Im Gespräch mit dem ehemaligen Radsportler und jetzigen Bundestagsabgeordneten Jens Lehmann (CDU)

Bitte erst Text lesen, ist keine CDU Werbung❗❗

Im Gespräch mit Jens Lehmann (CDU)

Als ich am gestrigen Vormittag meinen Wochenendeinkauf erledigte sah ich wie die CDU einen Infostand vor dem Laden aufbaute. Schon während dem Einkauf freute ich mich darauf diesen mit meiner Anwesenheit zu beehren. In der Vergangenheit führte das manchmal dazu das Infostände abgebrochen wurden oder zumindest die Polizei erschien. Kreativer lautstarker Protest ist eben nicht immer erwünscht 😃. Gestern verlief der Tag aber etwas anders. Als ich den Laden verließ, erblickte ich so gleich Jens Lehmann, der in meinem Wahlkreis als Direktkandidat fungiert.

Ich kenne Jens Lehmann durch den Radsport, welchen ich als Kind und Jugendlicher noch verfolgte, wir hatten da ja in der DDR auch einige erfolgreiche Sportler, die selbst nach der sogenannten Wiedervereinigung noch Erfolge erzielten. So war zum Beispiel in der Siedlung in der ich aufgewachsen bin, sehr oft Uwe Ampler (einer der besten Radsportler in der DDR) zu Gast, da dort seine Eltern wohnten. Aber dies ist nur eine Anekdote am Rand.

Ich begrüßte Herrn Lehmann gleich mit den Worten: Als Sportler fand ich Sie sympathisch, bei der Partei in der sie Mitglied sind ist dies nicht der Fall. Trotzdem entwickelte sich ein auch für mich interessantes Gespräch. Natürlich interessierten mich vor allem friedenspolitische Themen. So kritisierte ich natürlich mit deutlichen Worten die Kriegspolitik der CDU. Lehmann gab an, dass er ein Unterstützer von Waffenlieferungen gewesen ist, mittlerweile sieht er dies aber etwas anders. Russland wird es immer geben und mit Russland müsste man klarkommen, so ähnlich waren seine Worte. Beim Thema Marschflugkörper gab er an, dass da momentan sehr viel heiße Luft verbreitet wird. Aktuell wären diese gar nicht lieferbar und die Produktion nicht so einfach möglich, da Ersatzteile fehlen. Lehmann sitzt ja für die Kriegspartei CDU im Verteidigungsausschuss. Er berichtete das insbesondere mit den Grünen keine Zusammenarbeit möglich ist, da sie nichts kapieren und in einer anderen Realität leben. Insbesondere Baerbock kam nicht gut dabei weg.

Natürlich kam auch das Thema Brandmauer zur Sprache. Ich für meinen Teil vertrete sowieso die Ansicht, dass die Brandmauer zu den Täterparteien nicht hoch genug sein kann.
Deshalb ist es auch von der AfD heuchlerisch, Wagenknecht dafür zu kritisieren das sie mit Altparteien koaliert, wo man doch am liebsten selbst mit der CDU in die Kiste springen würde. Im allgemeinen ist diese Kritik aber berechtigt, dies hat aber nichts mit dem heutigen Gespräch zu tun. Lehmann ließ zumindest durchblicken, dass er kein Anhänger der Brandmauer ist, obwohl er es nicht direkt erwähnte. Er sprach sogar mit Voigt (CDU Thüringen) das dieser mit der AfD sprechen sollte, nach dem Motto trennt euch von Höcke und ähnlichen Mitgliedern und man könnte über eine Zusammenarbeit nachdenken. Bemerkung am Rande, dies wird meiner Meinung nach auch in Zukunft passieren damit man Koalitionsfähig wird. Man wird die eigene Programmatik verwässern und nicht konforme Kader politisch kaltstellen. So sichert sich das System auf weitere Jahre seine Macht, für das Volk gibt es ein paar Brotkrümel mehr, vielleicht etwas BRD ala Helmut Kohl. Wer nicht völlig mit einem Hammer auf den Kopf bekommt hat, erkennt dies, wenn er sich die Entwicklung von Europas Rechtsparteien anschaut.

Nun aber zurück zum Gespräch. Lehmann erzählte das er bereits vor Jahren im Stadtrat von Leipzig einen Antrag einbrachte, der auch von der AfD unterstützt wurde. Muss wohl im Jahr 2019 gewesen sein. Dieser Antrag aus einem Kommunalparlament erregte sogar das Interesse von Angela Merkel, die sich bei Lehmann persönlich meldete. Dies kennt man ja auch aus Thüringen, im Fall Kemmerich. 😀

Neben dem Russland Ukraine-Konflikt brachte ich das Thema Staatsräson zur Sprache. Hier war Herr Lehmann allerdings nicht so gesprächig. Er wechselte dann das Thema und kam auf die Bombardierung deutscher Städte zu sprechen, mit der er sich erst kürzlich näher befasst hat. Er zeigte sich erstaunt darüber, wie viele Städte von massiven Angriffen betroffen waren. So sprachen wir natürlich auch über Leipzig, welches unter anderem im Dezember 1943 angegriffen wurde.

Zum Abschluss sprachen wir noch über die Wahl am Sonntag. Ich teilte Herrn Lehmann mit, dass ich ihn als Direktkandidaten natürlich nicht wählen werde. Er sagte daraufhin das ich dann für den AfD Kandidaten stimmen soll, da sonst meine Stimme verloren wäre, da nur diese beiden Kandidaten die Chance auf das Direktmandat hätten. Ich persönlich werde aber keinen der Beiden wählen, denn leider sind auch die Direktkandidaten der AfD in Leipzig absolut nicht wählbar.

Trotz völlig unterschiedlicher Ansichten, war es zumindest ein auch für mich interessantes Gespräch.

Alexander Kurth

Redakteur Ungetrübt Media

Der große Kehraus

Gastbeitrag von Karl Richter

Die Kehrtwende in der amerikanischen Ukraine-Politik ist der erste große Schlag der Trump-Regierung gegen die Europäer. Daß Washington ihnen plötzlich den Rücken kehrt, alle Waffenverkäufe an Kiew einstellt und die europäischen Regime mit dem Krieg alleinläßt, kommt einem ultimativen Bedeutungsverlust gleich – und es wird nicht beim Kurswechsel in der Ukraine bleiben.

Die Europäer können nun gleich zusammen mit Kiew ihre Kapitulation unterschreiben. Was sollen die Ukrainer mit den 700 Milliarden Euro an europäischen Steuergeldern, die ihnen Baerbock vorlaut versprochen hat, wenn sie kapitulieren müssen? Welche Rolle wollen London, Paris, Berlin und die anderen Marionettenregime auf dem Schlachtfeld im Donbass noch spielen? Wollen sie 30.000 Soldaten – mehr sind nicht drin – für Kiew opfern? Merz, Kiesewetter und Baerbock, die jüngst einen russischen Angriff auf Brandenburg halluzinierte, ist dieser Irrsinn zuzutrauen. Man kann es ihnen nur wärmstens raten. Es würde ihren Selbstmord beschleunigen.

Am Ende werden die Europäer keines – in Zahlen: 0 – ihrer Ziele in der Ukraine erreicht haben. Weder werden sie Rußland „ruiniert“ (Baerbock) noch unsere „Werte“ und noch nicht einmal die Ukraine selbst verteidigt haben. Wenn es gut läuft, wird von der Kiewer Eiterbeule nicht viel mehr als ein abgerüsteter Rumpfstaat übrigbleiben. Stattdessen werden sie ihren Völkern unermeßlichen Schaden zugefügt und eine historisch beispiellose Bankrotterklärung der „europäischen Werte“ abgeliefert haben, von denen nichts als Haß, Konfrontation und Kriegshetze übriggeblieben ist.

Wenn nicht alles täuscht, wird die Herrschaft Trumps, die vor Europa nicht haltmachen wird, nun Möglichkeiten eröffnen, den Kriegstreibern den Prozeß zu machen. Der noch kaum gewürdigte Kniff dafür ist, daß Trump Selenskyj jüngst zum „Diktator“ ohne Wahlen erklärt hat. Wie mit Diktatoren verfahren wird – zurecht oder zu Unrecht –, hat Uncle Sam in den letzten Jahrzehnten bis zum Überdruß unter Beweis gestellt. Er läßt sie am Ende über die Klinge springen, wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben. Die Liste ist unendlich lang. Selenskyj wird von großem Glück reden können, wenn er den Flieger nach Tel Aviv noch erreicht.

Aber die Europäer sind damit nicht aus dem Schneider: sie haben Selenskyjs Unrechtsregime unterstützt. Drei volle Jahre lang, mit Milliardengeldern ihrer Steuerzahler, mit Kriegsgerät und um den Preis Hunderttausender Menschenleben. Ein veritables Kriegsverbrechen, zudem, was Deutschland angeht, ein Bruch des Zwei-plus-Vier-Vertrags und die Vorbereitung eines Angriffskrieges (Art. 26 GG). In den Augen der neuen US-Administration könnte das Folgen haben. Trumps junge Pressesprecherin Karoline Leavitt deutete die Richtung, in die es geht, kürzlich schon einmal an, als sie Kanzler Scholz mit Blick auf die Friedensverhandlungen anzählte: „Bundeskanzler, wählen Sie Ihre Worte sorgfältig. Der einzige Platz, den Deutschland bei diesen Verhandlungen verdient, ist die Anklagebank.“ Richtig!

Die zweite Angriffsspitze formiert Trumps Vizepräsident J.D. Vance. Auch er fokussiert sich nach seinem brillanten Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz auf den Unrechtsstaat Germany. Wenige Tage nach seiner Rede legte er nach und machte seine Argumente gegen das bundesdeutsche Unrechtsregime an einer US-Dokumentation über die Gesinnungsjustiz in Deutschland fest. Die inzwischen alltägliche Praxis, daß abweichende Meinungen im angeblich „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“ (Steinmeier) Hausdurchsuchungen und saftige Strafen zur Folge haben, kommentierte Vance mit der Feststellung: „Jeder in Europa und in den USA muß diesen Wahnsinn ablehnen.“ Und: „Die Kriminalisierung der Rede wird eine erhebliche Belastung für die europäisch-amerikanischen Beziehungen darstellen.“ Das wollen wir hoffen.

Die nächste Bundesregierung wird sich warm anziehen können und vermutlich die letzte sein, ehe die AfD – mit Washingtons Segen – den Laden übernimmt. Wie man Maidan-Putsche, arabische Frühlinge und andere Regimewechsel inszeniert – davon versteht Uncle Sam etwas. Bald auch in Germany?

Um Mißverständnissen vorzubeugen: vor Illusionen muß bei alledem gewarnt werden. Wer genauer hinsieht, wird feststellen, daß die US-Offensive für die Meinungsfreiheit in erster Linie darauf berechnet ist, in Europa Unruhe zu schaffen – in den USA hat Trump gleichzeitig als eine seiner ersten Amtsmaßnahmen eine verschärfte Verfolgung „antisemitischer“ Straftaten verfügt. Muß hier nicht weiter diskutiert werden, man sollte es aber wissen.

Und: insbesondere für Deutsche ist die Entwicklung, so begrüßenswert sie im einzelnen ist, alles andere als ein Ruhmesblatt. Wir haben bei allem, was in der westlichen Hemisphäre gerade passiert, kein Sterbenswörtchen mitzureden. Mehr Vasallen als jetzt waren wir nie seit 1945, ein Verdienst der grenzenlos dummen und verbrecherisch schädlichen Politik der letzten Bundesregierungen. Der Trost ist gering, daß die übrigen Europäer nicht besser dran sind. Im Augenblick können wir nicht viel mehr tun, als dem Altparteienregime beim Sterben zuzusehen und, wo immer möglich, nachzuhelfen. Danach sehen wir weiter.

Die große Illusion

Die Linken stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen seit einiger Zeit eine Niederlage nach der anderen einstecken, wobei es sich durchaus um Rückschläge von strategischem Gewicht handelt: etwa wenn META-Chef Mark Zuckerberg ankündigt, es Elon Musk gleichzutun und auf seinen social-media-Plattformen Facebook und Instagram künftig nicht mehr zensieren zu wollen (was das vollmundige Eingeständnis ist, daß es diese Zensur bisher gab). Oder wenn immer mehr Unternehmen und Institutionen, bislang vor allem in den USA, demonstrativ ihre „Diversity“-Programme einstellen. Jüngst schloß sich mit der Universität im kanadischen Alberta auch die erste Hochschule im Nachbarland an – dort hatte erst dieser Tage der langjährige linke Regierungschef Justin Trudeau seinen Rücktritt angekündigt. Auch die bevorstehende Kickl-Regierung in Österreich gehört hierher.

Die Bastionen der Linken und Woken fallen gerade wie Dominosteine. Dabei haben Trump, Musk und Co. noch gar nicht richtig angefangen. Die Erwartung ist berechtigt, daß die Entsorgung der Linken auch in unseren Breiten rasant an Fahrt aufnehmen wird, wenn Trump erst einmal im Amt ist. Musks unverhohlene Parteinahme für die AfD in Deutschland und gegen die linke Labour-Regierung in Großbritannien sind Indizien dafür, daß man sich in Berlin warm anziehen kann.

Das alles sind gute Nachrichten. Es ist unübersehbar, daß die AfD den Segen der künftigen US-Regierung hat. Die Modellierung einer transatlantisch ausgerichteten, US- und Israel-affinen Euro-Rechten ist seit langem ein amerikanisches Projekt. Eine Reihe konservativer Denkfabriken dies- und jenseits des Atlantiks haben sie seit Jahren auf ihrer Agenda. Zu denken ist etwa an das ungarische regierungsnahe Mathias-Corvinus-Collegium, an das konservative amerikanische CPAC-Forum oder die von geldigen US-Stiftungen finanzierten NatCon-Konferenzen der letzten Jahre; eine der ersten fand 2020 in Rom statt, Gastgeberin war – wenig überraschend – die heutige italienische Regierungschefin Giorgia Meloni.

Auch Weidel hat sich kürzlich mit ihrem frenetischen Bekenntnis zum Schutz Israels ihre Eintrittskarte verdient. Eine AfD-Regierung ist plötzlich kein Hirngespinst mehr. Die Medien, allen voran die „Bild“-Zeitung, haben längst begonnen, den Kurs- und Stimmungswechsel zu orchestrieren.

Das alles ist aber nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist, daß nur die Kulissen ausgetauscht werden. Das Wort von der „Melonisierung“ macht die Runde – gemeint ist die Implementierung einer US-kompatiblen Euro- und Pseudorechten, die jetzt auch in Deutschland ansteht. In einer Reihe anderer europäischer Länder ist sie bereits vollzogen oder steht bevor, so in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich. Nun werden die verbliebenen linken Hochburgen aufgerollt, neben Deutschland vor allem Großbritannien.

Viele AfD-Gläubige, die angesichts dieser Aussichten feuchte Träume bekommen, sind allerdings auf dem Holzweg: diese Entwicklung ist nicht ihr Verdienst, sondern eine strategische Entscheidung, die in den USA getroffen wurde. Deutsche haben rein gar nichts dazu beigetragen. Diese Feststellung ist deshalb wichtig, weil sich am Helotenstatus Deutschlands mit dem Anbruch der Trump-Ära nichts ändern wird. Das ist dem Großteil des AfD-Lagers, das am liebsten die alte 80er-Jahre-BRD unter Helmut Kohl zurückhaben möchte, allerdings ohnehin wumpe. Es hat die fehlende deutsche Souveränität schlechterdings nicht auf dem Radarschirm. Es macht deshalb letztlich nicht viel Unterschied, ob statt Scholz, Merkel oder Kohl künftig Alice Weidel zum Antrittsbesuch nach Washington reist und sich dort ihre Instruktionen vom Hegemon abholt. Es mag sein, daß dort nach dem 20. Januar tatsächlich eine andere Agenda verfolgt wird, und vielleicht macht Trump das eine oder andere wirklich besser. Das wäre schön. Aber es ist natürlich immer noch keine deutsche Agenda.

Es ist nie gut, wenn man sich von anderen „befreien“ läßt. Dadurch stellt sich nicht automatisch Freiheit ein, und die wichtigen Koordinaten bleiben unverändert. Letztenendes tauschen die Drahtzieher lediglich erfolgreich ihre Handlanger aus. Als Vorbild taugen eigentlich nur die Taliban: sie setzten die Amerikaner im August 2021 hochkant vor die Tür und sind seither wieder Herren im eigenen Haus. Nur so geht es. Fraglich, ob die Deutschen das verstehen. Ihr letzter Volksaufstand, der diesen Namen verdient, war am 17. Juni 1953.

Karl Richter

Doppelwumms: die Impflicht war nicht nötig..

Wieviele Menschen wurden unter Druck gesetzt, wenn sie sich nicht impfen, sorry gentherapien, lassen? Job weg, Geld weg, Existenz weg.

Ich habe mich dagegen entschieden, wurde ausgelacht, beschimpft, ausgeschlossen, diskriminiert und verspottet. Aber ich war auf der richtigen Seite. Gut so, keine Impfschäden, keine Nebenwirkungen, intaktes Immunsystem.

Dagegen konnte ich in den letzten Jahren der Plandemie erfahren, was die „Impfung “ mit den Menschen gemacht hat. Schwere Thrombosen, Schlaganfälle, Herzerkrankungen, Hautausschlag, Gürtelrosen, Amputationen, Turbokrebs bis hin zum Tod. 50 % meiner Patienten sind trotz Impfung plus Booster an schwerwiegenden Krankheiten verstorben.

Es braucht keine Aufarbeitung, es braucht Handschellen, aber zackig.

Wieso ist so ein Lügner noch im Amt ? Weil wir es zulassen!

Eine Impfpflicht war nicht nötig und tausende haben mitgemacht, aus Angst und Panik, weil sie dem Lügenmedien vertrauten.

Jetzt haben wir Klima und Krieg und wieder machen alle mit….Der Idiotentest hat vollends funktioniert.

Schwester Anja

Die „Zeitenwende“ frisst ihre Verkünder!

Christian Lindner war gerade mal drei Jahre alt, als 1982 einer seiner Vorgänger an der FDP-Spitze der SPD mit Bundeskanzler Helmut Schmidt nach 13 Koalitionsjahren das Scheidungspapier präsentierte. Kurze Zeit später war CDU-Chef Helmut Kohl Kanzler und die FDP sicherte sich an seiner Seite weitere 16 Jahre an der Regierung. Was damals in einer noch recht intakten Bundesrepublik als politisches Drama bezeichnet werden konnte, soll sich 2024, geht es nach dem inzwischen 45-jährigen Lindner, im größeren, aber demokratisch erschöpften, ökonomisch angeschlagenen und demografisch vergreisenden Deutschland als Farce wiederholen.

Der Spitzenmann einer von der Fünf-Prozent-Hürde bedrohten Partei sucht die Flucht aus der Ampel und ihrer Politik, die er als Finanzminister drei Jahre lang entscheidend mitbestimmt hat. Deshalb präsentiert Lindner nun auch ein Scheidungspapier in der Hoffnung, dass SPD und Grüne die Ampel erlöschen lassen. Ob sein Manöver gelingt, wird sich diese Woche weisen. Hat Lindner Erfolg, dann wird es demnächst vorgezogene Neuwahlen geben, Diese werden jedoch aller Voraussicht ein Ergebnis nicht haben: Eine Regierungsmehrheit von CDU/CSU und (wenn sie überleben sollte) der FDP.

Da die „Brandmauer“ von CDU/CSU gegenüber der AfD steht, wird es nach der Wahl wohl wieder zur arg geschrumpften ‚Großen Koalition‘ von Union und SPD kommen. Das einzig Positive daran wird das Ende der Grünen in der Regierung sein. Ansonsten aber wird sich der jetzige allgemeine Unmut an der Ampel schnell gegen die neue Koalition richten. Denn sie wird sich in den Fesseln der „Zeitenwende“ bewegen, die nun ihre ersten Verkünder frisst.

Das Zentralorgan des deutschen Macht- und Kapitalkomplexes, also die FAZ, lässt in dem heutigen Leitartikel „Aufbruch in Freiheit“ keinen Zweifel, was die Prioritäten einer künftigen, von CDU/CSU geführten Regierung zu sein haben: „Unterstützung der Ukraine, mit allem was sie braucht, um auch Deutschland gegen die existenzielle Bedrohung aus Russland zu verteidigen; der Stärkung der Wehrfähigkeit unseres Landes samt ziviler Resilienz und Sicherheit in Versorgungsfragen“ usw.

Kriegspolitik und Militarisierung stehen also an erster Stelle. Mit dem Transatlantiker und BlackRock-Mittelständler Merz lässt sich das machen. Aber auch mit den Deutschen?

Wolfgang Hübner

Der nächste Sargnagel für Deutschland…wie geht es weiter?

Scholz verspricht der Ukraine Milliardenhilfe, Waffen in Kriegsgebiete und hofiert eine Staatsräson, die noch mehr Menschenleben kostet. Krieg, Elend, Not, Sterben und Armut sind vorprogrammiert, im besten Deutschland aller Zeiten.

Lauterbach lässt weiterhin Kliniken sterben. Die Pflegekasse wurde um Milliarden zweckentfremdet erleichtert und ist nun pleite. Höhere Beitragssätze sollen das Loch stopfen. Wenn ihr euch nichts mehr leisten könnt, dann backt doch Kuchen oder fastet.

Doch da geht noch was…
Das Bundeskabinet beschließt die Kürzungen von Rente, Elterngeld und Pflege. ( Quelle: mdr) kein Geld, keine Pflege, keine Kinder, Altersarmut und Kinderarmut. Familien und Kinder leiden, die Alten spielen keine Rolle mehr.

Doch wen interessiert das überhaupt, bei wem klingelt nun der Wecker?
Hauptsache konsumsüchtig, kriegstüchtig, zugegendert, bunt und tolerant, im Rausch des Regenbogens wiegt sich der Mob als demokratisch. Der Rest schläft sich in den Winterschlaf, nach dem er die Frühjahrsmüdigkeit, das Sommerloch und die Herbstdepression halbwegs überstanden hat. Geklingelt hat hier gar nichts. Man ist gegen alles, aber leider für nichts.

Niemand macht sich Gedanken, wie es weitergehen soll, in welch einer Zukunft wir und unsere Kinder leben wollen. Es wird geschimpft und geschrien, aber niemand kommt wirklich ins Handeln. Bei dem Gedanken an die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder wird mir körperlich übel. Es ist beschämend!

Familien und Kinder sind unsere Zukunft, die alten Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft. Pflege und Versorgung muss gewährleistet sein. Frieden und direkte Demokratie sind unabdingbar. Die Würde des Menschen ist unantastbar, das sollte jeden Menschen klar sein.

Meine höchste Verachtung an diese menschenverachtende und korrupte Regierung, die ich niemals gewählt habe.

Setzen wir uns für Frieden, eine menschenwürdige Zukunft für Familien, Kinder und alte Menschen ein und kommen wir endlich ins Handeln!
Angst beginnt im Kopf, Mut aber auch…retten können wir uns nur selbst!

Lasst euch nicht spalten, haltet zusammen, redet miteinander, helft euch untereinander, nur so können wir gemeinsam aufstehen und eine menschenwürdige Zukunft gestalten.

In diesem Sinne…eure Schwester Anja

Gedanken aus dem Urlaub

Laut gedacht… Was ist nur mit den Deutschen los?

Spontanurlaub im Lieblingshotel, mein Töchterchen und ich. Ein Hotel am Meer, klein, fein, zauberhaft. Freundlichkeit, Sauberkeit und leckeres Essen ist garantiert. Wir waren immer begeistert und zufrieden.

Doch es sind Herbstferien und im Hotel tummeln sich überwiegend Senioren. Erst dachte ich, ich bin auf Arbeit und habe mein Blutdruckmessgerät, Pulsuhr und Kittel vergessen. Sollte ich morgens an den Türen klopfen und nach Befinden und Stuhlgang fragen? Nein, schließlich habe ich Urlaub.

Die Senioren tragen lustige T – Shirts mit Namen wie “ mein Täubchen“ oder “ Schatzi“, rennen ab 7 Uhr zu Pool und Strand, um ihre Handtücher über die Liegen in der ersten Reihe zu werfen. Wehe, du machst einen Morgenspaziergang Richtung Strand, dann wird man hektisch mit angstvollem Blick überholt oder gar umgerannt. Die Bild-Zeitung ist immer mit an Start, man will ja nichts verpassen. Im Fahrstuhl werde ich abgemahnt, weil ich, dank Klimaanlage, etwas erkältet bin und leicht huste, ich solle mal einen Corona – Test machen, man sei zwar geimpft, möchte sich aber um Gottes Willen nicht anstecken, die Angst ist groß, es stand ja auch in der Zeitung. Ich muss leise lachen.

Seit gestern sind auch ein paar Familien mit kleineren Kindern da, leider reichlich unerzogen. Sie brüllen, schmeißen mit Spaghetti um sich und die Eltern brüllen zurück. Paare streiten sich. Von Kleiderordnung kann man nicht mehr sprechen, selbst fürs Restaurant zieht man sich an, wie auf dem Flohmarkt.

Zum türkischen Abend gibt es Köstlichkeiten aus der Türkei. Wir freuen uns und schlemmen. Jedoch der Bild – Lesende – Mitläufer knallt sich Kartoffelbrei mit Pommes auf den Teller und schimpft. Die Kellner sind genervt und sie tun mir leid. Es ist wirklich zum fremdschämen.

Was ist mit Anstand, Respekt untereinander und Moral geworden? Auf der Terrasse der hoteleigenen Bar, starren alle in ihr Handy, geredet wird nicht mehr. Man schaut in leere Gesichter. Es ist gruselig.

Gott sei Dank habe ich ein lustiges Kind, wir machen unser Ding, erfreuen uns an der hervorragenden Gastfreundschaft, ziehen uns chic an und leben. Das Personal dankt es uns.

Trotzdem Frage ich mich ernsthaft, was aus den Menschen geworden ist? Da ist keine Menschlichkeit mehr und sowas kann und will ich nicht retten.

Liebe Grüße vom Meer …🏖️🌴🌞🩷