#Tageskolumne von Ute Fugmann

Montag. Berlin. 
Die Polizei der Hauptstadt ist neidisch auf Brandenburg. 
Warum? Die müssen sich nicht mit Museumsstücken zu Wasser und in der Luft rum ärgern. Im Schnitt waren die insgesamt 16 Streifen-  und 4 kartierte ähm Zivilboote der Flotte lange 96 Tage nicht einsatzbereit. Der älteste Kahn ist 53 Jahre alt und lag 2018 ganze 365 Tage auf dem Trockenen. Ausserdem muss sich die Landes- und Bundespolizei einen Hubschrauber teilen. Im Rotorkopf ist zudem ein Haar-Riss. Laut Innenverwaltung überprüfen Techniker der BP ständig den Kopf. Vom Rotor! Beruhigend. 
Zumindest ist die Berliner Polizei vor einem Zusammenstoss ihrer Fluggeräte in der Luft sicher.
Die Bundeswehr heute nicht. 
Ist der Name schuld?
Nördlich des Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern stürzten nach einer Kollision  zwei ‚Eurofighter‘ des Luftwaffengeschwaders 73 ‚Steinhoff‘ der Bundeswehr aus Laage bei Rostock gegen 14.00 Uhr ab. Ein Pilot verstarb trotz betätigter Schleudersitze beider. Ehrliches Beileid.
Der andere wurde verletzt geborgen. Gute Besserung! Stille. Die bei dem Unfall entfachten Waldbrände bei der Ortschaft Jabel im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und der Gemeinde Nossentiner Hütte sind gelöscht, teilten die Behörden mit. 
Die Behörden melden im rheinischen Revier die erneute Besetzung eines Baggers im Hambacher Tagebau durch ‚Aktivisten‘. Sie hocken in 70 bis 80 Metern Höhe und haben in dieser luftigen Höhe ein Banner mit der Aufschrift ‚Bagger und Macker wegboxen‘ angebracht. Vielleicht macht das endlich mal einer! Also zweitere! Mir tun die Caterer der Polizei leid. 
Die Polizei Aachen rät den Landwirten mit Flurschäden durch die Demonstranten zur Anzeige. Nun ja. Deswegen bleiben sie trotzdem auf dem Schaden sitzen. Staatlich geförderte und tolerierte Wohlstandsverblödung kostet! Möhren und Getreide. 
Einen möglichen Verstoss gegen die Bekleidungsvorschriften muss die Bundespolizei in den eigenen Reihen eventuell ahnden. Ein Polizist trug bei der Absicherung des ‚Schild und Schwert‘-Konzertes in Ostritz ein Templerkreuz und ein Abzeichen mit dem altgriechischen Spruch ‚molon labe‘, was soviel wie ‚komm, hol sie dir‘ bedeutet. Allerdings stellte die Polizei klar, dass beide Patches nicht strafrelevant sind. 
Es dürfen noch Wetten abgeschlossen werden. 
Schönen Tag!

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