#Tageskolumne Ute Fugmann

#Tageskolumne Rückblick Dienstag.


B wie Heidenau oder bekloppt. Dieses auszeichnende Attribut durfte ich mir heute mindestens 20 mal in gefühlten 10 Minuten anhören. Warum? Ich zerrte meinen Hund Gassi. Alltag. Ein älterer Herr war auf dem Heimweg und überquerte die fast einzige unübersichtliche Kreuzung im Dorf mit ordentlich Schwung in den Schuhen. Zuvor animierte ich reflexartig die Autofahrer per Handzeichen zum Abbremsen. Phhh. Geschafft. Nix gesehen. Rumms. Mist! Doch gesehen. Da lag er. Zwei Leute hatten das Schauspiel auch verfolgt und kamen dazu. Der Liegende war nicht Opfer eines Verbrechens sondern schnöde besoffen. Trotzdem verletzt. Die Sanitäter kamen nach etwa 10 Minuten. Warum schreib ich das? Hier passt noch jeder auf den anderen auf, auch wenn man sich mal bekloppt schimpfen lassen muss. So war das schon immer. So soll es bleiben! Den Teil mit ‚bekloppt‘, könnte man natürlich auch mit ‚Danke‘ ersetzen.

In B wie Berlin ist das anders! Die rot-rot-grüne Regierung hat sich dazu geeinigt, die drei Stroke-Mobile-Einsatzfahrzeuge (STEMO) für Schlaganfallspatienten nicht weiter zu betreiben. Die Spezialfahrzeuge fahren seit 2011. Martin Pallgen, Sprecher der Innenverwaltung, warnte vor Panikmache. Hmm. wenn Wolfgang Albers, Gesundheitspolitiker der Linken sagt: „Das Gegenteil ist der Fall. Wir verbessern die Strukturen“, ist Panik mehr als angebracht.
Keine Panik haben die Drogendealer in Berlin-Neukölln. Die Polizei sammelte im Süden des Stadtteils über 100 gebrauchte Spritzen von Junkies ein. Das ist nicht ungewöhnlich, aber das Gebiet verlagert sich von Nord nach Süd. Hmm. Im Norden werden es nicht weniger. Verlagert?

Der Jugend- und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) wirft der Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann eine zu lasche Haltung bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität vor. Das stimmt zwar, aber ist mit seinem Konzept der Druckräume nicht gelöst. Natürlich kann man auch ein oder beide Augen zudrucken.
Den Wasserwerfer in Dresden hätte man auch zugedruckt gesehen. Er stand führerlos auf dem Gehweg im Stadtteil Strehlen auf der Lockwitzer- Ecke Kurt-Fröhlich-Strasse. Er war auf der Durchreise von Österreich nach Hamburg. Der Führer auch. Dieser musste Ruhezeiten einhalten. Dresdner Beamte brachten das Fahrzeug auf das Gelände der Polizei an der Stauffenbergallee. Ohne Führer.


Der Führer ähm Chef von ‚Thomas Cook-Reisen‘, Peter Frankhauser kassierte kurz vor der Pleite noch 3,3 Millionen Euro Boni. Naja. Zum Leben zu viel, zum Sterben…


Der Philipp am Tor ist neidisch auf die Maserati der Clan-Familien vorm Sozialamt. Als CDU-Abgeordneter fordert Amthor mehr Härte in den Wattebällchen! Philipp, leg dich wieder hin!


Schönen Tag!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s