#Gastbeitrag Schwester Anja

Gedanken zum Advent…

Warum feiern wir Advent?

Das Christentum bereitet sich in dieser Zeit auf die Geburt Christi (Weihnachten) vor, Adventus Domini – Ankunft des Herrn.

Lichter werden auf dem geschmückten Adventskranz angezündet, ein alter und traditioneller Brauch. Doch was bedeutet das?

Das Adventslicht deutet auf das Licht hin, mit dem der Heiland auf die Erde kam, der Adventskranz hat eine runde Form, die für das „Fortwährende“ wie „Anfang und Ende“ oder „Leben und Tod“ steht und die Tannenzweige symbolisieren das Leben und die Fruchtbarkeit. Die Lichterbögen in den Fenstern gehen auf eine alte, schöne Bergarbeitertradition zurück. Die Kinder bekommen Adventskalender, meist gefüllt oder mit kleinen Bildern, die das Warten auf Weihnachten versüßen.

Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung und Vorfreude, Gemütlichkeit zieht ein, Kinderaugen glänzen und die Zeit mit der Familie spielt eine große Rolle.

Es war einmal…

Leider hat sich im Laufe der Zeit die Bedeutung der Adventszeit stark gewandelt, die Menschen verbinden primär Einkauf und Konsum mit dieser Zeit. Eine narzistische Gesellschaft, geprägt von Egoismus und Bitterkeit schiebt sich unerbittlich durch Supermärkte und Kaufhäuser, Völlerei, statt Genuss.

Auf Weihnachtsmärkten herrscht Gedrängel, mit viel Glühwein wird das Denken ausgeschalten, dazu Schlager statt lieblicher Weihnachtsmusik.

Armut und Elend haben sich breit gemacht, das Gutmenschentum sammelt Spenden – für sich selbst.

Aufrichtige Menschen, die sich um Arme und Obdachlose kümmern, ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest bescheren, werden als „Rechte“ diffamiert, Linksextremisten, die der Zerstörung und unermesslicher Gewalt fröhnen, dagegen werden gefeiert.

Neubürger werden mit Geschenken und Weihnachtsfesten bedacht , die Dankbarkeit kommt prompt, mit Fäusten und Messern.

Statt Adventskerzen werden Grablichter angezündet, Tränen fließen in Strömen, genau wie dicke Blutspur, die unser Land begräbt. Verzweiflung und Ohnmacht, statt Liebe und Zusammenhalt…

Was der Zeitraum „Advent“ für uns bedeutet und wie wir ihn verbringen möchten, entscheiden wir selbst.

Ich wünsche euch, dass euch der Geist der Weihnacht in den letzten Tagen des Jahres begleitet, ihr die Zeit der Besinnung nutzt und bei euren Familien verbringt.

Ein friedliches Weihnachtsfest

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