
Gendern, kulturelle Aneignung, biologische Geschlechter, Wokeness und alles wofür der Regenbogen herhalten muss, ist ein Feldzug gegen die Normalität und besitzt keinerlei Fundament. Inzwischen geraten ganz normale Dinge und Begriffe in Verruf, oder es schlägt die Rassismus-Falle zu. Jeder, der der Ansicht vertritt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, sowie eine richtige Familie aus Vater, Mutter und Kinder besteht, erleben immer mehr die ideologische Keule.
Was tun Politiker, um die klassischen Familien zu schützen? NICHTS! Sie feuern die abartige Diversitätspolitik noch so richtig an und auch die CDU/CSU sowie die FDP lässt die links-grünen Ideologen schalten und walten. Politisch bekommt keine einzige Regierungspartei was Nützliches auf die Reihe, aber bei Regenbogen-Gerechtigkeitsfragen sind sie alle gut aufgestellt.
Besonders die Linken und Grünen schießen sich ständig auf Themen ein und glauben, alles recht der Welt zu haben, dieses auch in die Köpfe aller anderen einzupflanzen. Inkorrekte Faschingskostüme, ob Cowboy oder Indianer, von Mohrenkopf bis Bismarck, männlichen Formen sollen durch andere Begriffe ersetzt werden, alles muss weg, kommen dann aber gerne mit wohlklingenden Phrasen wie Toleranz, Vielfalt und Diversität um die Ecke. Versteckt wird damit aber eine Willkür, die gesamte Gesellschaft nach ihren eigenen Vorstellungen umkrempeln und umerziehen zu dürfen, die zum Himmel schreit.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Linken oder die Grünen jemals eine Mehrheit dafür hatten. Warum glauben diese Politiker eigentlich allein die Deutungshoheit zu besitzen, was moralisch legitim zu gelten hat? Ist es moralisch legitim, Kindern vorzugaukeln, dass sie sich ihr Geschlecht frei wählen können?
Nun kommt auch noch hinzu, dass einige wenige Mediziner und Biologen behaupten, es gäbe mehr als nur zwei Geschlechter. Zurecht darf man sich fragen, ob sie mit den Grünen die gleiche Schule besucht haben oder im Fach Naturwissenschaft und Biologie gefehlt haben.
Tragisch ist, dass viele Eltern nicht wahrhaben wollen, was Wokeness und Genderwahn mit dem Nachwuchs anstellt. Kinder werden in ihrer natürlichen Entwicklung längst nicht mehr gestärkt und unterstützt, wie man es eigentlich vom Staat erwartet. Stattdessen werden sie krank gemacht, und zu einem ungesunden Lebensstil erzogen. Meine tiefe Verachtung gegen die Altparteien rührt auch daher.
Zudem kann nicht jeder mit dem Schwulen, Lesben, Transmenschen-Getöse etwas anfangen und will es auch nicht. Schluss mit der ideologischen Bevormundung unter dem Deckmäntelchen von »Gleichstellung« oder »Gleichberechtigung«.
Die Mehrheit aller Männer und Frauen werden diesen ideologischen Irrsinn auch nicht akzeptieren. Ist das so schwer zu verstehen? Und an alle LGBTQ-Minderheiten, die ständig in ihrer Opferrolle schwelgen: Ihr könnt noch so andachtsvoll vor der Regenbogen-Fahne stehen, sie schützt auch Euch nicht vor Preiserhöhungen, nicht vor Krieg und schon gar nicht vor Diskriminierung. Besonders für unsere maskulinen Gäste aus dem Nahen Osten bleibt Gewalt gegen Transmenschen in ihrem Herkunftsland ohne Konsequenzen für die Täter. In Deutschland inzwischen auch, wenn man die täglichen Gerichtsurteile verfolgt. Ihr seid also gefangen in Eurer Wokeness-Falle.
E.M.
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Unabhängig davon, wie man zu Fragen von Geschlecht, Familie oder gesellschaftlichem Wandel steht, erscheint mir eine differenzierte Betrachtung wichtig. Wissenschaftlich besteht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass biologische Merkmale komplexer sind als eine ausschließlich binäre Einteilung, auch wenn die große Mehrheit der Menschen eindeutig männlich oder weiblich ist. Gleichzeitig sind gesellschaftliche, rechtliche und kulturelle Fragen von Geschlechtsidentität Gegenstand legitimer demokratischer Debatten.
Problematisch wird es jedoch, wenn Menschen oder ganze Bevölkerungsgruppen pauschal abgewertet oder ihre Würde infrage gestellt werden. Das Grundgesetz schützt sowohl die Meinungsfreiheit als auch die Gleichheit und Menschenwürde aller Personen – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Weltanschauung.
Historisch betrachtet haben Gesellschaften stets Veränderungen erlebt, die zunächst kontrovers diskutiert wurden. Eine offene demokratische Kultur lebt deshalb weniger von gegenseitiger Verachtung als von kritischem, faktenbasiertem und respektvollem Austausch. Gerade bei sensiblen Themen sollten wissenschaftliche Erkenntnisse, rechtsstaatliche Prinzipien und die Achtung der Menschenwürde den Maßstab bilden, nicht ideologische Zuschreibungen auf irgendeiner Seite.
Eine konstruktive Debatte gelingt am ehesten dann, wenn unterschiedliche Positionen gehört werden, ohne dass Andersdenkende pauschal als „woke“, „krank“ oder „abartig“ bezeichnet werden.
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