Wir wollen Ungarn bleiben

Orbán: „Wir sind keine gemischte Rasse und wollen es auch nicht sein“

Der ungarische Präsident Orbán gehört zu den wenigen Lichtblicken in der aktuellen Weltpolitik. Seit vielen Jahren – und kraft stabiler Wahlergebnisse, von denen westliche Politiker nur träumen können – hält Orbán die vorgeblichen „Werte“ der EU-Kloake erfolgreich von Ungarn fern und betreibt im übrigen nationale Interessenpolitik, die Bewunderung verdient.

In einer Grundsatzrede vor der ungarischen Minderheit in Siebenbürgen sprach Orbán am Samstag Klartext und kündigte den Austritt Ungarns aus der anti-russischen Sanktionsfront an. Während Europa als Folge der Sanktionen in eine Rezession kippen werde, werde Ungarn seinen Wachstumsweg weiterverfolgen. Ungarn müsse im nationalen Interesse nicht nur mit der EU und den USA, sondern auch mit Rußland und China Abkommen treffen.

Und dann noch eine schallende Absage an die Werte der LGBTI-EU: der eigentliche Westen sei heute Mitteleuropa mit Polen und Ungarn, während Westeuropa bereits ein „Post-Westen“ sei, der durch Vermischung mit außereuropäischen Völkern seine Identität aufgegeben habe. „Es gibt Orte, wo sich Völker aus Europa und Völker außerhalb Europas mischen, und Orte, wo sich europäische Völker untereinander mischen, wie in den Karpaten.“ „Wir sind keine gemischte Rasse“, sagte Orbán, „und das wollen wir auch gar nicht sein.“

Schon allein wegen solcher Klarstellungen würde Orbán in einer „normalen“ Welt mit Zustimmung und lobenden Kommentaren bedacht. Wir leben aber nicht in einer normalen Welt, sondern in einer satanischen Lügenwelt, die alle Werte verkehrt. Die Gewißheit ist tröstlich, daß sie gerade an ihr Ende kommt.

Karl Richter

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