#KPD zur Sachsenwahl

Liebe Leser, werte Zuschauer,


wie angekündigt, veröffentlichen wir in den nächsten Tagen die Antworten aller zur Wahl stehenden Parteien in Sachsen.


Alle Parteien mit Landesliste und einige Einzelkandidaten erhielten von uns einen Fragenkatalog zugesandt.


Es geht weiter mit der #KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands
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Sehr geehrte Damen und Herren,
entschuldigen Sie die verspätete Antwort.

Nachstehend finden Sie unsere Kommentare.


Mit freundlichem Gruß
Torsten Reichelt, KPD

1. Wo sehen Sie die größten politischen Baustellen in Sachsen?
Die größte Baustelle ist der staatlich und medial unter gegenteiligem lautem Theaterdonner geförderte, erstarkende Faschismus.


2. Welches Thema würden Sie als Alleinstellungsmerkmal Ihrer Partei betrachten?
Wir sind die einzige Partei, welche ausschließlich die Interessen der Arbeiter vertritt. Frieden und Abrüstung sind erstes und wichtigstes Thema.


3. Kinder- und Altersarmut sind Probleme die auch in Sachsen auf der politischen Agenda stehen sollten. Wie lassen sich Ihrer Meinung nach diese Probleme zufriedenstellend lösen?
Indem man die nötigen Mittel bereitstellt, statt sie multimilliardenweise bei Wenigen zu konzentrieren. Das erfordert aber die Beseitigung der Diktatur dieser Wenigen, der nur ein dünnes scheindemokratisch-parlamentarisches Mäntelchen umgehangen wird.


4. Die Thematik “Umweltschutz“ hat in den zurückliegenden Monaten massiv an Bedeutung gewonnen. Wo sehen Sie in diesem Bereich den dringendsten Handlungsbedarf?
Primäre Profitorientierung und Ökologie werden sich immer ausschließen. Kapitalismus und ernsthafter Umweltschutz sind unvereinbar.


5. Wie positionieren Sie sich zum geplanten Kohleausstieg?
Wenn er kommt, wird er in jedem Fall arbeiterfeindlich sein und an anderer Stelle ökologische Probleme schaffen wie z.B. bei der massiven Produktion von Energiespeichern.


6. Pflanzengifte in der Landwirtschaft – ein oftmals diskutiertes Thema. Wie stehen Sie zu dieser Thematik?
Nicht nur Pflanzengifte, auch Insektizide zerstören Ökosysteme. Solange damit aber auch nur ein Cent Profit gemacht wird, werden immer genügend Politiker gekauft werden, um Verbote zu verhindern oder mit Hintertüren zu versehen.


7. Wie möchten Sie den Landärztemangel in Sachsen bekämpfen?
Nicht nur Landärztemangel. Sie haben wohl lange keinen Facharzttermin mehr gebraucht? Die BRD war noch nie in der Lage, sich selbst mit ausreichenden Fachkräften zu versorgen. In der DDR ging’s. Aber Planung und Sozialismus sind dummen Menschen leider zuwider.


8. Besonders in den letzten Jahren gab es einen spürbaren Vertrauensverlust in die Politik. Wo sehen Sie die Ursachen für diesen Vertrauensverlust und wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken?
Wie soll Jemand Vertrauen in eine Politik haben, die von korrupten Lakaien des Kapitals gemacht und von Lobbyisten vorgefertigt wird. Siehe Wahlplakate: Alle versprechen genau das, was sie seit Jahrzehnten nicht gemacht haben und ab 2.9. auch nicht tun werden.


9. Politischer Extremismus – ein Thema, welches nicht nur in Sachsen heftig diskutiert wird. In welchem Bereich sehen Sie die größten Probleme und wie ließen sich diese vernunftsorientiert lösen?
Die Extremismusdoktrin gehört zu den unsinnigsten Konstrukten bürgerlicher Propaganda. Sie dient der Gleichsetzung der progressivsten und reaktionärsten Kräfte der Gesellschaft. Schade, daß Sie auch auf den Unsinn hereinfallen. Der aufkommende Faschismus ist das tatsächliche Problem, aber nur unweigerliche Folge des imperialistischen Systems in der tiefen allgemeinen Krise.


10. Die letzten Zeilen gehören Ihnen.
Eine bekannte Aufzählung von Kapitalismusverbesserungsspinnern ist: „Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art“ Das wurde nicht gestern, sondern von Marx und Engels vor über 150 Jahren geschrieben. Die Erfolge der Kapitalismusverbesserer in den letzten 150 Jahren sind auch bekannt. So wird das nichts und deshalb werden wir nicht mit illusionärem Unsinn unsere Zeit verplempern. Nur ein Weg ist zielführend: Änderung der Gesellschaftsordnung.
Nur eine Gesellschaftsordnung, welche die Interessen der gesamten menschlichen Gemeinschaft vertritt, wird dies auch können. In einer Gesellschaftsordnung, deren zentrale Ausrichtung die Profimaximierung einer winzigen Minderheit von Großschmarotzern an der Arbeit der Werktätigen ist, sind alle langfristigen und vernünftigen Ziele unerreichbar.

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