#Tageskolumne Ute Fugmann

Heute berichtet unsere Ute Fugmann vom mittlerweile vierten Weihnachtsessen für Obdachlose in Dresden.

Dienstag. ‚B‘ wie Bürgerengagement. Nicht in Berlin, sondern in der sächsischen Landeshauptstadt. Der Verein ‚Dresdner Bürger für Obdachlose und Bedürftige e.V.‘ lud zum vierten mal in Folge zum Weihnachtsessen und zum dritten mal in die Ballsportarena. Die Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren haben über Wochen vorgearbeitet und organisiert. Ganz grosses Kino! Vielen Dank!

Morgens um 8.00 Uhr ging es für die zahlreichen Helfer los. Tische und Stühle aufbauen und in Position bringen. Unzählige Kisten mit Sachspenden und liebevoll verpackten Geschenke wurden an den verschiedenen Positionen in der Halle drapiert. Alles mit System. Den meisten Platz benötigten die fleissigen Mädels am Stand der Bekleidung und ähnlichen Bedarf. Unmengen von Sachen, Schuhen und Heimtextilien wurden angekarrt.

Die Tische der Gäste wurden sorgfältig dekoriert und eingedeckt. Alles in Teamarbeit. Davon gab es genug. Arbeit meine ich. Selbst an den weihnachtlichen Duft wurde gedacht und durch einen hiesigen Parfumeur realisiert. Schönes Detail.
Die Bühne war hübsch gestaltet und mit Geschenken eingerahmt.

Um 13.30 Uhr öffneten sich die Türen für die knapp 500 Personen mit Eintrittskarten. Frauen, Männer und Kinder freuten sich über die gleich zu Anfang verteilten Hygiene-Beutel mit allerlei Utensilien für den täglichen Bedarf. Das hat inzwischen Tradition. An den Plätzen wurde Kaffee, Kakao und Tee zum Dresdner Christstollen gereicht.
Zur kulturellen Untermalung gab’s von live gespielter Klassischer Musik bis zur peppigen Country einen bunten Mix. Das Glücksrad war der Höhepunkt. Sämtliche Geschenke wurden verlost. Zirkus-Karten und Tickets für das Travestie-Theater der Stadt waren auch dabei. Für jeden etwas.

Das zog sich ohne langweilig zu werden.
Im Hintergrund waren ständig die vielen Helfer mit ihren roten Wichtelmützen unterwegs, um fast jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Die Organisation der Ausgabe und Verteilung des festlichen Abendessens in Form von Gänsekeule, Rotkraut und Klössen wurde derweil akribisch geplant und abgestimmt.

Es lief perfekt! Keiner stürzte über seine oder fremde Füsse und die vielen Kinder mit ihren nagelneuen Rollern wurden nicht umgerannt. Geordneter positiver Stress für die Wichtel will ich es nennen
Danach neigte sich dann bald auch dieser wunderschöne Tag voller Herzlichkeit dem Ende. Vollgepackt und mit viel Dankbarkeit und Freude in den Augen machten sich die Gäste auf den Heimweg.

Die Abbauarbeiten verliefen vermutlich routiniert zügig, Ich war derzeit mit Wichtel Antje in der Küche im Keller beim Besteckaufwaschen und Sortieren. Fast vergessen! Irgendwas ist ja immer.
Und ja, ich nenne bewusst keine Namen, um keinen zu vergessen! Vielen Dank an alle!!!
Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr wieder.

Schönen Tag!

(Bildquelle Facebook)

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