#Fridays for Hubraum

Fridays for Hubraum
PS-Bolide oder hüftlahmer Elektroroller?


Wohl keine, in den letzten Monaten gegründete, Facebookgruppe hat in kürzester Zeit ein derartiges Interesse geweckt, wie das Gegenstück zur ‚Friday for Future‘-Bewegung, ‚Fridays for Hubraum‘.

Wir wollen uns wie gewohnt #ungetrübt mit diesem Thema beschäftigen.


Anscheinend muss erst des deutschen liebstes Kind von den fehlpolitischen Entwicklungen in der BRD betroffen sein, bevor der Michel so etwas wie Widerstandsbewusstsein entwickelt – obwohl der Beitritt in eine kritische Facebookgruppe noch keinen Akt des Widerstandes darstellt.


Bei der schier endlosen Schmerztoleranz, die unser Volk aufweist, kommt so ein Gruppeneintritt schon fast einem revolutionären Akt gleich.

Gerne hätte man sich einen ähnlichen Enthusiasmus bei Themen wie “Kinder- oder Altersarmut“ gewünscht. Aber wenn die eigene Wohlfühlblase nicht berührt wird, warum dann aus dem Fenster lehnen? In einem gesellschaftlichen System, in dem sich jeder selbst der Nächste ist, ist dies ein ganz „normales“ Verhalten – zumindest für die breite Masse.

Nun haben die politischen Machthaber, oder besser gesagt die Erfüllungsgehilfen, diverser Interessengruppen eine bittere Pille serviert, die auch der Michel in der Wohlfühlblase fressen soll. Nur deshalb hat sich eine Gruppendynamik entwickelt, die alle gesellschaftlichen Schichten umfasst – den Gutbetuchten mit Nobel-SUV, aber ebenso den Lohnsklaven im Niedriglohnsektor, der froh darüber ist, dass ihn sein alter Diesel heil zur Arbeit bringt.
Diesen Faktor kann man auch in der ‚Fridays for Hubraum‘-Gruppe beachten, die in wenigen Stunden hunderttausende Mitglieder umfasste.

Mittlerweile berichten auch die Mainstreammedien über diese neue Facebookbewegung, und natürlich blöken die Tastaturprostituierten der Altparteien in das altbekannte Horn.

Man warnt vor rechten oder rechtspopulistischen Einflüsssen – dies obwohl von dieser Bewegung keine Kinder politisch indoktriniert werden, so wie wir es von der ‚Friday for Future‘-Bewegung kennen.


Nun möchten wir aber nochmal auf das Potenzial der neuen „Bewegung“ zu sprechen kommen. Bleibt sie von ihrem Aktionsradius ein hüftlahmer Elektroroller oder könnte daraus ein PS-Bolide entstehen, der den Kathastrophen- und Verbotspolitikern in Berlin ordentlich Dampf macht?
Mit Dampf meinen wir nicht den größten ‚Fuck You Greta‘-Aufkleber am Heck zu präsentieren oder einmal mit einem Autokorso samt Hubkonzert nach Berlin zu fahren und dann trotzdem die servierte bittere Pille zu fressen. Mit Dampf ist wirklicher Widerstand gemeint. Ob die Menschen in der Gruppe, die momentan über die PS-Stärke ihrer Autos diskutieren oder über erste Gruppentreffen philosophieren dazu in der Lage sind, wird die Zukunft zeigen.

Vielleicht ist es die letzte Chance nochmal aufzuzeigen, wer hier wirklich die Macht haben sollte im Land.

Wir bleiben gewohnt ungetrübt am Ball und werden die Entwicklung beobachten.

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