen, die nicht ihre eigenen sind.

Die Regierung torpediert aktuell systematisch jeden Friedensplan, jedes Verhandlungsangebot, jeden Versuch, Konflikte diplomatisch zu lösen.
Sie redet von „Kriegstüchtigkeit“, als sei das ein nationales Ideal und blockiert gleichzeitig jede Chance auf Deeskalation.
Frieden? Fehlanzeige.
Verhandlungen? Unerwünscht.
Dialog? Verdächtig.

Darum ist dieser Schulstreik wichtig: Die Jugendlichen haben verstanden, was gerade passiert, viel besser als manche Entscheidungsträger und auch manche Erwachsen.

Doch die Verantwortung liegt nicht allein bei ihnen.
Auch due Eltern müssen aufstehen und zwar alle! Völlig unabhängig von Herkunft, Parteizugehörigkeit oder Religion.
Ob deutsch, türkisch, russisch, arabisch oder was auch immer:
Diese Wehrpflicht würde alle treffen.
Für die Rheinmetall-Schranzen macht es keinen Unterschied, wenn es darum geht, wer geopfert werden soll.

Es liegt an uns zu sagen:
Unsere Kinder sind keine Ressource. Keine Soldaten auf Abruf. Keine Stellvertreter für politische Feigheit, Kriegsgeilheit und gescheiterte Diplomatie.

Liebe Eltern, ihr habt schon bei der Corona-Fehlpolitik größtenteils feige den Mund gehalten. Als man Eure Kinder isolierte, in Masken zwang und ihnen einredete, wenn sie ihre Großeltern besuchen, könnten diese sterben. Jetzt ist es an der Zeit, dass Ihr endlich Rückgrat zeigt! Sonst könnt Ihr eure Kinder vielleicht schon bald auf dem Friedhof besuchen.

Alexander Kurth

Russische Friedensaktivisten eröffnen Büro für Deutsch-Russische Verständigung in Russland

Die bekannten Friedensaktivisten Elena Kolbasnikova und Max Schlund, die Deutschland im vergangenen Jahr aufgrund zunehmender politischer Repressionen verlassen mussten, haben am gestrigen Tag in Kaliningrad ein neues Büro eröffnet. Es soll als Anlaufstelle für die deutsch-russische Verständigung, zivilgesellschaftlichen Austausch und praktische Unterstützung für Menschen dienen, die eine Zukunft in der Russischen Föderation aufbauen möchten.

Das neu eröffnete Büro soll Raum für Begegnungen bieten – sowohl für Deutsche, die in Russland leben oder auswandern wollen, als auch für russische Bürger, die sich für die politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland interessieren. Der Fokus liegt auf Frieden, gegenseitigem Verständnis und dem Austausch jenseits staatlicher Spannungen.

Die Eröffnungsfeier fand laut Kolbasnikova in einer „warmen, freundlichen und sehr offenen Umgebung“ statt. Aufgrund noch fehlender technischer Infrastruktur konnte das Team nicht wie geplant live mit Unterstützern in Deutschland sprechen. „Aber wir werden es sicherlich nachholen“, heißt es aus dem Kreis der Aktivisten.

Elena Kolbasnikova hatte in Deutschland immer wieder Friedensdemonstrationen organisiert – darunter auch Aktionen vor der US-Airbase Ramstein, mit mehreren tausend Teilnehmern. Ihr Engagement brachte ihr nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch berufliche und juristische Konsequenzen ein: Sie verlor ihren Arbeitsplatz und stand mehrfach vor Gericht. Für sie und Max Schlund wurde die politische Lage schließlich so belastend, dass sie Deutschland nach 15 Jahren verließen. Mittlerweile besteht für das Ehepaar ein Einreiseverbot für die EU.

Mit dem neuen Büro in Kaliningrad wollen beide ein Zeichen setzen: für Verständigung statt Feindbilder, für Dialog statt Eskalation und für eine Zukunft, in der Bürger beider Länder miteinander sprechen, statt übereinander.

Sascha Steinbrecher