#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Mittwoch.

Berlin. Gegen 23.45 Uhr in der Nacht zum Mittwoch gab es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen auf dem U-Bahnhof ‚Kottbuser Tor‘. Ein 30 jähriger Iraner starb bei der Kollision mit dem 23.55 Uhr einfahrenden Zug und der Bahnsteigkante. Er wurde ins Gleisbett gestossen. Anfängliche Meldungen liessen an einen ‚Robin Hood‘ des Berliner Untergrundes glauben, welcher nur einem Rollstuhlfahrer helfen wollte. Die Polizei teilte jedoch nach Sichtung des Materials der Videoüberwachung inzwischen mit, dass alle Beteiligten gut aus der Drogen- und Alkoholikerszene bekannt seien. So oder so unschön. Eine Öffentlichkeitsfahndung soll es zunächst nicht geben. Vorsprung oder die Hoffnung auf Selbstregulierung innerhalb der Clans? Oder doch der Samariter? Ich weiss es nicht.

Demnächst kommt dann noch der Lokführer ins Spiel. Die ersten 15 Flüchtlinge haben in Mannheim mit ihrer einjährigen Ausbildung zum Triebwagenführer begonnen. Ein Integrationscoach soll ihnen bei Verständigungsschwierigkeiten und Behördengängen helfen. Der Grüne Verkehrsminister von Baden-Württemberg Winfried Hermann malte ihnen ein Bild. Ähm, nein! Er machte sich am Mittwochnachmittag ein Bild. Das Modellprojekt war vom Land und dem Arbeitsamt ins Leben gerufen worden. Modellbahn wäre sicherer. Ich fahre Bus. Diesel.

Das verhaltensauffällige Maskottchen der Klimarettung Greta Thunberg aus Schweden hat den skandinavischen Umweltpreis mit der Begründung abgelehnt, dass die Klima-Bewegung keine weiteren Preise, sondern Politiker die auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hörten, bräuchte. Oha! Ist das Gretel aufgewacht? Natürlich nicht, aber der Ansatz ist nicht verkehrt!

Ihre bayrischen Jünger in der Kleinstadt Penzberg im oberbayrischen Landkreis Weilheim-Schongau empfingen am Freitagmorgen vor dem Gymnasium die Eltern-Taxis mit Buh-Rufen. Zum zweiten Mal hatte sich eine Schülergruppe der Lehranstalt, welche auch die ‚friday for future‘-Demonstrationen mitorganisiert, zum Protest vor der Schulhaus-Tür versammelt. „Es geht darum die Eltern dazu aufzurufen, auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erklärte Lehrerin Katrin Reisnecker von der Arbeitsgruppe ‚Umwelt‘. Hmm. Die Eltern sind wahrscheinlich in der Arbeitsgruppe ‚Kinder‘.

In Leipzig ist jetzt schlechtes Klima! Nicht nur in Connewitz! Die Messestadt hat am Mittwoch in der Stadtratssitzung den Klima-Notstand ausgerufen! Der Weissheitszahn kann gezogen ähm abgerissen werden.
Die Landeshauptstadt Sachsens Dresden hat noch Klima, aber keine Nazis! Es wurde der Nazi-Notstand ausgerufen! KeinScherz! Unfassbar.

Schönen Tag!

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