Schwester Anjas Ostergedanken

Schwester Anja …Karfreitag 2020
Der Karfreitag erinnert an den Kreuzweg des Jesus von Nazareth. Christen gehen traditionell am Karfreitag in die Kirche, zu einer Andacht, zur Johannes – oder Matthäuspassion. Doch die Kirche ist geschlossen, es finden keine Andachten und keine Passion statt. Jetzt, in einer Zeit der großen Einsamkeit und des Schmerzes, in der Seelsorge dringender denn je gefragt wäre, schweigt die Kirche und deren Oberhäupter. Das oberste Gebot sei der Schutz vor Corona und man sehe sich in einem Dilemma, so die Kirche.

Gerade in kritischen Zeiten wäre es wichtig, zusammen zu stehen, zusammen zu halten und Kraft im Gebet zu suchen. Selbst im Krieg, als Bomben fielen, sind die Menschen in die Kirche gegangen. Aber heute, in Coronazeiten, haben sogar Krankenbesuche durch Angehörige oder Seelsorger zu unterbleiben. Denken wir an all die kranken und alten Menschen, die isoliert, einsam und traurig in Einrichtungen leben und sterben. Ausgerechnet die Menschen, die man schützen will, werden durch staatlich verhängte Einschränkungen zutiefst verängstigt und in ihrer Not allein gelassen.

Noch findet eine Mehrheit der Bevölkerung die getroffenen Maßnahmen richtig und wichtig, jedoch wächst der Unmut und auch Stimmen, die das völlig anders sehen, täglich.
Die Menschen werden spätestens dann den großen Schaden, der ihnen durch die staatlichen Maßnahmen zugefügt wurde, erkennen, wenn sie dessen Ausmaß begriffen haben. Ob sich dann die Politiker wünschen, sie hätten mehr auf die gehört, die in den Maßnahmen und der großen Panik die größere Gefahr sehen, als in dem Virus ?

Täglich, ja fast stündlich wird Angst verbreitet, in der Zeitung, im Fernsehen, im Radio, im Internet. Die Angst vor dem Tod ist wohl so alt, wie die Menschheit selbst. Auch zur Zeit Jesu war die Menschheit über die Todesangst manipulierbar. Die Menschen haben schon damals ihre eigenen Angehörigen und Freunde ans Messer geliefert, um nicht selbst gesteinigt, erhängt, gekreuzigt oder verbrannt zu werden.
Die Haltung von Jesus im Verhört war ungewöhnlich, er ist seiner Überzeugung treu geblieben, hat nicht abgeschworen und sich nicht unterwürfig gezeigt. Durch seine feste Überzeugung vom Reich Gottes, in das er gehen wird, hat Jesus seine furchtbare Kreuzigung in Würde durchgestanden.

Aktuell erleben wir mit „Corona „, wohin uns die Angst führen kann. Der Notstand wurde ausgerufen, eine fragwürdige Verfassung außer Kraft gesetzt, Grundrechte beschnitten, Grenzen, sogar Landesgrenzen hochgezogen. Die Staatsanwaltschaft hat die Homepage einer Anwältin sperren lassen, die zu einer friedlichen Demonstration gegen den Shutdown aufgerufen hat. Seiten und Videos von Ärzten, Immunologen und Virologen werden gesperrt und gelöscht, weil sie die Wahrheit über „Corona “ verkünden. So wie Jesus das Wort Gottes verkündet hat, was den Vasallen seiner Epoche nicht gepasst hat.

Heute jubeln die Untertanen des Landes ihrer Königin zu, weil sie so konsequent gegen die Verbreitung des Virus durchgreift. Viele Bürger sehen in jedem, der ihnen nahe kommt , eine direkte Lebensbedrohung, so tief sitzt die Angst. Nur wie können wir den Angtbesessenen helfen, aus dem Grab, was sie sich gerade selbst schaufeln, wieder herauszufinden ?

Es ist unfassbar und unbegreiflich, wie ein vergleichsweise harmloses Grippevirus binnen weniger Wochen die Welt verändern kann. Nichts ist mehr, wie es war.
So schwer alles ist, die auferlegten drastischen Maßnahmen bieten uns derzeit auch Gelegenheit, über vieles nachzudenken, z.B. über den Wert von Freiheit und Gesundheit.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie stark, kämpfen Sie für die Wahrheit,
Ich wünsche Ihnen und allen Christen eine friedliche Osterzeit,
herzlichst , Ihre Schwester Anja

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