#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick Mittwoch.

Berlin. Der Senat greift mal wieder mit seinem neuen am Dienstag beschlossenen Bussgeldkatalog hart durch! Für sorglos entsorgte Kippen, Kaugummis und Einweg-Kaffeebecher werden bis zu 120 € fällig, während Hundekot auf dem Bürgersteig mit 300 € und in Grünanlagen bis zu 1500 Euronen ausgepreist wurden. Kleinere Vergehen wie weggeworfene Taschentücher oder Zigarettenschachteln sollen 40 bis 80 europäische Taler kosten. Von Einweg-Drogenspritzen steht wohl nichts im Katalog.

Ein 28 Jähriger wurde in Berlin-Britz fast beinahe und überhaupt nur wegen zu viel Zeugen nicht erschossen. Nein, natürlich nicht! Obwohl? Egal. Zumindest waren zuviele Menschen auf dem Bahnsteig für einen oder mehrere Schüsse. Der Endzwanziger ballerte mit einer Schreckschuss-Pistole auf dem Bahnhof und zuvor im Zug. Letzendlich wurde er festgenommen wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes. Hmm. Körperverletzung? Knalltrauma?

Zum Abschluss der Hauptstadt-Nachrichten noch die Löschwasserstände. Im Kreuzberger Baumschulenweg und in der Charlottenburger Marie-Elisabeth-Lüders-Strasse haben fünf Fahrzeuge gebrannt. Zwei davon in einer Tiefgarage eines neungeschossigen Wohnhauses. Als Zugabe noch zwei Wagen zwischen Kreuzberg und Mitte sowie noch ein Transporter von Amazon in der Späthstrasse. Letzterer hatte Glück. Eine Polizeistreife bemerkte zufällig den beginnenden Brand und löschte bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Auf dem linksextremistischen Internetportal ‚indymedia ganz unten‘ steht Amazon ganz oben. Umweltbewusst ist das nicht! Solange Greta nicht da ist, ermittelt der Staatsschutz. Fertig.

An der Universität Hamburg herrscht Anarchie. Klar. Zumindest wundert sich keiner, wenn Professoren an Vorlesungen gehindert werden. Die Uni-Leitung wirft jegliche Schuld von sich. Exmatrikulationen wären die einzig wirkungsvolle Massnahme gegen militante Störungen des Schulbetriebes! Es geht im aktuellen Fall um den Abbruch der Vorlesung des einstigen AfD-Mitbegründers Bernd Lucke, welcher auch Professor für Makro-Ökonomie ist.

Die Grünen denken von je her eher mikro. Die Grüne Politikerin Catherina Pieroth fordert eine Eigenbedarfsregelung auch für harte Drogen wie Kokain und Heroin bis zu drei Gramm. Dies sagte sie als gesundheits- und drogenpolitische Sprecherin der Berliner Grünen dem Nachrichtenportal rbb24. Keine Fragen. Schnief.

Schönen Tag!

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