Fall Marcus H.: Richterin bekommt Ärger!

Nach dem Skandalurteil im Fall Marcus H., bei dem ein syrischer Totschläger mit Bewährung davon kam, droht der Richterin nun selbst juristischer Ärger.

Der Anwalt der Opferfamilie, die als Nebenkläger auftritt, erstatte Strafanzeige gegen die Richterin wegen Volksverhetzung, Amtsanmaßung und versuchter Rechtsbeugung. Wegen Beleidigung stellte er zudem Strafantrag sowie eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

Am 26. März, dem Prozesstag, wurde der Anwalt, aus Baden-Württemberg stammend und in Belgien praktizierend, nicht zu einer Verständigung zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten vorgelassen und konnte sich daher nicht einbringen. Mit dem Argument „Sie sind belgischer Rechtsanwalt. Ihnen ist der Zutritt zum Gerichtsgebäude verboten“ wurde ihm zuerst der Zutritt verwehrt.

Die Richterin habe ihn damit unbefugt „zwangsweise“ vom Verfahren ausgeschlossen, was Konsequenzen nach sich ziehen müsse.

Das Urteil selbst scheint also nicht der einzige Skandal in dieser ganzen Causa zu sein. Das Team von #UngetrübtMedia wünscht der Gerechtigkeit in diesem Justizschauspiel den nötigen Erfolg.

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