Gegendemonstranten in Köln mit Mordaufruf gegen russische Bürger?

Gegendemonstranten in Köln mit Mordaufruf? Ungetrübt Media fragt nach.

Am Sonntag fand in der Domstadt Köln eine Kundgebung mit anschließenden Spaziergang statt, die sich unter anderem gegen die aktuellen Waffenlieferungen, die Aggressionspolitik der NATO, gegen Sanktionen und die Corona-Fehlpolitik richtete. Angemeldet wurde die Veranstaltung von einem deutsch-russischen Verein.

Am Rande der Demoroute kam es zu unschönen Szenen. Neben mehreren Böllerwürfen, durch die es zum Glück keine Verletzten gegeben hat, kam es zu folgenden Vorfall. Gegendemonstranten hielten ein Plakat hoch, was die Forderung beinhalten soll, russische Menschen zu töten. Bereits während der Veranstaltung wurde die anwesende Polizei auf diesen Umstand hingewiesen, die das Plakat auch untersuchte, was sich natürlich auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse etwas schwieriger gestaltete. Bisher ist es uns nicht bekannt, ob Strafanzeige erstattet wurde. In Pressemitteilungen der Polizei Köln, wurde dieser Umstand allerdings nicht erwähnt. Zum Vorfall kursieren aktuell auch mehrere Kurzvideos in verschiedenen sozialen Netzwerken.

Ein Vorfall dieser Art ist in keinster Weise zu akzeptieren und er reiht sich ein in viele Fälle von Russophobie in Deutschland. Die aktuelle Politik und die einseitige Berichterstattung der Medien, trägt zu dieser Entwicklung bei und schafft ein Klima des Hasses und der gesellschaftlichen Ausgrenzung von russischstämmigen Mitbürgern. Man möge sich nur mal den Aufschrei von Politik und Medien vorstellen, wenn eine derartiges Plakat auf der Veranstaltung der deutsch-russischen Initiative mitgeführt worden wäre.

Wir müssen wieder zurück zu einer Politik der Normalität, zu einer Politik der Diplomatie, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene!

Zum erwähnten Vorfall haben wir noch folgende Presseanfrage an die Kölner Polizei gestellt. Eine eventuelle Antwort werden wir selbstverständlich für Sie dokumentieren.

Hier unsere Presseanfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Presseanfrage: Demonstrationsgeschehen am 04.09.2022 in Köln

Am Rande des Demonstrationszuges in Köln kam es durch Gegendemonstranten zu einem Vorfall, der laut verschiedener Augenzeugen einen Straftatbestand erfüllt. In einem hochgehaltenen Plakat wurde mutmaßlich die Tötung von russischstämmigen Menschen gefordert. Wir bitten Sie deshalb höflichst um die zeitnahe Beantwortung folgender Fragen.

  1. Die Polizei wurde von Demonstranten auf den Vorfall aufmerksam gemacht und laut uns vorliegenden Videomaterial, erfolgte zumindest eine Kontrolle des Plakates. Kam es in diesem Zusammenhang zu einer Beschlagnahmung beziehungsweise Einziehung des Plakates?
  2. Erfüllt Ihrer Meinung nach die Losung/Forderung einen Straftatbestand und wurde diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet?

Das uns zur Verfügung stehende Bild- und Videomaterial füge ich der Anfrage bei. Ich möchte erwähnen das es sich bei dem Videomaterial um Leserzusendungen handelt.

Meine Akkreditierung als Pressevertreter füge ich der Mail ebenfalls bei.

Mit freundlichen Grüßen:

Redakteur Ungetrübt Media

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