#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Montag.

Berlin. Durch offene Türen stürmten die Klima-Revoluzzer von Extinction Rebellion (XR) heute Morgen in die Zentrale der Bundespartei ‚Die Linke‘ im Karl-Liebknecht-Haus im Ortsteil Mitte. Sie brachten ein Banner mit der Aufschrift ‚CO2-neutral bis 2025 – alles Andere ist Schminke‘ an. Hmm. ‚…ausser die Linke‘ wöllte ich talentfrei weiterreimen. Das Schmierentheater endete in einer Einladung der Rebellen zur Pressekonferenz. Die Parteivorsitzende Katja Kipping plauschte mit den sechs mutigen XR’s. Ab dem 7. Oktober wollen die Wilden ähm Wildentschlossenen eine ganze Woche lang weltweit 60 Städte lahmlegen. Für Berlin sind 5000 Terr… ähm Aktivsten eingeplant, um richtig Rabatz zu machen. Ich vermute Deutschland ist dann zum grossen Teil weltweit.

Ob es bei dem Smalltalk mit Kipping auch um Greta Thunberg ging, weiss ich nicht, aber das Thema entwickelt mitunter eine gewisse Eigendynamik.
Der Komiker Dieter Nuhr musste einen shitstorm zum Thema hinnehmen. Nicht von seinem Publikum, als vielmehr von den gleichgeschalteten deutschen Medien. Witze gegen ‚friday for future‘ oder das Klima-Gretel sind Blasphemie! Des ‚Kaiser’s neue Kleider‘ gefallen immer mehr Journalisten.

In Italien platzte einem Fussballtrainier der Kragen zum leidigen Thema Schweden-Göre und daraufhin sein Vertrag. Tommaso Casalini war Trainer einer italienischen Jugendmannschaft und nicht besonders nett in seinen Ausführungen auf Facebook zur kindlichen Kaiserin der Klima-Rettung. Wer ist schon immer nur nett? Er entschuldigte sich öffentlich.

Claus Kleber vom ‚Heute Journal‘ tat dies noch nicht. Er hätte es nötig! Nicht bei Thunberg, sondern bei Sebastian Kurz, dem frisch wiedergewählten Kanzler Österreichs. Kleber versuchte in arroganter Verhör-Manier Kurz dazu zu bringen, im Angesicht der Tatsache, dass die Deutsche Regierung, die Benelux-Regierungen, die Frankreich-Regierung und überhaupt alle sehr darauf hoffen, dass die Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich aufhört, die Sondierungsgespräche mit der FPÖ auszuschliessen. „Nein, ich bin meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet, und nicht dem Ausland und nicht irgendwelchen Medienvertretern und anderen Tipp-Gebern…“, konterte Sebastian Kurz souverän. Ob es den tiefen Fall in die Türkis-Grüne Koalition verhindern kann, wird sich zeigen.

Die Grünen der Ösis feierten ihren phoenixhaften Aufstieg zur Nationalratswahl bis zur Bier-Ebbe.
Für den Rest gilt; abwarten und Hopfenblütentee trinken.

Schönen Tag!

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