Tageskolumne 26.12.2020

„B“ wie Berlin und Bundeswehr. Die Soldaten der bunten Wehr nahmen als Statisten an einem Testlauf im Berliner Corona-Impfzentrum in Treptow teil. Toll. Der vielgepriesene Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt äusserte sich auch. „Wir brauchen Demoverbote, sowohl auf den Transportstrecken als auch bei den Impfstationen“ Der Impfstoff sei ein hohes Gut, ähm Quatsch das war ja mal die Meinungsfreiheit. Egal. Das Zeug sei ein wertvolles Gut und die Gegner die Bösen. „Wir haben diese Querdenker-Demos bereits erlebt und gesehen, welches aggressives Potential es da gibt“. Hä? Hat der sich schon impfen lassen? Aggressiv hab ich dort nur andere erlebt. Aber was weiss ich den schon.

Apropos Querdenken. Der Stuttgarter Ober-Querdenker Michael Ballweg bat in einem Video darum „das Verbot der Demonstrationen in Berlin zu akzeptieren und am 30.12, am 31.12 und am 1.1 nicht nach Berlin zu fahren“. Das empfehle er auch anderen Querdenker-Gruppen in Deutschland. Hmm. Zugleich prophezeite er, dass sich in naher Zukunft eine Organisation finde, die eine Grossdemonstration anmelde. Zudem freue er sich über alle, die selbst kleinere Veranstaltungen abhielten. Nochmal hmm.

In der sächsischen Landeshauptstadt regiert der Überfluss! „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“, könnte man frei Marie Antoinette zitieren. Die hat aber mit dem Beschuss der Sächsischen Staatskanzlei mit Stollen nichts zu tun. Der Stollen auch nicht. Das ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Inzwischen ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Hmm. Die Werfer kritisierten den Umgang mit Pflegekräften und Paketdienstlern. Nun ja. Die Stollen seien zudem aus dem Müllcontainer einer Bäckerei und die Enteignung des Immobilienkonzerns „Vonovia“ sei auch gefordert worden, schreibt das SPD-Blatt Tag24. Keine weiteren Fragen. Egal.

In Österreich haben seit Heiligabend die mehr als 400 Ski-Stationen wieder geöffnet. Ohne Après-Ski! Hotels und Restaurants sind geschlossen. Besucher aus Deutschland müssen vorher 10 Tage in Quarantäne. In Kernten gibt es jetzt sogar Corona-Strafen in Höhe von 300 Euronen für das Zusammenleben mit infizierten Partnern im gemeinsamen Haushalt! Möglich sei auch eine sechstägige Haftstrafe. Die spinnen, die Ösis.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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