Auch in dieser Woche gab es wieder einige politische Tiefpunkte, typisch für den Zustand im Lande. Von vielen unbemerkt, dafür um so fataler, ist ein neuerlicher diplomatischer Affront Baerbocks gegen Russland. Dazu berichtet André Poggenburg, Vorsitzender der Vereinigung „Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit“.

Ob es nun abgrundtiefe Dummheit oder wohlbedachtes Kalkül ist – unsere grüne Außenministerin Baerbock glänzt mit einem diplomatischen Fehltritt nach dem anderen. Kobolde in den Akkus oder eine 360°-Wende sind ja noch typisch baerbocksche Fettnäpfchen und irgendwie lustig. Die Kriegserklärung an Russland im Europarat im Januar ist da, wie auch gleiches von Karl Lauterbach (SPD) einige Monate zuvor, schon ein ganz anderes Kaliber und ein extremer Fauxpas auf dem außenpolitischen Parkett. Nun aber wird klar, dass „Kriegsministerin“ Baerbock es tatsächlich ernst meint. Denn sie ordnete die Schließung von 4 russischen Konsulaten in Deutschland an. Begründet wird dies damit, dass Russland selbst eine Obergrenze von 350 deutschen Diplomaten in Russland angekündigt hätte und Deutschland sich organisatorisch gezwungen sieht, mehrere Konsulate in Russland zu schließen. Das ist natürlich großer Quatsch, denn ein Konsulat könnte auch mit 10 Leuten inkl. Botschafter betrieben werden, wenn man dies denn wollte.
Dass Baerbock nun selbst viel weiter geht und russische Konsulate in Deutschland schließt, verdeutlicht die rot-grüne Agenda, selbstverständlich im transatlantischen Auftrag, recht gut. Die Spirale der Eskalation wird weiter gedreht, man will noch mehr rote Linien überschreiten und peilt den offenen Konflikt mit Russland an. Warum? Ganz einfach, weil die derzeitige Entwicklung im Stellvertreter-Krieg in der Ukraine für den Westen weitaus unbefriedigender ist, als für Russland!
Wenn Russland den Konflikt in der Ukraine für sich gewinnt, wonach es aktuell trotz immenser westlicher Waffenlieferungen und Geldflüsse an die Ukrainer aussieht, hätte der gesamte Westen, inkl. Nato und EU, ein gewaltiges Glaubwürdigkeits- und Prestigeproblem und die US-Vormachtstellung wäre wohl Geschichte. Auch die sogenannten „Westlichen Werte“ inkl. dem mit Waffengewalt verbreiteten Exportschlager „Westliche Demokratie“ würden extrem im Kurs fallen, ein Fiasko für den globalistischen, woken Westen. Nicht wenige Menschen weltweit würden das sogar begrüßen.
Traurig und verheerend ist allerdings die Tatsache, dass der Westen für die Aufrechterhaltung seiner „Werte“ einmal mehr bereit ist, unter Missachtung legitimer Sicherheitsinteressen anderer Großmächte, einen Krieg vom Zaun zu brechen. Es ist bedauerlich, wie sich seit über 10 Jahren die Ukrainer vom Westen manipulieren und in den Tod schicken lassen. Der Krieg in der Ukraine muss eher heute als morgen enden und es gibt immer auch eine Verhandlungslösung. Allerdings werden Leute wie Baerbock & Co. bis zum letzten Mann*In kämpfen, natürlich bis zum letzten Ukrainer.
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Der Angriffskrieg des Kreml ist ein Verbrechen.
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