Tageskolumne: Drosten steht vor Gericht

Berlin. Eine der Hauptfiguren der Corona-Pandemie erlangt am Freitag wieder Medieninteresse. Der Direktor des Institutes für Virologie an der Berliner Charité Christian Drosten (49) wurde von dem Hamburger Physiker und Nanowissenschaftler Roland Wiesendinger (60) verklagt. Dieser wirf dem witzigen ähm schwitzigen Labor-Terroristen von Merkels, Lauterbachs und Wielers Gnaden Täuschung vor. Es geht um den Ursprung des Corona-Virus. „Stammt das Coronavirus aus dem Labor? – Herr Drosten hat Politik und Medien in die Irre geführt“, schrieb Wiesendinger im ,Cicero’. Das Magazin hat das Interview erstmal rausgenommen und stattdessen eine Erklärung veröffentlicht, wonach man die einzelnen Punkte juristisch prüfe. Hmm. Zum Schluss sinkt ähm singt dann wahrscheinlich Xavier Naidoo. Spässle.

Der Wanderprediger wird vermutlich auch auf der Abschiedstournee vom Bundesgesundheitskasper Karl Lauterbach aus dem Gesundheitsministerium jammern. Egal. Der Herr der toten Fliegen warnt weiter vor leichten Veränderungen des Corona-Virus. Derzeit gebe es 140 bis 150 Tote pro Tag. Muss ja! Täglich kommen 1914 Neugeborene hinzu! Okay, die Statistik besagt auch ingesamt 2481 Todesfälle. Gott sei Dank kommen alle Kriegs- und Fahnenflüchtigen nach Deutschland. Böses Spässle.

Schönen Tag!

Ute Fugmann

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