Mein Leipzig lob ich mir, es hat soviel Humor…

Wenn du zum Lachen nicht in den Keller gehst, dann darfst du dich jetzt auf eine Bank setzen. Mann nennt es auch Gelder versenken. Warum nicht, es ist genug für alle da.

Während man inzwischen auf den Straßen von Leipzig gemütlich Golf spielen kann, die Löcher sind schon da, in vollgemüllten Stadteilen die Orientierung verliert und nicht weiß ob man in den Slums gelandet ist, Schulen vermodern und Rentner im Müll suchen, darst du den Humor nicht verlieren. Treffpunkt Bank an der Entenbrücke, für schlappe 5200 Euro. Herrlich, im besten Deutschland aller Zeiten.

Danke Leipzig, dass man auch an Menschen denkt, die lustig sind. Erst wurden Bänke, wegen der tödlichen Seuche namens „Corona “ gesperrt und wehe dem, man setzt sich drauf, dann Strafe sofort, darf man nun darauf gemeinsam fröhlich sein, sitzend. Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, ich hätte mir die Bank in Regenbogenfarben gewünscht, man muss ja mit der Zeit gehen, für die lustigen Sitzend:innen.

Früher wurden auf einer Bank Geschäfte gemacht, heute wird sitzend gelacht, mit Ansage. Soll man jetzt wirklich lachen oder lieber weinen, ich weiß es nicht. 5200 Euro, ein Schnäppchen. Was hätte man sonst mit dem Geld machen können? Vermutlich eine Demo gegen räääächhts finanziert.

Es ist zum schreien…Danke Leipzig, für deinen grenzenlosen Humor. Wir sehen uns auf der Bank, an der Entenbrücke, lachend und kopfschüttelnd über den sinnlos teuren Irrsinn, den kein Mensch braucht.

Sanktionierte Stimmen des Friedens melden sich aus Russland!

EU-Sanktionen gegen Stimmen für den Frieden

Am gestrigen Tag berichteten wir über die neusten EU-Sanktionen gegen die russische Föderation. Betroffen von den Sanktionen sind unter anderem Elena Kolbasnikova und Max Schlund. Beide lebten bis vor wenigen Monaten in Deutschland, bevor sie Deutschland verlassen mussten.

Mittlerweile wurde gegen die beiden Friedensaktivisten ein Einreiseverbot verhängt, sie dürfen für 20 Jahre den Schengen-Raum nicht betreten. Nun melden sich die beiden aus Russland und äußern sich zu den verhängten Sanktionen.

Ein paar Artikel zum Fall, der schon mehrere Jahre andauert, finden Sie hier im Anhang.

Bisherige Artikel:

EU-Sanktionen gegen Friedensstimmen!

EU-Sanktionen gegen Friedensstimmen – ein Angriff auf Meinungsfreiheit und Verständigung

Die EU plant neue Sanktionen, diesmal nicht gegen Militärs oder sogenannte Oligarchen, sondern gegen Menschen, die sich für Frieden und Verständigung mit Russland einsetzen. Betroffen sind u. a. Elena Kolbasnikova, Max Schlund, Alina Lipp und Thomas Röper. Sie leben aktuell nicht mehr in Deutschland, sie sind ausgewandert oder wurden ausgewiesen, weil ihre Ansichten nicht ins politische Klima passen.

Was als „Kampf gegen Desinformation“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein Angriff auf kritische Stimmen. Statt Brücken zu bauen, zementiert Brüssel den Kurs der Eskalation.

Wer wirklich den Frieden will, darf den Dialog nicht bestrafen.

Die Bundeswehr wirbt immer aggressiver um junge Menschen!

Die Bundeswehr verstärkt ihre Werbung auf allen Kanälen und wirbt dabei gezielt um junge Menschen. Ob in Klassenzimmern, auf Bäckertüten oder in Social Media: Die BRD scheint dazu entschlossen, ihre Jugend auf Kriegskurs zu bringen. Und das ist kein Zufall, denn die Bundesregierung spricht mittlerweile offen davon, „kriegstüchtig“ werden zu wollen. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und was bedeutet das für die Generation, die gerade erst ins Leben startet?

Krieg beginnt im Kopf und im Klassenzimmer!

Immer häufiger treten sogenannte „Karriereberater“ der Bundeswehr an Schulen auf, um den Militärdienst als berufliche Chance zu bewerben. Dabei ist es keine neutrale Berufsberatung, es ist knallharte Rekrutierungsarbeit, finanziert vom Staat. Die jungen Menschen, oft gerade erst 16 oder 17 Jahre alt oder noch jünger werden mit Hochglanzbroschüren und Abenteuer-Videos gelockt, doch über die Realität von Auslandseinsätzen, psychische Traumata oder die Grausamkeiten eines Krieges wird nicht gesprochen.

Militärische Werbebotschaften im Alltag, Normalisierung von Krieg
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Die Bundeswehr macht nicht Halt vor privaten Konsummomenten. Werbung auf Bäckertüten, Pizzakartons oder Energydrinks soll vor allem eines erreichen: Die Präsenz des Militärs im Alltag zu normalisieren. Was früher als politisch heikel galt, ist heute ganz selbstverständlich, als ob der Weg zur Kaserne so alltäglich wäre wie der Schulweg oder der Gang zur Arbeit. Diese gezielte Strategie zeigt: Die Militarisierung ist keine ferne Verschwörungstheorie, sie findet direkt in unserer Lebensrealität statt.

Kriegspropaganda im Influencer-Stil – TikTok und YouTube als Rekrutierungsplattform!

Auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube verbreitet die Bundeswehr mittlerweile ganze Serienformate. Junge Soldaten geben sich als Influencer, präsentieren den Dienst an der Waffe als Lifestyle zwischen Drill und Sonnenuntergang. Die Botschaft: Das Militär ist cool, jung und modern. Doch das ist nichts anderes als Kriegspropaganda im neuen Gewand, eine gefährliche Verzerrung, die verschleiert, was Krieg wirklich bedeutet: Leid, Zerstörung und Tod.

Kriegstüchtig – aber zu welchem Preis?

Seit Monaten spricht die Bundesregierung offen von der Notwendigkeit, „kriegstüchtig“ zu werden. Das bedeutet nicht nur mehr Panzer und Waffen, es bedeutet auch, dass junge Menschen wieder systematisch auf militärische Rollen vorbereitet werden sollen. Die neue Strategie: Militarisierung der Bildung, Werbung auf allen Kanälen, nationaler Schulterschluss im Namen der „Verteidigungsfähigkeit“.

Nein zum Krieg – Ja zum Frieden!

Es ist höchste Zeit, diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen. Junge Menschen brauchen Perspektiven,keine Kriegsrhetorik! Sie brauchen Bildung, soziale Sicherheit und eine friedliche Zukunft. Kein Verrecken auf dem Schlachtfeld für fremde Interessen!

Wer heute „kriegstüchtig“ sagt, darf nicht überrascht darüber sein, wenn morgen junge Menschen in echte Kriege geschickt werden!

Schaut nicht weg wenn Kinder sterben!

Nein zur Staatsräson!

Wenn Kinder sterben und das zu tausenden, darf man nicht weg schauen! Natürlich sollte man alles hinterfragen, jedoch ein Völkermord bleibt ein Völkermord und ein Kinderfriedhof ist ein Kinderfriedhof! Wann begann der Konflikt und vorallem warum? Es gibt Hintergründe, die nicht benannt werden, aber die wir wissen sollten.

Kinder sollten behütet in Frieden aufwachsen, überall auf der Welt! Kinder dürfen niemals zu Opfer von Kriegen werden, Kinder sind Zukunft und nicht Vergangenheit. Kinder sind Leben, kleine Seelen, die fühlen, atmen und ein Recht auf ein Leben in Frieden und Sicherheit haben, hierzulande und überall.

Wenn ich den Völkermord in Gaza aufs schärfste verurteile, bin ich noch lange kein Antisemit. Diejenigen, die das Wort Antisemit benutzen, sollten auch wissen, was Semiten sind! Ich bin kein Antisemit, aber ich bin eine Mutter, die genau das fühlt, was Mütter und Väter fühlen, wenn ihre Kinder sterben, Verzweiflung, Angst und tiefe Trauer mit der Frage „warum“? Dein Kind, was du auf die Welt gebracht hast, was du liebst und was dein größtes Geschenk ist, wird dir durch Krieg und Tod entrissen, ein Krieg, den du nicht willst und den du nicht zu verantworten hast, was bleibt ist Ohnmacht und unendliche Trauer, die niemals vergehen wird.

Und ja, es gibt Pro – Palästina-Demos, die aus dem Ruder laufen. Doch sollte man genau hinschauen, von wem diese unterwandert sind, wer zu Gewalt anstachelt und Unruhen auslöst. Die wirklich Trauernden sind es nicht, sie weinen leise.

Ja, wir haben eigene Probleme im Land, jedoch wenn Kinder sterben, was auch hierzulande durch die Kriegstreiberei passieren kann, sollten und müssen wir die Augen offen halten und dieses furchtbare Verbrechen verurteilen und nicht zulassen!

Schaut nicht weg, wenn Kinder sterben, hört die Welt auf zu existieren. Nein zur Kriegstreiberei, nein zu Waffenlieferungen, nein zum Krieg, egal welcher, egal wo.
Wenn Kinder sterben, steht die Welt still.

Nie wieder Krieg!

Schwester Anja

ESC-Europas Totentanz!

Der Eurovision Song Contest 2025 war wieder einmal ein voller Erfolg. Zumindest für alle, die Formate wie Familien im Brennpunkt oder die Geißens für große Fernsehunterhaltung halten. Ein Erfolg für jene, die sich nach ideologischer Dauerberieselung sehnen oder einfach gerne zusehen, wie ein Kontinent kollektiv den Verstand verliert und gegen die Wand fährt. Wer nicht eingeschaltet hat, hat in Wahrheit nur eines verpasst: den endgültigen Beweis dafür, dass die EU musikalisch, kulturell und vor allem moralisch – klinisch tot ist. Bevor die Meldungen in diesem kleinen Artikel aber noch schlechter werden, möchte ich erwähnen dass das alte Europa noch unter all diesem Schutt und Schmutz der Zeit ruht. Ich musste es aus journalistischen Gründen ertragen, wollte schließlich für unser kleines Medienportal darüber berichten. Es fühlte sich an wie ein Verkehrsunfall in Zeitlupe oder wenn man einer ehemaligen Kulturministerin dabei zuschaut wie sie sich ihre Warze rassiert. Besagte Dame hätte sowohl vom Outfit als auch von ihrem Talent her, perfekt auf die ESC-Bühne in Basel gepasst.

Der Sieger oder die Siegerin, genau weiß man das nicht, ist natürlich Queer, glitzrig und komplett von der Realität entkoppelt., passt also perfekt zur Wunsch-EU der Brüssler Volksvernichter! Wir haben den Scheiß, waren die erste Worte an das im Saal anwesende Publikum. Ja, den Scheiß haben wir tatsächlich und das bereits seit Jahrzehnten!

Den ersten Platz bei Europas größter UN-Kultur-Veranstaltung holte sich also ein Künstler, der so aussieht und sich aufführt, als wäre Conchita Wurst Mutter oder bebärende Person geworden. Queer? Check. Un-Kulturell aufgeladen? Check. Aussagekräftiger Song? Grandios gescheitert! Musikalisch irgendwo zwischen Elektroschrott und RTL2 Soundtrack. Inhaltlich? Ein leeres Überraschungsei mit Regenbogenfolie. Tradition, Identität oder gar Kultur? Fehlanzeige!

Das Land das einst Deutschland war: Platz 15 – Gratulation für Mittelmaß!

Die BRD landete im Mittelfeld und plötzlich war wieder nationaler Schulterschluss angesagt. „Endlich keine Blamage!“ jubelte man in den sozialen Netzwerken, als wäre Platz 15 bei einem Wettbewerb, der inzwischen an ein europäisches Influencer-Casting erinnert, ein echter Erfolg. Der deutsche Beitrag war genauso, wie man uns im Ausland inzwischen sieht: langweilig, auf dem absteigenden Ast, steril, harmlos, aber Hauptsache CO₂-neutral produziert.

Israel: Zweiter Platz, Kritik verboten, die EU macht Männchen!

Israel holt sich Platz zwei, trotz allem, was aktuell passiert. Oder vielleicht genau wegen allem. Kritik daran? Unerwünscht. Wer im Publikum buhte, wurde entweder von Sicherheitsleuten unter Gewaltanwendung entsorgt. Die Botschaft ist klar: Wer im neuen Europa die falschen Fragen stellt, ist kein kritischer Geist, sondern ein Sicherheitsproblem. Ein Sicherheitsrisiko für die Eliten, Kriegstreiber und Kulturzerstörer!

Echte Vielfalt? Die wurde längst weggeschminkt!

Der ESC behauptet weiterhin, ein Leuchtfeuer der Vielfalt zu sein. Das Problem: Alle Lichter zeigen auf denselben Einheitsbrei. Es klingt alles gleich, sieht alles gleich aus, und man meint sowieso immer dasselbe: Sei du selbst, aber nur, wenn du ins Konzept passt. Volksmusik? Raus. Politisch unbequeme Aussagen? Raus. Ehrliche Wut oder emotionale Tiefe? Viel zu gefährlich. Statt echter Kultur und Identität gibt es Betroffenheitsballaden, Elektropop, vorgetragen von Maschinenmenschen und Stylingprodukten mit Mikrofon.

Der ESC ist im freien Fall – genauso wie das EU-Europa und das ist auch gut so!

Der ESC steht sinnbildlich für das, was aus Europa geworden ist: ein leerer, aufgepumpter Pappmaché-Kontinent, der nach außen noch etwas strahlt und innen verfault. Politisch gelähmt, kulturell kastriert und moralisch im Dauerzustand der Selbstbeweihräucherung und Selbstvernichtung! Das alles wird mich reichlich Glitzer, Konfetti und Lasereffekten präsentiert!

Und Russland und andere Länder? Die feiern bald anders und wahrscheinlich mit mehr Kultur und Identität!

Russland, rausgeschmissen aus dem ESC-Kuschelclub, organisiert jetzt einen eigenen Wettbewerb. Zahlreiche Länder sollen bereits zugesagt haben! Sicher nicht frei von Propaganda, aber wenigstens ohne die Fassade der westlichen Doppelmoral. Ein Wettbewerb bei dem man sich nicht auf einer Wolke bestehend aus Wokeness, Toleranzgeschwafel und Heuchelei sonnt!

Ein weichgespültes Hochglanz-Event für systemkompatible Statements wird niemand vermissen, der noch über einen klaren Verstand verfügt! Der ESC 2025 war nicht eine Feier der europäischen Vielfalt, sondern die Gala des gepflegten Selbstbetrugs, ein Totentanz!!! Wer das als musikalisches Highlight feiert, hält vermutlich auch „EU-Parlamentsdebatten“ für authentische Volksnähe!

Alexander Kurth

ESC:Karneval der Dekadenz und Kulturzerstörung!

ESC – Vom Kulturwettbewerb zur Propagandabühne für Dekadenz und Kulturzerstörung

Der Eurovision Song Contest war einst als ein Festival der Vielfalt gedacht, ein musikalischer Wettkampf, in dem sich Länder über ihre Kultur, Sprache und Traditionen begegnen und austauschen. Ein Ort, an dem Europa seine Unterschiede feiert, nicht einebnet. Doch davon ist heute kaum noch etwas übrig. Gerade diese Unterschiede machen Europa so einzigartig, deshalb sollte man Europa nicht mit dieser EU gleichsetzen.

Was wir stattdessen erleben, ist ein zunehmend gleichgeschalteter Einheitsbrei. Fast alle Beiträge sind auf Englisch, die Sprachenvielfalt, einst Herzstück des ESC, wurde aus kommerziellen Gründen und Gründen der Identitätsvernichtung geopfert. Kulturelle Eigenheiten werden durch glattgebügelte Pop-Produktionen ersetzt, die beliebig austauschbar wirken.

Besonders heuchlerisch ist der politische Umgang mit Teilnehmerländern: Russland wurde ausgeladen, Israel darf trotz schwerster Menschenrechtsverbrechen und Völkermord in Gaza weiterhin teilnehmen, sogar unter Polizeischutz und Applaus. Der ESC zeigt hier sein wahres Gesicht: ein moralisch selektiver Polit-Event, der sich hinter angeblicher Neutralität versteckt.

In den letzten Jahren dient der ESC immer mehr als Bühne für politische Ideologie, woken Aktivismus und oberflächliche Symbolik. Statt echter künstlerischer Botschaften erleben wir Quoten-Regenbogen, Genderinszenierungen und staatskonforme PR, als wäre der Wettbewerb zur Werbekampagne westlicher „Wertevorstellungen“ verkommen.

Und Deutschland? Jahr für Jahr auf den hinteren Plätzen. Nicht, weil die Musik schlechter wäre als anderswo, sondern weil man keine eigene kulturelle Handschrift mehr erkennen lässt. Beliebigkeit und Einheitsbrei haben die Kultur ersetzt!

Was Europa bräuchte, ist ein radikaler Kurswechsel: ein ESC, der endlich wieder das feiert, was Europa wirklich ausmacht – Vielfalt, Eigenständigkeit, kulturelle Tiefe. Kein Spektakel für politische Doppelmoral, sondern eine Bühne für echte Unterschiede. Nur dann verdient der ESC wieder seinen Namen.

Vielleicht wäre es aber auch ein Anfang, wenn eine junge Frau mit Gitarre auf die Bühne tritt und Ein bisschen Frieden singt, einfach, ehrlich, ohne Glitzer und gerade in der heutigen Zeit notwendiger denn je!

Alexander Kurth

Daheim statt im Heim …

Was macht denn die Schwester Anja den ganzen Tag, was arbeitet sie eigentlich?

Ich mache mich auf den Weg, die erste Patientin, die ich seit 10 Jahren betreue, wartet schon. Ich schließe die Tür auf, rufe freundlich „Guten Morgen, meine Liebe, ein neuer Tag beginnt “ und werde lieb angelächelt und in den Arm genommen, ein Küsschen auf die Wange mit den Worten „Schön dass du da bist, mein Schatz. „. Ein neuer Tag beginnt, voller Liebe.

Nach der Pflege im Bad, bereite ich das Frühstück vor, gemeinsam Hand in Hand. Der Sohn hat frische Brötchen besorgt, wir sollen gemeinsam frühstücken, das tut gut, uns beiden. Wir hören Zarah Leander, sie liebt es, lauschen der Musik, singen laut mit. Wir lachen und freuen uns, wir haben uns und genießen das Beisammensein. Nach dem Frühstück räumen wir den Tisch gemeinsam ab und waschen das Geschirr ab. Es folgen Gedächtnistraining und Sprachübungen. Die Sonne lacht, ein kleiner Spaziergang im Grünen rundet den Besuch ab. Politik und Weltgeschehen bleiben weg, wir freuen uns, über jede Blume, über den Frühling und genießen die Sonne.

Mit meinen Worten “ Kann ich dir noch was Gutes tun? “ zum Abschied, werde ich wieder in den Arm genommen mit einem „Danke, dass es dich gibt, du tust mir so gut „.

Dann geht es weiter, oft auch schweren Herzens, wenn eine Sterbebegleitung ansteht. Aber das ist das Leben, Liebe geben, den Tag verschönern, auffangen, zuhören, da sein.
Gespräche, Beratung und Hilfe, wenn sie gebraucht wird. Wenn man all das geben kann, kommt soviel zurück.

Was heißt Sterbebegleitung? Nicht nur den Sterbenden begleiten, ihm Schmerzen und innere Angst und Unruhe zu nehmen, sondern die ganze Familie aufzufangen, in ihrem Schmerz, der Angst und des Verlustes. Unendliche Gespräche über den Tod, was kommt, was bleibt. Zusammen weinen, reden, aushalten. Es ist nicht leicht, aber es ist eine Stütze, damit niemand zerbricht. Auch das gehört zu meiner Arbeit. Viele Jahre im Hospiz als Palliativschwester haben mir unendlich viel gezeigt, was Leben bedeutet und was Abschied nehmen heißt, für den Sterbenden, für die Angehörigen, für mich.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, schwere Momente auszuhalten, ist es wichtig immer noch Mensch zu sein und den Menschen ganzheitlich zu sehen und ihm all das zu geben, was er braucht. Das ist meine Berufung und ich liebe meine Arbeit.

Ich kann den Tag nicht verlängern, aber ich kann alles dafür tun, dass der Tag zum Moment der Freude wird. Daheim statt im Heim, Zuwendung und Liebe im eigenen Zuhause, Hilfe und Respekt, bei den alten Menschen, den Schwerstkranken und den Sterbenden. Vertrauen und Zuversicht, ich lass dich nicht allein, ich bin jetzt für dich da.

Was du aussendest, kommt zu dir zurück, tausendfach erlebt, das macht meine Arbeit so liebenswert. 🩷

schwesteranja.de

Hauptsache Aufmerksamkeit: Krumbiegel wird CSD-Botschafter!

So gibt es wieder etwas Aufmerksamkeit: Krumbiegel wird CSD-Botschafter!

Früher sang er „Du musst ein Schwein sein“, heute ist er das moralische Trüffelschwein der Nation: Sebastian Krumbiegel, Sänger der Prinzen, Retter der Demokratie und selbsternannter Leuchtturm in dunklen Zeiten!

Es gab eine Zeit, da verband man den Namen Krumbiegel noch mit Ohrwürmern, nicht mit moralinsauren Monologen. Mit eingängigen Reimen statt nervigen Appellen. Über Musikgeschmack kann man natürlich streiten, aber zumindest war er ganz oben in den Charts. Mittlerweile liegen die CDs wie Blei in den Regalen, obwohl Blei zumindest beim Schrotthandel noch ein paar Euros bringt. Mittlerweile agiert Prinz Sebastian als eine Art moralische Dampfwalze.

Er tingelt durch Talkshows, Interviews und Preisverleihungen (wobei er Preise natürlich nur annimmt, wenn sie seinen Prinzipien nicht im Weg stehen). Man kennt ihn jetzt nicht mehr als Sänger, sondern als das schlechte Gewissen der Republik, mit Dauerauftrag. Wenn irgendwo ein Mikrofon steht, ist Sebastian zur Stelle, nicht um zu singen, sondern um uns zu erklären, wie wir bessere Menschen sein könnten. Nein, sein sollten. Am besten so wie er.

Krumbiegel ist ein Paradebeispiel für den deutschen Bessermenschen 2.0: kultiviert empört, stets im Dienst der edlen Sache und immer kurz davor, sich selbst für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Seine Mission: Die Welt verbessern, notfalls im Alleingang. Ob Rechtsextremismus, Klimakrise, Genderdebatte oder jetzt der CSD Sebastian hat zu allem eine Meinung. Und die trägt er vor wie ein durchgeknallter Prediger: laut, eindringlich, mit leichtem Schweißfilm und erhobenen Bockwurstfinger.

Man könnte meinen, jemand, der sich so leidenschaftlich engagiert, verdient Anerkennung. Praktisch bleibt aber oft das Gefühl zurück, dass es ihm gar nicht so sehr um die Sache geht, sondern um das gute Gefühl, immer auf der richtigen Seite zu stehen. Und das mit Kamera, Publikum, Aufmerksamkeit und moralischem Fanatismus!

Wenn du keine Hits mehr hast, bleibt nur die Haltung.

Früher hat er die Charts erobert, heute reicht es ihm, wenn er die moralische Deutungshoheit besitzt. Die einzige Charthöhe, die noch zählt, ist die moralische Überlegenheit und wenigstens etwas Aufmerksamkeit. Dass er fülliger geworden ist, passt zur Rolle. Schließlich muss ein moralisches Schwergewicht auch äußerlich Eindruck machen. Wenn der Sound schon nicht mehr trägt, muss es das Erscheinungsbild tun und dieses ist sehr einprägsam.

Nun übernimmt Sebastian Krumbiegel die Schirmherrschaft für den CSD.
Na endlich, darauf haben die queeren Gesellen, Gesell*innen und ganz Deutschland sicher gewartet!
Jetzt fehlt nur noch, dass er im hautengen Lederkostüm auf der Bühne „Alles nur geklaut“ sing oder das bereits erwähnte Lied „Du musst ein Schwein sein “.
Wir hoffen inständig, dass uns dieser Anblick erspart bleibt. Für alle Beteiligten.

Wohin mit den Alten? Ein Kommentar…

Der demografische Wandel ist in vollem Gange, es gibt immer mehr alte Menschen, immer mehr Altersarmut und immer mehr schlechte Pflege. Immer mehr Heime schließen, Fachkräftemangel, Pflegepersonal am Limit. Die menschenwürdige Pflege ist nicht mehr gewährleistet, stattdessen nicht mal mehr satt und sauber, aber abgezockt und totgepflegt. Man darf eigentlich gar nicht darüber nachdenken, ohne Angst und Panik über das eigene Alter zu bekommen.

Ein Platz im Pflegeheim ist teuer, eigentlich unbezahlbar. Wer den Eigenanteil nicht selbst erbringen kann, dann kann Hilfe über das Sozialamt beantragt werden. Doch das dauert und die Betreiber von von Pflegeheimen wollen ihr Geld und zwar pünktlich. Was folgt ist die Konsequenz, raus dem Heim, wenn du nicht bezahlst. Doch wohin? Der Einzug in ein Pflegeheim bedeutet, sein gewohntes Umfeld zu verlassen und die eigene Wohnung aufzugeben, ein kleine Habseligkeit mitzunehmen, also eigentlich nichts mehr zu besitzen, denn die Kosten übersteigen alles, auch die eigene Existenz. Der alte Mensch wird obdachlos, wenn er das Pflegeheim verlassen muss. Ein Skandal ohne Gleichen!

Nachdem im öffentlichen TV alte Menschen als Nazisäue und Umweltsünder bezeichnet und besungen wurden, ist es doch gesichert rechtsextrem, wenn man sich um diese alten Menschen kümmert. Nachdem Merz verkündete, wir sollen länger arbeiten, bleibt keine Zeit für die Alten. Die Zerstörung der Familie ist gewollt seit Jahren, Großfamilie gibt es nicht mehr, zumindest unter der eigenen Bevölkerung. Arbeiten sollst du, bist du die Radieschen von unten siehst, aber wenn du alt bist, bist du nichts mehr wert, kann weg, nutzlose Esser, wer soll das bezahlen? Geht man so mit Menschen um, die den Krieg erlebt haben, Entbehrungen erlitten und mit eigener Kraft das Land wieder aufgebaut haben? NEIN!

Schon während der Plandemie hat sich gezeigt, wie schändlich und menschverachtend mit den Alten umgegangen wurde. Weggesperrt, vereinsamt, zur Impfung gezwungen, von Familie getrennt, allein gestorben. Mehr Verachtung geht nicht, wirklich nicht.

Selbst in meinem Berufsleben erlebe ich täglich, wie alte Menschen in ihren eigenen Wohnungen vermüllen und verkommen, da sich niemand mehr für sie interessiert, Blut, Fäkalien, verschimmelte Lebensmittel, Dreck und Müll. Mir blutet das Herz, jedesmal und ich fühle mich ohnmächtig, begreife oft nicht, wie es dazu kommen konnte. Ist das Leben zu Hause nicht mehr möglich, dann ist der letzte Akt das Pflegeheim. Da schließt sich der Kreis, wer nicht zahlen kann, fliegt raus.

Nun nochmal die Frage, wohin mit den Alten? In Zelte unter die Brücke? Vielleicht statt Babyklappe nun die Altenklappe? Abgeben und Tschüss? Was geht mich fremdes Elend an? Wegschauen, weil man es nicht erträgt?

Die Menschenwürde und der Respekt vor alten Menschen wird hierzulande mit Füßen getreten, schlimmer, man spuckt ihnen ins Gesicht. Alte Menschen haben keine Lobby, aber wir können sie ihnen geben, in dem wir nicht wegschauen und handeln, Missstände anprangern und vorallem Hilfe anbieten. Das kann ich, das kannst du, das können alle, wenn man nur will!

Alte Menschen sind lebendige Bibliotheken – voller Geschichten, Erfahrungen und Weisheit, die kein Buch der Welt in dieser Tiefe fassen kann. Sie haben gelebt, geliebt, gearbeitet, verloren und gewonnen. Sie haben Generationen geprägt, Werte weitergegeben und Brücken gebaut zwischen Vergangenheit und Zukunft. Ihre Hände mögen zittern, ihr Schritt langsamer sein, doch in ihren Augen liegt die Ruhe einer langen Reise und die Kraft eines gelebten Lebens.

Es ist unsere Aufgabe und unser Privileg, sie zu ehren. Nicht aus Mitleid, sondern aus Respekt. Nicht nur, weil sie alt sind, sondern weil sie uns den Weg bereitet haben, auf dem wir heute gehen. Ihr Wissen, ihre Geduld und ihre Stärke sind ein Schatz, den wir viel zu oft übersehen in einer Welt, die Jugend und Schnelligkeit feiert.

Ehre bedeutet zuhören, Zeit schenken, da sein. Es bedeutet, sie nicht an den Rand zu drängen, sondern in die Mitte unserer Gemeinschaft zu holen. Denn wer die Alten ehrt, ehrt auch das Leben selbst – mit all seinen Phasen, Lektionen und Schönheiten.

Ein würdevoller Umgang mit alten Menschen ist kein Akt der Höflichkeit – er ist ein Zeichen von Menschlichkeit. Zeigen wir, wie es geht und lassen wir diese wertvollen alten Menschen nicht allein. Auch du wirst in das Alter kommen, wo du Hilfe brauchst und dann begreift du, wie wichtig Familie, Zusammenhalt, Zeit und Liebe ist.

Es ist Zeit zum Nachdenken, zum Handeln und nicht zum Schweigen!
Und wieder spreche in den Politikdarstellern dieses Landes, was man wirklich nicht mehr ernst nehmen kann, meine vollste Verachtung aus! Geld für Krieg und andere unnütze Projekte, statt für die Generationen, denen wir Wohlstand und unser Leben zu verdanken haben, das dürfen wir nicht hinnehmen!

Herzlichst Schwester Anja