
Erst letzte Woche hatten wir darüber berichtet, und schon gibt es Neuigkeiten. Papa oder Mama Spahn – genau weiß man ja nicht, welchen Part er in der Beziehung innehat – geht quasi in die Babypause. Nachdem es auch Druck in den eigenen Reihen gab, zog der Skandalminister die Reißleine und trat zumindest als Fraktionsvorsitzender zurück. Sein gut bezahltes Bundestagsmandat behält er natürlich. Lump bleibt eben Lump.
Friedrich Merz zeigte im Zusammenhang mit diesem erneuten CDU-Skandal ein bisher verborgenes Talent. Er bewies seinen unglaublichen Sinn für Humor. Der Satz: „Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut“ aus dem Munde von Merz sorgte für so manchen Lacher. Kaum ein anderer Politiker in der Bunten Republik Deutschland hat mehr Wahlversprechen gebrochen als Fotzenfritz aus dem Sauerland. Das allein ist bei seinen Vorgängern eine wahrlich reife Leistung, wenn man sich das bisherige Personal in der brd so anschaut.
Food-Influencer Markus Söder bekam bei einer Veranstaltung am Chiemsee eine Tomate serviert, allerdings nicht auf die Art und Weise, wie er sich das vorgestellt hatte. Die Tomate erlitt einen Totalschaden, der Food-Influencer blieb unverletzt. Beim Werfer, der angeblich aus persönlicher Unzufriedenheit handelte, klickten nur kurzzeitig die Handschellen. Ein weiterer Angriff der Killertomaten ist wohl vorerst nicht zu befürchten.
Der anscheinend von geistig völlig Umnachteten direkt in den Bundestag gewählte Karl Lauterbach schaffte es mal wieder in die Schlagzeilen. Der ehemalige Corona-Paniktrompeter, der nun als „Raumfahrtexperte“ für die Bundesregierung fungiert. Karl Lauterbach meint, auf die jungen Leistungsträger, die Deutschland verlassen, könne man verzichten. Bei jährlich Hunderttausenden Auswanderern ist das immerhin eine konsequente Form der Fachkräftesicherung: Irgendwann gibt es einfach niemanden mehr, der noch gehen kann. Die brd ist wohl das einzige Land auf der Erde, das Taugenichtse aus aller Welt klatschend aufnimmt und wirkliche Fachkräfte durch Fehlpolitik zur Auswanderung drängt. Anscheinend ist dies das neue Made in Germany.
Alexander Kurth
Sehr geehrter Autor,
eine demokratische Gesellschaft lebt von kritischer Beobachtung politischer Macht und von der Möglichkeit, Fehlentwicklungen offen anzusprechen\. Die Kontrolle von Politikerinnen und Politikern, die Forderung nach Transparenz sowie die Erwartung von Verantwortung sind zentrale Prinzipien eines Rechtsstaates\.
Gleichzeitig sollte politische Kritik auf überprüfbaren Fakten beruhen und die Menschenwürde achten\. Pauschale Abwertungen oder persönliche Angriffe ersetzen keine sachliche Auseinandersetzung mit politischen Entscheidungen\. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen, wirtschaftlicher Herausforderungen und geopolitischer Unsicherheiten braucht es eine Debattenkultur, die Kritik mit Respekt verbindet\.
Historisch zeigt sich: Demokratien werden nicht durch das Schweigen gegenüber Machtmissbrauch gestärkt, sondern durch unabhängige Institutionen, freie Medien, Rechtsstaatlichkeit und die Bereitschaft zum fairen Dialog\. Auch christliche und humanistische Traditionen erinnern daran, dass Verantwortung, Wahrheit und Barmherzigkeit zusammengehören – Kritik darf den Menschen nicht entwürdigen\.
Eine starke Demokratie braucht weder blinde Zustimmung noch pauschale Verachtung, sondern mündige Bürgerinnen und Bürger, die Argumente prüfen, Fakten einfordern und unterschiedliche Perspektiven respektvoll diskutieren\.
Mit freundlichen Grüßen
H\. Gamma
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