Tageskolumne: Riesiger Autokorso von Dresden bis in die Sächsische Schweiz!

B wie Berlin nur besser. Genauer gesagt beeindruckend. Ich durfte heut Beobachter und Teilnehmer des grossen Auto-Korsos von Dresden gegen die Corono-Masssnahmen sein. Als Quereinsteiger bin ich erst in Heidenau bei einem der Organisatoren der Dresdner Querdenkergruppe 351 in eines der 164 Fahrzeuge zugestiegen. Die zahlreichen Polizeitransporter davor, dahinter und mittendrin sind da nicht eingerechnet! Spässle!

Hagen und ich kennen uns schon eine kleine Ewigkeit. In Dresden kennen sich die Freigeister. Spässle. Egal. Sein Wagen war durch die aktuellpolitisch aussagekräftige Dekoration nicht zu übersehen und Dank der grossen Box auf dem Dach auch nicht zu überhören.
Der Konvoi wurde überall freundlich begrüsst. In der Grossen Kreisstadt Pirna kam’s dann dicke! Dort standen hunderte bis tausende Menschen an der Bundesstrasse 172 und jubelten uns wirklich frenetisch zu. Ein unglaublicher Empfang. Ich kam mir fast bissel komisch vor, weil ich ja eigentlich nur ,mit’ war. Die Queen von England würde erblassen.

Die Route führte uns dann weiter über Krietzschwitz und Struppen nach Königstein ins Zentrum der Sächsischen Schweiz. Auf der Überlandfahrt bekam man erst einen richtigen Überblick über die Dimension der schier endlosen Kolonne. Das blaue Party-Licht der Ordnungshüter trug zur feierlichen Atmoshäre bei. Danke.
In der Zielstadt Bad Schandau war das Bild ähnlich wie in Pirna. Die Organisatoren vor Ort hatten alle Hände voll zu tun das jubelnde Volk von der Strasse zu bringen, damit die Polizei keinen Ansatz finden konnte den Korso zu stoppen oder umzuleiten um ihn dann auflösen zu können. Es passte schlussendlich alles. Nahe der tschechischen Grenze bei Schmilka war dann endgültig Schluss. Die Fahrzeuge wurden abgeschmückt und in einen verkehrstüchtigen Zustand ohne Sonderrechte hergerichtet. Zeit für eine Zigarette und das Resümee der Verantwortlichen untereinander. Die Freude über den gelungenen Ablauf und die Annahme in der Bevölkerung stand jedem ins Gesicht geschrieben. Zurecht.

Auf dem Rückweg gab es noch manch anderes Thema zu besprechen. Der Widerstand hat schliesslich viele Facetten. Der eine fährt, der andere spaziert und manch eine schreibt. Jeder an seinem Platz. Kein Spässle.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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