#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick Donnerstag.

Berlin. Wie erst jetzt publik wurde, kam es bei der pro-kurdischen Demonstration am letzten Sonntag in Neukölln zu einem brutalen Übergriff auf einen Polizisten. Dieser hatte einen Demonstranten festgenommen. Das gefiel den Anderen aus dem Demo-Zug nicht. Sie schlugen den Beamten zu Boden und traten auf ihn ein. Unschön. Auch nicht schön ist der dabei entstandene Verlust seines Lederholsters mit darin enthaltenen SFP9-Magazin mit 15 Patronen. Der fast Festgenommene und der Munitionsräuber entkamen unerkannt. Beide sind zirka 47 bis 53 Jahre alt, ungefähr 1,75m gross und haben schwarze Haare. Unglaublich. Was ist mit der dazugehörigen Waffe? Zugabe? Auf dem Revier? Noch Granulat im 3D-Drucker? Fragen über Fragen.

In London gab’s auch Beule! Zurecht, wie ich finde. Die Klima-Terroristen von ‚Extinction Rebellion‘ versuchten Donnerstagmorgen eine U-Bahnlinie zu blockieren. Brave Pendler der arbeitstätigen Bevölkerung holten die ‚Aktivsten‘ vom Dach des Zuges. Zumindest söllte die Aktion ein Lernprozess bewirkt haben. Auf beiden Seiten! Man darf nicht alles und man muss nicht alles dulden!

Beide Zöpfe des Klima-Maskottchen Greta Thunberg darf man aus dem Kofferraum seines Autos hängen lassen. Diese Botschaft unterliegt der Satire-Freiheit. Vorausgesetzt Gretel hängt nicht dran. Die synthetische Haarpracht söllte aber möglichst fair trade von Kinderhänden in China geflochten sein. Echthaar kriegt Spliss bei unserem rauen Klima. Im Ernst.
Staatsanwalt Jörg Rzehak, welcher den ‚Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten‘ bearbeitete, hat die Ermittlungen eingestellt. Es ging um einen schwarzen SUV mit diesen Zöpfen und die Aufkleber ‚Problem gelöst‘ und ‚Fxck you Greta‘. Bisschen Spass muss auch sein!

Spass hatten die Traktorfahrer in Den Haag bestimmt auch. Hunderte Landwirte blockierten die niederländische Stadt gegen vorgeschlagene Klimaschutzmassnahmen. Die Bauern fuhren mit ihren Landmaschinen in und um die Innenstadt, was zum Stillstand, Verkehrsstaus und zu Unterbrechungen des Strassenbahnverkehrs führte. Haue gab es da aber wohl nicht.

Das Tempo der Trecker gefällt den Grünen. Ihr Antrag im Bundestag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen von 130 km/h scheiterte mit 498 Gegenstimmen, 126 Fürsprechern und 7 Nichtssagern.

Dem Bremer Verfassungsschutz muss man nichts sagen. Man kann auch schreiben. „Bürgerinnen und Bürger sollten ihr Unbehagen im Kontakt mit einem mutmasslichen Extremisten nicht für sich behalten oder gar dulden“, sagte der Behördenleiter Dierk Schittkowski. Er ermunterte die Bürger…. , sich im Zweifel mit Fragen und Hinweisen per e-mail, telefonisch oder anonym an den VS zu wenden. „Mir geht es aber überhaupt nicht um Bespitzeln oder Denunzieren. Ich wünsche mir, dass wir in einem Dialog eintreten“. Sicher doch!

Schönen Tag!

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