Ami go home!

Bild GB Foto Demo Ramstein

Aus aktuellem Anlass: Ami go home!

In Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen gerät ein zentrales Thema wieder in den Fokus: Deutschland ist noch immer ein besetztes Land und in keiner Weise vollständig souverän. Während viele diese Behauptung als Verschwörungstheorie abtun, oft mit dem Etikett „Schwurbellei“ versehen, sprechen die Fakten eine klare Sprache.

Die Präsenz US-amerikanischer Truppen auf deutschem Boden ist ein Relikt des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs, das bis heute anhält und die deutsche Außenpolitik massiv beeinflusst.

US-Stützpunkte sind Symbole der Besatzung und dienen nicht unseren Schutz, wie immer behauptet wird.

Ein Blick auf die Landkarte genügt, um die Realität zu erkennen. Deutschland beherbergt derzeit zahlreiche US-Militärinstallationen, die aktiv genutzt werden. Bekannte Beispiele sind Ramstein Air Base, das größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA, wo Drohnenangriffe und Kriege koordiniert werden, oder Grafenwöhr, ein riesiges Übungsgelände für Bodentruppen. Weitere prominente Stützpunkte umfassen:
USAG Ansbach in Bayern, mit mehreren Kasernen wie Barton Barracks und Bismarck Kaserne.
USAG Stuttgart, einschließlich Patch Barracks, dem ehemaligen Hauptquartier der 7. US-Armee.
USAG Bavaria in Vilseck, mit Rose Barracks und weiteren Einrichtungen.
Wiesbaden Army Airfield und die Kaiserslautern Military Community, die logistische Zentren darstellen.
Weitere Orte wie Baumholder, Spangdahlem Air Base oder die Garnison in Garmisch-Partenkirchen.

Diese Basen sind nicht nur militärische Außenposten, sondern kontrollieren Teile des deutschen Territoriums und unterliegen weitgehend US-Recht. Ich selbst wurde schon im Rahmen von Dreharbeiten für eine Demonstration in Ramstein von Besatzungssoldaten mit Maschinengewehren bedroht.

Dies verletzt die Souveränität Deutschlands massiv.

Wer in diesem Zusammenhang von einer gleichberechtigten Partnerschaft fabuliert, ist extrem blauäugig. Die Fakten sprechen gegen eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe: Die USA nutzen diese Stützpunkte, um globale Operationen zu führen, ohne dass Deutschland ein Mitspracherecht hat.
Während die Russische Föderation ihre letzten Truppen bereits 1994 aus der ehemaligen DDR abgezogen hat und den Abzug von über 330.000 Soldaten umfasste , sitzen die USA noch immer fest im Land. Dieser Abzug markierte das Ende der sowjetischen Besatzung! Doch die westlichen Alliierten, allen voran die USA, behielten ihre Präsenz bei. Von Deutschland aus führen die USA Kriege und Militäroperationen in der ganzen Welt. Ob in Afghanistan, im Irak oder anderswo. Ramstein dient auch als Drehscheibe für Drohnenkriege, die oft ohne direkte deutsche Beteiligung ablaufen.

Die Kosten dieser Besatzung trägt zumindest teilweise der deutsche Steuerzahler. In den letzten Jahren hat Deutschland mehrere Milliarden Euro für die Unterhaltung der US-Truppen ausgegeben, einschließlich Infrastruktur, Schulen und Krankenhäusern auf den Basen.

Hinzu kommt die Gefahr einer Eskalation. In einem Konflikt mit Russland oder anderen Mächten wären Orte wie Ramstein primäre Ziele für Angriffe, was Deutschland direkt in die Schusslinie bringen würde. Die Präsenz macht Deutschland zu einem potenziellen Schlachtfeld, ohne dass es volle Kontrolle über seine eigene Sicherheit hat.
Durch diese Abhängigkeit wird Deutschland zum Mittäter an Kriegen und Militäraktionen weltweit. Die US-Basen dienen als Ausgangspunkt für Interventionen, die oft völkerrechtswidrig sind. Ob Drohnenangriffe in Afrika oder Logistik für Nahost-Operationen. Deutschland ermöglicht dies indirekt und teilt die moralische Verantwortung.

Eine neue Eskalation sind Langstreckenwaffen auf deutschem Boden.
Auf Befehl der Amerikaner und der NATO-Allianz sollen nun wieder Langstreckenwaffen in Deutschland stationiert, die bis nach Russland reichen könnten. Diese Waffen, mit dienen einer angeblichen Abschreckung gegen Russland, erhöhen aber das Risiko einer nuklearen Eskalation. Dies ist nichts weiter als eine Provokation, die Deutschland noch tiefer in den Konflikt zieht.

Souveränität zu erkämpfen ist zwingend notwendig, die Themen „Ami go home“ und die Wiedererlangung voller deutscher Souveränität muss stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Anstatt darauf zu hoffen, dass ein US-Präsident wie Trump die Souveränität auf dem Silbertablett serviert, muss Deutschland und das deutsche Volk selbst aktiv werden!

Nur durch eine breite Debatte und politischen Druck kann echte Unabhängigkeit erreicht werden. Hier passiert auch bei Deutschlands größter Oppositionspartei zu wenig. Kernthemen wie Souveränität und Ami go home werden sehr stiefmütterlich behandelt. Deshalb braucht Deutschland auch eine breit aufgestellte Friedensbewegung.

Für ein souveränes Deutschland in einer multipolaren Welt.

Alexander Kurth

(Gesang: Guy Guy Dawson in Ramstein im Februar 2023)

Danke an dieser Stelle an Guy Dawson für dieses aussagekräftige Lied.

https://youtu.be/NqqBqupcmyw?si=RINIEbv1XWozow9I

Eine Welt ohne US–Kriege!

Argumente, warum die Welt ohne US-Kriege besser wäre:

  1. Massive menschliche Kosten.
    Kriege in
    Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Lateinamerika
    führten zu:
    Millionen Toten (direkt & indirekt)
    Zu zerstörter Infrastruktur.
    Generationen voller Traumata.

Viele dieser Kriege wurden geführt:
ohne UN-Mandat
auf Basis falscher oder manipulierten Begründungen (z. B. Massenvernichtungswaffen im Irak).

  1. Destabilisierung ganzer Regionen

Beispiele:
Irak → Zerfall des Staates, Entstehung des IS
Libyen → Bürgerkrieg, Sklavenmärkte, Waffenflut in Afrika
Afghanistan → Nach 20 Jahren Krieg wieder Taliban, aber mit zerstörtem Land.
Statt Stabilität entstand meist. Chaos, das bis heute anhält.

  1. Förderung von Radikalisierung & Terrorismus.

Viele extremistische Gruppen entstanden als direkte Reaktion auf:
Besatzung, zivile Opfer, die
Demütigung ganzer Gesellschaften und Kukturen.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat den Terror nicht beseitigt, sondern oft verlagert oder verstärkt.

  1. Doppelmoral & Vertrauensverlust.
    Menschenrechte werden gepredigt, aber Verbündete mit schweren Verbrechen geschützt, siehe Israel.
    Völkerrecht wird verteidigt – außer es steht US-Interessen im Weg!

Eine deutsche Krankheit: Das warten auf einen Erlöser!

In der deutschen Politik und Gesellschaft gibt es eine eigenartige, fast chronische Neigung, die man als „deutsche Krankheit“ bezeichnen könnte: die anhaltende Suche und das warten auf einen Erlöser von außen. Statt selbst aktiv zu werden und Veränderungen herbeizuführen, hoffen viele auf Hilfe aus dem Ausland oder sogar auf mythische Figuren, die alles richten sollen.

Wer schon länger im politischen Widerstand tätig ist, ich für meinen Teil bin es seit 1996, erlebt diese Marotte immer wieder, in verschiedenen Ausprägungen.
Es ist eine Form der Passivität, die nicht nur immer wieder enttäuscht, sondern auch schadet, dem Einzelnen und der gesamten Widerstands-Bewegung.

Diese Tendenz ist keineswegs neu. Schon in früheren Zeiten gab es geistig Entrückte, die auf Hilfe durch die Besatzungsmächte hofften. Sie bildeten Fantasieregierungen oder sogenannte Exilregierungen und schmückten sich mit Titeln und Ministerposten. Es wurden sogar Fantasieausweise verkauft. Teilweise gab sogar gleichzeitig mehrere solcher Ansammlungen von Personen, die normalerweise in die Psychiatrie gehörten, oft waren es dubiose Kleinkriminelle, die mit dem Verkauf von Fantasieausweisen Geld verdienten.

Trotzdem dachten sie, ihre Kaspertruppen wären von ausländischen Regierungen anerkannt. Da das Internet damals nur eine Randerscheinung war, waren sie zum Glück kaum wahrnehmbar. Ihre Ideen blieben auf kleine Kreise beschränkt und der Schaden war begrenzt.

Das Internet fungierte später als Verstärker. So wurden die wirren Thesen von einer Randerscheinung zu einem Massenphänom.
Mittlerweile kann jeder Hängengebliebene und Entrückte seine wirren Thesen in der Welt verbreiten, ohne dafür auch nur vor die Tür gehen zu müssen. Das Netz hat die Tore für alle Arten von Geisteskrankheiten geöffnet. Spätestens seit dem Phänomen Q wird das Internet mit Irrsinnigkeiten geflutet, die die Hoffnung auf einen Erlöser nähren. Da gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt, jeder Psychiater hätte seine helle Freude an derartigen Patienten.

Natürlich wechseln die Erlöser immer mal: Mal ist es Trump, dann mal wieder Putin oder der mysteriöse Q höchstpersönlich. Sogar das US-Militär im Rahmen sogenannter SHAEF-Manöver musste schon als Befreier herhalten. Es ging sogar so weit, dass nach dem entrückten Duktus mancher Experten, Konsorten wie Merkel und Co. bereits inhaftiert wurden. Damit keine Unruhe aufkommt, wurden diese natürlich durch Klone ersetzt. Unsere Befreier denken wirklich an alles.

Auch Termine, an denen deutsche Kasernen im Rahmen des Manövers besetzt werden sollten, gab es schon. Als dies nicht erfolgte, gab es natürlich die passende Ausrede.

Eigentlich könnte man darüber lachen, wenn diese Verrückten nicht ein Millionenpublikum erreichen würden. Sie liefern immer wieder Negativbeispiele, die suggerieren, der politische Widerstand bestehe nur aus Verrückten, was vom Mainstream natürlich genüsslich aufgegriffen wird. So wird der echte Widerstand diskreditiert und ins Lächerliche gezogen.

Noch schlimmer: Sie nähren eine falsche Hoffnung, nämlich die auf einen Erlöser. Teilweise wurde sogar Bullshit gepredigt, man sollte sich zurücklehnen und dem Plan folgen. Alles wird gut, und man sollte sich mit Popcorn in der Hand auf das Sofa setzen. Solche Botschaften lähmen, statt zu motivieren.

Auch den etwas Leichtgläubigen, Entrückten und geistig etwas Eingeschänkten sollte bewusst sein, dass man niemals auf helfende Hände warten sollte, besonders im politischen Bereich. Weder Putin und erst recht nicht ein Donald Trump wird für das deutsche Volk als Erlöser fungieren. Aus der russischen Föderation gibt es sogar aus Regierungskreisen die Aussage, dass die Menschen in Deutschland die Aufgabe selbst übernehmen müssen, Ordnung im eigenen Land zu schaffen.
Diesen Ausführungen kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. Wer auf einen Erlöser wartet, der wartet auch am Hauptbahnhof auf ein Schiff. Für ebenso falsch halte ich es im übrigen auch, wenn man der Meinung ist, eine Partei wird es für mich richten und ich kann meine Verantwortung einfach an der Wahlurne abgeben und muss nichts mehr tun für die politische Wende.

Selbst handeln statt warten!
Haltet euch von solchen medialen Humbug fern, der von Personen verbreitet wird, die in eine geschlossene Einrichtung gehören. Folgt lieber den Worten, die dem großen Richard Wagner zugeschrieben werden: „Dreck nicht Dreck sein lassen, sondern mit beiden Händen aufräumen.“ Der echte Widerstand entsteht durch eigenes Handeln, nicht durch Warten auf Retter und Erlöser. Nur so kann man echte Veränderung herbeiführen und die „deutsche Krankheit“ überwinden.

Alexander Kurth

Der Griff nach dem Öl von Venezuela

Eine notwendige Kritik an imperialistischem Raubzug, Heuchelei und kriminellen Interventionen.
Venezuela, gilt als Land mit den weltweit größten Ölvorkommen von rund 300 Milliarden Barrel. Es ist seit Jahrzehnten das Opfer eines rücksichtslosen US-Imperialismus. Die jüngsten Ereignisse, einschließlich brutaler US-Luftschläge und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen, enthüllen das wahre Gesicht der amerikanischen Außenpolitik: Eine Mischung aus Gier, Heuchelei und krimineller Aggression.

Präsident Donald Trump feiert diese Verbrechen als „großartigen Schlag“, während sie in Wahrheit ein neuer Tiefpunkt in einer langen Geschichte von blutigeb Übergriffen darstellen.

Dieser kleine Artikel soll auf die US-Handlungen eingehen und die Verlogenheit Washingtons aufzeigen. Ohne die inneren Probleme Venezuelas zu ignorieren, Probleme, die auch durch US-Sabotage und Sanktionen nur noch schlimmer worden.

Der US-Griff nach dem Öl Venezuelas begann natürlich nicht unter US-Präsident Trump.
Die USA haben Venezuela nie als souveränen Staat gesehen, sondern als ihre private Ölförderanlage. Schon seit den 1920er Jahren pumpten US-Konzerne wie Standard Oil (heute ExxonMobil) das schwarze Gold aus dem Boden, während das Land in Abhängigkeit gehalten wurde. Mit Hugo Chávez‘ Aufstieg 1999 endete diese Kolonialherrschaft vorübergehend, er nationalisierte die Industrie und verteilte die Einnahmen an die Armen und an das Volk von Venezuela. Die damalige Reaktion der USA? Wut und Rache. Washingtons Gier nach den größten Ölvorkommen der Welt treibt sie zu jedem Mittel: Von wirtschaftlicher Erpressung bis hin zu militärischen Invasionen. Auch Trump hat unverhohlen zugegeben, dass er das Öl als US-Beute betrachtet, und plant, US-Firmen nach einem Regimewechsel wieder einzusetzen. Das ist kein Schutz der Demokratie und des Volkes, sondern blanker Raubzug, ein altbekanntes Muster, das die USA in Ländern wie Irak oder Libyen perfektioniert haben, wo Ressourcen geplündert und Chaos zurückgelassen wurde. Man könnte natürlich noch weitere Beispiele nennen.

Unter Chávez wurde Venezuela zum Feindbild Nummer eins für die USA, weil er es wagte, unabhängig zu sein. Der gescheiterte Putsch von 2002 war ein klassisches US-Manöver: Dokumente beweisen, dass Washington Oppositionelle finanzierte und den Umsturz begrüßte, bevor Chávez allerdings triumphierend zurückkehrte. Millionen Dollar flossen über Tarnorganisationen wie die National Endowment for Democracy an Putschisten, um Chávez zu stürzen. Diplomatische Isolation, Spionage und wirtschaftlicher Druck folgten, alles unter dem Deckmantel von „Menschenrechten“, auch das kennen wir bereits aus der Geschichte. Die USA wollten und wollen ein Venezuela, das wie ein gehorsamer Vasall ihrer Politik folgt: Billigöl liefert, Anti-US-Allianzen meidet und US-Konzerne reich macht.

Chávez‘ Allianzen mit Kuba, Russland und Iran waren der wahre Dorn im Auge und nicht Korruption oder Armut, die die USA in ihren eigenen Verbündeten wie Saudi-Arabien ignorieren. Diese Fakten enthüllen einmal mehr die US-Außenpolitik als zynisches Spiel. Demokratie nur, wenn sie profitiert; Diktatur, wenn sie nützlich ist.

Natürlich ist Maduro kein Chávez, es fehlt an Charisma und Vision und natürlich leidet auch Venezuela unter Korruption, Hyperinflation und Massenexodus. Über 7 Millionen Menschen flohen aus dem Land und natürlich sind viele Probleme auch hausgemacht. Doch die USA haben diese Krise absichtlich angeheizt, um Maduro zu brechen. Seit 2017 ersticken Sanktionen gegen die Ölgesellschaft PDVSA das Land: Exporte halbiert, Importe um 70 Prozent gekürzt, Medikamente und Lebensmittel oft unerschwinglich. Diese Embargos sind wirtschaftlicher Krieg, sie töten Zivilisten, ohne die Elite zu treffen, diese lebt auch in Venezuela in Saus und Braus, auch dieser Umstand muss erwähnt werden.

Tausende starben durch fehlende Medizin, während die USA von „humanitärer Hilfe“ faseln. Trotz aller berechtigter Kritik an Maduro: Das sind Venezuelas Probleme, nicht die der USA. Washington sollte lieber vor der eigenen Haustür kehren. Chaos zu exportieren um von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken, war da schon immer ein sehr beliebtes Mittel der USA.

Nun zum angeblichen Kampf gegen den Drogenhandel: Eine weitere erlogene Rechtfertigung für Aggression und Krieg.
Trumps Behauptung, die Angriffe dienten der Drogenbekämpfung, ist eine Farce, erstunken und erlogen. Maduro wurde 2020 wegen „Narko-Terrorismus“ angeklagt, doch Venezuela ist kein Drogenzentrum. Als Transitroute für kolumbianisches Kokain (250–350 Tonnen jährlich) spielt es eine untergeordnete Rolle global: Nur 10–15 Prozent des US-Kokains kommen daher, während Mexiko und Kolumbien die Hauptquellen sind. Der „War on Drugs“ ist ein alter Vorwand für US-Interventionen, von Panama bis Mexiko, wo er mehr Tod als Erfolg brachte. Maduro bot sogar Gespräche an, doch Trump ignoriert das für seinen Krieg. Das ist keine Anti-Drogen-Strategie, sondern Tarnung für Ölraub und geopolitisches Gaunertum. Die USA, selbst der größte Drogenkonsument der Welt, sollten ihre eigene Sucht bekämpfen, statt fremde Länder zu bombardieren.

Die Entführung Maduros, ist ein neuer Tiefpunkt in der verbrecherischen US-Außenpolitik.
Einen gewählten Präsidenten zu entführen, daas ist der absolute Tiefpunkt, ein Akt internationalen Terrorismus, der die USA einmal mehr als Schurkenstaat entlarvt. Es ist Völkerrechtsbruch, ohne Kongress oder UN-Mandat. In Deutschland und anderswo loben Trump-Fanatiker das als „Heldentat“ und fantasieren von weiteren Entführungen, vielleicht sogar von Politikern wie Merz. Solche Wahnideen zeigen, wie toxisch US-Propaganda und dumpfer Populismus oftmals wirkt. Maduro mag umstritten sein, aber seine Entführung ist ein Präzedenzfall für globale Anarchie, die USA entscheiden, wer regiert, und wer verschwindet!

Venezuelas Isolation und eine wohl düstere Zukunft. Allein gegen die Globalverbrecher?
Venezuela steht relativ allein da, da Verbündete wie Russland und Iran selbst im Abwehrkampf gegen denselben imperialistischen Globalverbrecher-Block stecken. Somit kann keine starke Front gegen Washingtons Aggression gebildet werden, bis auf ein paar starke Worte der Solidarität vielleicht.

Wir müssen nun abwarten, wie sich die Lage entwickelt, übernimmt Vizepräsident Delcy Rodríguez? Greift das Militär ein? Oder installieren die USA ihre Vasallin María Corina Machado, die Nobelpreisträgerin, die als Demokratin vermarktet wird, aber in Wahrheit eine US-Marionette ist? Schaut man in die Geschichte: Irak, Afghanistan, Libyen, wo die USA „Freiheit und Demokratie“ brachten. Zerstörte Länder, Bürgerkriege, Millionen Tote. Venezuela erwartet nichts Gutes: Mehr Ausbeutung, weniger Souveränität, vielleicht ein paar mehr Brotkrümel für das Volk.

Ein weiterer Vorteil für Trump? Ablenkung von den Epstein-Akten, deren Enthüllungen seine Kreise bedrohen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt oder einfach Realität in einer Welt US-amerikanischer Verlogenheit.

Alexander Kurth

Erlebnisse im ÖPNV, unterwegs mit der Deutschen Bahn

Ach, die Verkehrswende! Das Wort schwebt durch die Luft wie ein Furz aus dem Auspuff eines alten Diesels. In einer heldenhaften Anstrengung, wird unsere einst weltbekannte Automobilindustrie in den Abgrund gestoßen, weil wer braucht schon Jobs und Innovation, wenn man stattdessen subventionierten Elektroschrott auf Rädern haben kann? Die Obrigkeit versucht uns zudem alle in den Öffentlichen Personennahverkehr zu zwängen.

Welch ein Paradies das ist! Der ÖPNV, dieser strahlende Leuchtturm des Fortschritts im bundesrepublikanischen Irrenhaus, befindet sich in einem Zustand, der an eine Leiche erinnert, die man vergessen hat zu begraben. Sie fault vor sich hin, riecht übel und zieht fast nur noch Maden an. Obwohl ich persönlich echte Maden zumindest noch zum Angeln nutzen kann.

Aber, wenigstens ist er umweltfreundlich, solange man die Emissionen und Ausdünstungen der verzweifelten Fahrgäste nicht mitzählt.

Ich persönlich meide den ÖPNV normalerweise wie die Pest. Corona-Gläubige, die immer noch mit ihren Masken herumlaufen, als wäre die Apokalypse nicht schon 2020 vorbeigekommen. Diese Typen und andere Paradebeispiele sind die perfekten Exemplare des BRD-Insassentums. Sie sind eine Symbiose aus purer Degeneration, Volkstod und kulturellem Untergang. Sie artikulieren sich wie Affen, die gerade aus dem Zoo entkommen sind – und nein, ich rede hier nicht nur von Menschen mit Migrationshintergrund, ich meine den typischen BRD-Bürger, dessen Hirn durch jahrelanges RTL2-Glotzen, amerikanische UN-Kultur (die Art, die uns mit Superheldenfilmen und Fastfood vergiftet) und den Konsum von GEZ-Müll zu Brei zerfallen ist. Diese Zombies sitzen da, starren in ihre Smartphones und grunzen Laute die sie als Musik bezeichnen, während sie den Niedergang ihrer eigenen Spezies feiern. Wenn ich Affen sehen will, gehe ich in den Zoo der ist entspannter als die Nutzung der DB und die Viecher sind ehrlicher.

Aber manchmal, manchmal zwingt das Leben einen in diesen rollenden Brutstätten der Degeneration. So fuhr ich vom Großraum Leipzig an die Nordsee. Von den insgesamt acht Verbindungen, die wir hin und zurück absolvieren sollten, waren sage und schreibe zwei pünktlich. Zwei und die waren regionale S-Bahnen. Das ist eine Trefferquote, die selbst ein Blinder mit Pfeil und Bogen übertrifft. Der Rest? Ein Festival der Verspätungen, Ausfälle und improvisierter Umleitungen, die uns durch Bahnhöfe führten, die wir sonst nie kennengelernt hätten.

Weil, warum nur viermal umsteigen, wenn man sechsmal kann? Ist wohl das Bonusprogramm der DB, von dem man immer wieder hört. Bei jedem Ausfall gab’s zumindest gratis eine Ersatzverbindung, die natürlich auch verspätet war oder ganz ausfiel.

Und während man so durch diese Geisterbahnen gondelt, wird klar, wo die Prioritäten der Deutschen Bahn liegen. Nicht bei Pünktlichkeit, Sauberkeit oder funktionierenden Zügen – nein, nein! Das wäre zuviel verlangt. Stattdessen schmücken sie ihre Bahnhöfe mit Treppen im Pride-Modus: Regenbogenfarben überall, weil hetero ja so uncool ist. Stellen Sie sich vor, Sie stolpern über eine Stufe, weil der Zug mal wieder 45 Minuten zu spät ist, und landen in einem Farbenmeer, das Ihnen sagt: „Sei stolz auf deine Verspätung!“ Es ist, als würde die DB sagen: „Wir können keine Züge reparieren, aber wir können sicherstellen, dass Ihre Frustration bunt ist.“ Dann die Toiletten! Oh, diese Oasen der Hygiene, wo der Gestank von Urin und Verzweiflung Sie regelrecht umhaut.

In den Toiletten springen Ihnen zumindest DB-Aktionen für die Ukraine entgegen und sie wissen sofort wo ihre Steuergelder hingehen. Plakate, die Sie anflehen, für ihren Frieden zu spenden, während Sie auf einem Klo sitzen, das aussieht, als hätte es den Zweiten Weltkrieg überlebt und das ohne Reinigung. Fehlt nur noch das Klitschko aus dem Lokus auftaucht und sagt: Bitte spendet.

Ein weiterer Höhepunkt gefällig? Bitte sehr! Die Züge selbst. Manche sehen aus, als hätten sie in den 80ern aufgegeben und seien seitdem nur noch aus Mitleid am Laufen. Abgerockt, versifft, mit Graffiti verschandelt. Und die DB? Die klebt einfach Hinweise drauf nach dem Motto: „Dieser Zug sieht aus wie außer Betrieb, ist er aber nicht!“ Ernsthaft? Wenn man das nicht mit eigenen Augen sieht, hält man’s für Satire halten, wie so vieles in dieser Republik.

Willkommen in der BRD, wo der Zug des Fortschritts längst entgleist ist und niemand den Bremshebel findet.

Zum Abschluss noch was positives, will ja nicht nur meckern. Das Zugpersonal war durchweg nett und freundlich. Das lag wahrscheinlich an unseren beiden Fellnasen, die als Reisebegleiter fungierten.

Alexander Kurth

Neues aus der BRD-Familienpolitik. Teil 2.

Neues aus der BRD-Familienpolitik für 2026
Teil 2: Unterhalt – das ewige Streitthema

Über Unterhalt zu sprechen ist schwierig. Nicht, weil die Regeln so kompliziert wären, sondern weil kaum ein anderes Thema so emotional aufgeladen ist. Es gibt hier keine saubere Trennung in richtig und falsch, in Täter und Opfer. Es gibt Geschichten – unzählige. So unterschiedlich, so dramatisch und so verletzend wie Sterne am Himmel. Und jede einzelne fühlt sich für die Betroffenen absolut real an.

Unterhalt ist fast nie eine rein sachliche Frage. Immer schwingt etwas mit: Schuld, Enttäuschung, Verletzung, manchmal auch Wut. Da ist der Mann, der sagt, seine Frau habe ihn betrogen, sei gegangen, und jetzt müsse er zahlen, bis er selbst kaum noch über die Runden kommt. Und daneben steht die Frau, der man schwer erklären kann, warum sie Verständnis haben soll, nachdem sie nach fünfzehn Ehejahren für eine deutlich jüngere Frau verlassen wurde und plötzlich allein mit Kindern dasteht.

Dann gibt es Patchworkfamilien. Neue Partnerschaften, neue Kinder, alte Verpflichtungen. Menschen, die versuchen, Verantwortung zu übernehmen, und dabei erleben, dass das System auf seltsame Weise rechnet. Gerade hier wird die Widersprüchlichkeit besonders deutlich. Wenn es um Unterhalt geht, zählen neue Kinder oft nicht mit. Stiefkinder werden nicht angerechnet, wenn berechnet wird, wie viel jemand angeblich noch zur Verfügung hat. Das System tut dann so, als existiere diese neue Familie finanziell nicht.

Geht es zum Beispiel um Kita-Gebühren, Förderungen oder staatliche Leistungen, sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus. Dann zählt das Einkommen sehr wohl. Dann wird gerechnet, als trüge derselbe Mensch selbstverständlich Verantwortung für alle – obwohl genau diese Verantwortung an anderer Stelle zuvor ausgeblendet wurde.

Was dabei auch oft übersehen wird: Dieses System drückt nicht selten zwei Existenzen gleichzeitig nach unten. Der eine Elternteil zahlt mehrere hundert Euro Unterhalt, arbeitet, trägt Verantwortung und rutscht trotzdem gefährlich nah ans Existenzminimum. Auf der anderen Seite steht der betreuende Elternteil, der zwar Unterhalt erhält, diesen bei Bezug von Bürgergeld aber nahezu vollständig angerechnet bekommt. Mehr Geld bleibt also auch dort nicht.

Am Ende leben dann zwei Haushalte am Limit. Zwei Fraktionen am Existenzminimum. Und für das Kind entsteht dadurch keine echte zusätzliche Stabilität. Das Geld wird verschoben, verrechnet, angerechnet – aber das Grundproblem bleibt bestehen.

Steigender Unterhalt führt deshalb nicht automatisch zu mehr Sicherheit für Kinder. Sehr oft führt er zu mehr Streit, mehr Frust und mehr gerichtlichen Auseinandersetzungen. Besonders dort, wo Familien nicht mehr der klassischen Vorstellung entsprechen – bei Patchwork-Konstellationen, bei neuen Partnerschaften, bei mehreren unterhaltsberechtigten Kindern. Das System zeigt wieder seine Fratze und wirkt als Konfliktverstärker denn als familienpolitische Lösung.

Politisch wird Unterhalt dennoch meist technisch behandelt. Tabellen, Beträge, Anpassungen. Für 2026 steigen die Mindestunterhaltsbeträge erneut. Auf dem Papier ist das eine Reaktion auf steigende Lebenshaltungskosten. In der Realität bedeutet es für viele vor allem zusätzlichen Druck, weil der Selbstbehalt nicht im gleichen Maß wächst und das eigene Leben längst teurer geworden ist.

So entsteht der Eindruck, dass der Staat Verantwortung zwischen Eltern hin- und herschiebt, statt Familienstrukturen wirklich zu stabilisieren. Unterhalt wird erhöht, ohne das System als Ganzes zu denken – ohne Kindergeld, Steuerrecht, Wohnkosten und moderne Familienrealitäten zusammenzubringen. Am Ende stehen sich Menschen gegenüber, die sich gegenseitig als Gegner wahrnehmen, obwohl sie eigentlich dasselbe wollen: ein stabiles Leben für ihre Kinder.

Unterhalt ist notwendig, keine Frage. Kinder brauchen Sicherheit. Aber solange Familienpolitik hier vor allem als Rechenaufgabe verstanden wird, bleibt Unterhalt oft weniger Lösung als Konfliktverstärker – und Eltern werden gegeneinander ausgespielt, während sich das System selbst entlastet.

RW

Die ehrliche Neujahrsansprache von Friedrich Merz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Rentner, die gerade ihre Heizung abdrehen,
liebe Arbeiter, die sich fragen, ob sie dieses Jahr noch eine Stelle haben,
und liebe Jugendliche, die sich schon mal an den Gedanken gewöhnen können, dass ihr Leben teurer wird als eure Träume und das ihr in Zukunft an der Front verrecken könnt.

Ein neues Jahr ist da, und ich, Friedrich Merz, Ihr Bundeskanzler mit dem Herz aus purem Kapitalismus und BlackRock-Aktien, möchte Ihnen ausnahmsweise einmal die volle Wahrheit servieren. Kein Geschwafel von „Aufbruch“ und „Zusammenhalt“. Nur die nackte, kalte, bittere Wahrheit!

2025 habe ich die Wahl gewonnen, indem ich Ihnen alles Mögliche versprochen habe: Steuersenkungen, weniger Bürokratie, sichere Renten, starke Wirtschaft. Tja, Pech gehabt. Ich habe so ziemlich jedes einzelne Versprechen gebrochen und das mit einem Lächeln, das man nur bekommt, wenn man weiß, dass man nie persönlich dafür bezahlen muss. Denn Ihr seid einfach zu blöd und geduldig mir die Rechnung zu servieren, ihr seid echte Schafe.

Die Steuerentlastung? Stattdessen gibt’s jetzt eine „Sonderabgabe für unseren Frieden“. Der Bürokratieabbau? Wir haben einfach neue Ministerien erfunden, damit noch mehr Formulare ausgefüllt werden können. Und die Rente? Nun ja, die bleibt sicher, sicher niedrig!

Ich bin ein Kriegstreiber, und ich stehe dazu. Ich liebe es, wenn morgens die Schlagzeile kommt: „Deutschland liefert wieder schwere Waffen“. Das gibt mir so ein warmes Gefühl, etwa wie ein Kaminofen, nur dass der bei Ihnen zu Hause ja ausgeschaltet ist, weil Strom zu teuer geworden ist. Die Sanktionen gegen Russland? Mit meine Idee, mein Baby. Und sie funktionieren prächtig: Unsere Wirtschaft geht den Bach runter, Mittelstand pleite, hohe Energiepreise aber hey, wenigstens kann ich Putin ein bisschen ärgern. Ach nein, der heizt weiter mit Gas und verkauft es an andere Handelspartner. Gas das wir früher zu günstigen Preisen gekauft haben. Dafür heizen wir jetzt mit Hoffnung. Nur Hoffnung brennt nicht besonders gut.

Und weil wir gerade beim Thema Völkerverständigung sind: Ja, ich unterstütze den Genozid in Gaza und werde das auch weiter tun. Mit Hingabe zur Staatsräson. Mit Waffen und viel Geld. Mit Schweigen in den richtigen Momenten. Humanität ist schließlich etwas für Menschen mit Herz. Ich brauche allerdings weiter Euer Steuergeld für Waffen und neue U-Boote.

Die Sozialpolitik fragt ihr? Die werde ich weiter zerstören und zwar mit Freude. Bürgergeld? Weg. Pflege? Selbst zahlen. Krankenhäuser? Da schließen wir ein paar, spart Personal und Geld was wir wo anders benötigen. Schulen? Na ja, Bildung ist wichtig, aber nicht so wichtig wie ein neues Kampfflugzeug. Um bei Amazon am Fließband zu stehen, langt schließlich auch ein Hauptschulabschluss.

Wir brauchen schließlich mehr Geld für Krieg. Viel mehr ihr Schafe. Panzer sind nämlich teuer und Panzer lügen nicht im Gegensatz zu Wahlprogrammen. Die Armen werden ärmer, die Reichen (also Leute wie ich) werden reicher und die Mittelschicht.

Liebe Bundesbürger: Sie dürfen weiter stolz sein. Stolz darauf, dass Ihr hart erarbeitetes Geld in Dinge fließt, die laut explodieren und Menschenleben vernichten, statt in Dinge, die leise helfen. Stolz darauf, dass wir moralisch auf der richtigen Seite stehen, auch wenn diese Seite gerade ein Trümmerfeld ist.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes, gesundes neues Jahr 2026. Möge Ihre Stromrechnung erträglich bleiben, möge Ihr Job noch ein paar Monate halten, und möge die nächste Eskalation bitte erst im Februar kommen, ich habe im Januar noch Skiurlaub in Davos mit Leuten, die Kriege wirklich verstehen.

Ihr Friedrich Merz

Wir gehen aufrecht ins neue Jahr

Wir rutschen nicht ins neue Jahr – wir gehen aufrecht hindurch!

Aufrechte Menschen kriechen nicht vor woken Wahn, Kriegstreiberei und einer bis ins Mark falschen Politik. Sie ducken sich nicht, sie knien nicht, und sie rutschen schon gar nicht, weder vor kranken Ideologien noch in ein neues Jahr hinein.

„Guten Rutsch ins neue Jahr“ – diese Floskel hören wir überall, doch sie ist purer Unsinn und birgt eine versteckte Symbolik des Sich-Duckens und des Fallens. Wer rutscht, der kniet, der duckt sich, der verliert die Kontrolle. Es ist höchste Zeit, diese Redewendung zu überdenken und ihren Ursprung zu recherchieren: Sie stammt nicht aus dem echten deutschen Sprachgut, sondern ist eine späte Zutat, die erst um 1900 herum aufkam – beeinflusst durch fremde Einflüsse oder umgangssprachliche Verballhornungen. Der Ausdruck hat nichts mit stolzem, aufrechtem Gang zu tun, wie er einem Volk mit wahrer Liebe zu Heimat, Tradition und Ehre gebührt.

Deutsche sollten sich keinen „guten Rutsch“ wünschen, der an „Hals- und Beinbruch“ erinnert – eine weitere verdrehte Redewendung, die ursprünglich Glück und Segen meinte, aber heute wie ein Fluch klingt. Deutsche rutschen nicht; sie gehen stets aufrecht und selbstbestimmt durch das Leben, wenn sie den Wert von Heimat, Tradition und Ehre in sich tragen.
Vergesst das nie!

Stattdessen rate ich zu klaren, starken Alternativen, die Würde und Entschlossenheit ausdrücken:
Kommt gut ins neue Jahr!
Auf ein erfolgreiches neues Jahr!
Kommt gut rüber!

Wir wünschen euch allen einen friedlichen, aber vor allem aufrechten Übergang ins Jahr 2026 – mit klarem Blick, fester Haltung und der Kraft, für das einzutreten, was das wirkliche Deutschland ausmacht. Geht stolz voran, lasst euch nicht ducken!

Neues aus der BRD-Familienpolitik

Neues aus der BRD-Familienpolitik für 2026
Teil 1: Kindergelderhöhung um vier Euro

Vier Euro.

Manche freuen sich darüber. Ich ehrlich gesagt nicht. Für mich ist das wieder einmal ein ziemlich klares Signal dafür, wo Familien mit Kindern in diesem System stehen – nämlich weit unten. Vier Euro helfen niemandem. Sie gleichen nichts aus. Sie beruhigen höchstens das politische Gewissen nach dem Motto: Wir haben an die Familien gedacht, mehr war leider nicht drin.

Kindergeld ist ja ohnehin ein Dauerstreitthema. Ich habe unzählige Diskussionen mit Kinderlosen geführt, die ernsthaft der Meinung sind, sie würden mit ihren Steuern meine Kinder finanzieren. Dieselben Leute finden es dann vermutlich auch noch unverschämt, dass Eltern jetzt vier Euro mehr auf „Staatskosten“ für ihre Blagen bekommen.

Dabei war Kindergeld nie als Geschenk gedacht und auch nicht als Sozialromantik. Es ist ganz sicher kein „Ihr lebt auf Kosten anderer“. Wer so argumentiert, hat das Prinzip des Generationenvertrags nicht verstanden – oder will es nicht verstehen.

Kindergeld bedeutet im Kern etwas ziemlich Banales: Kinder werden steuerlich nicht wie ein Luxusgut behandelt, und Eltern übernehmen Aufgaben, Kosten und Verantwortung, die ein Staat selbst gar nicht leisten kann. Wir reden hier schließlich nicht über ein Hobby, sondern über Menschen, die großgezogen, begleitet, gebildet und irgendwann ins Leben entlassen werden müssen.

Kinder sind Humankapital. Wer mehrere Kinder großzieht, trägt dazu bei, dass dieses System überhaupt eine Zukunft hat – Renten, Pflege, Gesundheitswesen, Infrastruktur. Oder versucht es zumindest, denn die Situation im eigenen Land und in der Welt befindet sich ja gerade in ständigem Wandel.

Am Kindergeld wurde über die Jahre immer wieder herumgeschraubt. Früher galt immerhin noch: Wer mehr Kinder hat, bekommt auch mehr Ausgleich. Heute wird jedes Kind finanziell gleich behandelt. Das klingt auf den ersten Blick fair, blendet aber komplett aus, wie die Realität von Großfamilien aussieht. Wohnraum, Mobilität, Energie, Lebensmittel – all das skaliert nicht gerecht, nur weil man sagt: jedes Kind gleich viel.

Wer sich bewusst für mehrere Kinder entscheidet, investiert mehr Zeit, mehr Geld, mehr Kraft und letztlich mehr Zukunft. Und wer glaubt, der Staat lege die heutigen Rentenbeiträge sicher beiseite, bis man selbst alt ist, der verkennt, wie dieses System funktioniert. Die Kinder von heute tragen die Rentner von morgen – sofern es dann überhaupt noch funktionierende Renten- und Pflegesysteme gibt.

Diese vier Euro zeigen deshalb vor allem eines: wie gering der politische Stellenwert von Kindererziehung inzwischen geworden ist.

RW

Heute vor 19 Jahren wurde Saddam Hussein hingerichtet!

Saddam Hussein: Ein Visionär der Modernisierung Iraks!

Saddam Hussein, geboren am 28. April 1937 in Al-Awja nahe Tikrit, war eine zentrale Figur in der modernen Geschichte Iraks. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf und trat früh der Baath-Partei bei, die für arabischen Nationalismus und soziale Fortschritte eintrat. Nach seiner Beteiligung am erfolgreichen Putsch von 1968 wurde er Vizepräsident unter Ahmed Hassan al-Bakr. Am 16. Juli 1979 übernahm er das Amt des Präsidenten der Republik Irak und führte das Land bis 2003.

Unter seiner Führung erlebte Irak eine Phase bedeutender wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Dank der Einnahmen aus der Nationalisierung der Ölindustrie in den 1970er Jahren investierte die Regierung massiv in den Aufbau des Landes. Saddam Hussein initiierte umfangreiche Infrastrukturprojekte: Neue Straßen, Brücken und öffentliche Gebäude wurden errichtet, Elektrizität erreichte fast jede Stadt und viele ländliche Gebiete. Irak entwickelte sich zu einem der modernsten Staaten in der Region.
Besonders hervorzuheben sind seine Errungenschaften im Bildungs- und Gesundheitswesen. Er führte kostenlose und obligatorische Schulbildung ein, was zu einer der höchsten Alphabetisierungsraten in der arabischen Welt führte. Das Gesundheitssystem wurde zu einem der fortschrittlichsten im Nahen Osten ausgebaut. Der Irak erhielt sogar eine Auszeichnung der UNESCO für seine öffentlichen Gesundheitsprogramme. Frauenrechte wurden stark gefördert: Frauen erhielten Zugang zu Bildung und Berufen, viele stiegen in hohe Positionen in Regierung, Medizin und Wissenschaft auf.

Saddam Hussein betonte persönlich die Entwicklung der Frauen und machte Irak zu einem Vorreiter in dieser Hinsicht unter muslimisch geprägten Ländern.
Auch in der Wirtschaftspolitik zeigte er Weitsicht: Subventionen für Landwirte, Diversifizierung der Wirtschaft und der Ausbau der Industrie trugen zu Wohlstand bei. In den 1970er und frühen 1980er Jahren wuchs die irakische Wirtschaft stark, mit Reserven von über 35 Milliarden US-Dollar und einem starken Dinar.

Saddam Hussein sah sich als Verteidiger arabischer Interessen und strebte danach, Irak zu einer regionalen Führungsmacht zu machen. Seine Vision eines modernen, unabhängigen und vereinten Arabiens inspirierte viele.
Heute, 19 Jahre nach seinem Tod am 30. Dezember 2006, setzt sich seine Tochter Raghad Saddam Hussein weiterhin für die Wahrheit über die Geschichte Iraks und gegen die Verunglimpfung ihres Vaters und ihrer Heimat ein. Sie lebt im Exil in Jordanien und erinnert an die Errungenschaften jener Ära, in der Irak Fortschritte machte, die das Land zu einem stolzen und entwickelten Staat formten.

Saddam Husseins Leistungen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Frauenförderung bleiben ein bleibendes Erbe der Modernisierung Iraks. Ein Werk was im Jahr 2003 durch den US-Imperialismus und seine Söldner vernichtet wurde. Wie andere Länder auch, die von der sogenannten US-Demokratie heimgesucht wurden, ist der Irak nun eine destabilisierte und zerstörte Region, mit religiösen Extremismus, bürgerkriegsähnlichen Zuständen und wohl ohne Zukunft!

PS: Wer in dem Artikel negative Aspekte vermisst, kann sich gerne die zahlreichen Ergüsse aus den Mainstreammedien zu Gemüte führen.

Alexander Kurth