Spahn mit AstraZeneca geimpft

Berlin. Der Heiland der Bundesregierung Jens Spahn hat es getan! Nein, er ist nicht über’s Wasser gelaufen. Aber bis ins münsterländische Legden ist er gefahren bzw gefahren worden. Das weiss ich nicht so genau. Egal. Zumindest hat er sich dort angeblich eine Dosis AstraZeneca reingepfiffen. „It’s cool man!“ In Berlin hätte er das auch haben können. Sogar mit Auswahl! „Nach diesen langen Monaten der Pandemie fühlt es sich gut an, geimpft und damit geschützt zu sein. Alle bei uns zugelassenen Impfstoffe wirken sehr gut und sind sicher“, sagte der vom Männerschnupfen sehr schnell Genesene. Obwohl? Ich kenn die Rollenverteilung im Vier-Millionen-Euro-Haushalt nicht. „Ich kann nur jedem empfehlen, der ein Impfangebot bekommt, sich auch impfen zu lassen“, sagte der Bundesgesundheitsverkäufer auf Ministerposten. Ich sag vorsorglich „Nein!“, ohne Danke!

Viele nehmen das Angebot aber anscheinend an. Laut der Mainstream-Presse wurden am Mittwoch vor Christie Himmelfahrt 1.353.435 Impfspritzen gesetzt. Rekord! Zum Ende des Zuckerfestes am Donnerstag waren es noch 408.260 Piekser. Süss! Laut dem Sugar-Boy Spahn wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft. Klasse! Da wünsch ich mir doch eine Candy-Party für alle! Stopp! Das ist ungesund.

Ganz gesund kann das Wahlergebnis der FDP für ihr meinungsloses Führungsmaskottchen auch nicht sein. Die selbsternannten Liberalen haben ihr kontrastloses Schwarz-Weiss-Model Christian Lindner mit 93 Prozent als Chef wiedergekäut ähm wiedergewählt. Lindner heizte seinen Jüngern mit diesen Worten ein: „Unser Wahlziel ist, so stark zweistellig zu werden, dass sowohl schwarz-grüne als auch grün-rot-rote Mehrheitsbildungen ausgeschlossen sind“. Hmm. Wie soll das gehen mit permanenten Stimmenenthaltungen der FDP? Nun ja. Der stellvertretende Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki ist nicht so ,schön’, aber realistisch. „An unsere Sportfans: Wir wollen aufs Treppchen“, sagte der alte weisse Mann mit Bezug auf den Kampf mit der SPD. Im Augenblick sind es nur drei Prozent Differenz bei den Umfragewerten. Hoffentlich machen sich die Herren nicht noch auf Tinder nackig. Spässle!

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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