#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Sonntag.

Berlin. Der ICE 74 der Deutschen Bahn fährt nicht über oder durch die deutsche Hauptstadt, aber sorgte trotzdem für Aufsehen. Das Klima-Maskottchen Greta Thunberg mit Asperger Syndrom war in dem selbigen ab Zürich unterwegs auf ihrer Heimreise aus Madrid. Ein Foto der kindlichen Klima-Kaiserin am ähm auf dem Boden des Zuges erheischte weltweit Mitleid. Ausser bei der Bahn, welche den Schwindel aufklärte. Thunberg und ihre Gefolgschaft reisten standesgemäss ‚Erste Klasse‘ mit ‚Rund-um-Betreuung‘. Wahrheit ist relativ in diesen Kreisen. „How dare you?!?“, das anzuzweifeln! Greta hält das ‚An die Wandstellen‘ für ein moderates Mittel im Umgang mit Politikern und Kritikern.

Der Ausgangspunkt für Gretas Reise war die UN-Klimakonferenz in der spanischen Hauptstadt. Die Verhandlungen gestalteten sich dort schwierig. Am Klima lag es nicht. „Wenn es je einen Moment in der Geschichte gab, wo die Regierungen verkackt haben, würde ich sagen : Hier in Madrid haben die Regierungen verkackt“, sagte Mohamed Adow von ‚Power-Shift Africa‘. Hmm. Damit kennt er sich bestimmt aus. Christoph Bals von ‚Germanwatch‘ schloss nicht aus, dass eine Einigung in Madrid scheitert und die Welt 2020 ‚einen neuen ambitionierten Anlauf‘ nehmen müsse. Arme Gretel.

Ungünstig für das städtische Klima von Köln war ein Wohnungsbrand am späten Samstagabend gegen 23.30 Uhr im Stadtteil Kalk. In der Wiersbergstrasse fand die Feuerwehr einen schwerverletzten Mann tot in seiner Wohnung. Es gibt Hinweise auf ein Gewaltdelikt, sagte ein Polizeisprecher am frühen Sonntagmorgen. Details wurden nicht publik. Eine Mutter mit ihrem Kind wurde über eine Drehleiter aus der darüberliegenden Wohneinheit unverletzt geborgen.

Der 60 jährige Mörder des 47 jährigen Mitarbeiters der Stadt Köln ist wahrscheinlich schuldunfähig. Der Ältere stach den Bediensteten am Freitag im Stadtteil Dünnwald vermutlich beim Eintreiben der GEZ-Zwangsgebühr ab. Das ist keine Entschuldigung!

In Mannheim erschoss die Polizei einen 44 Jährigen am Sonntag in aller Frühe. Dieser griff die Beamten nach einem Notruf um 5.13 Uhr mit einem Messer an. Der Angreifer befand sich ausserhalb von Nationalität und Ethnie in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Kripo des Polizeipräsidiums Karlsruhe ermitteln.

Schönen Tag!

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