#Tageskolumne Ute Fugmann

Tageskolumne Rückblick: Samstag.

Berlin. Zur Gedenkfeier anlässlich des Mauerfalls vor dreissig Jahren in der Bernauer Strasse haben die führenden Mitglieder des Politbüros ähm der Regierung, Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und seine Kanzlerin Angela Merkel dazu aufgerufen die 1989 errungene Freiheit zu verteidigen. Das machen wir! Versprochen! Merkel deutete die einstige Bestimmung des Bauwerks kurzerhand um. „Keine Mauer, die Menschen ausgrenzt und Freiheit begrenzt, ist so hoch oder so breit, dass sie nicht doch durchbrochen werden kann“, sagte sie. Die Mauer hatte zusammen mit dem Todesstreifen der innerdeutschen Grenze 17 Millionen Bürger der DDR eingesperrt!

Eingesperrt wurde auch ein 22 jähriger Nordmazedonier, welcher einem 29 jährigen Landsmann vor einem Wohnhaus in der Berliner Pannierstrasse mit einem Hammer in den frühen Morgenstunden des Samstages mehrfach auf den Kopf schlug. Das Opfer überlebte nur knapp. Eine Mordkommision hat den Fall übernommen und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Diesen Tatbestand kann man Karl Lauterbach von der SPD noch nicht vorwerfen. Er versteht sich selbst als soziales Gewissen seiner Partei. Seine Ex-Frau Angela Spelsberg sieht das anders. „…ich halte es für bedenklich, was in seinem Kopf vorgeht“, sagte sie der ‚Bunten‘ und ergänzte „Hoffentlich wird er nicht Minister!“. Sie befürchtet, dass auch die Öffentlichkeit seine moralische Eignung überschätzt. Oha!

Die Klima-Aktivisten von ‚Am Boden bleiben‘ überschätzen sich voraussichtlich auch. Am Sonntag wollen sie den Betrieb eines Berliner Flughafen blockieren. Ich schlage den BER vor. ‚Die coolsten Vögel bleiben am Boden‘ lautet das Motto. Hmm. Richtet sich der Protest auch gegen die per Flieger importierten Afrikaner der Bundesregierung? Dieser Shuttle-Service wurde bereits offiziell bestätigt.

In Zwickau gibt es keinen geeigneten Flughafen für das Resettlement-Programm der EU. Der dortige Verkehrslandeplatz wird ausschliesslich vom Aero-Club genutzt. Das angeblich rechtsextremistische Konzert fand am Freitag in der Leipziger Strasse statt. „Mit dem Eintreffen der Beamten vor Ort war die Veranstaltung gerade beendet und mehrere Personen verliessen die Örtlichkeit…“, sagte ein Polizeisprecher. Woher wollen die Ordnungshüter eigentlich wissen was gespielt wurde, wenn’s vorbei war? Den linken Vorwurf zu spät gekommen zu sein, werden sie verkraften.

Schönen Tag!

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