Der Wertewesten will den totalen Krieg!

Während etliche Staaten ihre Unterstützung für die Ukraine reduzieren oder einstellen möchten, arbeitet der Wertewesten weiter am totalen Krieg.

Immer einen Schritt voraus, wenn es um neue Waffenlieferungen geht, ist Großbritannien. Bereits seit einigen Monaten werden ukrainische Soldaten von Großbritannien ausgebildet. Jetzt will der neue Verteidigungsminister Grant Shapps noch weitergehen und britische Soldaten in die Ukraine verlegen. Somit wird weiter kräftig an der Eskalationsschraube gedreht. Die Engländer möchten zudem neue Waffensysteme in der Ukraine testen.

Sollte Großbritannien tatsächlich Soldaten entsenden, wäre auch die NATO immer mehr involviert. Dieser Schritt ist ein Schritt in die falsche Richtung, der aber aufzeigt, dass der Wertewesten an keiner diplomatischen Lösung interessiert ist.

Nord Stream Sprengung: Wenigstens einer war ehrlich…

Die Sprengung von Nord Stream und die erbärmliche Reaktion der deutschen Politiker und Journalisten.

Vor einem Jahr wurden die Gasleitungen Nord Stream gesprengt. Das war eine Kriegserklärung an Deutschland. Die Mehrheit der Politiker und Journalisten ducken sich weg und weigern sich, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Es ist ja auch mehr als peinlich: Wenn es die Ukrainer waren, wie deutsche Rechercheteams herausgebunden haben wollen, und wenn die ukrainische Armeeführung es wusste – nur der „Saubermann“ Selenski war nicht informiert –, dann müssten wir sofort jegliche militärischen und finanziellen Hilfen an die Ukraine einstellen. Nur zur Aufnahme der Kriegsflüchtlinge müssten wir weiter bereit sein. Wenn es die Amerikaner waren, wie der Star-Reporter Seymour Hersh auch jetzt wieder geschrieben hat, dann können wir nicht in einer NATO bleiben, die von einem Staat geführt wird, der diesen Terrorakt durchgeführt und damit Deutschland den Krieg erklärt hat.

Den jämmerlichen Zustand der deutschen Politik und des deutschen Journalismus offenbart die Tatsache, dass viele Berichte auf den Kronzeugen Joe Biden verzichten, der am 7. Februar 2022 ankündigte, im Fall eines russischen Einmarschs in die Ukraine „wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben“. Und auf Nachfrage, wie er das bei dem unter Kontrolle Deutschlands stehenden Projekt genau machen wolle, dann sagte: „Ich verspreche Ihnen: Das werden wir schaffen.“ Während der CDU-„Experte“ Kiesewetter direkt nach der Sprengung wusste, dass die Russen ihre eigene Leitung zerstört hatten, entblödeten sich einige Journalisten nicht, trotz der unmissverständlichen Aussage des US-Präsidenten zu schreiben, es gäbe keine Hinweise darauf, dass die USA für diesen Terrorakt verantwortlich seien.

Seymour Hershs Darstellung, die auf den unverzichtbaren Nachdenkseiten auch in deutscher Übersetzung nachzulesen ist (https://www.nachdenkseiten.de/?p=104405), ist für mich die überzeugendste, weil er das von den USA seit 100 Jahren verfolgte geostrategische Ziel zur Begründung dieses Terroraktes heranzieht: Ein Zusammengehen preiswerter russischer Rohstoffe und deutscher Technik wollen die USA verhindern, um ihre Vormachtstellung auf dem eurasischen Kontinent zu sichern.
Entgegen der täglichen Propaganda brauchen wir die USA nicht, um unsere Sicherheitsinteressen zu wahren. Die USA schützen uns nicht. Durch ihre unglaubliche Anmaßung – ein Land, das 4 Prozent der Weltbevölkerung umfasst, will die Welt beherrschen – drohen sie uns, durch ihre Absicht, die Ukraine zu einem militärischen Vorposten Washingtons auszubauen, in einen auf Europa begrenzten Nuklearkrieg zu verwickeln. Ein Zusammengehen Deutschlands mit Frankreich genügt. Man vergleiche nur die Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft und Militärhaushalte Deutschlands, Frankreichs und Russlands.

Wenigstens einer wusste vor einem Jahr sofort Bescheid und war ehrlich: Der ehemalige polnische Außenminister und Ehemann von Anne Applebaum, einer bekannten Vertreterin der kriegslüsternen US-Neocons. Radoslaw „Radek“ Sikorsky twitterte am 27. September 2022 „Danke, USA“. Auch die unverhohlene Freude über den gelungenen Terrorakt von US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland („Senator Cruz, genau wie Sie bin ich, und ich denke, auch die Regierung, sehr erfreut zu wissen, dass Nord Stream 2 jetzt, wie Sie gerne sagen, ein Stück Metall auf dem Meeresgrund ist“) und von US-Außenminister Antony Blinken („enorme Chance“) spricht Bände.

Oskar Lafontaine

Ein Arzt aus dem Donbass appelliert an die deutsche Regierung, die Waffenlieferungen einzustellen.

Friedensaktivisten im Donbass

Die Friedensaktivisten Elena Kolbasnikova und Max Schlund haben in Donbass ein Krankenhaus besucht und zusammen mit Arzt an die deutsche Regierung appelliert.

Wir bedanken uns für die Übersetzung bei:

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Am 07.10.2023 werden Elena und Max bei einer großen Friedensdemonstration in Ramstein zugegen sein und von ihren Eindrücken aus dem Donbass berichten.

Wir werden Live von den Protesten gegen die US-Airbase berichten.

NIE WIEDER KRIEG ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND RUSSLAND ️

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Stoppt die politische Indoktrination unserer Kinder!

Es ist an der Zeit, dass wir der politischen Indoktrination an unseren Bildungseinrichtungen ein Ende setzen!

Missbrauch und Indoktrination von Schutzbefohlenen in Leipzig …

Es ist unlängst bekannt, dass systematisch Kinder an den staatlichen Schulen verführt und manipuliert werden. Der Fall aus Leipzig ist in seiner Dreistigkeit dabei besonders erschreckend. Es wird höchste Zeit, dass dieser politischen Zwangserziehung an unseren Bildungseinrichtungen der Riegel vorgeschoben wird.
Es ist unfassbar, dass die Teilnahme an einer Kundgebung und einer politischen Demonstration mit ideologischem Hintergrund Bestandteile einer Schulveranstaltung sind, an der alle Schüler verpflichtend teilnehmen müssen. An diesem Vormittag fand kein Unterricht statt, was einen klaren Verstoß gegen die eigentliche Verpflichtung dieser Schule darstellt.
Leider müssen wir auch hier wieder feststellen, dass unser Bildungssystem zunehmend mit ihren Kernaufgaben, Bildung und Wissen zu vermitteln gnadenlos gescheitert ist. Es gleicht einem Experimentierfeld linker Ideologien und praxisferner Theoretiker, sodass die eigentliche Aufgabe von Lehrern, die Erteilung eines niveauvollen Unterrichtes nicht mehr gegeben ist.
Auch hier ist zum Wohle unserer Kinder dringend Abhilfe zu schaffen!

Melanie Theuring

Das Problem mit den kriegsverweigernden Ukrainern

Die EU-Statistikbehörde hat ermittelt, dass in den 27 EU-Staaten sowie in Norwegen, Schweiz und Liechtenstein mehr als 650.000 ukrainische Männer im Alter zwischen 18 und 64 Jahren als Flüchtlinge registriert sind. Die Zahl der Männer dieser Altersgruppen in Deutschland ist unbekannt, liegt zwar deutlich unter der Zahl der Frauen, doch sicher im hohen fünfstelligen Bereich. Mit der Anzahl der ukrainischen Männer ist ein brisantes Problem verbunden: Denn alle wehrpflichtigen Männer zwischen 18 und 60 Jahre haben sich einem staatlichen Verbot der Ausreise– mit welchen Mitteln auch immer – entzogen.

Das war bislang offenbar kein drängendes Problem für die Regierung in Kiew. Doch die hohen Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Osten des Landes beim Krieg gegen Russland machen es notwendig, neue Soldaten zu finden. Deshalb wird nun erwogen, die Auslieferung von illegal ausgereisten Wehrpflichtigen auch aus EU-Ländern zu verlangen.

Wenn das geschieht oder vielleicht schon geschehen ist, dann entsteht eine absurde Situation: Massive finanzielle und militärische Unterstützung des nicht verhandlungsbereiten Regimes in Kiew einerseits, faktische Unterstützung der ukrainischen Verteidigungsschwächung durch massenhaftes Asyl für kriegsunwillige wehrpflichtige Männer andererseits. In Deutschland, dass in besonders hohem Maße Kiew hilft, genießen Personen, die nicht an Kriegen teilnehmen wollen, in der Regel Asylrecht.

Würde sich Deutschland also weigern, ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter an die Ukraine auszuliefern, dann fehlen dort Soldaten, die die westlichen Interessen gegen die Russen vertreten und die westlichen Waffenlieferungen bedienen könnten. Es wäre höchst interessant, was Kriegstreiber wie die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann oder Anton Hofreiter (Grüne) dazu sagen. Und auch Außenministerin Baerbock (Grüne), die es gar nicht erwarten kann, bis NATO-Raketen auch in Moskau einschlagen, müsste bei einem offiziellen Auslieferungsersuchen der Ukraine Farbe bekennen.

Unabhängig davon beweist die hohe Zahl von nach der EU geflüchteten ukrainischen Wehrpflichtigen, wie gering die Bereitschaft gerade finanziell besser gestellter Ukrainer ist, für den eigenen Staat zu kämpfen und notfalls auch zu sterben. Die geschätzt über 400.000 ukrainischen Soldaten, die schon gestorben oder verletzt sein sollen, sind selbstverständlich eine abschreckende Zahl. Doch sollen nur die ärmeren Ukrainer, die sich eine Bestechungssumme für die illegale Ausreise nicht leisten können, kämpfen und sterben?

Wolfgang Hübner

Raus aus der NATO Protest in Berlin

Am Sonnabend fand in Berlin unweit der amerikanischen Botschaft eine Kundgebung der Partei Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Raus aus der NATO.

Zu den Rednern gehörten unter anderem die Friedensaktivisten Elena Kolbasnikova, der Leverkusener Kommunalpolitiker Markus Beisicht, Bernhard Falk (mit dem wir erst kürzlich ein ausführliches Interview führten) und der ehemalige Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg.

Nach der Auftaktkundgebung zogen die Teilnehmer zum Regierungsviertel, wo noch eine Zwischenkundgebung abgehalten wurde. Die Redebeiträge richteten sich gegen die Kriegspolitik der Regierungsparteien und der NATO, zudem forderten die Redner eine Ausgleichspolitik mit Russland und diplomatische Lösungen anstatt ständig neuer Waffenlieferungen.

Grüner Missbrauch weißer Kinder

Dass die Grünen sich für die einzig richtige Zukunft des Siedlungsgebiets Deutschland und eigentlich auch für die ganze Welt halten, wissen wir ja schon länger. Und dass diese unselige Partei vor nichts zurückschreckt, um das im Namen der Intoleranz allen Gegnern deutlich zu machen, ist auch klar. Deshalb kann es auch niemand wundern, wenn die Grünen ihren beginnenden Abstieg mit allen Mitteln verhindern zu suchen. Dabei wird von nun an offenbar sogar von politischem Kindesmissbrauch nicht zurückgeschreckt.

Denn wie anders sollen die Plakate der Grünen im bayrischen Wahlkampf charakterisiert werden, auf denen hübsche weiße Kinder die Wähler anflehen: „Papa, bitte wähl für mich!“ oder „Oma, bitte wähl für mich!“. So belustigend es ist, Grüne in ihrer politischen Not bei der Wiederentdeckung der angeblich doch so repressiv-faschistoiden weißen Normalfamilie zu beobachten: Es ist eine schamlose, skrupellose Instrumentalisierung von Kindergesichtern für die eigenen politischen Zwecke.

Und es ist natürlich anmaßend, diese Kinder an Mama, Papa, Oma oder Opa appellieren zu lassen, weil nur deren Stimmen für die Grünen dem Nachwuchs eine gute Zukunft zu garantieren versprechen. Das verbreiten ausgerechnet jene, die alles verraten haben, was sie einst versprachen, um an die Macht und fette Diäten zu gelangen. Also jene, die sich bei Corona unbedenklich als schlimme Feinde der Kinderseelen profiliert haben und nun ganz vorne bei verantwortungsloser Kriegstreiberei dabei sind, die in der möglichen Konsequenz allen Kindern in Deutschland überhaupt keine Zukunft mehr lassen könnte.

Wer eine solche Partei wählt, macht sich gemein mit ihrer Verderbnis und Menschenverachtung. Und Eltern, die – ob für Geld oder aus politischer Überzeugung – die Gesichter ihrer Kinder dafür zur Verfügung stellen, handeln verachtenswert.

Von Wolfgang Hübner

BRICS+ und der Abstieg des Westens

Vor wenigen Tagen endete in Johannesburg der BRICS-Gipfel. Es ist bezeichnend für die Froschperspektive des westlichen Mainstreams, daß er davon nur wenig Notiz nimmt. Denn nur wenige Ereignisse werden die Landkarte des 21. Jahrhunderts mehr prägen als der Gipfel in Südafrika. Die Welt muß sich jetzt auf veränderte Gegebenheiten einstellen. Auch die EU wird davon unmittelbar betroffen sein, weil sich der Abstieg Europas in die zweite oder dritte Liga nun beschleunigen wird.

Der Paukenschlag kam zum Abschluß, am Donnerstag, als der südafrikanische Präsident Ramaphosa den Beitritt weiterer sechs Länder bekanntgab. Zum 1. Januar 2024 sollen Saudi-Arabien, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Argentinien, Ägypten und Äthiopien aufgenommen werden. Südafrika hat derzeit den Vorsitz der BRICS-Gruppe inne, der bisher außerdem Brasilien, Rußland, Indien und China angehören.

Der Erweiterungsbeschluß ist vor allem ein Erfolg Chinas: Peking hat die Aufnahme neuer Mitglieder mit Nachdruck betrieben. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Während aus dem „globalen Süden“ überwiegend Zustimmung kommt, versuchen westliche Medien und Politiker, den Erweiterungsbeschluß herunterzuspielen – wie etwa der US-Sicherheitsberater Jake Sullivan, der meinte, die BRICS seien kein geopolitischer Rivale der Amerikaner, weil ihre Interessen zu unterschiedlich seien. Doch das ist eher das berühmte Pfeifen im Walde.

Tatsächlich ist es erklärtes Ziel des künftigen BRICS+-Blocks, sich als Gegenmacht zur geopolitischen und wirtschaftlichen Dominanz des Westens zu formieren und den Ländern des globalen Südens und Ostens Entwicklungsperspektiven jenseits der einschlägigen westlichen Formate zu bieten, die zurecht als ungerecht empfunden werden. Die Voraussetzungen dafür sind gut, weil sich der BRICS-Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung in den letzten 25 Jahren kontinuierlich vergrößert hat, während der des Westens geschrumpft ist. Schon seit 2020 übertreffen die bisher fünf BRICS-Staaten die G7 in Bezug auf ihr gemeinsames Bruttoinlandsprodukt (BIP). Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird der BRICS-Block im laufenden Jahr 32,1 Prozent des globalen BIP erwirtschaften, die G7-Länder nur noch 29,9 Prozent. Im Jahr 1995 waren es erst 16,9 Prozent, gegenüber 44,9 der G7-Gruppe. Außerdem stellen die BRICS-Länder nach eigenen Angaben 42 Prozent der Weltbevölkerung und 30 Prozent der globalen Landfläche. Das sind Kennzahlen, die sich sehen lassen können.

Noch wichtiger ist, daß alle neuen Mitglieder Ölförderländer sind. Alle wichtigen Energieproduzenten der Welt befinden sich künftig unter dem Dach der BRICS+-Gruppe, die ab 2024 über stattliche 80 Prozent der weltweiten Ölproduktion verfügen wird. Ein geopolitisches Erdbeben bedeutet dabei insbesondere der Wechsel Saudi-Arabiens aus der amerikanischen Vormundschaft ins BRICS-Lager. Für die OPEC, das bisherige Ölkartell, ist dies gleichbedeutend mit dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Preise an den Energiemärkten werden künftig nicht mehr von ihr, sondern vom BRICS-Block bestimmt. Weil die OPEC in den letzten Jahrzehnten eine zentrale Stütze der amerikanischen Welthegemonie war, wird auch diese durch die BRICS-Erweiterung unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen.

Auch hier ist die Handschrift Chinas zu erkennen. Erst vor wenigen Monaten hatte Peking, beachtlich genug, die Erzfeinde Iran und Saudi-Arabien an einen Tisch gebracht. Künftig bilden sie gemeinsam mit Rußland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) die energiepolitische Achse der Welt von morgen.

Ihr wachsendes Gewicht will die BRICS+-Gruppe nun unter anderem bei den Vereinten Nationen in die Waagschale werfen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte im Anschluß an den Gipfel, man strebe eine Reform der UN an, insbesondere des Sicherheitsrats. Es sei nicht gerecht, wenn reiche Länder wie Deutschland oder Japan dort einen Sitz erhielten, während der globale Süden ausgeschlossen bleibe. Deutschland sei wie Japan nichts als der verlängerte Arm der USA. Auch bei den G7 müßten alle nach der Pfeife Washingtons tanzen. Aus Lawrows Worten war unschwer herauszuhören, daß man diese Schieflage nicht mehr lange akzeptieren werde. Es ist absehbhar, daß es früher oder später zur Gründung einer „alternativen UN“ kommen wird, die die Ordnung von Jalta endgültig unter sich begraben wird.

Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nun deutlich multipolarer werden. Schon in der Vergangenheit setzten die BRICS-Länder häufig andere Prioritäten als der Westen. Keines der BRICS-Mitglieder hat den russischen Einmarsch in die Ukraine verurteilt oder sich den westlichen Sanktionen angeschlossen. Die Gräben dürften künftig noch tiefer werden, weil das in der BRICS+-Gruppe zusammenschlossene Drittel der Welt insbesondere nichts von den „westlichen Werten“ hält – also in erster Linie einer aufdringlichen LGBTI-, Schwulen- und Menschenrechtspropaganda. Der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan brachte die BRICS-Gemeinschaft ausdrücklich als Alternative zum „Wertewesten“ ins Gespräch. Er unterstrich, daß „die besonderen strategischen Beziehungen mit den BRICS-Staaten gemeinsame Prinzipien fördern, vor allem den festen Glauben an den Grundsatz der Achtung der Souveränität, der Unabhängigkeit und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten“. Dafür ist es hoch an der Zeit.

Eine zentrale Agenda der BRICS-Allianz ist die „Ent-Dollarisierung“ – die Umstellung der internationalen Handelsbeziehungen auf neue Zahlungsmodalitäten unter Umgehung des US-Dollars. Hier liegt eine geradezu tödliche Herausforderung für die dollar-basierte Weltordnung. Südafrikas Präsident Ramaphosa erklärte in Johannesburg, nach Auffassung der BRICS-Staats- und Regierungschefs sei es nunmehr an der Zeit, lokale Währungen und alternative Zahlungssysteme zu verwenden. Das kommt einer Kriegserklärung an den Dollar gleich. Schon US-Präsident Trump hatte vor dieser Entwicklung gewarnt und gemahnt: verlöre der US-Dollar seinen Status als Weltreservewährung, sei das „schlimmer als jeden Krieg zu verlieren“.

Doch dieser Prozeß wird sich kaum noch aufhalten lassen – vermutlich nicht einmal mehr um den Preis eines vom Westen entfesselten Großkrieges. BRICS+ wird die Dollar-Hegemonie der USA in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eintrocknen wie ein Krebsgeschwür, das man aushungern läßt. China bezahlt sein aus Saudi-Arabien eingeführtes Öl bereits in Renminbi, Indien seine Importe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Rupien. Der russische Export wird inzwischen überwiegend in Rubel abgewickelt, während der russisch-chinesische Handel immer neue Rekordmarken erklimmt – übrigens alles eine Folge der westlichen Sanktionen und des Ausschlusses Rußlands aus dem SWIFT-Zahlungssystem. Den Dollar braucht es bei alledem nicht mehr. Seine Tage als globale Leit- und Reservewährung sind gezählt.

Schon die nähere Zukunft wird nun äußerst spannend. Die Tektonik der internationalen Ordnung ist in Bewegung geraten. Dabei steht die BRICS-Gruppe mit dem Erweiterungsbeschluß von Johannesburg gerade erst am Anfang einer neuen, dynamischen Phase ihrer Entwicklung. Schon ist die Rede davon, daß noch zahlreiche weitere Neumitglieder aufgenommen werden sollen. Rund 40 (!) Staaten haben mehr oder weniger verbindlich ihr Interesse an einer BRICS-Mitgliedschaft bekundet, 23 davon konkret. Zu diesem Kreis zählen Algerien, Kuwait, Bangladesch, Venezuela und Thailand. Die Beitrittskriterien wurden noch nicht öffentlich verkündet.

Aber der BRICS-Zug nimmt nun Fahrt auf. Der Westen kann von Glück reden, wenn er nicht vollends unter die Räder gerät. Sein Sturz in die Bedeutungslosigkeit ist hochverdient.

Karl Richter

Der Triumph der BRICS Staaten

Die Welt steht vor einer epochalen Wende hin zu einer multipolaren Ordnung der Mächte. Die Zeit der einzigen Supermacht USA geht ihrem Ende entgegen, nur ein apokalyptisches Kriegsgeschehen kann das verzögern oder gar verhindern. Die Konferenz der fünf BRICS-Staaten, also von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in Johannesburg hat aller Welt demonstriert, dass sich ein fundamentaler Wandel in der Weltpolitik anbahnt.

Mit der Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern in die BRICS-Gruppe ab Januar 2024 umfasst diese nunmehr knapp 50 Prozent der gesamten derzeitigen Weltbevölkerung. Auch wirtschaftlich stellt diese ungeheuer rohstoffreiche Staatengruppe eine Macht dar, die der Westen, also Amerika samt seinen Vasallen, nicht mehr ignorieren und erst recht nicht mehr nach Belieben dirigieren kann. Alle Versuche, die BRICS-Länder zu spalten und gegeneinander in Stellung zu bringen, sind in Johannesburg vorerst gescheitert. Auch das ist ein wichtiger Erfolg der Konferenz.

Dass deutsche Medien den Flugzeugabsturz in Russland und den Tod eines Militärunternehmers wichtiger finden als das folgenreiche Treffen in Südafrika, sagt alles über die Kurzsichtigkeit, Unterwürfigkeit und Verzwergung eines alternden, im Abstieg befindlichen Landes aus, das sich mit beispiellos infantiler Außenpolitik einmal mehr auf die falsche Seite der Geschichte geschlagen hat.

Aber es muss den transatlantisch korrumpierten Hetzern und Profiteuren ja auch größte Schmerzen bereiten, wie wenig das Russland Putins oder gar das China von Xi international isoliert ist. Die nächste BRICS-Konferenz wird 2024 übrigens im russischen Kasan unter Vorsitz von Putin stattfinden. Um noch mehr Salz in die westlichen Wunden zu streuen, ist nun auch der Iran in die BRICS-Staaten aufgenommen worden, neben Ägypten, Argentinien, Äthiopien, Saudi-Arabien und den Arabischen Emiraten. Und eine ganze Reihe anderer Staaten stehen bereits Schlange für den künftigen Beitritt.

Was alle BRICS-Staaten ebenso wie die beitrittswilligen Länder eint, ist das Bestreben, unabhängig von der faktischen Dollar-Herrschaft der USA zu werden. Es wird jedoch ein langer und komplizierter Weg bis zu diesem Ziel. Denn für Washington gilt es, unter allen Umständen und allen Mitteln das zu verhindern. Das Ende der Dollar-Dominanz wäre nämlich auch das Ende der Finanzierungsmöglichkeit des weltweit verbreiteten US-Militärapparats und könnte sogar den ökonomischen Zusammenbruch der völlig überschuldeten USA nach sich ziehen.

Washington hat mit Präsident Biden aus dieser Entwicklung den Schluss gezogen, mit Hilfe der europäischen Vasallenstaaten sowie Japan, Australien und Südkorea eine kriegsfähige Allianz zu bilden, die den möglichen Zusammenbruch der USA verhindern soll. Deutschland hätte nichts Dümmeres, Gefährlicheres und langfristig Nachteiligeres tun können, als sich dem anzuschließen. Denn die Zukunft der Welt wird keine amerikanische sein. Und die BRICS-Staaten sind ein, wenn nicht sogar das wichtigste Element dieser Zukunft.

Von Wolfgang Hübner

Sondereinsatzkommando stürmt Wohnung von Friedensaktivisten!

Am gestrigen Sonntag führten Max Schlund und Elena Kolbasnikova noch einen Autokorso für den Frieden in Köln durch. Ein Autokorso, der im Vorfeld für eine massive mediale Berichterstattung gesorgt hat, die vor Hass und Russophobie nur so strotzte. Durch die regionalen Pinocchiomedien und die Kölner Kommunalpolitik wurden jegliche Friedensbemühungen regelrecht kriminalisiert. Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker stimmte in diesen Hasskanon mit ein!

Am heutigen Montagmorgen stürmte ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Wohnung von Max und Elena. Bei der Razzia wurde Max erheblich verletzt.

Vorgeworfen wird den beiden Friedensaktivisten ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Ziel hinter diesem fadenscheinigen Manöver, ist eine Diskreditierung und Kriminalisierung der humanitären Hilfslieferungen in den Donbass. Diese humanitäre Hilfe unterstützen Max und Elena schon seit vielen Jahren. So konnten bereits mehrere LKWs mit Kleidung, Medikamenten, Rollatoren und weiteren humanitären Spenden in den Donbass geschickt werden.

Im Laufe des Tages wird auch noch eine Stellungnahme von Elena Kolbasnikova erfolgen. Auf jeden Fall lassen sich die beiden Friedensaktivisten durch diese erneute Willkürmaßnahme nicht einschüchtern. Für den 09.09 in Berlin und für den 07.10 in Ramstein sind bereits Demonstrationen angemeldet, die sich kritisch mit der Kriegspolitik der Regierungsparteien auseinandersetzen.