#Gastbeitrag

Tageskolumne von Ute Fugmann

Dienstag. Berlin. 
Da schüttelt es den Hund samt Bude und Fressnapf! 
Kein Wunder bei der derzeitigen Politik aus dem deutschen Kanzleramt. 
Jetzt hat’s sogar die Kanzlerdarstellerin selbst erwischt. Verständlich. 
Die deutsche Flagge konnte sie noch grusslos von der Bühne entfernen; die Bundeswehr-Kapelle beim Spiel der Nationalhymne nicht. Merkel (64, CDU) zitterte neben dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenki (41) als wäre sie beim Breakdance in der Beat-Street der 80er Jahre. 
Akuter Wassermangel sagt sie. Nestlé hilft. Obwohl? Wasser predigen und Wein saufen. Jean-Claude?
Wenig Wasser hat die Gorch Fock. Flüssig ist der Bund auch nicht. Es geht um 5,1 Millionen Euro.
Mit einem Eilantrag vor dem Landgericht Bremen versucht das Bundesverteidigungsministerium die Herausgabe des Segelschulschiffes aus der Werft zu erzwingen. „Von der Leyen, heil!“, oder so.
„Heil Flüchtling!“, rufen 50 deutsche Städte. 
Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte die Bereitschaft mehrerer Städte und Gemeinden das 53 teilige Schwarzgold der ’sea watch 3′ von vor der libyschen Küste zu übernehmen. Das ganze nennt sich ‚Sichere Häfen‘. Den weiteren Verlauf erfahren wir in den täglichen Polizeimeldungen. 
Die Meldungen vom heutigen Tag beinhalten unter anderem einen Messermann in Essen. 
Der 32 Jährige rief kurz nach 5.00 Uhr bei der Polizei mit der Information zu seinem geplanten Suizid an. Mit einem grossen Messer bedrohte er im Stadtteil Altendorf Fussgänger, sich und die Polizei. Die schoss. Ende. Ob er goldig war, weiss ich nicht. 
In der norwegischen Hauptstadt Oslo war das Szenario ähnlich, aber mobil. 
In einer Strassenbahn bedrohte dort ein Messermann den Fahrer bevor ihm die Polizei ins Bein schoss. Amateure. 
Vorletzte Nacht waren im Porsche-Zentrum Köln-Ehrenfeld auch keine Spezialisten am Werk. Im Autohaus an der Fröbelstrasse brannten nur vier Wagen vom Typ ‚Macan‘. Die Feuerwehr stellte Brandbeschleuniger fest. Morgen steht das Bekennerschreiben bestimmt bei ‚indymedia ganz unten‘. 
Dort stehen garantiert auch schon die Pläne zur Mobilisierung gegen das böse Neonazi-Festival ‚Schild und Schwert‘ in Ostritz an diesem Wochenende.
Die Leipziger Hämorrhoiden-Bande von ‚Leipzig nimmt Platz‘ will auch anreisen. Sie kritisieren die Behörden. Wie immer. Den Nazis würde eine Komfort-Zone ausserhalb ihrer Hör- und Sichtweite eingerichtet. Hmm. 
Nunja. „Alete, Alete! Andy, wer wischt da?“, ist auf Dauer langweilig. 
Schönen Tag!

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