Neuigkeiten aus Pirna. Polizeieinsatzgeschehen 06.12.2021

Liebe Leser,

nachdem in der letzten Woche das Polizeieinsatzgeschehen in Pirna für bundesweite Schlagzeilen sorgte, als ein sich im Dienst befindlicher Polizist Pirnaer Spaziergänger als indirekte Mörder bezeichnete, kam es auch in dieser Woche zu einem Polizeieinsatz. Zeugenaussagen sprachen von mehreren Platzverweisen, die „Sächsische Zeitung“ dementierte dies. Ungetrübt Media stellte daraufhin eine weitere Presseanfrage, welche wir hiermit ungekürzt veröffentlichen.

Die Berichterstattung zum Vorfall aus der letzten Woche können Sie hier nachlesen:

https://ungetruebtmedia.blog/2021/12/07/antwort-auf-unsere-presseanfrage-vorerst-keine-dienstrechtlichen-konsequenzen-fuer-polizisten-der-massnahmenkritiker-als-moerder-bezeichnete/

Hier finden Sie die aktuelle Presseanfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihren Fragen:

1.) Nach verschiedenen Zeugenaussagen, wurden am Montag mehrere Personalien aufgenommen. Wenn dies zutreffen sollte, wie viele Personalien wurden aufgenommen und warum?

Antwort:


Die Polizei hat die Personalien von 26 Personen aufgenommen. Bei 24 Personen wegen Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung. Bei zwei Personen wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über die Festlegung von Alkoholverbotszonen.

2.) Wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen, wenn ja wieviele und warum?

Antwort:


Die Polizei hat 26 Platzverweise zur Durchsetzung der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung ausgesprochen.

3.) Wurde am Montag eine Beschlagnahmung durchgeführt, wenn ja warum und lag ein richterlicher Beschluss vor oder war „Gefahr“ im Verzug? Wenn Gefahr im Verzug vorlag, erfolgte dann eine Verhaftung?

Antwort:

Ein Handy einer Person wurde wegen Verdachts der Straftat der Fertigung von Bild- und Tonaufzeichnungen (§ 201 StGB) beschlagnahmt. Dies auf Anordnung der Staatsanwaltschaft.

4. Die Sächsische Zeitung berichtet das am Montag keine Platzverweise ausgesprochen wurden, wie bereits angemerkt widersprechen Zeugenaussagen dieser Behauptung, wie gelangte die SZ zu dieser Behauptung, gab es eine entsprechende Pressemitteilung der zuständigen Polizeidirektion?

Antwort:

Der Bericht in der SZ begründet sich in einer Fehlkommunikation. Es sind (siehe Frage 2) Platzverweise ausgesprochen worden.

Mit freundlichen Grüßen

Marko Laske
Polizeisprecher

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